simpliziss
gelangweilt
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- 14 Juli 2013
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Mit was soll ich mich denn da beschäftigen? Mit Regeln und Lehren, die von Menschen erdacht worden sind? Warum sind deren Regeln besser als meine eigenen? Soll ich mir aus allen Religionen das Beste aussuchen? Für mich persönlich ist das verschwendete Zeit und wenn der große zornige Rachegott mich dafür dann bestrafen will, bin ich wenigstens in guter Gesellschaft.
Das sich die Menschen die Religionen von ganz alleine erfunden haben, vermutest du ja nur.
Wir gehen ja von einem hypothetischen Gott aus und ich glaube er würde uns nicht umherirren lassen, sondern Menschen inspirieren.
Welche Masse mag Gott wohl haben?
Für ihn würden Reisen zwar keine Zeit kosten, die Ereignisse die er besuchen möchte, wären aber immer schon vorbei.
Die da wäre?Alle Religionen haben im Kern die selbe Botschaft.
Wer sagt das? Woher nimmst du das? Es ist faktisch falsch, wie der Buddhismus zum Beispiel zeigt: Viele Götter, aber nur dann ein Leben danach (und noch eins, und noch eins...), wenn man es wieder nicht geschafft hat, den Kreislauf zu durchbrechen und eben nicht mehr zu leben. Ziel ist dort das Nicht-mehr-Sein.Gibt es ein Gott, gibt es auch ein Leben danach.
Ja, von deiner Seite. Ich bin nicht arrogant, ich weiß nur, dass ich unbedeutend bin. Unbedeutend genug, um von einem Gott völlig unbeachtet zu bleiben, sollte er denn existieren. Die Tatsache, dass du dich als wichtig genug hinstellst, dass ein Gott von dir Notiz nimmt - das ist Arroganz.Maßlose menschliche Arroganz. Darauf wollte ich hinaus. Danke.
Dann hilf mir doch mal, was ist denn die göttliche Moral, die du ja offensichtlich zu kennen scheinst.Was ist wenn für Gott andere Maßstäbe gelten von Gut und Böse und mit deiner kleinen selbstgebastelten Moral nicht übereinstimmen?
Das bezweifle ich bei dir auch sehr stark. Um genau zu sein, bin ich mir mittlerweile fast sicher, dass du lediglich den Koran kennst und ihn als Gottes Wort anerkennst, was zur Folge hat, dass du nicht mehr nüchtern und neutral an die Sache rangehst. Deshalb auch dieses aufgeblasene "aber wenn du vor dem Schöpfer stehst"...Das ist auch eine Möglichkeit, aber ich bezweifel ernsthaft, dass du dich mit allen Lehren ausführlich auseinandergesetzt hast...
Und du vermutest wild das Gegenteil, mit der Einschränkung, dass dieser Gott, der da existieren soll, alleine ist, Allah heißt und den Koran verfasst hat.Das sich die Menschen die Religionen von ganz alleine erfunden haben, vermutest du ja nur.
Und was ist das? Klär uns doch bitte mal auf.Das würde bedeutet, dass in den Religion etwas von Gott steckt.
Worum es bei der Zeitempfindung ging, ist Dir wahrscheinlich nicht entgangen, was nämlich erst dann passieren hätte können, wenn es Dich denn interessiert hätte.
Sollte dir das Wort nicht geläufig sein, oder du mit seiner Bedeutung irgendwie nicht ganz vertraut sein, darfst du gerne einen Duden benutzen, um dein Defizit nachzubessern.
Sehr gute Frage, aber recht einfach erklärbar. Ich fang mal rückwärts an, dann wirds klarer:So, Du meinst also, möglicherweise gibt es Gottheiten...
Ja wie kommst Du denn auf die Idee?
Gruß:
Axel3
Nein, stattdessen vielmehr auf Diskussionen, in denen Leute Wörter verwenden, deren Bedeutung sie nicht kennen? Macht Sinn, wirklich. Wenn "Ignoranz" mit einem Male für den einen "allumfassendes Wissen" bedeutet, für den andren eine höfliche Umschreibung für das männliche Glied und der dritte das Wort in seiner eigentlichen Bedeutung verwendet, dann kommt man da sicher zu konstruktiven philosophischen gemeinsamen Thesen. Versprochen!Auf Glaubenskriege im Oberlehrerstil habe ich keine Lust.
Im konkreten Falle war das Wort "Arroganz". Arroganz bedeutet, die eigene Person für etwas Besseres, und damit außerordentlich wichtig, zu halten - zum Beispiel wichtig genug, um dass sich ein allmächtiges Wesen dazu herablässt, sich mit einem zu befassen. Ich sage, unter der Prämisse, dass es ein solches Wesen gibt, dass ich zu unbedeutend für es wäre, und mit mir jeder andere Mensch. Damit stelle ich mich auf eine Stufe mit allen anderen Menschen (das ist nicht arrogant, sondern schlicht die Wahrheit, sofern ich nicht unterirdisch dumm bin, was ich nicht glaube), und vor allen Dingen weit unter ein solches Wesen. Diese Anschauung der Situation nennt man "demütig", und ist das genaue Gegenteil von "arrogant".
Der Oberlehrer war hier also durchaus angebracht - weil unser lieber Gymnasiast mit türkischen Balkanwurzeln das Wort falsch verwendet.
....zumindest in deiner Wahrnehmung exisitiert er ja, oder
diskutierst du mit einer Fatamorgana?![]()