Bundestagswahl 2021 (Umfrage: Wen wählst du?)

Wem gibst du deine Zweitstimme in der Bundestagswahl 2021?

  • Die Partei

    Stimmen: 23 28,0%
  • CDU/CSU

    Stimmen: 3 3,7%
  • SPD

    Stimmen: 1 1,2%
  • Die Linke

    Stimmen: 21 25,6%
  • Bündnis 90/Die Grünen

    Stimmen: 13 15,9%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 5 6,1%
  • FDP

    Stimmen: 4 4,9%
  • Freie Wähler

    Stimmen: 2 2,4%
  • PDV (Partei der Vernunft)

    Stimmen: 1 1,2%
  • Volksabstimmung (ja, die Partei heißt so)

    Stimmen: 1 1,2%
  • Tierschutzpartei

    Stimmen: 4 4,9%
  • ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei)

    Stimmen: 1 1,2%
  • MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland)

    Stimmen: 1 1,2%
  • BP (Bayernpartei)

    Stimmen: 1 1,2%
  • PBC (Partei Bibeltreuer Christen)

    Stimmen: 1 1,2%
  • REP (Die Republikaner)

    Stimmen: 1 1,2%
  • Eine andere Kleinpartei

    Stimmen: 2 2,4%
  • Ich mache meinen Wahlschein ungültig

    Stimmen: 4 4,9%
  • Ich gehe nicht wählen

    Stimmen: 7 8,5%
  • Bier

    Stimmen: 12 14,6%
  • AfD

    Stimmen: 9 11,0%

  • Umfrageteilnehmer
    82
@musv:
Dexter ist der Meinung das gendergerechte Sprache zum sozialen Gewissen dazu gehört, daher kann eine Partei mit diesem diese eben nicht ablehnen.
 
@musv:
Dexter ist der Meinung das gendergerechte Sprache zum sozialen Gewissen dazu gehört, daher kann eine Partei mit diesem diese eben nicht ablehnen.

Richtig. Hinzu kommt, dass ich das Gewese um Gendersternchen etc. für mimimi halte, als obs nichts wichtigeres gäbe, was man kritisieren könnte.
 
@dexter:
Ja, und wie es wichtigeres gibt über das man sich aufregen kann,
gibt es wichtiger über das man sich aufregen kann.

Geht in beide Richtung.
Bei mir stehts auch relativ weit unten in der Liste, der Dinge, die mir wichtig sind.
Thema verliert halt hart, wenn man über Sozialstaat, Klima, Energie, Migration, etc besorgt ist.
 
Lustig, dass jetzt allen ernstes Künstler/innen auffordern, diesmal das Kreuzchen bei den Grünen zu machen...
 
Als bräuchte man für seine Wahlentscheidung die Ratschläge von irgendwelchen Millionären. :)
 
Thema verliert halt hart, wenn man über Sozialstaat, Klima, Energie, Migration, etc besorgt ist.
Das Blöde daran ist:
Die ganzen wichtigen Punkte "Sozialstaat, Energie, Migration, etc." werden wahrscheinlich auf die lange Bank geschoben, gar nicht oder nur oberflächlich angegangen. Sonst hätten wir schon seit 1998 z.B. die Bürgerversicherung (war damals Ziel der SPD und ist es wohl noch immer). Und auch am Ende der folgenden Legislaturperiode werden noch immer die Autobahnen vollgestopft sein mit Lkw-Kolonnen, ohne dass auch nur 1 Container mehr auf den Schienen transportiert wird. Die Pflegekräfte werden noch immer auf eine angemessene Bezahlung warten.

Aber mit ziemlich hoher Sicherheit werden wir ein Tempolimit und die Gendersternchen bekommen, weil das medienwirksam und am leichtesten umsetzbar ist.

Da ich davon ausgehen muss, dass die leichten populistischen Ziele schnell umgesetzt werden, während die wichtigen Punkte unerledigt bleiben, muss ich zwangsläufig nach den Parteiprogrammen suchen, die halt diese Ziele ablehnen. Heißt im Klartext: Ich such mir die Partei, die den wenigsten Schaden anrichtet. Klingt irgendwie traurig, dass wir an diesem Punkt angekommen sind.

@Dexter:
Ich finde Gendersprache diskriminierend, da sie die Unterschiede betont und herausstellt und auf Krampf alle Gruppen separat und explizit inkludieren will. Zudem ist es ein Konstrukt, das von der Bevölkerung zum überwiegenden Teil abgelehnt wird. Und je präsenter das Gendern wird, desto wird die Ablehnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Grünen sind mir zu verdächtig mit ihrem "Gender Ministerium". Ist nicht offiziell, wird aber wohl prominent gefordert: .
Mein Zwischenstand ist, SPD wählen. CDU geht nicht, Grüne auch nicht, FDP auch nicht. CDU will ich verhindern, starke Grüne will ich auch verhindern. FDP liegt mir sehr fern. Bleibt die SPD. Die wollen laut Wahl-o-mat auch eine fixe 50% Frauenquote für Partei-Listen bei Landtagswahlen (wtf), aber leider gibt es nicht so viel zur Auswahl gerade. Rot-Gelb wäre vermutlich mein Regierungsfavorit aktuell.
 
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Ich bin auch für absolute Chancengleichheit. Nur denke ich nicht, dass die Grünen umsetzen, was ich darunter verstehen würde. Wird in der Politik mit Chancengleichheit geworben, bedeutet das in der Praxis, dass Quoten aufgestellt werden, die bestimmte Gruppen bevorzugen.

