1. Bundesliga 2014/2015

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ist das aber dann nicht die beste Voraussetzung für ein ausgeglichenes, spannendes Spiel?
 
Inwiefern ist es denn automatisch ein spannendes Spiel, wenn Leistungsträger verletzt sind? Sind Ersatzspieler spannender?
 
Ausgeglichen deshalb, weil auf beiden Seiten viele Verletzte und eben nicht eine Mannschaft als extremer Favorit ins Spiel geht weil diese alle Leistungsträger zur Verfügung hat und die andere nicht.
Spannend deshalb, weil eben nicht eine Mannschaft als extremer Favorit ins Spiel geht und die andere extrem dominieren wird weil diese alle Leistungsträger zur Verfügung hat und die andere nicht.

Zudem, "beste Voraussetzungen für ein ausgeglichenes, spannendes Spiel" ist nicht das selbe wie "automatisch ein spannendes, ausgeglichenes Spiel"

Genug Erklärung? War doch überflüssig, oder?
 
Streng genommen, war dein ganzer Kommentar überflüssig, weil es auch ohne verletzte Spieler ausgeglichen wäre, zumindest wenn man sich die Kader ansieht. Deinen Satz könnte man übrigens auf jegliches Szenario anwenden.

Hat Team A die Topbesetzung, Team B aber nur die Reserve, ist das die beste Voraussetzung für ein spannendes und ausgeglichenes Spiel, weil die Reservisten natürlich vom Einsatz her brennen und sich zeigen wollen.
Selbe Spielchen wenn ein Favorit gegen z.B einen Drittligisten spielt, oder zwei Größen mit Bestbesetzung wie Real gegen Barcelona.

Ich will damit sagen: so gut wie jedes Spiel besitzt die Voraussetzungen für ein spannendes und faires Spiel, weswegen man das nicht extra noch betonen muss, erst recht nicht bei einem der wichtigsten Derbys in Deutschland.
 
Ähm...Zweiter *hust*

Ja ja Momentaufnahme. Schon klar. Da bin ich realistisch genug. Trotzdem geil. :cool:
Alles ehrliche Arbeit. Kein Großsponsor, kein Investor, kein Mäzen, keine Schulden, kein verkaufter Name vom (eigenen!) Stadion. Kein gar nix.
 
Favre: "Skandal, absurd - Leute total dumm"


Der Mann hat Recht!
Und das sage ich jetzt nicht als Gladbacher, sondern als Fußball-Fan. Die kompletten Regeln bezüglich "Handspiel" sind inzwischen völlig willkürlich und realitätsfern. Es gibt keine Linie und kein Konzept, weder national noch international.
Was soll man als Spieler bitte machen, wenn man aus drei Metern angeschossen wird? Seine Hände vorsorglich abhacken?

Ich sehs aber schon kommen: Kritik unerwünscht! Die Mimis beim DFB werden nun wieder rumheulen und Geldstrafen verteilen. Lächerlich.
 
Die kompletten Regeln bezüglich "Handspiel" sind inzwischen völlig willkürlich und realitätsfern.

Hundertprozentige Zustimmung!
Allerdings: beobachte mal die Zuschauer im Stadion oder auch bei einem Kreisligisten. Genau, wie du es schilderst, pfeift nicht nur der Schiri schnell Handspiel, nein, auch die Meute der Zuschauer schreit bei dem Anschießen gegen den Arm von hinten sofort lautstark 'Hand'. Da muss sich auch bei den Zuschauern etwas in der Haltung dazu ändern!
 
Ist im Prinzip natürlich richtig.
Wobei ich glaube, dass dieses Verhalten durch eine unverständliche Reglung noch deutlich verschlimmert wird.
Letztendlich ist es inzwischen ja schon fast so, dass sich immer irgendwer benachteiligt fühlt bei den Hand-Entscheidungen.Egal ob nun auf Handspiel oder dagegen entschieden wurde. Und wenn sich immer jemand benachteiligt fühlt, egal wie entschieden wurde, dann zeugt das davon, dass die zugrunde liegende Regelung scheiße ist.

Wie soll ich als Zuschauer noch relativ objektiv einschätzen können, ob etwas nun ein strafbares Handspiel war oder nicht, wenn selbst die Schiris das offensichtlich nur noch auswürfeln?
 
Hundertprozentige Zustimmung!
Allerdings: beobachte mal die Zuschauer im Stadion oder auch bei einem Kreisligisten. Genau, wie du es schilderst, pfeift nicht nur der Schiri schnell Handspiel, nein, auch die Meute der Zuschauer schreit bei dem Anschießen gegen den Arm von hinten sofort lautstark 'Hand'. Da muss sich auch bei den Zuschauern etwas in der Haltung dazu ändern!

wen jucken die Zuschauer?
Seit wann müssen jetzt die Zuschauer objektiv oder schiedsrichtertechnisch geschult sein?

