Meine Filme der letzten Zeit:
Ein Soldat der britischen Armee verliert seine Truppe in einem Tumult in Belfast im Jahre 1971. Beim Versuch sich zur Kaserne durchzuschlagen trifft er dabei auf verschiedene Leute, die ihm mal gut und mal böse gesinnt sind. Die Ungewissheit über die Intentionen der Anderen und das Ausgeliefert Sein auf fremden Gebiet prägen diesen Film, genauso wie die politischen Intrigen innerhalb des britischen Geheimdienstes und der Armee, die nach ihm suchen.
Ein sehr packender Mitreißender Action-Thriller und psychologisches Drama zugleich. Hervorzuheben ist außerdem das besonders gelungene Zusammenspiel von Soundtrack und Kamerafahrten. Eine Verfolgungsjagd in dem Film, ist außerdem die vielleicht am besten inszenierte zu Fuß Verfolgungsjagd, die ich je gesehen habe.
9/10 Punkte für diesen tollen britischen Thriller.
In dem Film geht es um einen skrupellosen Typen, der eine kleine Firma aufzieht, die Videoaufnahmen von Unfall- und Verbrechenstatorten in Los Angeles macht und diese dann an TV-Sender verkauft.
Der Film ist schon ganz gut gelungen, aber ich hatte ihn eigentlich vom Trailer her noch stärker erwartet, irgendwie düsterer, dichter, emotionaler, als er dann war. Die Handlung ist schon recht spannend, aber die Entwicklung der Charaktere und deren Psychologie kommt mir doch zu kurz.
7/10 Punkten für den Film.
Den kennen die meisten von euch sicher schon und der wurde hier ja auch schon diskutiert, daher nur ein kurzes Fazit. Der Film war durchaus spannend und die Geschichte interessant. Bild und Soundtrack waren natürlich grandios.
Vor allem in der ersten Hälfte des Films, der ja immerhin fast 3h lang ist, hat mich aber sehr gestört, dass viele Szenen total abgeschnitten wirkten, als ob keine Zeit wäre die ganze Geschichte zu erzählen. Ob ein Film der eh schon so lang ist dann 3 oder 3,5 Stunden dauert ist eigentlich egal und ich fand hier wurde irgendwie viel der Story verschenkt.
Am Ende war mir das dann auch alles zu viel, ein bißchen over-the-top mit den ganzen philosophischen Elementen über die Menschheit und die Zeit. All das mit den 5 Dimensionen, dem Kinderzimmer usw. war mir einfach viel zu surreal und hat den Film am Ende zwar nicht verdorben, aber eben mMn das Potential für einen wirklich Großen Film verschenkt.
8/10 Punkte geb ich da.
Ein in meinen Augen ziemlich mißlungener Agententhriller. Normalerweise gefallen mir Filme, die nicht auf Action setzen, aber dieser hat leider dafür seine Charaktere nicht wirklich entwickelt. Alles blieb für mich irgendwie oberflächlich.
Die Story an sich hätte zwar spannend sein können, aber wie sie umgesetzt wurde hat mir irgendwie gar nicht gefallen. Der BND versucht hier im Spiel der Großen mitzumischen und wird dabei von einem grauen Kauz räpresentiert, der was Zusammenarbeit in jede Richtung angeht mißtrauisch ist. Umso skurriler und fast unpassend Komödienhaft ist dann auch das Ende, wenn er feststellen muss, wie er von allen nur betrogen und verarscht wurde obwohl er stets glaubte Herr der Lage zu sein.
Leider hat der Film in Grunde auch kein sinnvolles Ende. Eigentlich schaut man nur dem Scheitern einer Person zu, ohne dass dabei gezeigt wird, wie diese das Ganze dann verarbeitet. Daher ist der Film für mich irgendwie äußerst unbefriedigend geblieben und ich gebe hier nur..
..
5/10 Punkte, welche größtenteils nur den guten schauspielerischen Leistungen zu verdanken ist.
Hier kann ich mich kurz fassen. Gone Girl ist für mich einfach der perfekte Thriller: Story, Drehbuch, Besetzung, Kamera, alles passt hier einfach perfekt. Von Vorne bis Hinten spannend, unterhaltsam und grandios geschauspielert. Ein Film den ich mir sicher noch einmal anschauen werde.
Volle
10/10 Punkte.