Coronavirus

Jetzt wo man die Kenntnis besitzt, dass Aerolsole in Schulen ja nur einen Meter weit kommen, kann man sich die die ganzen nervigen regeln ja sparen. Einfach nur noch den Sitznachbar wegsperren.

Ja, das mit der Armlänge abstand war da öfter schön die Lösung für alles.
 
Ich hatte heute die unfreiwillige Gelegenheit mit einem Verschwörungs-Dummquatscher in eine Unterhaltung zu kommen. Als erstes kam natürlich dass die Menschen alle an Folgen der Impfung sterben werden (bei uns ist der Impfbus unterwegs) und man hier nicht seine Meinung sagen dürfte. Und Folter, Einsperren ect. kommen hier auch noch. Als ich mit Gegenargumenten kam hieß es natürlich "Red mir nicht dazwischen, lass ich ausreden". Ich hatte dann auch gesagt dass Corona für meine Schwester tödlich ist da sie Dialysepatientin ist. Und seine Antwort darauf hat den Vogel entgültig abgeschossen: Sie ist ja selber Schuld dass sie an der Dialyse hängt. Hätt nicht viel gefehlt und mir wäre die Hand ausgerutscht. Menschen für ihre Krankheit die Schuld geben ist echt das letzte.
 
Ich hätte ihm wohl eine zentriert. Sowas wäre es mir es dann wert.
 
OT: Jemanden desshalb Gewalt antun bringt nur den eigenen Gefühlen etwas. Hast du Ihm erklärt wieso eine Dialyse notwendig ist? Nicht jeder weiß das, genauso wie eben nicht jeder weiß wieso eine Impung notwendig ist. Man weiß nicht wen man gegenüber hat, was der in seinem Leben durchgemacht hat, wieso der in seiner Welt da gelandet ist wo er ist. Vielleicht ist er ja psychisch Krank, dann wären wir bei "Menschen für ihre Krankheit die Schuld geben ist echt das letzte."
 
@Italia_90:
isses nicht wert, am ende müsstest dem trolle noch Geld Zahlen.

Keine Argumente mehr, Zeitverschwendung, sozialen ausgrenzung ist das mittel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Dialyse ist doch garnicht notwendig,
sie ist doch nur durch ihr schlechten Gedanken krank,
bisl. magische Zuckerkugel und Gesundbeten und dann geht's wieder,
man kann sich auch anstellen, ey
 
Beknackte Menschen gibt es immer und richtigerweise wurde hier schon angedeutet, dass der Typ vermutlich generell an Blödsinn glaubt.
Der Mehrwert, real und auch digital, mit solchen Menschen zu reden liegt darin, dass Dritte Personen was davon aufschnappen. Du diskutierst zwar mit der beknackten Person, deine wahren Adressaten sind aber die mithörenden/mitlesenden. Versuch die zu überzeugen, nicht den beknackten Typ, der vielleicht nächste Woche schon wieder auf der geschlossenen Station ist, weil er seine Medikamente nicht mehr nimmt.

Meiner Erfahrung nach erträgt man solche Menschen so auch besser.
 
Mein Punkt ist, Gewalt bringt in solch einer Situation nichts, zeugt eher von eigener schwäche. Versuchen zu erklären oder umdrehen und gehen.
 
Er hatte sich in eine Unterhaltung eingemischt, regelrecht reingegröhlt. "Ich weiß wie das hier läuft".
 
Da bin ich mittlerweile echt froh, dass ich solche Leute nicht in meinem privaten Umfeld habe und bisher auch insgesamt wenig Kontakt mit denen hatte. Auch die Diskussion um Maskenpflicht etc. hatte ich bisher nur wenig. Im beruflichen Umfeld bin ich auf der sicheren Seite bei sowas. Der Arbeitgeber gibt hierzu klare Regeln vor und die wenigen Leute mit denen ich diesbezüglich Kontakt haben muss, die halten sich entweder an die Regeln oder die gehen wieder und dann hat sich das.

Wenn ich mich jetzt noch dauerhaft mit solchen Leuten rumschlagen müsste, weiß ich nicht, wie lange ich das einfach so ignorieren könnte ohne zumindest laut und pampig zu werden.

Michael Rapaport hatte letztes einen solchen Fall von einem Mann, der eine ältere Dame in der U-Bahn angegangen ist, welche eine Maske getragen hat. Auch auf die Bitte hin, etwas Abstand zu nehmen, hat er das ignoriert und sie wild beschimpft und ist auch anderen Leuten auf den Sack gegangen. ist der Typ ideologisch genau dort beheimatet wo man solche Leute vermutet.

