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American Sniper

Grade gesehen. Außer dem Titel wusste ich im Vorhinein nichts über den Film. Erwartet habe ich einen dieser Standard-Scharfschützenfilme. Mit dem, was ich bekommen habe, habe ich nicht gerechnet.
In dem Film geht es nicht vordergründig um die Kampfeinsätze des Protagonisten und um die Action, die er dort erlebt. Es geht auch nicht vordergründig um die Kameraden, die er dort verliert. Viel mehr behandelt der Film den Kampf der Soldaten, die zu ihren Familien zurückgekehrt sind.
Ich hab keine Ahnung, wie es im Irak, in Afghanistan, in Vietnam, hier in Deutschland, im Jemen oder sonstwo wirklich zugegangen ist und immer noch zugeht. Und obwohl sich der Film redlich Mühe gibt, kann er diese Stimmung auch nicht authentisch vermitteln. (Aber mal im Ernst, wie sollte das auch funktionieren, wenn man nie selbst dort war? Immerhin sehen wir immer nur aus unseren gemütlichen Sofas und Fernsehsesseln heraus zu.) Trotzdem schafft es der Film, ein Gefühl davon zu vermitteln, wie sich die Heimkehrer fühlen, welchen Schwierigkeiten sie sich stellen müssen, selbst wenn ihre Familien ungebrochen zu ihnen halten. (Die vielen Familien, die an solchem Kriegsgeschehen kaputt gehen, lassen wir mal unerwähnt.)

Kurzum: Diese Geschichte hat mich wirklich berührt. Mehr als ich es erwartet hatte.

8/10 Punkten
 
Meine Filme der letzten Zeit:



Ein Soldat der britischen Armee verliert seine Truppe in einem Tumult in Belfast im Jahre 1971. Beim Versuch sich zur Kaserne durchzuschlagen trifft er dabei auf verschiedene Leute, die ihm mal gut und mal böse gesinnt sind. Die Ungewissheit über die Intentionen der Anderen und das Ausgeliefert Sein auf fremden Gebiet prägen diesen Film, genauso wie die politischen Intrigen innerhalb des britischen Geheimdienstes und der Armee, die nach ihm suchen.

Ein sehr packender Mitreißender Action-Thriller und psychologisches Drama zugleich. Hervorzuheben ist außerdem das besonders gelungene Zusammenspiel von Soundtrack und Kamerafahrten. Eine Verfolgungsjagd in dem Film, ist außerdem die vielleicht am besten inszenierte zu Fuß Verfolgungsjagd, die ich je gesehen habe.

9/10 Punkte für diesen tollen britischen Thriller.




In dem Film geht es um einen skrupellosen Typen, der eine kleine Firma aufzieht, die Videoaufnahmen von Unfall- und Verbrechenstatorten in Los Angeles macht und diese dann an TV-Sender verkauft.
Der Film ist schon ganz gut gelungen, aber ich hatte ihn eigentlich vom Trailer her noch stärker erwartet, irgendwie düsterer, dichter, emotionaler, als er dann war. Die Handlung ist schon recht spannend, aber die Entwicklung der Charaktere und deren Psychologie kommt mir doch zu kurz.

7/10 Punkten für den Film.




Den kennen die meisten von euch sicher schon und der wurde hier ja auch schon diskutiert, daher nur ein kurzes Fazit. Der Film war durchaus spannend und die Geschichte interessant. Bild und Soundtrack waren natürlich grandios.
Vor allem in der ersten Hälfte des Films, der ja immerhin fast 3h lang ist, hat mich aber sehr gestört, dass viele Szenen total abgeschnitten wirkten, als ob keine Zeit wäre die ganze Geschichte zu erzählen. Ob ein Film der eh schon so lang ist dann 3 oder 3,5 Stunden dauert ist eigentlich egal und ich fand hier wurde irgendwie viel der Story verschenkt.
Am Ende war mir das dann auch alles zu viel, ein bißchen over-the-top mit den ganzen philosophischen Elementen über die Menschheit und die Zeit. All das mit den 5 Dimensionen, dem Kinderzimmer usw. war mir einfach viel zu surreal und hat den Film am Ende zwar nicht verdorben, aber eben mMn das Potential für einen wirklich Großen Film verschenkt.

8/10 Punkte
geb ich da.



