Für all das gibts aber technische Lösungen. Es stellt heute nur bedingt ein Problem dar, überflüssigen Strom mithilfe von CO2 und H2 in Methan zu wandeln. Und dafür haben wir ein wunderbar ausgebautes Netz, das man relativ problemlos verwenden könnte.Korrigiert mich wenn ich mich irre, aber so wie ich das sehe sind erneuerbare Energien nicht mal ansatzweise soweit die Stromversorgung in Deutschland wirklich zu decken.
Da fehlt es an Kapazitäten, Leitungen, Speichermöglichkeiten und Effizienz.
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Ist zwar keine Premiumenergie wie Strom, aber Gaskraftwerke sind innert Minuten hochgefahren und deutlich flexibler regelbar als AKWs und können mit dem Sythese-Methan befeuert werden.
Aber auch Pumpwasser Kraftwerke sind nicht ein solch großes Problem. Wieviele Zechen liegen brach, und böten Fallstrecken von weit über 500m?
Nur wieso sollte <Energiemulti-Namen-einsetzen> dem "günstigen" Atomstrom (denn die Folgekosten trägt ja die Allgemeinheit) der eigenen AKWs im Wege stehen, und mit der Idee eigene Zechen umzubauen den bösen Ökos den Rücken stärken?
Das interessante, aber leider allzu oft ignorierte, Wissen darum, dass Strom auf Photovoltaik zwischenzeitlich günstiger als Atomstrom zu sein scheint wird von Medien wie Politik leider nicht gern verbreitet.Wer soll das bezahlen?
Wer soll das umsetzen?
Das erneuerbare Energien irgendwann mal vielleicht sogar billiger sind als Atom ist das Eine, aber da erstmals hinzukommen kostet MILLIARDEN (wenn das denn überhaupt reicht) und vor allem Zeit und Knowhow.
Und ich sehe von alldem schlichtweg nix. Es wird willkürlich Geld verbrannt (viel Geld), ohne des es irgendeinen Fortschritt gibt. Das kann doch nicht sein.
Die EDF fordert zum Beispiel (EDF ist der 2. grösste Stromerzeuger Frankreichs und betreibt solch wunderbare technische Meisterwerke wie Fessenheim) eine Subvention von Atomstrom, um mit den regenerativ erzeugten Energien wettbewerbsfähig zu bleiben (und um die Kosten des Atomstroms zu senken, werden über 10% des Atommülls nach Russland verbracht, wo die "Endlagerung" scheinbar kein Problem darstellt)
DU hast natürlich Recht, der Biosprit war der grösste Hirnwichs des 21. Jahrhunderts. Wobei es nicht daran liegt, dass es um nachwachsendes Material ging.Heute weiß man über die schöne neue Ökozukunft schon bisschen mehr, nämlich dass Energie aus nachwachsendem Material, vulgo Biosprit, die Regenwälder entgültig erledigen und die Nahrungsmittelversorgung der Armen auf der Welt gefährden wird.
Man könnte z.B. auch aus Algen Energie gewinnen (wenn im Moment auch nicht konkurrenzfähig aber wir stehen da noch ziemlich am Anfang).
Würd mich mal interessieren, ob die Umlandbewohner von Fukushima das ähnlich sehen?Mit Deiner Aussage, die steigende Anzahl der AKWs erhöhe das Risiko, relativierst Du es bereits: Eigentlich kann man mit dem Risiko leben, nur sollte es nicht so hoch werden, dass alle drei Jahre ein AKW durchgeht. Aber wenn das im Schnitt alle 20 Jahre passiert, ist das okay.