Der Schiri muss die Entscheidungen korrekt treffen auf Basis guter Regeln.
Ich weiß gar nicht warum du hier die Zuschauer die damit rein gar nichts zu tun haben ins Spiel bringst?

Genauso könntest du fordern, dass gegnerische Fans auch für gute Szenen der eigenen Mannschaft jubeln...

Sorry, aber was du da so schreibst ist recht weltfußball-fremd.
 
Das war kein Regelfehler, sondern ein Fehler vom Schiri. Handspiel ist im Regelwerk ganz klar formuliert, wonach dies keins war.
 
Ich weiß gar nicht warum du hier die Zuschauer die damit rein gar nichts zu tun haben ins Spiel bringst?

Da merkt man mal wieder, dass du halt keine Ahnung vom realen Fußball auf unseren Sportplätzen hast, sonst würdest du so etwas nicht schreiben.
Fußball fremd ist es, was du von dir gibst. Du streust zwar deine Beiträge im ngb massenhaft, aber tu bitte nicht immer so, als hättest du von jedem Thema wirklich Ahnung. Dazu musst du dann auch nicht ständig andere Member angreifen, und so tun, als wären andere nur dumm.

Würdest du wirklich öfter in einem Stadion oder auch nur am Rand eines Amateur-Fußballspiels als Zuschauer stehen, wüsstest du ganz genau, dass sich Schiedsrichter immer wieder von Zuschauergeschrei massiv beeinflussen lassen. Selbst Schiris, die Spiele höherer Klassen pfeifen. Manche, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlen, manche, weil sie unsicher sind, manche, weil sie eine Situation selbst nicht korrekt einschätzen können und dann nach dem Zuruf gehen.

Deine Aussage, dass ein Schiri nur korrekt auf Basis guter Regeln Entscheidungen treffen muss, ist reine Theorie.

Und ja, die Regeln für das Handspiel sind nicht wirklich präzise. Kein Wunder, dass es so viel Unruhe bei den Spielen gibt. Als Ex-Schiri weiß ich durchaus, wovon ich rede - im Gegensatz zu manch anderen Leuten.
:D


@ MistaKanista:
Handspiel ist im Regelwerk des DFB keineswegs so klar definiert, wie du schreibst.
Es bleibt genügend Unsicherheit, vor allem, wenn man als Spieler aus der Nähe von hinten oder der Seite angespielt wird. Das wird überhaupt nicht ausreichend definiert.



P.S.
Bei der Passkontrolle habe ich die Spieler öfter nach der Regel für Abseits gefragt.
Es kam alles mögliche an Antworten.
Ich sagte ihnen immer, es gibt eine ganz einfach Abseits-Regel:
Abseits ist, wenn ich Abseits pfeife. Genau dann und nicht sonst. Das ist Schiri-Realität!
 
@ MistaKanista:
Handspiel ist im Regelwerk des DFB keineswegs so klar definiert, wie du schreibst.
Es bleibt genügend Unsicherheit, vor allem, wenn man als Spieler aus der Nähe von hinten oder der Seite angespielt wird. Das wird überhaupt nicht ausreichend definiert.

Also zumindest in diesem Fall ist es doch ganz klar.

Gehen wir da mal die Regel durch:

"Ein Handspiel liegt vor, wenn ein Spieler den Ball mit seiner Hand oder seinem
Arm absichtlich berührt."

Ist hier schon mal nicht gegeben. Der Spieler bewegt seinen Arm sichtlich hinter den Körper, und nicht gezielt in Richtung des Balles. Aber ok, lässt sich noch drüber streiten.

Weiter gehts mit den Situationen, worauf der Schiri achten muss:

" die Bewegung der Hand zum Ball (nicht des Balls zur Hand),
die Entfernung zwischen Gegner und Ball (unerwartetes Zuspiel),
die Position der Hand (Das Berühren des Balls an sich ist noch kein Vergehen.)"

Die Hand bewegt sich nicht zum Ball, sondern zum Körper. Die Entfernung zwischen den Spielern war kurz und der Schuß war stark, was man ebenfalls beachten muss. Die Position der Hand war beim Aufprall schon am Körper. Für mich kann die Fehlentscheidung garnicht eindeutlicher sein. Angeschossen, weiterspielen.
 
