Dachte wenn man mal nen halbes Jahr Pause aus macht hier im Politikbereich, dann hätten einige die Pupertät endlich hinter sich...
Was hat das Zeigen einer Ausstellung mit dem jubiläumsjahr zur Aufnahme dipolmatischer Beziehungen zu tun?
Nehm ich den Punkt zusammen mit der Behauptung diese Ausstellung würde Antisemitismus fördern dann zitiere ich mal Etgar Keret (einer der bekanntesten israelischen Schriftsteller und Drehbuchautoren).
Er wurde darauf angesprochen, dass In Deutschland Kritik an Israels Regierung schnell als antisemitisch bezeichnet wird.
Meine Eltern sind Holocaust-Überlebende. Meine Mutter hat als einzige ihrer Familie das Warschauer Ghetto überstanden. Es ist ein Missbrauch ihrer Geschichte, wenn man sie nutzt, um Kritik an einem schrecklichen Krieg zu verbieten. Wer für diesen Krieg ist und die israelische Regierung unterstützt, soll sich rechtfertigen, ohne den Holocaust im Munde zu führen.
Die Aussagen zur "Einseitigkeit" lass ich mal ganz weg, der Gedanke alleine ist schon pervers. In loopzones Quelle heißt es "Im Fall von „Breaking the Silence“ sei sie jedoch einseitig, da sie nur angebliche israelische Vergehen beleuchte." Ist wie bei der Wehrmachtsausstellung neben jede Dokumentation von Wehrmachtsverbrechen noch nen paar Bilder von Leichen erschossener deutscher Soldaten zu kleben und zu hoffen, dass die verübten Verbrechen ja doch irgendwie "OK" waren. Die anderen haben ja auch....armseliger Diskussionsansatz