Mein Zwischenstand ist, SPD wählen.
Scholz ist mir unsympathisch, könnte aber in der Tat das kleinste Übel der großen Parteien sein. Eigentlich hab ich mich schon damit abgefunden, dass ich die PARTEI wähl. Und noch eigentlicher wären die Piraten die Truppe, mit denen ich nach den ganzen Wahlomaten die höchste Übereinstimmung teil. Nur haben die Deppen sich leider nach ihrem damaligen Höhenflug 2012 sinnloserweise selbst zerlegt. Das nehm ich denen noch immer übel - und zwar gewaltig. Die Piraten fehlen.
 
Ich bin auch für absolute Chancengleichheit.
Chancengleichheit und Gleichberechtigung ist eine gute und wichtige Sache, ich habe hauptsächlich ein Problem mit "Gleichstellung". Wenn gefordert wird: "Wir wollen Parteien zwingen, dass 50% der aufgestellten Kandidaten Frauen sind" dann hat das nichts mit gleichen Rechten zu tun, sondern damit, ein politisch motiviertes Ergebnis staatlich durchzusetzen. Wenn es dann bei den möglichen Kandidaten 10% Frauen sind und diese dann aber 50% der Stellen besetzen sollen, dann hat das logischerweise schon prinzipbedingt nichts mit Chancengleichheit zu tun, sondern ist ein Chancenvorteil by design. Weiteres dazu würde zu sehr ins OffTopic gehen, aber die Unterscheidung Gleichstellung und Gleichberechtigung ist bei diesem Themenkomplex sehr wichtig. Gleichberechtigung wird heute kaum noch gefordert, weil wir diese bereits haben zu sehr weiten Teilen. Wenn ein Mann z.B. nur 2 Jahre Elternzeit nehmen darf aber eine Frau volle 3 Jahre, dann wäre hier die Gleichberechtigung verletzt.
 
Ich bin für Gleichstellung.

Frauen sollten meiner Meinung nach genau so repräsentiert werden in der Politik wie Männer. 50% passt.
Frauen sind keine Minderheit.
 
Ich bin für 100% Kompetenzquote. Welches Geschlecht die kompetenten Menschen dabei haben ist mir völlig egal. Die Politik muss menr einfluss von der Wissenschaft bekommen und nicht von Wirtschaftslobbyisten.
 
Die Grünen sind als wissenschaftsfeindliche Partei der Homöopathieschwurbler nicht wählbar.

Hier wäre eine klare Positionierung fällig gewesen. Homöopathen als Traumatherapeuten? :m

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Klimawandelbekämpfung erscheint mir auch als Mogelpackung. Wie waren die Zahlen für die Tonne CO2?
Groko 55€ und Grüne 60€? Wissenschaft sagt, es müßten 180 sein. (Und dann sagen sie, wir hätten nur noch 4 Jahre Zeit)

Ich sehe da momentan keine Partei mit Perspektive

EDIT: Das war mißverständlich formuliert. Der letzte Satz war nicht auf die Grünen gemünzt, wobei er dann auch noch richtig wäre, sondern auf die zur Auswahl stehenden Parteien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Quoten "kompetenz" im Weg stehen würde ist nen oberflächliches Scheinargument.
1. geht es davon aus, dass die Leute auf der Liste kompetent wären... wir reden über Politiker... selbsterklärend.
2. geht es davon aus, dass die Leute auf der Liste über kompetenz darauf gekommen sind... wir reden über Cliquenwirtschaft... selbsterklärend.
3. haben wir eh ein unnötig großes Parlament, mehr als die EU und nur noch von China geschlagen* heißt die meisten der Kasper machen idr. nix anderes als da auftauchen und parteikonform den Arm heben.

Ich glaube net das Quoten was bringen, weil auch die Frauen "konform" abstimmen, aber schaden werden sie auch net.


*
Deutschland hat grade 709 Kasper, das ist ein Kasper auf gute 115.000 Michels.
Unser Bundestag "sollte" eig 598 Leute haben, aber wir verkaspern das jedesmal mit Überhangs und Ausgleichsmandaten,
deswegen sollten wir einfach Direktmandate abschaffen, nur noch Liste und 1 Sitz pro 0,25%. 400 Leute reichen.
 
Ich denke in das Thema pro/contra Quoten an sich müssen wir nicht so mega tief rein gehen. Tut mir auch bisschen leid, dass ich das aufgebracht habe hier.
Für mich sind verbindliche Quoten jedoch eigentlich ein No-Go und dahingehend die SPD dann zu wählen, die genau sowas einführen will wäre schon ein krasses emotionales Opfer :D.
 
Das entspricht in etwa auch meinem Empfinden bei dieser Wahl. Früher konnte ich mich mit den Ausrichtungen der Parteien meist irgendwo identifizieren. Entweder eine bestimmte Partei repräsentierte zum großen Teil meine Meinung oder eben nicht. Bei dieser Wahl ist das gravierend anders. Jede im Bundestag vertretene Partei hat eine Handvoll Themen, die für mich ein No-Go darstellen.

Quoten, damit irgendwelche Leute ein Amt bekommen, die sonst nicht an diese Positionen kommen würden, ist auch bei mir ein Ziel, was ich als überflüssig und kontraproduktiv empfinde.
 
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