Ein in meinen Augen ziemlich mißlungener Agententhriller. Normalerweise gefallen mir Filme, die nicht auf Action setzen, aber dieser hat leider dafür seine Charaktere nicht wirklich entwickelt. Alles blieb für mich irgendwie oberflächlich.
Die Story an sich hätte zwar spannend sein können, aber wie sie umgesetzt wurde hat mir irgendwie gar nicht gefallen. Der BND versucht hier im Spiel der Großen mitzumischen und wird dabei von einem grauen Kauz räpresentiert, der was Zusammenarbeit in jede Richtung angeht mißtrauisch ist. Umso skurriler und fast unpassend Komödienhaft ist dann auch das Ende, wenn er feststellen muss, wie er von allen nur betrogen und verarscht wurde obwohl er stets glaubte Herr der Lage zu sein.
Leider hat der Film in Grunde auch kein sinnvolles Ende. Eigentlich schaut man nur dem Scheitern einer Person zu, ohne dass dabei gezeigt wird, wie diese das Ganze dann verarbeitet. Daher ist der Film für mich irgendwie äußerst unbefriedigend geblieben und ich gebe hier nur..

..5/10 Punkte, welche größtenteils nur den guten schauspielerischen Leistungen zu verdanken ist.




Hier kann ich mich kurz fassen. Gone Girl ist für mich einfach der perfekte Thriller: Story, Drehbuch, Besetzung, Kamera, alles passt hier einfach perfekt. Von Vorne bis Hinten spannend, unterhaltsam und grandios geschauspielert. Ein Film den ich mir sicher noch einmal anschauen werde.

Volle 10/10 Punkte.
 
Die Pinguine (aus Madagascar).

6/10

ich LIEBE die Serie, aber der Film, :unknown: erst mal die Synchronsprecher komplett anders, das geht nicht, vorallem wenn es klingt, als würde nur einer die Stimme verstellen! Die machen halt schon 60% vom Spaß aus. Und wie auch bei Madagascar selbst: je aufwendiger, umso weniger gefällts. Ich mag das einfache (also von der Grafik her) in der Serie mehr.
Schade drum, der Trailer war irgendwie versprechender, aber paar gute Gags waren schon dabei :D
 
Ich hab mir heute The Lego Movie angeschaut. 20/10. Was für ein geiler Film. Ich geh morgen in den Legostore und kauf mir was.
 
Ex Machina

Im Film geht es um einen Programmierer, der von dem Gründer der Firma, in der er arbeitet, für ein Projekt ausgesucht wird. Es geht dabei darum, eine von diesem geschaffene künstliche Intelligenz dem Turing-Test zu unterziehen.

Ich als Laie habe in dem Film den einen oder anderen technischen Schnitzer (oder sagen wir: die eine oder andere grobe Vereinfachung) bemerkt. Abgesehen davon finde ich aber, dass der Film definitiv ein paar ganz interessante Fragen aufwirft und Denkanstöße liefert.
Bin an sich eher Action-Fan, das wird in diesem Film halt nicht bedient. An sich ist die Thematik und die Umsetzung dieser aber auf jeden Fall interessant.

7/10 Punkten
 
Zuletzt bearbeitet:
Lief gerade im TV:
Herr der Ringe Teil 3.

Ich fürchte, mich hier unbeliebt zu machen, aber ich verstehe nicht, was an diesem Film und seinen Vorgängern und auch den Hobbit-Filmen so toll sein soll.
Im Gegenteil, ich empfinde sie als ausgesprochenen Quatsch.
Irgendwie ergibt alles keinen Sinn, alles ist sehr stereotyp, alles ist Vorhersehbar.
Und dann dieser Ring, der so gar nichts kann, der so gar keine Ausstrahlung hat.

Vielleicht ist das Genre einfach nicht meins, allerdings finde ich Game of Thrones, aus dem gleichen Genre, wahnsinnig gut.

Insgesamt kann ich maximal 2/10 dafür geben.
 
Game of Thrones ist ...bis auf die Drachen... eher "realistisch"... Intrigen, Mord, Totschlag, Rumhurerei.
Während HdR eben pure Fantasy ist, und die Story dementsprechend gestaltet. Kann man imho ned vergleichen. Denke, es ist in dem Fall wirklich nicht dein (Sub-)Genre...
 
Mulholland Drive

Den Film hatte ich irgendwann vor Jahren mal nachts im Fernsehen gesehen. (Also vor Jahren bedeutet, dass ich da so 13 oder 14 gewesen sein müsste.)
Konnte mich an nichts erinnern, außer dass ich überhaupt nicht gecheckt hab, was in dem Film abging. Jedenfalls hat er mich trotzdem so fasziniert, dass ich ihn mir letztens mal gekauft und nochmal angesehen habe.

