Kubo
Ein kleiner Samurai-Junge mit tragischem Schicksal begibt sich auf eine gefahrvolle Reise mit Dramatik, Tragik, Humor, Magie und sehr viel Liebe.
Die Geschichte ist wirklich schön erzählt. Es gibt viele gute Gags, die Welt sieht sehr schön aus, und auch auf emotionaler Ebene konnte mich der Film gut abholen. Simple, nicht zu gewollt, aber tragisch genug. Nur das Finale gegen den Bösewicht fand ich dann etwas sehr blumig aufgelöst.
Das ganze ist ein CGI Film, der aber nicht wie sonst in stilisierter Form versucht auf Realismus zu machen. Alles sieht hier aus, wie eine Mischung aus gehobenem Puppentheater und Origami. Ähnlich wie bei Flutsch und Weg der Knetfiguren-Stil nachgeahmt wurde. Dadurch bekommt der Film eine ganz eigene schöne Ästhetik und stößt mich nicht so ab, wie ich das sonst immer habe. Auch wenn es aus einer rein technischen Sicht sicher beeindruckend ist, was Pixar und Co heutzutage hinbekommen, empfinde ich die Animationsfilme immer noch als nichts halbes und nichts ganzes. Einen handgemachten Trickfilm würde ich immer vorziehen. Am Ende von Kubo laufen die ersten Credits auch mit 2D Trickfilmsequenzen ab. Den ganzen Film in dem Stil, und ich hätte ihn sicher direkt noch mehr gefeiert.
8/10 Papercraft Samurais