Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen? - mit Bewertung!

: Sehr gute Doku über einen der besten Komiker - muss man aber im Original ansehen weil sonst viel zu viel der Witze übersetzt würden !
 
Wag the Dog (1997)

11 Tage vor der US-Präsidentenwahl belästigt der Präsident eine Schülerin sexuell in einem Nebenzimmer des Oval Office. Das Mädchen macht das publik und es scheint sicher, dass der Präsident, obwohl mit 83% in Führung verlieren wird. Der Cleaner Conrad Brean für superheikle Probleme wird angeheuert (Robert de Niro) und entwirft mit dem Hollywoodproduzenten Stanley Motss (Dustin Hoffman) ein Szenario, um dem Präsidenten die Wahl zu retten. Als Vorgriff auf die Realität wird Wag the Dog im Zusammenhang mit der Lewinsky-Affäre gehandelt.

Unbedingt empfehlenswerte bitterböse schwarze Komödie über die Spiele der Mächtigen mit Superbesetzung. Ich geb 7,5/10 Punkte.

(YT)
 
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Red Sparrow
Ich habe das schon häufiger gesagt: Ich empfinde Jennifer Lawrence als etwas unterschätzt als Schauspielerin. Die kann was. In den richtigen Rollen ist die echt gut.
Und Red Sparrow ist so eine "richtige Rolle".
Der Film ist spannend und trotz seiner fast 2 1/2 Stunden Länge relativ kurzweilig. Und er ist gemein zu der guten Jennifer. Aber hey...solche Rollen machen gute Schauspieler halt aus.
Vielleicht macht der Film es sich manchmal ein bisschen zu einfach mit seinen (für Mainstream-Hollywood) "gemeinen" Szenen, weil sie oft eher wie ein Mittel zum Zweck wirken, aber in sich funktioniert der Film dennoch ganz hervorragend, finde ich.
Insgesamt eine positive Überraschung.

8/10
 
Mein letzter Film war Toy Story 3, da ich mir mal wieder die ganze Reihe anschauen wollte. Für mich ist der 3. Teil auch gleichzeitig der beste der bisher erschienen Filme. Pixartypisch mit toller Message die berührt und natürlich einer unterhaltsamen Story mit liebevollen Charakteren. Zurecht damals als bester Animationsfilm bei den Oscars ausgezeichnet, aber auch die Nominierung als bester Film. Ganz großes Kino für jung und alt!
 

Ein eher unbeachteter kleiner Movie, eher unbekannte Schauspieler und ein kleines Budget.
Aber die Bewertung in der IMDB spricht für sich, der Film ist wirklich gut - die Dialoge machen Sinn, die Handlung ist vernünftig.
Alles fängt harmlos an und man denkt die ersten 30 Minuten durhaus ab und zu - hm, nur ein typischer Low Budget SciFI Film - aber das ändert sich wenn eben nicht aus sinnlose Special Effects gesetzt wird - sondern mit einfachen Mitteln dem Film Logik gegeben wird und dann auch das Ende Sinn macht.
 
2 Klassiker.

Der blutige Pfad Gottes

Ich muss ja sagen...ich finde den Film etwas overhyped.:unknown:
Klar ist das ein guter Film, keine Frage, aber warum viele Leute SO SEHR auf den abgehen, erschließt sich mir nicht so wirklich.
7/10

Die Verurteilten
Grandios. Keine Frage. Aber " "? Weiß ich nicht...
Was der Film auf jeden Fall herausragend macht, ist die Zeit wie im Flug vergehen zu lassen. Der geht fast 2 1/2 Stunden und davon merkt man gar nix.
Die Schauspieler überzeugen durch die Bank weg alle und der "Knast-Alltag" fühlt sich echt und nachvollziehbar an. Ich sage nicht unbedingt realistisch, aber es ist auf jeden Fall für den Zuschauer interessant sich in diese Welt reinzudenken.
Das Ende ist super, wenn auch ein bisschen gewollt.
9/10
 
Nicht der beste sondern der beliebteste Film. Der Film spricht die meisten Zuschauer an. Und das kann ich nachvollziehen.
Z.B. schaut mein Vater fast keine Filme aber diesen liebt er. Würde er den bewerten dann auch mit 9 oder 10 Punkten. Beim Paten hat er aber nach 30 Minuten die Lust verloren.

Edit: Ich bezweifle dass sonderlich viel Leute sagen es sei der beste Film. Oder ihr Lieblingsfilm.
Aber er gefällt irgendwie jedem. Ich hab noch nie gehört dass jemand den Film so richtig scheiße findet.
 
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Nicht der beste sondern der beliebteste Film. Der Film spricht die meisten Zuschauer an.
Ja...wobei das natürlich schnell in eine Grundsatzdiskussion führt. Wer oder was entscheidet denn, was gut bzw. schlecht ist? Meiner Meinung nach die Zuschauer und ob sie einen Film mögen oder nicht.
Von daher ist Platz 1 in der größten Filmdatenbank der Welt schon eine Ansage, denke ich.

Beim Paten hat er aber nach 30 Minuten die Lust verloren.
Kann ich verstehen. Ich habe auch 3 oder 4 Anläufe gebraucht, bevor ich den Filmen mal bis zum Ende geschafft habe.
DANN ist er aber relativ großartig.
 
Ich glaube der "Die Verurteilten" aber auch sehr vom erstsen Mal sehen profitiert wo manch anderer Film sich erst nach 2-3 mal sehen entfaltet.
Trotz allem ein toller Film der ja im Grunde auch kaum Schwächen hat, denke die hohe Wertung ist einzeln gesehen gerechtfertigt, ob er insgesamt an Platz eins gehört sollte jeder für sich ausmachen.

nebenbei bemerkt bin ich bei "Der blutige Pfad Gottes" ganz bei dir, kann dem echt nicht so viel abgewinnen außer der guten Leistung von Willem Dafoe.
 

