Meta-Diskussion über die Vertretbarkeit der Diskussion über Lockpicking

@TheHSA: Sogar schon zweimal. Dazu kommt zweimal der Versuch ein Schloss zu öffnen während ich daheim war.

Deshalb komme ich aber nicht auf die Idee paranoid zu werden bei allen Menschen, die Schlösser knacken können. Für meine Sicherheit bin ich alleine verantwortlich.
Wenn du weißt wie ein Schloss funktioniert, ist es auch einfacher die guten von den schlechten Schlössern zu unterscheiden. Sieh es mal so. :)
 

Theorie und Praxis unterscheiden sich aber.
In der Theorie weiß ich auch, wie ein Schloss funktioniert. Aber deswegen habe ich kein Dietrichset daheim.
 
@TheHSA: Nja, das ist ja deine alleinige Entscheidung. Der Mensch sollte alle Freiheiten haben, zu tun was er möchte solange er dabei nicht die Rechte und Freiheiten bzw Leib und Leben eines anderen Menschen verletzt.
Steigst du also bei keinem in die Wohnung ein oder ebnest anderen den Weg dafür oder klaust jemandem Zeug aus verschlossenen Räumen, Schränken oder Gefäßen - ja Mensch, da knack doch so viele Schlösser wie du möchtest. :confused:

Ist es so schwer sich vorzustellen, dass ein Mensch nur an einem Schloss interessiert sein kann und nicht an dem, was sich hinter dem Schloss befindet? :unknown:

Oh, bevor das falsch verstanden wird: Ich gehe immer noch von Schlössern aus, deren Öffnung vom Besitzer genehmigt wurde.
 

Ich verstehe zwar deine Ansicht, aber irgendwie ist das realitätsfremd. Darf doch jeder so viele Schlösser knacken wie er will. Wenn jemand Lockpicking übt um Häuser leer zu räumen kann er das tun, er wird dir auch nichts davon erzählen, es vermutlich bei sich zu Hause machen.

Dass jemand, der hobbymäßig, also nur dem Zweck der eigenen Unterhaltung, Schlösser öffnen übt, nun mit einer höheren Wahrscheinlichkeit wo einbricht...

Dass das Interesse am Einbrechen Interesse am Lockpicking weckt, ist klar. Andersherum halte ich das für unwahrscheinlich.

btw, von allen Einbrücken von denen ich hier in der Umgebung und Bekanntschaft gehört habe wurde kein einziges Schloss geknackt. Ob es Spuren (im Schloss) hinterlässt, wie diese Elektro-reinsteck-und-offen-Dinger (bin nicht vom Fach :D), interessiert doch den Dieb wohl eher selten.
 
Dass das Interesse am Einbrechen Interesse am Lockpicking weckt, ist klar. Andersherum halte ich das für unwahrscheinlich.

Ich glaube, da irrst du dich. Aber das ist meine alleinige, subjektive Ansicht.

--- [2014-01-09 16:03 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---



Wie ist es damit, wenn jemand täglich übt, wie man Säuglingen den Hals durchschneidet? An so Puppen. Auch okay, solange er das nicht an echten Objekten tut?
 
Zuletzt bearbeitet:
auch wenn die Frage nicht an mich war. Nur von dem einen Aspekt, er schadet ja keinem anderen. Das halt ein übertriebenes Beispiel, zieht aber bei mir nicht :D
Da kommt aber eher eine ganz andere Ebene hinzu, ich denke bei jemandem dem es Spaß macht Säuglingen den Hals umzudrehen ist anderweitig irgend wo etwas kaputt.
Von so einer Person geht mit hoher Wahrscheinlichkeit eine wirkliche Gefahr aus, während man zum Schlösser knacken keine psychische Störung benötigt.
 

Ja, das Beispiel ist vollkommen überzogen. Es soll nur meine Einstellung illustrieren, nichts anderes: ich weiss, dass es offiziell bis zu einem gewissen Grad legal ist, ich finde es nur moralisch falsch sich an verschiedensten Schlössern im Knacken dieser zu üben. Denn dies macht aus einem einen besseren Einbrecher, selbst wenn man niemals einbricht.
 
Wie ist es damit, wenn jemand täglich übt, wie man Säuglingen den Hals durchschneidet? An so Puppen. Auch okay, solange er das nicht an echten Objekten tut?

Äh - Entschuldige, aber häh?
2 Punkte:

1. Mehrere Leute inkl. mir haben dir Gründe aufgezählt, warum man sich für das Öffnen von Schlössern interessieren könnte ohne Illegales zu planen.
Welchen Grund könnte es deiner Meinung nach geben Säuglingen den Hals durchzuschneiden, dass du nun ausgerechnet dieses Beispiel wählst?

2. Lockpicker üben an echten Schlössern. Schlösser, die andere auch kaufen um z.B. ihr Fahrrad zu sichern oder ihre Haustür zu verschließen. Damit das Beispiel nicht hinkt müsste der Typ der übt Babyhälse zu durchtrennen an echten Babys üben die dafür ihr Einverständnis gegeben haben bzw. deren Eltern dafür ihr Einverständnis gegeben haben.

Darf ich dich also - ohne dir zu nahe treten zu wollen - erneut fragen, ob du gerade wieder etwas albern wirst?

Aber mal unabhängig davon und ganz allgemein: Wenn der Typ an Babypuppen den Hals durchtrennt und dabei nicht irgend einem Fetisch folgt für den die Puppen lediglich eine Ersatzbefriedung sind, dann kann der sich so viele Puppen kaufen und den Kopf abschneiden, wie er will. Mir egal, wenn es ihm Spaß macht und es nur Puppen sind - möglichst seine eigenen und nicht die anderer. :unknown:
Irgendwo in der höheren Gesellschaft würde das vermutlich sogar als Kunst durchgehen - was ich dann aber schon wieder fragwürdig fände.

