Antwort ist einfach: Du bist doch gar nicht "gegen Gewalt". Du bist nur gegen Leute, die Waffen in Privatbesitz unnütz finden. Darum streitest Du mit mir und nicht mit Pleitengeier.
Um wie versprochen nochmal darauf zurückzukommen. Ich bin gegen Gewalt, trotzdem bin ich der Meinung dass sie manchmal nötig ist. Fiktive Situation: jemand steht in einem Raum und erschießt wahllos Menschen, ja dann sollte die Polizei oder wer auch immer dazu im Stande ist eingreifen um dem ein Ende zu machen. Da ist Gewalt nötig, das wird auch keiner abstreiten können. Deswegen bin ich jetzt kein Pazifist mehr? (jemand der Kriege etc. ablehnt)
Richtig. Er ist ein Mann, der die Waffe für seinen Beruf braucht und nicht dazu, mit ihr herumzuspielen
Warum braucht ein Polizist eine Waffe?
Um sich selber zu schützen?
Frage an dich: Warum darf das ein Polizist und eine Privatperson nicht?
Weil das der Normalfall ist.
Aha es ist Normalfall, dass ein Polizist besser schießen kann als ein Sportschütze? Ich lade dich herzlich dazu ein bei uns auf dem Schießstand vorbeizukommen und dich vom Gegenteil zu überzeugen. Ohne jetzt die Polizei schlecht darstellen zu können. Mit dem minimum an Training was die an der Waffe bekommen können die gar nicht so gut schießen wie Sportschützen, es sei denn sie kommen zu eben diesen um zusätzlich zu trainieren.
Im übrigen hätte ich gerne eine Erklärung wie du auf die Idee kommst, dass Polizisten zuverlässiger sein sollen als Sportschützen? Nur weil das der "Normalfall" ist lasse ich da als Begründung nicht durchgehen.
Auf keinen Fall. Es geht allein schon um das Führen einer Waffe. Soviel ich weiß gibt ein Polizist seine Waffe abends im Revier ab.
A: Ein Sportschütze darf seine Waffe nicht führen, jedenfalls nicht außerhalb des eigenen Grund und Bodens oder auf einer Schießstätte (genaueres im Gesetzestext).
B: Ein Polizist darf bei Bedarf seine Waffe auch mit nach Hause nehmen wenn er nicht im Dienst ist. Das ist von BUndesland zu Bundesland unterschiedlich. Das Wissen hab ich allerdings nur aus Onlinekommentaren.
C: Was hat die Aussage über das Führen oder nicht mit dem Begriff Profi zu tun?
Schauen wir mal was Wikipedia dazu sagt:
Im Allgemeinen erwartet man von einem Profi eine formale Qualifikation und eine höhere Leistung als von einem Amateur.
Qualifikationen und höhere Leistungen also.
Wieder Wikipedia über Qualifikationen:
Qualifikation beschreibt das personenbezogene Arbeitsvermögen, das sich aus Fach- und Sozialkompetenz zusammensetzt.
Fach und Sozialkompetenz. Beides muss jeder Sportschütze nachweisen. Fachkompetenz über die Waffensachkunde, Sozialkompetenz dahingegen, dass man weder Drogenprobleme haben darf, polizeilich bekannt ist oder sogar ein psychologisches Gutachten erstellen lassen muss.
Dann gabs da noch die höheren Leistungen. Wie ich ja bereits geschrieben habe kann der Durchschnittspolizist schießtechnisch gesehen wohl kaum mit einem durchschnittlichen Sportschützen mithalten.
So nun habe ich dir mal imho sehr gut erläutert warum Waffen nur für Profis aka Polizisten eher unsinnig ist. Würde man eine der beiden Parteien als Profi bezeichnen müssen ist es eher der Sportschütze der diese verdient.