unser uli hoen**

...wenn man sich die Urteile der Kammer anschaut, die Möglichkeiten einer Verbesserung gering ist und aber auch die Möglichkeit einer Verschlechterung besteht.
https://ngb.to/threads/1131-unser-uli-hoen**?p=225796#post225796 :m

Und wie Godlike schon geschrieben hat ist es Quatsch, dass er arbeiten muss. Allerdings gehört das auch zu guter Führung dazu sich im Gefängnis zu engagieren und zu versuchen sich zu integrieren.
Geh noch mal für ein paar Tage in den Knast. ;)



Für Strafgefangene und jugendliche U-Häftlinge besteht im Gefängnis Arbeitspflicht. Diese gilt jedoch nicht für Gefangene über 65 und Schwangere.
Ist Hoeneß schon über 65? Weiß ich tatsächlich nicht so genau. Andererseits könnte es natürlich sein, dass er gar keine Bierplauze hat, sondern schwanger ist. ;)

im übrigen ist vergewaltigung im knast wohl eher eine randerscheinung. die sexuelle orientierung kehrt sich nicht um, nur weil das sonnenlicht gesiebt wird.
In Ermangelung andersgeschlechtlicher Sexualpartner sollen Fummelattacken aber nicht selten sein. Menschen machen Sex halt eben nicht nur aus Gründen der Fortpflanzung.

Dieser Hoeness ist einfach phänomenal.
Das verstehst du vollkommen falsch. Sehr viele Deutsche sind ganz einfach nur dämlich. :rolleyes:
In meinen Augen hat sich unsere Bundesmerkel mit ihrem Ausspruch vom "hohen Respekt" ja auch schon trefflich blamiert.
 
Fernsehr im Knast darf jeder Häftling selbst mitnehmen,
Wäer mir unbekannt. Quelle bitte.

Und wie Godlike schon geschrieben hat ist es Quatsch, dass er arbeiten muss.
Da sagt aber das Gesetz etwas ganz anders. In Deutschland gilt die Zwangsarbeit (zu einem ansonsten sittenwidrigen Gehalt), die mit weitreichenden Sanktionsmöglichkeiten durchgesetzt werden kann.
 
In den meisten Jahren standen dort Verluste. Nur für 2003 und 2005 wies die Selbstanzeige Gewinne aus. Und zwar richtig hohe: 51.956.660,72 Euro für das Jahr 2003 und sogar 78.389.716,00 Euro für 2005. Hoeneß' Finanzamt wagte wenige Tage nach Eingang des Papiers einen Überschlag: Aus rund 130 Millionen Euro Gewinn aus Währungsgeschäften könnten auf Hoeneß bis zu 70 Millionen Euro Steuern zukommen. Das war die erste Hausnummer. Es könnten aber, das war ebenfalls direkt klar, auch viel weniger sein. Denn die Währungsgeschäfte könnten steuerfrei sein. Das Finanzamt sah sich nicht in der Lage, mit den Daten der Selbstanzeige eine belastbare Schätzung abzugeben.

Angenommen die Staatsanwaltschaft geht in Revision, würde es dann nicht sogar relativ Nahe liegen, dass man sich diese Geschäfte noch einmal genauer ansieht oder ist es bereits ausgeschlossen, dass die Gewinne aus den Währungsgeschäften steuerfrei sind?

Falls nein, wieso hat man den Prozess nicht ein wenig in die Länge gezogen und die Daten gleich alle richtig ausgewertet oder hängt das damit zusammen, dass diese Geschäfte im Prozess gar nicht berücksichtigt wurden und die Anklage und Selbstanzeige jene gar nicht beinhaltet haben?
 
Das Gericht ist ja nicht dafür zuständig, die genaue Steuer auszurechnen; insofern hätte es nichts gebracht weiter zu tagen.

Das Finanzamt hat ja das Instrument "Schätzung" zur Verfügung und kann die großtügig anwenden. :D
 
Das verstehst du vollkommen falsch. Sehr viele Deutsche sind ganz einfach nur dämlich. :rolleyes:
In meinen Augen hat sich unsere Bundesmerkel mit ihrem Ausspruch vom "hohen Respekt" ja auch schon trefflich blamiert.

Widerspruch.

Man muss sich mal vorstellen, was da passiert ist:

1. Ein Selfmademan aus kleinsten Verhältnissen bringt es als Fußballer bis in die Nationalmannschaft und mit ihr zum Weltmeistertitel.

2. Dann eine schwere Knieverletzung. Aber damit ist der Aufstieg von H. nicht beendet, er fängt erst richtig an. Der Unfall führt zu einer steilen Managerkarriere. Das ist filmreif.

3. H. ist jetzt ganz oben. Weiter hinausf geht es auf dieser Erfolgsstrecke nicht. Es könnte langweilig werden, Erfolge ist man von H. gewöhnt.

4. Doch auf dem Gipfel seiner Karriere wird der Erfolgsmensch als Schwindler enttarnt. Und es kommt noch dicker. Um knapp 30 Millionen hat der das Finanzamt beschissen. "Keuziget ihn", so die Stimmung. Hängt ihn höher.

5. Zeit für Nachrufe. Hybris & tiefer Fall, die üblichen Abgesänge. Aber wie seine Knieverletzung nutzt H. auch diesen Knick in seiner Karriere zum Start in die nächste.

Die führt ihn noch weiter nach oben. Bislang war er ein Mann, der alles, was er anfasste, zu Gold machte. Die Glückssträhne wollte einfach nicht abreißen.