Letztlich doch nicht son Brainfuck, wie ichs in Erinnerung hatte. Bin schließlich sogar zu einer einigermaßen brauchbaren Interpretation gekommen, die zumindest laut Wikipedia der landläufigen Meinung schon recht nahe kommt.

Trotzdem, extrem verwirrender Film. Hier wird definitiv mit den Erwartungen der Zuschauer gespielt und am Ende doch alles über den Haufen geworfen :D
@Dorfdisko: Könnte was für dich sein der Film ;)

9/10 Punkten
 
Wenn dir der gefallen hat lege ich dir auch mal Lost Highway nage. Ist auch ein Lynch Film und es Wert angesehen zu werden ;)
 
Who Am I - Kein System ist sicher

Einer der besten deutschen Filme den ich bislang gesehen hab. Zwar etwas unrealistisch aber die Story ist super Unterhaltsam und hat auch eine gewisse Tiefe, die ich bei den meisten deutschen Produktionen vermisse.
Handelt von einer Hackergruppe, die global auf sich aufmerksam machen will, will aber nicht zuviel spoilern.
Anschauen lohnt.

9/10 Punkten
 
Who Am I

Lief auch bei uns heute. Komme allerdings zu einer völlig anderen Wertung.
Ich fand der Film war nichts als eine Aneinanderreihung von Klischees und bereits dagewesenen Szenen/Ideen aus anderen Filmen - ich weiß, ist bei vielen Filmen so. Wirklich Neues gibt es nicht mehr - aber bei dem Film, war es einfach nur besonders platt/einfallslos. Ein reiner Phrasenmix, der mit Abstand mehr sein wollte, als er letztendlich war.
Kann es kaum beschreiben - fand den Film leider einfach mies. =/

2.5/10
 
Das Omen des Bösen

"Donald Lawson ist der Antichrist. Er ist der Sohn des Satans, der in diese Welt geboren wurde, um sie zu vernichten. Doch Donald muss jenen aufhalten, der seinem satanischen Spiel Einhalt gebieten könnte: Den Nazarener. Um dies zu verhindern, muss Donald ihn noch vor der Geburt töten, doch er hat nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet sein Frau Kate den Messias in diese Welt bringen soll. Als Kate klar wird, wer ihr Mann wirklich ist, steht sie vor der Entscheidung, die Braut des Satans zu werden oder für das eigene Kind zu kämpfen..."

Oh man... Hab den Film in einem Laden für ungekürzte und unzensierte DVDs beim Stöbern gefunden und mich entgegen meiner sonstigen Gewohnheit dazu entschlossen, mal einen Film zu kaufen, den ich nicht kenne.
Jedenfalls habe ich jetzt einen neuen Favoriten für mein Ranking der schlechtesten Filme.

An diesem Film passt einfach alles: Der Verlauf der Story ist unglaubwürdig, die Dialoge wirken aufgesetzt und schlecht gespielt und überzeugen kein bisschen, die Filmmusik ist unpassend, für einen Horrorfilm kommen so viele Szenen mit nackten Brüsten vor (dann jedoch untermalt mit passender Musik!), dass man sich in einer Ausgabe der Sexy Sportclips wähnt und die deutschen Synchronstimmen passen kein bisschen zu den Charakteren. Dazu kommen noch die schlechte Kameraführung und die stressigen Schnitte. Das Sahnehäubchen bildet das unterschwellige aber doch hörbare Rauschen, das in der Deutschen Tonspur den Beginn jedes einzelnen Sprechertextes markiert (wie kann man einen Film nur so lieblos synchronisieren?!).

Für den immerhin ehrgeizigen Versuch, einen Film zu machen, vergebe ich

1/10 Punkten

[EDIT:]
Auf Wunsch meiner Freundin vergebe ich einen weiteren Punkt für die zu sehenden Brüste. Also:

2/10 Punkten
 
Den gibt es in voller Länge auch auf YT.
Krass, das Rauschen unter der deutschen Tonspur.
Zu dem Rest kann ich nichts sagen, weil schon 1 Minute gucken reicht, um zu erkennen, dass das Ganze nichts ist, was man sich anschauen sollte.
 
