Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen? - mit Bewertung!

Nee, nehme ich nicht! :D

Liegt aber vermutlich tatsächlich an meiner Zack Snyder Aversion. Ich kann mit seinen Filmen einfach nichts anfangen.
 
Warm Bodies: 9/10. Geile Story, schöner Zombiefilm mit cooler Message. Lediglich die Hauptdarstellerin hats mir so ein bisschen vermiest, aber grundätzlich ein cooler Film, den ich mir auch kaufen werde. Gibts bei Prime grad kostenlos zum anschauen.

War ganz nett, ja. Ich kann mich aber irgendwie nicht mit der Vorstellung anfreunden, dass ein Zombie (gestorben, wiederauferstanden, teilweise noch danach für Menschen tödlicher verwundet als vorher...z.b. der Messerstich) wieder normal werden kann. Klar wird das hier mit einer Art Zwischenstufe erklärt (Untote, die dann erst später zu den sogenannten "Knochen" werden), aber ich finds dennoch irgendwie falsch.
Unter der Prämisse, dass man das toleriert, ist es ein brauchbarer Film mit viel Humor und Romantik. Kriegt von mir insgesamt eine 6/10.
 
Mir fällt da noch ein Film ein, den ich an Ostern gesehen habe:



Wir haben ein bisschen bei Netflix gestöbert, was wirklich furchtbar ist, wenn man nicht genau weiß, was man denn sehen will. Da ist die Wahl dann auf diesen Film gefallen und wir wurden nicht enttäuscht. Ein schöner Film über Vorurteile den man vom Grundprinzip auch sicherlich in fast jedem anderen Land so drehen könnte. Anfänglich war es echt schwer der Synchro zu folgen, aber mit der Zeit konnte man dann auch Sch'ti sprechen^^.
War ein schöner leichter Film mit tollen Darstellern und die notwenige Liebesgeschichte hat man sehr bedeckt gehalten, weil sich der Film auf etwas anderes konzentrieren wollte. Dafür gebe ich eine 8/10
 
Fast and the furious 7

Ist der erste Teil den ich aus der Reihe überhaupt sehe (bis auf Tokyo Drift). Übertriebener kann ein Film gar nicht mehr sein. Das könnten auch die neuen Avengers sein.
Ansonsten solide Action, das nicht zuwenig. Das Ende hat mir gefallen als man zwar viel über "Brian" gesprochen hat, aber damit klar den Schauspieler Paul Walker gemeint hat.

Wie zur Hölle kommt ein Autor dazu eine Predator Drohne aufzuhalten indem man sie mit einem Krankenwagen zerstört??? :D
 


Ich fand den Film auch toll. "Nichts zu verzollen" und "Super-Hypochonder", auch mit Kad Merad und Dany Boon, hatten für mich einen vergleichbaren Charme und ich denke die dürften dir auch gefallen. ;)
 
Who Am I.


Ich mag den Schilling und seine oft verkorksten Typen. Aber wenn man mir jetzt Ausschnitte zeigen würde, könnte ich die möglicherweise schlecht den Filmen zuordnen.

-Wotan Wilke Möhring habe ich letzte Woche noch in einer Stralsund-Folge grandios spielen gesehen. Wirkt hie vollkommen unterfordert und deplaziert. Der Typ aus der Werbung? Geschenkt.

- 3 Rechenzentren gehackt und jedesmal mußten sie da erst physikalischen Zutritt haben? Na ja. Profis eben.
- Strom mal eben in einer bestimmten Straße über die Konsole ausstellen. Respekt. Obwohl, er kann ja Maschinencode lesen.
- Gibt es wirklich in Berlin Bürogebäude, wo die Beleuchtung der Räume per Zentralcomputer steuerbar ist?

+ Die Visualisierung der Chatrooms war originell und mit Avataren imo anschaulich-
+ Die NBD Aktion war auch lustig und leider nur ausgedacht.

Ich war ja nicht im Kino, fühlte mich unterhalten und verglichen mit den USA Machwerken Hackers und The Net war er schon wieder richtig gut.

6/10


War das irgendiwe von 21 und Fight Club insprriert?
 
- Gibt es wirklich in Berlin Bürogebäude, wo die Beleuchtung der Räume per Zentralcomputer steuerbar ist?

War das irgendiwe von 21 und Fight Club insprriert?

