Ghosts of Mars
Die besten Piercings ever, abgeschnittene Köpfe, andere tote Menschen, wichtige Hinweise ("Legt die Atemgeräte an!"- sprachs und setzte die Schutzbrille auf), abgründige Dialoge ("Was hältst du von Sgt Jericho?"- "Ich hatte gehofft, wir kriegen eine richtige Frau."), berühmte und weniger berühmte Darsteller (Jason Statham, Ice Cube, Natasha Henstridge), aufgemischt vom Horror-Großmeister John Carpenter - das kann nur ein KultFilm sein. 8/10
Eigentlich ist ja meiner Meinung nach Ice Cube ein Garant für schlechte Filme. Ghosts from Mars war damals die erste Ausnahme. Und 21 + 22 Jump Street war auch geil.
Gut nach
The Signal war jetzt mal wieder Science Fiction angesagt.
Erstmal geht der Film geschlagene 169 Minuten. Trotzdem wurde er nie langweilig. Und obwohl ich ziemlich müde war, als wir den Filmabend starteten, fesselte der Film von Anfang bis Ende.
Geschichtsabriss: Die Erde befindet sich in einer Art postapokalyptischen Zeit. Zwar gab's keine Kriege, die zu dem Zustand führten. Aber der Klimawandel hat dazu geführt, dass riesige Mehltauwolken permanent die Maisernte vernichten. Die NASA wurde aus Kostengründen aufgelöst und arbeitet im Untergrund weiter. Dabei haben sie ein Wurmloch in der Nähe des Saturns enteckt und 12 Wissenschaftler zu 12 Planeten auf der anderen Seiten geschickt auf der Suche nach einer neuen Heimat. Der Film setzt dann dort an, dass zu den Planeten, von denen Lebenssignale empfangen wurden, eine Besatzung hingeschickt wurde, um mit der Wiederbevölkerung zu beginnen.
In den Film wurde viel reingepackt, was die Astrophysik so hergibt: Die Relativitätstheorie, schwarze Löcher, höherdimensionale Räume und die
. Man versteht als Normalbürger nicht alles davon. Auch wenn einige ziemlich "fantasiereiche" Handlungsteile (Zugriff aufs Bücherregal im schwarzen Loch) dabei sind, wirkt der Film in großen Teilen wissenschaftlich ziemlich fundiert. Liegt vermutlich daran, da als Berater ein
zu Rate gezogen wurde.
Ach ja, nicht zu verachten war auch der Soundtrack von Hans Zimmer, der irgendwie so gar nicht typisch nach Hans Zimmer klang.
Kurz gesagt: Ich fand den Film genial.
10/10