Hab den Film gerade mal gesucht. Wie zur Hölle kommt man auf die Idee einen Film mit einem solchen Cover überhaupt zu kaufen? Alleine DAS und die gesamte Aufmachung hätte mich davor gewarnt. Danke für den selbstlosen Test :D

PS: IMDB Check hilft auch unterwegs ;)
 

Jake Gyllenhaal als Riesenarschloch. Schon alleine diese Tatsache macht den Film sehenswert. Es geht um Moral, Fernsehnachrichten und inszenierte Unfälle. Sehr gelungen!
9/10


Recht ordentlicher Deutscher Hackerfilm mit einigen netten Ideen. Erfrischend, gut besetzt, macht Spaß.
7/10


Ich mag keine Zack Snyder Filme. Weder Suckerpunch noch 300 oder der Supermanfilm konnten mich überzeugen. Dieser reiht sich nahtlos ein. In meinen Augen überbewertet, langweilig, flach, nur auf Optik ausgelegt.
4/10
 


Anhand der Vorschau habe ich mich echt auf den Film gefreut, da man im Vorfeld weiß, dass da keine tiefe Story bei rumkommt und man eigentlich nur den Hauptdarsteller beobachtet, wie er auf seinem Feldzug eine Menge verbrannter Erde hinterlässt um sein Ziel zu erreichen. Hier war ich von der Geschichte, von der ich eh nicht viel erwartet habe, dann doch ein bisschen enttäuscht. Alles zu vorhersehbar und der Clou in der Geschichte hat sich vorher auch viel zu deutlich abgezeichnet. Auch habe ich mich stark an den sehr unrealistischen Szenen am Anfang gestört. Hier hat man es dann doch ein wenig zu übertrieben. Alles in allem eher mau, aber keine große Enttäuschung, da man im Vorfeld wusste, was einen erwarten wird. Deshalb:
05/10



Die ersten beiden Teile fand ich ganz amüsant und habe sie als gute Nachmittagsunterhaltung geschätzt. Jetzt beim dritten Teil hat man sich nochmal was nettes einfallen lassen und nochmal ein wenig am Plot gedreht und einen anderen Spielort gesucht. technisch ganz net umgesetzt und die neuen Charaktere haben dem Film auch ganz gut getan. Das Ende deutet darauf hin, dass dies der letzte Teil der Reihe war und das scheint auch ganz gut zu sein, denn mehr kann man da meiner Meinung nach nicht rausholen. Schön war es trotzdem und für nebenbei ganz ordentliche Kost. Deshalb:
7/10
 
@godlike: Naja, die Rückseite des Covers zeigt immerhin drei bluttriefende Szenen, das fand ich vielversprechend. Vorne drauf sahs einfach aus wie ein klassischer Haunted House-Film. Leider stellte sich heraus, dass der Film nichts mit Haunted House zu tun hat und die hinten drauf gezeigten Szenen so ziemlich die einzigen gruseligen des Films sind.

Was ich beim besten Willen nicht verstehe, ist, wieso der Film erst ab 18 freigegeben ist :unknown:

Egal, jetzt hab ich ihn gesehen und weiß Bescheid. Man sollte auch den einen oder anderen absolut schlechten Film im Bestand haben, finde ich.
 
ööööyy Junge... das nimmste zurück! Watchmen ist ein Meisterwerk, was Comicbuchverfilmungen angeht.

Ich bin mal sinnlos durch die PrimeVideothek gesurft, und habe mir dort

Der letzte Angestellte

angesehen. ich geb mal ne 8/10. Hätte eigentlich ne 10 verdient, aber irgendwie war die Tonspur am Anfang leicht asynch, der Sound war generell nix, und auch die Belichtung hat noch nicht ganz gesessen.ö Für einen deutschen Film unglaublich gut, und jeder der seinen Job zum kotzen findet, oder sich total damit identifiziert, wird hier angesprochen. Das einzige was mir nicht so gefiel, das manche Szenen sehr aneinander gereiht wirkten, und nicht wie im Fluss. Dennoch, solides Teil, kann ich empfehlen, wenn man mal Horror /Sozialkritik ohne großes Brimbamborium sehen will. Ziemlich trocken und kurzweilig erzählt.

Warm Bodies: 9/10. Geile Story, schöner Zombiefilm mit cooler Message. Lediglich die Hauptdarstellerin hats mir so ein bisschen vermiest, aber grundätzlich ein cooler Film, den ich mir auch kaufen werde. Gibts bei Prime grad kostenlos zum anschauen.
 
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