Ja, so ein Gebäude es tatsächlich. Dass das allerdings mit einem normalen Bürogebäude funktioniert gehört eher ins Reich der Fiktion. Die Fightclub Anspielungen sind mir auch aufgefallen. In einer Szene hängt sogar ein Fightclub Poster an der Wand.
 
War das irgendiwe von 21 und Fight Club insprriert?

Den gleichen Gedanken hatte ich unter anderem auch. Hackers wahrscheinlich auch.
Bei dir kommt der Film ja noch halbwegs gut weg.
Ich saß halt da und dachte: Hmm, wie mögen die den Film wohl produziert haben? Saßen da iwie 4,5 Leute brainstorm-mäßig um einen Tisch und die Frage war: Wir wollen einen Film machen, aber was für einen?

Alle so am Grübeln und dann schreit einer auf: Hier, n Hackerfilm wie Hackers oder The Net oder so wäre mal wieder cool! Auch wegen Snowden und so - is doch grad wieder voll in!
- Oh ja super Idee! Okay, wir machen einen Hackerfilm - wie soll die Hauptrolle aussehen?
- Hmmm .... also n Loser der dann iwie zu ner Art Held wird oder so, wäre cool.
- Nej, zu ausgelutscht ... die Leute mögens heute mehr so düster.
- Na dann machen wir sonen Undergroundfreak aus ihm.
- Oh, gute Idee! Der wird dann also unser super toller Hacker mit super tollem Hacker-KnowHow. Hatter einen tragischen Hintergrund?
- Hmm, ja, braucht er ja. Mutter tot, Vater tot?
- Und wo lebt der dann? Bei der Tante, wie Spiderman?
- Nej, das wäre zu offensichtlich ... lass ma die Omma nehmen. Und dann setzen wir noch einen drauf und die Omma hat Alzheimer. Und Vater hat das Arschgen - der haut einfach nur ab. Sonst wirds zu albern und offensichtlich. Das fällt den Leuten auf.
- Oh, das is gut, das is gut! So machen wir das! Undn bisschen Liebe!
- Prima! Der einzige Schwachpunkt unseres Helden.
- Jetzt brauchen wir noch ne Story und ein Ziel ...
- Also beste wäre der hackt sich iwo erfolgreich ein, wo es immer heisst, da kamma nicht rein. Irgendwas wie der Geheimdienst oder so was.
- Ja, das klingt gut. Noch was?
- N Mindfuckende ... da stehen die Leute drauf.
- SUPER Idee! An was denkste da?
- Na dachte so an Fight Club z.B. was so psychomäßiges ... weisst? Das fand ich ziemlich geil. Aber wir setzen da noch einen drauf und drehen das einfach wieder um!
- GEIL! Double-Mindfuck. Hammer! Gekauft. Das flasht die Leute bestimmt total.
- Super, dann haben wir ja alles - ich kontaktiere die Drehbuchautoren.
- Ah jo, aber sag denen, die sollen viele so coole Wörter nutzen und powerful Sätze - also so voll lässig und so, weisste wie? So was wie "zero-day-exploit" oder "aber alles sollte sich auf einen Schlag ändern!" oder "Sicherheit. Alle wollen Sicherheit. Es gibt keine Sicherheit - wenn du das einmal begriffen hast, weisste, dann ist das, als ob dir die Welt auf dem Teller serviert wird. Du musst nur zugreifen!" Das klingt halt mächtig und so - auf so was stehen die Leute. Praktisch wie Matrix ... nur aus dem Netz heraus! Aus dem Darknet!
- Gekauft!
 
Drive Angry

Mit Nicolas Cage und William Fichtner

Trash-Story um einen Typen, der aus der Hölle fliehen kann, um die Opferung seiner Enkelin zu verhindern. Der "Buchmacher", scheinbar ein Dämon, ist ihm dabei auf den Versen.
Unterhaltsam mit einigen Längen...gut für nebenher, aber nix besonderes. Das Ende mit nem kleinen Twist fand ich nice.

Ich geb ne 6/10
 
@kuromi:
Klar, praktisch jeden Film kann man so auseinander nehmen wenn man etwas tiefer geht...

Ich fand "Who Am I" eigentlich sehr unterhaltsam, und um einmal zu schauen sicherlich auch empfehlenswert besonders für Leute denen das Thema zusagt...

Ich gebe 6,5 von 10 Punkten, nee da es sich um eine Deutsche Produktion handelt, sogar nochmals einen halben mehr :D

also 7 von 10

Finde sogar im Angesicht der Tatsache das es immer noch keine wirklich guten Hacker Filme gibt, ausser (dem gebe ich ne 8t :D ) der für mich einfach momentan die Messlatte ist, den Film wirklich nicht schlecht...

