Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen? - mit Bewertung!

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Very-Low-Budget-Production. Unterirdisch sind: Plot, Schauspieler, Dialoge, Effekte ... 0/10
 
Mehr als "Liebe Filmcrew, nehmt euch einen Strick." würde mir da nicht einfallen, bzw. wäre es mir nicht wert. Dieses "Ding" ist echt einfach abartig schlecht. Taugt nicht einmal als Trash-Film.
 
Adrian Paul ist ja auch sonst in sehr qualitativ hochwertigen Filmen dabei.
Das wird sicher einige locken, diesen Film zu sehen, so wie bei Steven Seagal, der ja auch für enorme Qualität steht.
 
Ich kann nicht jeden Schauspieler kennen und nachdem der Film immerhin nicht von Asylum war, hätte es ja vielleicht was werden können. Ok, spätestens nach dem Vorspann war klar, dass das nichts wird, aber der Glaube ans Gute im Menschen ließ mich noch ein paar Minuten sitzen und ausharren. - Naja, sowas tritt sich fest.
 
Nö, so hab ich das auch nicht wirklich aufgefasst. Wollte nur sagen, dass ich halt nicht alle kenne, bzw. schon gar nicht vom Namen her. Damit tu ich mir ein wenig schwer. - Ich hätte den glaub auch nicht wiedererkannt, wenn ich es mir länger angeschaut hätte.

Aber schön, dass es doch noch andere Menschen gibt, die Seagal anzweifeln. Dachte echt, ich sei der einzige Mensch auf Erden und hab ab und an schon an meinem Verstand gezweifelt. Der Typ ist so grottenschlecht, sowohl als Schauspieler, als auch als Filmproduzent. Außerdem hat er lauter Kumpels an Waffenschiebern. - Sehe aber gerade, ein paar Himbeeren hat er ja eh bekommen, bzw. Nominierungen. Gut, die Welt ist doch noch ein Stück weit in Ordnung. :-)

Egal. - Die nächsten Tage kann ich dann hier wieder was Interessanteres posten. ;-)
 
Wenn Du mal einen enorm beeindruckenden Film sehen willst, der *wirklich* keinen Schnitt hat, dann schau Dir "Russian Ark" von Alexander Sokurov an. Selten was schöneres und genialeres gesehen.
Kleine Randnotiz: Den Film gibt es über netzkino.de völlig legal bei Youtube (720p):
 
Das Geheimnis der gelben Narzissen - Edgar Wallace

Darsteller:
Joachim Fuchsberger
Christopher Lee
Klaus Kinsky
Ingrid van Bergen
Peter Illing

Bin mir nicht sicher ob ich die älteren oder die neuen Wallace Streifen lieber mag, Fuchsberger oder Tappert....
"das Geheimnis der gelben Narzisse" gehört bisher jedenfall zu einem meiner absoluten Favoriten :T
 
Fifty Shades of Grey

Der Milliardär und die Studentin, das verspricht kitschig zu werden. Diesen K(r)ampf gegen den Kitsch merkt man dem Film an. Allein die wenigen Sexszenen sind von ehrlichem Bemühn gezeichnet, Streben in die Handlung einzuziehen. Die Protagonisten bleiben fleisch- und charakterlos, keine Menschen, mit denen ich gern ein Bier trinken wöllte. Die Nebenfiguren, selbst Anastasias Mitbewohnerin, kommen noch schlechter weg. Es gibt zu viele Szenen in Fahr- und Fluggeräten, inmitten dieser Hetzerei verliert der Plot den Faden. Der Soundtrack ist toll, den hat der Film gar nicht verdient. 4/10
 


Den Film kann ich nur weiterempfehlen. Die 3D Effekte sind sehr gut, genauso wie die Animationen generell. Stellenweise kommt es einem vor, als würde man auf einem LSD Trip sein. Gibt auch recht viele WTF Momente, aber das gehört zu Spongebob einfach dazu. Wem der Humor von Spongebob Schwammkopf gefällt, dem dürfte der Film ebenfalls gefallen. Die Serie wurde in letzter Zeit ja leider immer schlechter, der Film ist davon aber eindeutig nicht betroffen.

Gegen Schluss nahm der Film jedoch leider an Humor ab und wurde im Allgemeinen schlechter. Der Rest war jedoch locker stark genug, um den Schluss zu kompensieren. Niveauvolles Kino sollte natürlich nicht erwartet werden. ;)

9/10
 
Du kannst nicht erwarten, hier alles mundgerecht serviert zu bekommen. Das Netz ist größer als Wikipedia. Beispielsweise gäb's da noch die , des , Google und Bing.
 
Vielleicht trotzdem ein paar Sätze? Hast ja vorher auch so schöne Rezensionen geschrieben..
 
@joschi: Der Thread ist nicht dazu gedacht, einfach nen Filmtitel reinzurotzen, ne Zahl dahinter zu setzen und zu schreiben "Geiler Scheiß". Schreibe deine Gedanken zu dem Film und gut. Dein Rumpöbeln wird auch nicht positiv aufgenommen.
 
Okee, der Film hat wirklich ein paar Worte verdient.

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Die junge Regisseurin Nina möchte einen Film über Sex und Liebe drehen, sie engagiert die Schauspieler Hans und Marie (Lana Cooper, mir auch aufgefallen in ). Nina möchte nicht nur über Sex reden, sondern den auch zeigen, was dann in einer längeren Szene, unterlegt mit , auch geschieht. Der ist überhaupt bemerkenswert. Nina ist von ihrem Projekt zunehmend fasziniert, sie tritt immer mehr aus ihrer Rolle als Regisseurin heraus und wird zur Mitspielerin.