" die Bewegung der Hand zum Ball (nicht des Balls zur Hand),

Allgemein gesprochen ist eben diese Auslegung ganz schwierig!
Wirst du von der Seite oder schräg hinten angeschossen und geht deine Armbewegung ZUFÄLLIG in die Richtung des Balls, ohne dass dies bewusst gewollt war, pfeift der Schiri locker mal zu 80 - 90 Prozent Handspiel. Obwohl es absolut unabsichtlich und nicht zum Vorteil des Spielers geschah.

Die Entfernung zwischen Gegner und Ball ist auch so eine Sache. Es ist einfach zu diffus geschrieben und nicht wirklich eingegrenzt. Selbst wenn du als Spieler aus 5 oder 6 Metern Distanz (hart) angespielt wirst, und bist gerade selbst in einer Bewegung, kann es leicht zum Pfiff kommen, auch ohne dass der Spieler bewusst mit der Hand zum Ball ging.

Auch hier würde ich mir eine deutlichere Eingrenzung wünschen. Insgesamt müsste die Regel so gefasst werden, dass Handspiel dann gepfiffen wird, wenn ein Spieler dies bewusst macht und einen Vorteil daraus gewinnt. Zum Beispiel Ballmitnahme zur eigenen Vorlage.


In deinem konkreten Fall muss man natürlich immer bedenken, dass es bei noch so guten Regeln immer zu Fehlentscheidungen kommen kann. Gerade in der Bundesliga und der 2. Liga brauchen wir daher echte Profischiedsrichter, auf Augenhöhe mit den Spielern.
 
Klar kann es zum Pfiff kommen, aber das ist dann halt eine Fehlentscheidung. Denke unsere Meinung liegt garnicht weit voneinander entfernt. Den Punkt mit den Profischiedsrichtern, würd ich direkt unterschreiben.
 
Gerade in der Bundesliga und der 2. Liga brauchen wir daher echte Profischiedsrichter, auf Augenhöhe mit den Spielern.
Das sehe ich auch so. Profischiedrichter wären mMn wichtiger/sinnvoller als Videobeweis und Freistoßspray. Ich verstehe auch nicht, warum wir die nicht schon längst haben. Mal ganz ehrlich: Die paar Euro, die das mehr kosten würde, sind für DFB (und ggf. DFL) doch Peanuts. Das läuft da in der Bilanz unter "Sonstiges".

Der Knackpunkt beim Handspiel bleibt einfach, dass sich die Absicht nie objektiv beweisen oder widerlegen lässt. Ich persönlich würde sagen, dass man nur noch klare Handspiele mit der klarer Verhinderung einer direkten Torchance oder eines Tores pfeifen sollte.
Sprich wenn einer Basketball-mäßig den Ball aus der Luft pflückt oder Torwart-mäßig den Ball auf der Linie klärt mit der Hand.

Elfmeter ist einfach eine völlig unverhältnismäßige Strafe für jemanden, der aus einem Meter angeköpft wird oder der bei einer Flanke an der Strafraumgrenze unglücklich angeschossen wird.
 
Sehe ich nicht so. Würde die Hand bei dem selben Beispiel nicht an den Körper, sondern sich davon weg bewegen, wäre das durchaus eine unnatürliche Bewegung und somit Elfmeter. Genauso könnte ich bei deiner Auslegung dann einen Konter mit einem taktischen Handspiel zerstören. Wo fängt eine Torchance an? Anderes Beispiel: Der Spieler springt hoch und berührt mit ausgestreckten Armen den Ball, wäre wieder kein Handspiel, weil das ausbreiten der arme beim Absprung eine natürliche Handbewegung wäre.

Und übrigens gibt es zusätzlich zum offiziellen Regelwerk, welches ja auch für den Amateurbereich zählt, zusätzliche Anweisungen für Schiedsrichter im Profibereich zum Thema Handspiel.
 
Naja, nur gab es eben in der letzten Zeit gerade in den beiden ersten Ligen viele strittige Hand-/Nicht-Hand Entscheidungen.
Im Amateurbereich, den ich ebenso oft live verfolge, sieht das noch viel schlimmer aus.

Selbst wenn jemand angeschossen wird und in dem Moment sein Arm eine Bewegung nach außen macht, wäre das nach meiner Auffassung kein Handspiel. Handspiel muss erkennbar gewollt sein. Wenn dann einer nach oben springt mit ausgebreiteten Armen, dann ebenso, wenn der Ball nicht gerade, für den Spieler unsichtbar, von hinten kam.


MistaKanista schrieb:
Denke unsere Meinung liegt garnicht weit voneinander entfernt.

--> Zustimmung :T
 
Bremen und Stuttgart sind gerade aber auch erbärmlich.. Wahnsinn.

Die Bremen Mauer beim Freistoß war einfach nur richtig geil :D

/Und dann macht Stuttgart nen 3:3.. Wahnsinn :D
 
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