Ich selber fühle mich von einer speziellen Gruppe von Homosexuellen übrigens auch oft bedrängt. Nicht nur sexuell. Die haben oft (wahrscheinlich weil sie so viel Ausgrenzung und psychische Gewalt erfahren haben wegen ihrer Sexualität) ein übertrieben sexualitätsbetontes Verhalten und eine gewisse aufdringliche Arroganz entwickelt. Das kann nerven. Aber das hat ja mit dem Thema Schwulenheirat nichts zutun.
"Die" mal wieder. Wenn ich so was lese, kriege ich Flocken in der Hose...
Dein Thema hat weder etwas mit der Schwulenheirat zu tun, genau so wenig wie mit Schwulen.
(Wieso eigentlich Schwulen? Homosexualität gibt es bei Männern UND Frauen. "Schwulenheirat" ist also eh schon mal völlig daneben.)
Eine Arbeitskollegin hat mir letzte Woche erzählt, dass sie mit ihrer Freundin beim Schwimmen von irgend einem Typen quasi gestalkt wurde - der Freundin ist er angeblich im Whirlpool an den Hintern gegangen sein.
Die (Heterosexuellen) haben wegen ihrer Sexualität wohl ein übertrieben sexualitätsbetontes Verhalten.
Vielleicht waren deine Schwuppen und dieser "Normale" ganz einfach nur Arschlöcher, die die Grenzen des menschlichen Miteinanders nicht akzeptieren können/wollen.
Hier wurde versucht eine Ungleichbehandlung zu eliminieren, aber durch Erweiterung des Begünstigtenkreises von Vergünstigungen, statt daß erkannt wurde, daß die die Leute, die begünstigt wurden, gar nicht mehr durch die Definition erfaßt wurden.
Die Begünstigung erfolgte doch mit der Intention Familie zu stärken, weil sie als Keimzelle des Staates gelten durfte, solange sie für die Arterhaltung sorgte. Die Gleichung Ehe gleich Kinder ging aber schon lange nicht mehr auf. Familien mit Kindern ohne Ehe vielen durch das Raster, kinderlose Ehen dagegen profitierten dennoch.
Hervorragend erkannt. Insofern halte ich es mit C. Ehring von xtra3. Wenn Familien gefördert werden sollen, dann soll diese Förderung doch bitte erst zum Tragen kommen, wenn Nachwuchs da ist. Wozu kinderlose Ehepaare subventionieren? Die tun ja ebenfalls nichts für die Arterhaltung.
Lässt man das außen vor, hat die (gleichgeschlechtliche) Ehe allerdings auch noch andere Vorzüge. Zum Beispiel erhalten Schwule und Lesben die selben Verfügungsberechtigungen wie "normale" Ehepaare, z.B. bei Ärzten, im Krankenhaus und natürlich auch bei der Erbschaft.
Wieso sollte man ihnen diese Rechte vorenthalten?
Ich finde es grundsätzlich ja sehr gut, Familien mit Kindern finanziell zu entlasten, andersrum sollte ein eventueller finanzieller Vorteil bei der Entscheidung Kinder zu kriegen aber keine Rolle spielen. Führt im Zweifel ja eher zur Vermehrung von Leuten die es lieber bleiben lassen sollten
Das wage ich zu bezweifeln. Kinder sind weitaus teurer als die Förderung, die man vom Staat erhält. Du hast entweder mangels Erfahrung keine Ahnung oder aber du bist... Ach irgendwie hast du ja Recht. Vermutlich denken genau "die" genau so darüber.
@KaPiTN:
Mach' nen eigenen thread auf! Das hat nämlich überhaupt nichts mit dem Thema Homoehe gemein.
Warum fängst du dann davon an?