Besonders weil ich ein Paar tage zuvor gesehen habe, dort würde deine Disse super passen, denn der ist einfach nur lächerlich, der Protoganist ist nicht nur ein Super Hacker, nöö er ist auch noch ein hübsches muskulöses Model, ein verdammt guter Kampfsportler, dazu noch einfühlsam und trotzdem extrovertiert...

Macht schnell die Gangster fertig und streicht sich das "auch sehr hübsche Agenten Girl ein" Klischee Alarm hoch zwei....

Jep ein typischer Hacker/Programmierer also :D Nee da ist "Who Am I" auch wenn es sicherlich auch nicht sehr realistisch ist, doch um Längen besser..

"Blackhat" gebe ich max 4.5 von 10, und ich war enttäuscht wie Sau da man von Michael Mann eigentlich besseres gewöhnt ist...
 
Zuletzt bearbeitet:


Under the Skin
Ein Alien in Gestalt einer jungen nackten Frau erscheint auf der Erde. Es zieht die Sachen einer Ermordeten an und geht auf Männerjagd. Und damit beginnt eine Reihe von Seltsamkeiten in Schottland. Der Film rast, wie eine Riesenwelle auf den Strand, auf ein Ziel zu. Er hat eine wichtige Botschaft für uns. Und er wird sie uns bestimmt auch gleich sagen. Die Klimax naht und .... die Welle bricht nicht. Sie fällt in sich zusammen, rollt in einer Pfütze aus. Die Erde ist ein unwirtlicher Ort. Besonders für ein hungriges Alien. Es hat sein Bestes gegeben. 8/10
 
Denn hatte ich irgendwann schon mal auf dem Radar, aber lass sich dann so wie eine billige Species Kopie, deshalb habe ich ihn dann doch nie geschaut...

Aber danke für die Erinnerung, denn werde ich mir nachher schnell rein ziehen :D
 


Zeige deine Wunde
Rüdiger Sünner gibt sich redlich Mühe, zu redlich wie mir scheint denn der Funke der Beuys'schen Spiritualität will nicht überspringen. Ich sah einen Parforceritt durch die Biografie, garniert mit gefälligen Sprüchen. Die Qualität von "Schwarze Sonne" oder gar des "Steiner" kann er diesmal nicht erreichen. 3/10
 


Wird als Thriller angegeben, ist für mich aber eher ein reines Drama. Fand den Film sehr gut. Die Atmosphäre, die Bilder, die Geschichte, die Charaktere.
Hätte man sich mit der Szene in der psychotherapeutischen Einrichtung mehr Mühe gegeben, hätte der Film von mir vermutlich sogar eine 8.5/10 bekommen, so erhält er eine 7/10, maybe 7.5/10.

In Deutschland heisst der Film "Lind's Child" mit dem völlig bescheuerten und zuverlässig an der Story vorbeischießendem Beititel "Unterschätze nie, wozu eine Mutter fähig ist."
Kurz geht es darum, dass die Geschichte eines Mädchens, Emanuel, erzählt wird, das seine Mutter getötet hat - als Emanuel ihren ersten Atemzug tat, tat ihre Mutter ihren letzten. Sie fühlt sich daher als Möderin ihrer Mutter - denn die starb bei der Geburt von Emanuel. Über diesen Verlust kommt sie nicht hinweg.
Dann zieht in der Nachbarschaft eine Frau mit einem neugeborenen Kind ein - und Emanuel bietet sich als Babysitter an.