Es fehlt am Gesamtbild der Person die menschliche Tiefe. H. hatte keine schweren Prüfungen zu bestehen gehabt, Schicksalsschäge, unter denen ein Hans im Glück sich bewähren und reifen kann.

Instinktsicher hat H. seine Chance erkannt. Der Knast, muss er begriffen haben, war ein Geschenk des Himmels, nämlich genau das Eelement, was ihm zu seinem Selbstbild noch fehlte. Nämlich eine Gelegenheit, schwerste Schicksalsschlägre und schwärzeste Stunden mannhaft durchzustehen. Was mich nicht tot macht, macht mich stärker, das ist seine Botschaft.

BILD ist dabei. Heute ein Foto: Ein Mann und ein Glas Wein. Unterschrift: H. sinniert über das Leben. Das hat neben vielen anderen auch Hitler gemacht und "Mein Kampf" geschrieben, als er in Landsberg einsaß.

Für eine Politikerkarriere ist H. zu alt, aber wir werden trotzdem noch viel von ihm hören.
 
Nero: Wie wäre es, wenn du beantragst, dem Hoeness das Bundesverdienstkreuz zu verleihen?
 
Nero: Wie wäre es, wenn du beantragst, dem Hoeness das Bundesverdienstkreuz zu verleihen?

Ist doch in meiner Prognose schon enthalten:

Während der TV-Übertragung des Kampfes steht der Verkehr still. Danach bricht in den sozialen Netzwerken die Hölle los. "We are the champions", twittert es durch Land. Und Hoeness bekommt das Bundesverdienstkreuz.

Das war vor seiner öffentlichen Reue. Durch letztere ist aus der Prognose Gewissheit geworden. Keiner entkommt seinem Schicksal.
 
Seine Selbstdarstellungsmöglichkeiten sind ja demnächst ziemlich eingeschränkt.

Die JVA wird wohl kaum zulassen, daß dort dauernd Interviews mit Hoeneß stattfinden wenn überhaupt.

Vielleicht könnte ein Paparazzi ihn von einem Hubschrauber aus beim Rundgang im Hof fotografieren. :D
 
Schweinerei ist übertrieben, aber es wunderlich ist es schon, wenn man sieht, wer es schon bekommen hat.
 
Knast tut der Medienpräsenz keinen Abbruch, wie man an der RAF gesehen hat oder an Mandela.

Im Gegenteil, manchen Autor macht der Knast erst interessant.

Und Interviews kann man auch schriftlich führen. Oder man macht eine Fortsetzungsstory:

Briefe aus dem Gefängnis.
 
Ich frage mich, ob man auch über einen unbekannten Werner aus Geesthacht, so lange diskutiert hätte.

wenn er mal eben 30 megaeuro (plus x) geklaut hätte, vermutlich schon.. sowas passiert ja schließlich nicht jeden tag (außer natürlich dort wo diebstahl und steuerhinterziehung legal ist, das juckt dann tatsächlich niemanden)..
 
Wenn er clever ist nutzt er die viele Freizeit und schreibt ein Buch, dass er dann vermarkten kann. Was man so hört soll die Nachzahlung wohl derart heftig sein, dass von seinen Millionen nicht mehr viel übrig bleiben wird, falls überhaupt.
 
"falls überhaupt"? Was bedeutet dies?

Wenn er 27 Millionen hinterzogen hat, was soll er dann mehr als 27 nachzahlen?

Was muß er zusätzlich an Strafe zahlen?

Die 27 sind ja auch nur Steuern für nicht angegebenes Vermögen. Selbst wenn sie das doppelte dieses Schatzgeldes verlangen würden, würde es ihn nicht arm machen.

Und selbst wenn sie ihm das sprichwörtlich letzte Hemd nehmen würden, dann müsste er am Montag darauf nicht in irgend einer Schlange stehen.
 
Der Mann ist mehrere 100 Millionen schwer. Sicher ist das ein Einschnitt, aber dann kauft er sich das neue Haus halt nen Jahr später...
Oder halt den zweitbesten Jet.
 
Kann mich dran erinnern dass sein Vermögen 400Mio beträgt, 27Mio+2*27Mio Strafe macht ihn nicht annährend arm.
 
Ich muss mal in der Schweiz nachfragen, vielleicht habe ich ja auch so ein Konto??

Bei den Gedächtnislücken, die man alle heute so hat.
Wo aus bewussten 3.500.000 dann bewusste 18.500.000 werden, die dann zu echten 27.000.000 mutieren.

So ein paar zig Millionen kann man doch mal vergessen? Oder???

Ist doch alles möglich.

Ich habe auch so eine Zettelwirtschaft.
Und ich möchte nicht erst vor einem Richter stehen, wenn mir Teile davon wieder einfallen.

Sollte ich tatsächlich noch ein ähnlich gelagertes Konto besitzen, lade ich alle hier auf ein Hoeneß- Würstchen ein.
Mit Senf.
 
@Rona:


Zwar nett satirisch geschrieben aber entspricht nicht ganz der Wirklichkeit. Nicht die Konten oder die Höhe der darauf befindlichen Einlagen hat er vergessen, sondern die Höhe der nicht gezahlten Steuern. Tatsächlich glaube ich, er weiß sehr wohl wo er Geld gebunkert hat. Zum Rest passt der Vergleich mit dem Zettelkasten möglicherweise schon. :)


p n
 
Zurück
Oben