Hab die mir mal gegönnt und die ersten 5 Folgen gesehen - kommen ja noch einige.
Typische 90er Jahre Historienfilme - keine aufwändigen Special effects, keine sonderlich aufwändigen Kulissen.
Schauspieler sind allesamt gut - die Handlung ist typisch. Der Held ist erst ein Underdog und muss sich pro Folge an seinen Aufträgen hocharbeiten.
Herz, Schmerz und dies und das sind auch dabei.
Insgesamt aber schöne einfache Abendunterhaltung bei der man nicht gross nachdenken muss - ideal um das Hirn einfach mal in den Pausenmodus zu schicken.
 
Wir haben alle komplett. Noch auf DVD :D

Mein Mann hat die gefressen. Also im positiven Sinn. Kann man gut gucken und ist nicht so flach.
 
Mission Impossible - Fallout
Ich mag die Reihe und nachdem die Kritiker den neuen durch die Decke durch eskaliert haben, musste ich den neuen natürlich auch sehen.
Und joa...der macht vieles sehr richtig. Spannend, rasant, abwechslungsreich. Handwerklich perfekt. Die Schnitte, die Kamera, die Stunts, der Sound - das ist alles absolutes Top-Niveau.
Auch die Story funktioniert. In sich gewinnt die zwar keinen Innovationspreis (Bring die Atomsprengköpfe zurück sonst alle tot), aber es werden geschickt persönliche Ebenen und Bezüge zu vorherigen Teilen eingeflochten. Einige Überraschungen und Twists sind gerade für Film- und Serien erfahrene Zuschauer allerdings ziemlich leicht vorhersehbar. Das nervt allerdings nicht, sondern vermittelt eher ein "ich wusste es, ich bin so k-l-u-k" Gefühl.
Es gibt an dem Film kaum was zu meckern, einzig im letzten Drittel hat "Fallout" einige mMn völlig unnötige Längen. Aber auch diese nerven aufgrund ihrer guten Inszenierung nicht wirklich.
Alles in allem perfekt funktionierendes Action-Popcorn-Kino auf höchstem handwerklichem Niveau.

8/10
 

Doku über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen. Vieles davon kennt man schon bereits - aber in der Doku wird einem recht deutlich welche Auswirkungen eine echte AI wirklich haben wird - denn wir können uns mit unserem beschränkten Verstand nicht vorstellen was eine AI die "unendlich" schneller lernt als wir tatsächlich bedeuten wird !
 

Gundermann

Gerhard Rüdiger Gundermann (* 21. Februar 1955 in Weimar; † 21. Juni 1998 in Spreetal) war ein ostdeutscher Liedermacher, Rockmusiker und Braunkohlebaggerfahrer.

Diesen Film werden weder die Ost- noch Westdeutschen mögen. Den Ostdeutschen wird der Spiegel vorgehalten, dass nicht "nicht alles schlecht in der DDR war". Die Westdeutschen werden ihn gar nicht verstehen. Die Commerzbank, die die Produktionskosten vorgeschossen hat, wird ein Minusgeschäft mehr machen.

Ich geb ihm 9/10.


(YT)
 

Ich hab bewusst den Review vom Guardian als Filminfo genommen - weil ich es nicht besser schreiben könnte.

Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Billy Moore der im thailändischen Knast durch Thaiboxing den Weg "raus" fand.
Klar Filme wie "Rocky" oder "US Knast filme" von Underdogs die sich "raus" kämpfen kennt jeder - und da sagt man dann gerne "ist ja nur ein Film".
Ist ja nur ein Film wird man hier aber nicht sagen - dazu ist er viel zu intensiv !
Fast der ganze Film ist in Thai gesprochen - so wie Billy hat man NULL Ahnung was abgeht - und ist dem voll ausgeliefert.
Durch Handkameras ist man wirklich dabei und nicht Aussenstehender. Joe Cole liefert eine erschreckend beeindruckende schauspielerische Leistung.
Lest den Guardian Artikel und schaut ihn Euch an - aber es ist keine Abendunterhaltung.
 
Kubo
Ein kleiner Samurai-Junge mit tragischem Schicksal begibt sich auf eine gefahrvolle Reise mit Dramatik, Tragik, Humor, Magie und sehr viel Liebe.
Die Geschichte ist wirklich schön erzählt. Es gibt viele gute Gags, die Welt sieht sehr schön aus, und auch auf emotionaler Ebene konnte mich der Film gut abholen. Simple, nicht zu gewollt, aber tragisch genug. Nur das Finale gegen den Bösewicht fand ich dann etwas sehr blumig aufgelöst.
Das ganze ist ein CGI Film, der aber nicht wie sonst in stilisierter Form versucht auf Realismus zu machen. Alles sieht hier aus, wie eine Mischung aus gehobenem Puppentheater und Origami. Ähnlich wie bei Flutsch und Weg der Knetfiguren-Stil nachgeahmt wurde. Dadurch bekommt der Film eine ganz eigene schöne Ästhetik und stößt mich nicht so ab, wie ich das sonst immer habe. Auch wenn es aus einer rein technischen Sicht sicher beeindruckend ist, was Pixar und Co heutzutage hinbekommen, empfinde ich die Animationsfilme immer noch als nichts halbes und nichts ganzes. Einen handgemachten Trickfilm würde ich immer vorziehen. Am Ende von Kubo laufen die ersten Credits auch mit 2D Trickfilmsequenzen ab. Den ganzen Film in dem Stil, und ich hätte ihn sicher direkt noch mehr gefeiert.
8/10 Papercraft Samurais
 
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