Meta-Diskussion über die Vertretbarkeit der Diskussion über Lockpicking

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  • #81
Und wenn die Unvernünftigen durch diese Argumentation Schaden verursachen, dann ist es so.
Aber du kannst den Vernünftigen nicht verbieten, was die Unvernünftigen missbrauchen könnten.

Genau hier liegt die Gefahr. Du sagst selber, dass es mehr negative als positive Gründe dafür gibt, also ist eher das Positive in der Minderheit.

Übrigens sind Profi-Kickboxer Menschen, die das als Sport betreiben. Das macht sie zu Profis. Profis sind eben jene, die sich besonders gut mit etwas auskennen.

Das ist einfach falsch. Profis sind diejenigen, die etwas nach einer Ausbildung für Geld ausüben, im Rahmen des Gesetzes.
 
@TheHSA: Irrtum. Ich schrieb auf den ersten Blick scheint es so. Das schließt nicht automatisch oder gar generell aus, dass es auch genau andersherum sein kann. Jeder betrachtet die Welt subjektiv, hat also einen ziemlich eingeschränkten Blickwinkel. Wer weiß wie viele andere Gründe es noch gibt, die im Guten helfen können, wenn man fähig ist ein Schloss zu öffnen ohne in Besitz des Schlüssels zu sein?
 
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  • #83


Aber so kann man echt pro-alles argumentieren, kuromi :( Auch pro-Krieg und pro-Atomwaffen.
 
Du kannst so aber auch nicht dagegen argumentieren. Reines Aufzählen von pro und con bringt eh nichts. Da muss schon abgewägt werden und das ist nunmal subjektiv.
 
@TheHSA: Richtig. Und hier kommt wieder die Vernunft ins Spiel. Es ist im Grunde alles miteinander verbunden. Wenn das eine nicht ist, ist auch das andere nicht notwendig.
Gäbe es keine Menschen die klauen, bräuchten wir keine Türen, gäbe es keine Menschen, die sich von verschlossenen Türen nicht aufhalten lassen, bräuchten wir keine Schlösser an diesen Türen. Gäbe es keine Schlösser, führten wir diese Diskussion nicht.
Aber es ist nun so, wie es ist.
Und wie ich schrieb: Das Öffnen von Schlössern ist an sich ein neutraler Vorgang.
Er wird erst durch den Menschen bewertet bzw. lässt sich durch die Motivation des Lockpickers bewerten und auch hier aus der subjektiven Sicht heraus: Gut oder schlecht.

Lockpicking selbst ist dabei neutral. Und bei genug vorhandener Vernunft bleibt es das auch.
Noch mal: Es muss nicht alles bewertet werden - schon gar nicht, wenn die Bewertung nur auf Spekulationen fußt.

Ich verliere aber langsam aus den Augen, was du eigentlich genau willst. :confused:
 
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  • #86

Na gut, man kann sich auch darauf einigen. Ich empfinde das Schlösserknacken eher als negativ und finde es nicht gut.

--- [2014-01-09 15:18 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Ich verliere aber langsam aus den Augen, was du eigentlich genau willst. :confused:

Ich will nicht, dass Einbruch sportlich gefördert wird.
 
Finde ich gut dass mein Thread eine Diskussion hervorruft, aber wir alle müssen uns an die Gesetze halten. Und die erlauben eben jedem, seine eigenen Schlösser bis zum Umfallen zu knacken und auch Werkzeug dafür zu kaufen und zu besitzen. Gleiches gilt für die genannten Beispiele mit Schießsport und Kampfsportausbildung. Ob ich das jetzt gut finde, dass jeder sich zu einem Kampfsportler ausbilden lassen kann, der mit einem Schlag zu töten vermag, sei mal dahingestellt. Solange es vom Gesetz erlaubt ist und er seine Kampfgewalt nicht gegen mich oder andere illegal einsetzt, kann er doch lernen was er will.

