Coronavirus

Re: Coronavirus

In Manaus gab es wohl überdurchschnittlich viele Ansteckungen, nach einer Zeit kam das Virus aber nicht mehr voran, vmtl. wegen Herdenimmunität. Echte Herdenimmunität scheint es aber nicht zu sein, nachdem jetzt die zweite Welle folgt. Ich habe leider gerade keine neuen Quellen an der Hand, aber zu Zeiten des Newsletters sprach man von 20-40% haben keine Immunität nach Covid-19. Zudem ist es noch ungewiss, wie lange eine solche Immunität überhaupt andauert. Die Spätfolgen dürften hier auch interessant sein.

 
Re: Coronavirus

zu Zeiten des Newsletters sprach man von 20-40% haben keine Immunität nach Covid-19. Zudem ist es noch ungewiss, wie lange eine solche Immunität überhaupt andauert.

Was bedeutet das eigentlich für einen Impfstoff? Daß man halt mehrmals impfen muß oder aber sogar, daß vielleicht bei manchen eine Impfung nicht möglich sein könnte?

Nur so ein Gedanke. Das wird sicher keiner hier beantworten können.
 
Re: Coronavirus

Das bedeutet, dass Sars mutiert, das ist jetzt nichts besonderes. Von daher muss ein Impfstoff sich mitentwickeln. Ganz normale Sache.
 
Re: Coronavirus

Da liegen doch aber normalerweise längere Zeiträume vor ,oder?

Also man muß sich jedes Jahr gegen Grippe impfen.

Aber wenn direkt kurz danach keine Immunität besteht, könnte das bedeuten, daß man dann z.B. jeden Monat eine Impfung braucht?
 
Re: Coronavirus

Bei Hepatitis A und B gibt es Leute, die keinen Impftiter entwickeln -> werden nicht geimpft, weil es nix bringt
 
Re: Coronavirus

Andererseits muß es ja auch nur für eine Herdenimmunität bei ausreichend vielen funktionieren, oder?
 
Re: Coronavirus

...aber zu Zeiten des Newsletters sprach man von 20-40% haben keine Immunität nach Covid-19. ...

Link dazu?
Keine Antikörper ist nicht gleich keine Immunität...

--- [2020-09-30 16:24 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Das bedeutet, dass Sars mutiert, das ist jetzt nichts besonderes. Von daher muss ein Impfstoff sich mitentwickeln. Ganz normale Sache.

Nein, falsche Schlussfolgerung. Und Corona-Viren mutieren weit weniger als Grippe...
 
Re: Coronavirus

Unterscheide Anzahl/Häufigkeit der Mutationen und ihre wirklichen Auswirkungen.

Corona Viren mutieren nicht so stark, dass man erwarten müsste man hätte ähnliche Impfstoffproblematiken wie bei Influenza.
Nach derzeitigem Stand. Kann nächste Woche wieder anders sein.
 
Re: Coronavirus

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Mir geht daraus hervor, dass wir noch gar nicht genau wissen, was die Übersterblichkeit verursacht hat. Es steht drin, dass es nicht durch Corona sein kann, vielmehr durch die Maßnahmen, was zu Isolation führt und allein deshalb die Menschen krank macht. Oder dass Menschen aus Angst bei anderen Beschwerden nicht zum Arzt gehen.
Dennoch soll das Virus nicht überschätzt worden sein, sondern unterschätzt. Wegen der Maßnahmen?

Nichts genaues weiß man nicht, aber dann dennoch so eine Schlussfolgerung? Oder (und das schließe ich nicht aus) verstehe ich da was falsch?
 
Re: Coronavirus

Im Prinzip dürfte die Gesamtzahl aus vielerlei zusammengesetzt sein:

Menschen, die aus Angst nicht zum Arzt gingen und wichtige Untersuchungen versäumten und ggf. deswegen starben.
Menschen, die versucht haben, mit Vodoo-Mitteln Corona zu behandeln oder vorzubeugen.
Menschen, die aus Einsamkeit sterben bzw. depressiv wurden und sich ggf. gar das Leben nahmen.
Menschen, die tatsächlich an Covid-19 starben.
Menschen, die mit Covid-19 infiziert waren und in der Anfangszeit falsch behandelt wurden, als man noch nicht den Wissensstand wie heute hatte.
Menschen, die an anderen "Frühjahrskrankheiten" starben, z. B. Grippe gibt's ja auch noch irgendwo.
Usw.

Die Preisfrage ist: Was überwiegt denn nun davon? Das gibt halt so eine Statistik schlicht und ergreifend nicht her. Heute haben wir wieder viele Infizierte, aber viele der Punkte treffen aktuell nicht oder nicht so stark zu. Haben wir deswegen bessere Todeszahlen? Kann man nur vermuten aber vermutlich nicht belegen.
 