Mir hat sehr gefallen wie sensibel mit dem Thema Verlust umgegangen wird. Da sind zwei Menschen, zwei Erlebnisse und ihr Umgang damit. Beide versuchen auf ihre Weise die Geschehnisse zu verarbeiten und scheitern beide erst mal grandios - sie wählen die Flucht in ihre eigene Welt.
Der ganze Film steckt voller Symbole - an und für sich wird auch schnell klar, was mit Lind's Baby ist - schon bevor es Emanuel entdeckt. Aber das stört nicht weiter. Dann die Bestätigung zu sehen reicht trotzdem aus für den kleinen Dafuq-Moment, was nicht zuletzt an den Bildern liegt, die der Zuschauer zu sehen bekommt. Das Baby ist einfach unfassbar creepy. Insgesamt beschäftigt sich der Film damit, wie Linda und Emanuel in ihren jeweils eigenen Welten leben, die teilweise sogar beginnen sich miteinander zu verbinden. Mit dem Unterschied, dass Linda komplett in ihrer Welt lebt, wohingegen Emanuel dann und wann noch in der realen Welt lebt (ihr - im Gegensatz zu Linda - also bewusst ist, dass es eine in ihrem Kopf gibt, und eine, in der alle anderen Menschen leben) und daher auch ständig versucht ist, Lindas Welt zu schützen. Das geht eine Weile gut - bis zu dem Punkt, an dem jemand von "außen" in diese Welten eindringt und sie praktisch mit einem Satz zerstört.
Bei diesem Film mochte ich auch das Ende. Es war richtig.

Einzig die Szene, in der Emanuel in die Klinik einbricht, fand ich irgendwie störend. Ich hatte den Eindruck, dass man bis dahin auf jedes Detail im Film geachtet hatte - und dann kam die Szene mit dem Einbruch ... und die fand ich verhältnismäßig einfallslos. Ich denke, ich hätte mir einen anderen Weg gewünscht, dass Emanuel es zu Linda schafft um ihr zu helfen.
Ließ man sich bis zu dem Punkt relativ Zeit mit allem, ging bei dem Einbruch und der Flucht mit Linda plötzlich alles ganz schnell.
Irgendwie schade. =/

@DrDuke: Das ist aber genau der Punkt: "Für einen Hackerfilm, ...", "Für einen deutschen Film, ..." usw. Das sind genau die Sätze mit denen bisher alle, die ich kenne, ihre 6-7/10-Wertung für Who Am I gerechtfertigt haben. Und ich messe aber Filme nicht an schlechten Filmen nach dem Motto "könnte schlechter sein", sondern versuche mir die eben möglichst unabhängig anzusehen. Bloß, weil es bisher keinen wirklich rundum gelungenen Hackerfilm gab, weil sie meist alle nur so triefen vor Klischees, bewerte ich doch einen miesen Film nicht nach dem Motto "Da alle Hackerfilme bisher im Schnitt eher ne 4/10 waren und ich sie innerhalb dieser Grenzen vergleiche, dann ist Who Am I ne 6/10 von alle 4/10 Hackerfilmen." Das bringt einen doch nicht weiter. :unknown:
 


Who Am I – Kein System ist sicher
Leidlich spannender Actionfilm, Popcorn à l'Allemagne. Dieser Film wird keine Preise abräumen. Mit dabei die Ewigen Jugendlichen Elyas M’Barek (32) und Hannah Herzsprung (33). 2/10
 
In einer besseren Welt

Gutes Drama, obwohl ich Dramen nicht unbedingt mag. Das Ende ist jedoch ziemlich abrupt und passt m.M.n. nicht wirklich zum ansonsten guten Film. Ohne großartige Erwartungen angeschaut und gebe
6,5/10
 


Mit 3 Atü auf dem Kessel war der Streifen durchaus sehenswert und amüsant. Einige Gags zünden nicht unbedingt, aber es gibt ein paar unerwartete Wendungen und auch teils wirklich schrägen Humor! Ich sag nur "hinten, Mund, Muschi" oder auch die Verfolgungsjagd! Mir hat der Film gefallen und meinen Kumpels auch. Wer auf deftigen Humor steht bzw. wem der erste Teil gefiel, sollte definitiv mal reinschauen. Ach ja, nicht zu vergessen, Jennifer Aniston! Ich fand die Frau nie sooo berauschend aber in den beiden Filmen extrem heiß! ;)

Insgesamt würde ich dem Film 7-8/10 geben, evtl. auch geschuldet durch die allgemein gute Stimmung durch die Fifa-Session zuvor und ein paar Bierchen! :D
 
Die Verfilmung der Spiegel-Affäre von 2014 mit dem gleichnamigen Titel, ist ein dt. Politdrama im Schatten von Mauerbau und Kubakrise, mit Rudolf Augstein und Franz-Josef-Strauß als Gegenspieler.

Der Film hat eine Reihe fiktionaler Elemente, die sich von den tatsächlichen Gegebenheiten unterscheiden. Trotzdem fand ich ihn gut gespielt und unterhaltsam; wer sich daneben für Unterschiede zur Affäre interessiert, dem sei der SZ-Artikel von Franziska Augstein empfohlen.

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