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Gedreht wird in einer vergammelten Berliner Altbauwohnung und einem Basement-Club ähnlichen Kalibers. Die Schauspieler sind gut und vor allem- in diesem Film besonders wichtig- sehr engagiert. Die lakonisch kurzen, knackigen und treffenden Dialoge führen sicher durch die komplizierte Handlung. Als ich den Film das erste Mal sah, dachte ich, hier wird ein serviert. Inzwischen bin ich überzeugt, dass die wirklich sehr detailliert expliziten Bilder nicht das Ziel sondern der Weg sind. 9/10, mindestens.
 
Zuletzt bearbeitet:
The House At The End Of Time (9/10) (keine Trailer oder so, wegen Spannung)

Story: Eine Frau in Mexiko(?)/Venezuela(?) wacht zuhause inmitten eines Blutbads auf. Ihr Mann und ihr Kind sind tot und sie hält die Tatwaffe in der Hand, hat jedoch keine Erinnerung an den Vorfall. Sie wird verhaftet und nach 30 Jahren Gefängnis kehrt sie zu dem Haus zurück, um der Sache nachzugehen. - Soweit so schlecht. Hörte sich nach einem langweiligem 08/15-Film an.

Auch wenns einer dieser "farblos"-Filme ist, aber hier passt der Effekt wunderbar. Die Schauspieler kamen mir bis auf den Pfarrer nicht bekannt vor, aber dafür spielen sie umso besser. Hier muss man auch wieder vor allem die Kinder loben, die ungefähr den halben Film spielen. Abartig klasse Leistung.

Der Film ist insgesamt ruhig, würde ich sagen, hat aber schon mehr als ausreichend schnelle Szenen drin. Die Atmosphäre des Landes und der Leute wird schön portiert. Die Story fängt etwas langweilig an, aber wenn man dem Film ein paar Minuten gibt, wird man nicht nur mit einem imho grandiosen Schockmoment belohnt, sondern danach einer quasi Dauergänsehaut. So gibt es zwar immer wieder minimal langatmige Stellen, aber der Film nimmt sich einfach Zeit und nutzt sie dann doch gut.
Die Geschichte entwickelt sich noch ganz enorm und daher will ich nichts weiter dazu schreiben. Mindfuck der Sonderklasse. Da wird stellenweise immer und immer wieder nochmal einer draufgesetzt, ohne ins Lächerliche abzudriften. Auch der Wendepunkt, an dem man einen Moment lang gar nichts mehr blickt, ist wunderschön in der Auflösung.

Ein "Manko" hat der Film: Wer depressiv ist, der sollte sich den nicht anschauen. Die Handlung zieht schon ganz enorm runter, aber dafür bekommt man einen Horrorfilm, der seinen Namen verdient und einfach sehr schön gemacht ist. Auch im Bezug auf schöne Aufnahmen, die zwar selten, aber dafür umso besser und passend sind.

Doch, den musste ich jetzt grad mal schwer empfehlen! :-)
 
The November Man

Sehr solide und unterhaltsam inszenierte Agentenkost mit einem immer noch ganz fitten Pierce Brosnan.
Wer ihn als Bond mochte,kann hier bedenkenlos zugreifen :T

7/10
 


Außer ein paar guter Kampfeinlage eher langweilig. Story ist auch eher müde. Hier ist man eher überrascht, wenn einen überhaupt etwas überrascht. Es kommt so lahm wie es kommen muss. 4/10

Erlöse uns von dem Bösen - 9/10

Da schließe ich mich der Vormeinung an. Wer mal wieder wirklich guten, durchdachten, extrem spannenden und an nahezu keiner Stelle irgendwie lächerlichen Horrorfilm sucht, der kann hier zugreifen. Nahezu, weil es die obligatorische Spieluhrsezene mit Kinderzimmer gibt, für die man Horrorfilmautoren eigentlich seit mindestens 50 Jahren mit dem Gesicht nach unten begraben müsste. Echt, das hätte nicht sein müssen und ist die einzige Stelle im Film, bei der ich mir nur noch an den Kopf gelangt hab und es die Stimmung für einen Moment total kaputt gemacht hat. Da gibts nix zu spoilern. Das gibts in jedem Film. Außerdem bleibt die restliche, echt klasse gemachte Story, davon unberührt.
Schauspielerisch, technisch, auch von den Dialogen her, gefühlsmäßig und einfach insgesamt passend. Kann ich nur absolut empfehlen!

Wir sind der Empfehlung gefolgt, aber zu einem etwas anderen Schluss gekommen. Ich empfand den Schinken in der Tat als einen der undurchdachtesten überhaupt. Da werden Soldaten in irgend einem elenden Loch von Dämonen besessen. Kommen zurück und werden Maler (!) Wobei eigentlich nur der eine Sinnlos Wände tapeziert. Warum und wer - und überhaupt zum Opfer wird, erschließt sich mir in keiner Weise.

Der ermittelnde Beamte hat natürlich auch übersinnliche - oder so ähnlich, jedenfalls darf auf gar keinen Fall, nicht ums verrecken der vorbelastete und wissende Pfaffe fehlen. Denn ohne Zweifel muss nach einer Aneinanderreihung unterbelichteter, zusammenhangloser Bedeutungslosigkeiten, die obligatorische Austreibung reingezimmert werden. Uff - der Film ist vorbei. Wat nu?

Zu Glück, die Familie ist nur in der Garage eingesperrt.
0/10 Achja, der Director hatte wohl eine Vorliebe für The Doors. Ich war am Ende jedenfalls sehr erlöst von dem bösen Film.:D


Die Frau in Schwarz

Ganz ok. Hätten uns da an ein paar Stellen expliziter Gewalt und Horror gewünscht. Mal sehen wie der 2. wird. 6/10
 
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