Sonst sind wir schnell wieder beim Thema Zensur, und wie das ausgeht wissen wir alle. Im anderen Thread ist noch ein schöner Satz gefallen:

Natürlich darf man seine Fähigkeiten nur an eigenen Schlössern testen und nicht um sich Zugang zu fremdem Besitz zu verschaffen, aber das dürfte wohl der gesunde Menschenverstand diktieren.
 
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  • #88


Für den Satz von Mr_J bin ich auch - man sollte nur an den Schlössern üben, die man bei sich verbaut hat.
 
Zum Thema Kampfsport: Ich habe mal von einem Freund erzählt bekommen, dass es in Deutschland verboten ist zu lernen wie man Menschen tötet. Klingt logisch. Damit wären gewisse Kampfkünste in Deutschland auch eher in der Grauzone anzuordnen. Ich werd das mal nachlesen wenn mehr Zeit ist...

Soll aussagen: Gibt schon so einige Gesetze die Rahmen abstecken.

Jedem seine Meinung aber erklär mir doch bitte deinen Standpunkt warum man nicht bei einem Freund die Haustür knacken darf wenn der es einem zum Üben erlaubt?
 
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  • #90
Jedem seine Meinung aber erklär mir doch bitte deinen Standpunkt warum man nicht bei einem Freund die Haustür knacken darf wenn der es einem zum Üben erlaubt?

Weil man auch in Versuchung käme, dies zu tun, wenn er nicht gerade da ist. Und könnte es dann sogar.
 
Komische Formulierung, "verbaut". Ich kann auch Schloss besitzen, ohne es verbaut zu haben. Oder ein Schloss von einem Freund öffnen, der mir die Erlaubnis gegeben hat, ohne dass es bei mir "verbaut" ist. Oder ein Fahrradschloß wird auch nicht verbaut. Es geht immer nur darum, öffne ich ein Schloss mit oder ohne Erlaubnis des Besitzers. Und ich distanziere mich ausdrücklich vom Schlösseröffnen ohne Erlaubnis.

Dann hat dein Freund die falschen Freunde. Ich käme nicht auf die Idee, ein Schloß ungefragt bei jemanden zu öffnen, der mir irgendwann mal die Erlaubnis gegeben hat. Deine Argumentation ist echt fragwürdig.
 
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  • #93

Hat man für das Schlossöffnen mit Erlaubnis nicht sowas erfunden wie Schlüssel?
 
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  • #95

Nein, sondern weil man dann weiss, dass man es kann.
 
Die Diskussion driftet ins philosophische ab. Brauche ich einen Schlüssel, um befugt zu sein, ein Schloss zu öffnen?
Es ging nie darum, eine Tür zu öffnen um dahinter zu gelangen, es ging stets um den reinen Vorgang des Schlossöffnens ohne Schlüssel und die Befugnis dazu.
Zum üben. Zum Spaß. Weil man den Schlüssel verloren hat. Um dem Besitzer zu zeigen wie unsicher das Schloss ist. Und dafür habe ich dann die Erlaubnis auch ohne den Schlüssel.
 
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  • #97
Ich würd ja gerne sachlich bleiben aber mit solch einem Kommentar disqualifizierst du dich imho für diese Diskussion.
Ich will nur verstehen, was einen sonst daran reizt. Wenn es um das Handwerkliche geht, dann kann man das doch auch mit anderen mechanischen Gebilden tun, als mit Schlössern

--- [2014-01-09 15:44 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---


Es ist unsicher vor Leuten, die das Schlossknacken üben. Siehst du, woher das Dilemma kommt?
 
Hmm, kurz: "Was ich selber denk und tu, trau ich auch den anderen zu."
 
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  • #99

Das ist naiv, kuromi. Wurd bei dir nie eingebrochen? Bei mir schon.
 


Im Prinzip verstehe ich dich ja... mein bruder ist in einem Tunningclub, wo sie alle mit super aufgemotzten Karren rumfahren.

Wieso braucht man das wenn nicht für (illegale) Rennen?

Sie fahren aber keine Rennen und keiner rast mit 100 durch den Ort oder so... sie mögen es halt und gut.

Solange Sie sich an die Regeln halten muss man es nicht verstehen, nur tolerieren^^
 
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