Edit: Hat sich zeitlich überschnitten - was Kampfmelone sagt. :o
 

Ja, das Beispiel ist vollkommen überzogen.

Nicht mal so unbedingt.

Aber mit der gleichen Einstellung wird es wieder Schwierig beim Thema Kampfsport... wenn das einer gerne tut, kommt er dann nicht in Versuchung das irgendwann an "unbeteiligten" anzuwenden?

Man kommt da nur weiter, wenn man den Menschen zutraut Grenzen einzuhalten.
 
1. Mehrere Leute inkl. mir haben dir Gründe aufgezählt, warum man sich für das Öffnen von Schlössern interessieren könnte ohne Illegales zu planen.
Welchen Grund könnte es deiner Meinung nach geben Säuglingen den Hals durchzuschneiden, dass du nun ausgerechnet dieses Beispiel wählst?
Man mag die Bewegung an sich. Muss es einen Zweck haben? Die Bewegung an sich ist ja neutral.


Lies meinen Post oben. Du hast mein Beispiel missverstanden.

--- [2014-01-09 16:51 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Man kommt da nur weiter, wenn man den Menschen zutraut Grenzen einzuhalten.

So ist es. Und wer Menschen kennt, weiß, dass sie es nicht so mit Grenzen halten.
 


Dann dürftest du aber am wenigsten mit Schlössern anfangen sondern mit dingen die deine Gesundheit beeiträchtigen könnten:

- Waffen verbieten
- Kampfsport verbieten
- Autos fahren nurnoch 30km/h max
- usw.

Weil du den Menschen nicht zutraust sich im Rahmen der Grenzen zu bewegen.
 
@TheHSA: Inwiefern missverstanden? Und welche Bewegung mag man? Die, die man macht um einen Hals durchzutrennen oder die die das Baby macht, wenn der Hals durchtrennt wird (nimmt grad irgendwie ne merkwürdige Wendung hier, aber ich will dir ja auch nix unterstellen, also frage ich)?

Im ersten Fall frage ich weiter: Wie unterscheidet sich da die Bewegung beim Durchtrennen eines Babyhalses zu der Bewegung zur Durchtrennung des Halses eines anderen Lebewesens, wie ein ausgewachsener Mensch? Und im zweiten Fall: Wie kann eine Puppe die Bewegung eines Babys darstellen und somit tauglich für die "Übung" sein?

Und wenn es um das "Mögen" geht ist die Motivation wohl eher ein Fetisch und damit für mich ganz anders einzuordnen.
Die Schlösser werden ja geknackt, weil es zum einen eine Herausforderung darstellt, weiter Kenntnisse bringt, man eignet sich also Wissen an und zum anderen kann es auch mal hilfreich sein - man weiß ja nie in welche Situation man mal kommen sollte, vllt. muss man sich mal irgendwo raus befreien, schließt sich aus oder muss abschätzen können, welche Schlösser was taugen und welche nicht.
 


Man kann es natürlich maximalistisch angehen und alles erlauben oder alles verbieten. Oder man denkt ein wenig nach und bildet sich eine Meinung anhand positiver und negativer Aspekte, die man in der jeweiligen Tätigkeit sieht. Und ich sehe viel mehr negatives darin, ein guter Schlossknacker zu sein, als positives. Aber ein Waffenverbot erscheint mir auch nicht unbedingt falsch.
 


Du siehst es zu kompliziert, die Motivation ist völlig egal (er meinte die Kopf-Ab-Bewegung, nicht das Zappeln des Babys [Daran dachte ich garnicht, du Irre!!!!]).

Er wollte einfach ein Beispiel bringen, wo aufzeigt das nicht alles legal sein sollte.

Aber so isses halt.

Genauso könntest du Rollenspiele die Vergewaltigungen nachspielen oder SM verbieten, weil dadurch Motivationen für einen Mann entsteht, eine Frau richtig zu vergewaltigen^^
 


Danke für den Hinweis, mein Satz wurde so missverstanden.

Ich bin sicher das 99,9% der Menschen die Grenzen so weit kennen und zu schätzen wissen, das sie nichmal einbrechen würden, wenn es garkeine schlösser gäbe.

Mir wurde schon 2 mal die verlorene Brieftasche mit Inhalt zurück gebracht, also können die Menschen nicht so verdorben sein :)
 
Ich bin sicher das 99,9% der Menschen die Grenzen so weit kennen und zu schätzen wissen, das sie nichmal einbrechen würden, wenn es garkeine schlösser gäbe.

Au weia...
Damit weiß ich, dass du in keiner Großstadt leben kannst. 99,9? Wirklich?
 
Jaaa! Mehr Kontrolle, mehr Gesetze, mehr Bestimmungen, mehr Sanktionen, weniger Freiheit, weniger Selbstbestimmung und alles für nur ein wenig mehr Sicherheit und der unterbindung von potentieller Gefahr.

Warum sollte man Autos verkaufen die mehr als 120-150km/h fahren, obwohl in den meissten europäischen Ländern das Limit zwischen 120-150Km/h liegt?
Warum verkauft man Medikamente, Dünger und Putzmittel wenn man damit Drogen und Sprengstoff herstellen kann?

Moral sollte ein Produkt gesellschaftlicher Erziehung sein über soziale Restriktionen und kein Gesetz das es Recht biegt.
 
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