Re: Coronavirus

@Trolling Stone: Zum Beispiel hier:


--- [2020-09-30 23:27 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

@KaPiTN: Für eine Impfung bedeutet eine kaum erreichte langfristige Immunität (d.h. Antikörper werden schnell abgebaut, Gedächtniszellen nicht gebildet), dass die Impfung nur kurzfristig hilfreich ist. Bauen sich gar keine Antikörper auf, ist sie nutzlos.
 
Re: Coronavirus

@KaPiTN: Für eine Impfung bedeutet eine kaum erreichte langfristige Immunität (d.h. Antikörper werden schnell abgebaut, Gedächtniszellen nicht gebildet), dass die Impfung nur kurzfristig hilfreich ist. Bauen sich gar keine Antikörper auf, ist sie nutzlos.

Stimmt glaube ich nicht zu 100%.
Es kann auch Immunität (vielleicht nicht vollständig) ohne Antikörper durch spezialisierte T-Zellen geben (zelluläre Immunität:

Aber ist halt auch alles noch nicht sicher in wieweit das bei Corona zum Tragen kommt.
Zudem kann auch sein man ist zwar nicht immun und wird krank, aber nachdem man mal eine Infektion durchlebt hat wird man halt nicht mehr so schlimm krank.
Es gibt auch genug Beispiele bei denen nach einer Infektion Antikörper nachgewiesen werden aber bei einer zweiten Infektion die Krankheit sogar noch pathogener ist (Dengue-Fieber glaube ich z.B.).
So pauschal richtig ist deine Aussage zu Antikörper und Impfungen daher eher nicht.



Und genau das gibt leider diesen Verschwörungsgläubigen Wind in ihre Mühlen.

Mag sein, aber wenn es halt die Wahrheit ist?
Der Knackpunkt, und den übersehen diese Aluhutdeppen halt leider, keiner weiß wie es aussehen würde hätten wir gar nichts gemacht.
Sich hinterher beschweren, dass wir wenig Tote durch Corona haben? Womöglich genau wegen der Gegenmaßnahmen?
Nein, den meisten solcher Verschwörungsdeppen fehlt es an was ganz anderem.
Argumente sind da nicht wichtig.
 
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Re: Coronavirus

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Mir geht daraus hervor, dass wir noch gar nicht genau wissen, was die Übersterblichkeit verursacht hat. Es steht drin, dass es nicht durch Corona sein kann, vielmehr durch die Maßnahmen, was zu Isolation führt und allein deshalb die Menschen krank macht. Oder dass Menschen aus Angst bei anderen Beschwerden nicht zum Arzt gehen.
Dennoch soll das Virus nicht überschätzt worden sein, sondern unterschätzt. Wegen der Maßnahmen?

Nichts genaues weiß man nicht, aber dann dennoch so eine Schlussfolgerung? Oder (und das schließe ich nicht aus) verstehe ich da was falsch?
Hier ist eine dort verlinkte Primärquelle:
"Man weiß es nicht" im Sinne von es wurde noch nicht untersucht. Man beachte zum Beispiel: In Südafrika ist die Mortalität mit der Einführung von Maßnahmen *runter* gegangen, nicht hoch. Hier in Deutschland hatten wir *keine* signifikante Úbersterblichkeit, trotz eines kompletten Lockdowns, trotz Angst und niemand-geht-zum-Arzt.
Das muss man sich natürlich alles genauer angucken, aber auf den ersten Blick scheint mir insbesondere der Fall Deutschland nicht konsistent zu sein mit der Hypothese "Ein großer Teil der Übersterblichkeit wurde durch die Maßnahmen generiert".


Darüber hinaus gab es auch "mehr als genug" bestätigte Covid-19 Todesfälle in Bezug auf einen signifikanten Anstieg.
 
Re: Coronavirus

Keine? Wie erklärt man denn die nahezu identischen Kurven hier:
Zufall?
Ich verstehe deine Frage nicht. Welche beiden Kurven?
Übersterblichkeit ist auf den Bildern doch gar nicht zu sehen. Eventuell irrst du dich in der Definition des Begriffes der Übersterblichkeit?
 
Re: Coronavirus

@der: Guck doch einfach mal in der Wikipedia nach, was eine Gedächtniszelle ist, und mach dir das Zusammenspiel zwischen Antikörpern, verschiedenen Abwehrzelltypen und dem Erreger klar. Dann wirst du vielleicht feststellen, dass meine Antwort - mit Ausnahme von SEHR SPEZIELLEN Infektionen - fast vollumfänglich korrekt ist.
 
Re: Coronavirus

Ich verstehe deine Frage nicht. Welche beiden Kurven?
Übersterblichkeit ist auf den Bildern doch gar nicht zu sehen. Eventuell irrst du dich in der Definition des Begriffes der Übersterblichkeit?

Ja, es ist keine zu sehen, "nur" eine Verbindung zwischen Corona-Fällen und Toten. Wenn das dann nicht mit Übersterblichkeit einhergeht, dann weiss ich auch nicht.
 
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