Interstellar
Neben der Tatsache, daß Wissenschaft nicht nur Beiwerk und Stichwortgeber für Gedöns war, sondern soweit in die Story integriert wurde, daß es nicht zu sehr aufstößt, wurden die psychologischen Aspekte von den Schauspielern sehr gut umgesetzt. Die verschiedenen Motive, Erhaltung der Art, Erhaltung der Familie oder nur Selbsterhaltung. Toller Cameo von Matt Dammon.
Ob die Roboter sich so wirklich effizient bewegen? Egal. dafür hatten sie Charakter.
Daß man nicht einmal der Schwerkraft der Erde mit Shuttle Triebwerken entkommen kann? Egal. Sonst gäbe es keine Hin und Rückflug Geschichten.
Was mir am Ende wohl entgangen ist, welche Informationen hat er jetzt per Morsezeichen übergeben? Wo die Koordinaten auf der anderen Seite sind, oder auch, wie man Raumstationen in unserem Sonnensystem baut?
Und wie ist er jetzt aus diesem 5D Teil rausgekommen und wieso hat das etwas 50 Erdenjahre gedauert?
8/10
12 years as slave
Gut gespielt. Der Titel versprach keine Überraschungen. Um "ambitionierten" Filme zu verreißen, müßten sie schon richtig schlecht gemacht sein.
Was mich ehrlich gestört hat, ist, daß man auch mit dem Protagonisten mitfühlen und sich letztlich über seine Rettung freuen konnte, während man sich an der Sklaverei gar nicht zwingend stören mußte. Der Mann war ja eigentlich ein freier Mann.
Wenn ich einen Film über unzumutbare Haftbedingungen machen wollte, würde ich, wenn es dazu kommen würde, keine Story verfilmen, über jemanden, der unschuldig ins Gefängnis kommt.
5,5/10