Die ganze Situation ist schon nervig genug, da muss ich nicht noch mit solchen Dumpfbacken diskutieren müssen.
 
Hast du Ihm erklärt wieso eine Dialyse notwendig ist? Nicht jeder weiß das, genauso wie eben nicht jeder weiß wieso eine Impung notwendig ist.

So traurig dies auch ist, ich hab schon eine ganze Weile aufgegeben mit diesen ganzen Impfgegnern und Verschwörungstheoretikern zu diskutieren und Argumente zu bringen.
Es ist absolut egal wie gut die Argumente sind die man bringt. Selbst dass der Gegner noch nicht einmal in der Lage ist die Argumente zu widerlegen bringt nichts. Diese Verschwörungstheoretiker reimen sich einfach ihre eigene Welt zusammen und lassen da auch nichts anderes mehr rein.
Egal was Du denen versuchst zu erklären, die hören Dir einfach nicht zu weil sie es nicht hören wollen. Die sind was eine Kommunikation angeht genauso kindisch wie Donald Trump, da kannst Du Dich auch genauso mit einem Eimer Treibsand unterhalten und der bekommt genausoviel mit.
 


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So, nachdem hinsichtlich der Schulen bereits fantastisch vorgelegt hat und nur noch die Sitznachbarn in Quarantäne schickt, hat sich Mecklenburg-Vorpommern die Frage gestellt, ob man da nicht noch mehr Full Retard gehen könnte und was soll ich sagen: Es wurde eine Lösung gefunden.

In MV muss wenn ein Kind positiv getestet wurde. Man kann leider die einzelnen Punkte nicht verlinken, aber es geht um den Beitrag um 18:31. Ich pack das mal als Zitat hier rein:


18:31 Uhr
Quarantäne für Mitschüler entfällt in MV

In Mecklenburg-Vorpommern wird bei einem Corona-Fall in der Schule künftig nicht mehr die ganze Klasse und nicht einmal der Banknachbar in Quarantäne geschickt. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) habe das sogenannte Kontaktpersonenmanagement angepasst, teilte das Bildungsministerium in Schwerin heute mit. Werde eine Schülerin oder ein Schüler positiv mit einem PCR-Test getestet, müsse die betroffene Person in Quarantäne. Der Rest der Gruppe werde nicht automatisch in Quarantäne geschickt, sondern für diese Schüler gelte künftig 14 Tage lang die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Außerdem müssten sie sich täglich testen und sich von anderen Schülern fernhalten.

Ich möchte jetzt mal sagen, dass ich nach gefühlt 400 Jahren Pandemie nichts erwarte, aber sie es schaffen, mich trotzdem weiter zu enttäuschen. Das scheint aber gerade so der Tenor zu sein, dass einfach gar nicht mehr geht und nur noch dumm aus der Wäsche geschaut wird. In allen Bereichen - Klima, Afghanistan, Rente, you name it.
 


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Wobei ich es als Problem empfinde, dass alle in einen Topf geworfen werden: "Die auf die Straße gehen [...] und gegen die Maßnahmen demonstrieren". Solche Demos sind ja durchaus nicht unangebracht gewesen, waren die Maßnahmen ja oft blödsinnig. Das Problem ist natürlich (wie immer) die Vereinnahmung von Inhalten durch radikale, was die Medien aber nur zu gerne gefördert haben.
In einer demokratischen Gesellschaft muss es Grauzonen geben, wir sollten uns aufteilen lassen in "Lager 1 vs. Lager 2". Viele Menschen sind gewiss mit einem sinnvollen Anliegen demonstrieren gegangen. Ich für meinen Teil wäre ggf. zu einer Demo gegangen die sich dafür einsetzt, draußen alles zu erlauben. Andere sind womöglich nicht so penibel und haben sich bestehenden allgemeineren Demos angeschlossen und waren womöglich so gar nicht über das mediale Framing "alles radikale" begeistert.
 


Wie mich das einfach nur noch ankotzt. Nachdem wir den ganzen Sommer über die selben Fehler wie letztes Jahr gemacht haben, fangen wir nun schön langsam wieder mit Lockdown Light an. Weil das im letzten Jahr so gut funktioniert hat.
 


Ist das wieder ein bayrischer Sonderweg? Bund-/Länderbeschluß sagt doch, alles offen bis zu Inzidenz 35, dann 3G Regelung.

Warum man die Regelung mit
Stufe1 <10
Stufe2 <35
Stufe3 <50
Stufe4 > 50

jetzt aufgegeben hat? Keine Ahnung.

Vor 5 Tagen lagen wir bei Inz 60, jetzt bereits doppelt soviel.

Man sollte 3G auch im öffentlichem Verkehr einführen.
 
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