Einstellungen zu Religion in Deutschland

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schön eine Frau kann also frei wählen, ob sie ein Kopftuch trägt oder nicht.

Dann heißt es, wer die Regeln des Buches nicht befolgt sündigt. Die Frau hat sich also für die Sünde entschieden und lebt mit ihr. Aber jetzt kommt ihr Umfeld hinzu. Ihre Familie... irgendjemand aus ihrer Familie wird sie dazu zwingen, dass sie ein Kopftuch tragen muss. Weil derjenige der dabei zusieht ebenfalls zum Sünder wird. Frau ohne Kopftuch = versaut.


 
Meine Mutter ist Deutsche.

Jetzt versteh ich alles.

Habe immer gestaunt, denn wenn Du ostentetiv die Türkin rauskehrt, ist das immer so fürchterlich verkrampft, so angestrengt, so scheußlich marktschreierisch.

Man fragt sich automatisch, was denn los ist. Türken benehmen sich überhaupt nicht so, sie müssen es auch nicht jedem aufs Brot schmieren, dass sie Türken sind. Das ist für sie doch ganz selbstverständlich. Darüber gibt es auch nicht viel zu reden. Die sind Türken, wie ich Deutscher bin. Keiner kann was dafür, hat damt keine Leistungen vollbracht, es einfach normal und nicht weiter erwähnenswert.

Aber Du machst aus dem Türkin-sein einen Beruf, Du mühst Dich mit geradezu missionarischem Eifer, Türkin und Muslima zu sein - weil Du es garnicht so richtig bist, nach Deinen Maßstäben.

Entspann Dich mal. In Deutschland geboren, hier aufgewachsen, deutsche Mutter - ziemlich deutsch. Trag's mit Fassung, es ist gar nicht so schlimm.
 
Ich frage mich sowieso, ob die Gläubigen einer Glaubensgemeinschaft alle an ihren Gott glauben. Vermutlich folgen die meisten einfach ihrer sozialen Bestimmung. Etwas tatsächlichen zu glauben ist nicht zu erzwingen. Auch nicht von einem selbst.
 
Seedy, wo fühlst du dich denn Eingeschränkt nur weil Harley an einen Gott glaubt?
Das galt zwar nicht mir, ich werde es trotzdem gerne erklären.

Man fühlt sich nicht eingeschränkt oder bevormundet nur alleine weil jemand an einen Gott glaubt.

Es geht um die Impertinenz, mit der von Harley hier ständig gepredigt wird: Glauben ist das einzig Wahre, Nichtglauben ist dumm und minderwertig.

Und auch darum, dass natürlich nur der Islam die beste, friedlichste, spirituellste, vernünftigste, sprachlich korrekteste, wertvollste, überlegenste und...und...und... Religion von allen sein kann.:rolleyes:



Das solltest du dir dringend an deinen Badezimmerspiegel pinnen, damit du es nicht immer ständig vergisst.
 
Wenn ich mir die Verteilung der Religionen auf der Erde ansehe, dann scheinen die Götter eine seltsame Vorliebe für Geografie zu haben :dozey:

 
Die USA sind evangelisch?

Krass okay, mal was neues gelernt. Dachte immer die seien katholisch.
 
Wenn man bedenkt, dass Glauben nicht erzwungen oder geschaffen werden kann, sieht es so aus, als ob der ansteckend ist. Es bricht also eine Art Glaubensepidemie aus, die von einem heissen Kern in die Peripherie rast. Da darf man schon mal fragen, wie Glaube entsteht. Vielleicht ist das ja eine Virusinfektion mit Hirnbeteiligung wie zB bei Masern.
 
Überleg mal, wenn du nicht im Balkan sondern im Südamerika geboren wärst. Dann wärst du jetzt eine zickige Katholikin :D
 
Man fühlt sich nicht eingeschränkt oder bevormundet nur alleine weil jemand an einen Gott glaubt.

Es geht um die Impertinenz, mit der von Harley hier ständig gepredigt wird: Glauben ist das einzig Wahre, Nichtglauben ist dumm und minderwertig.

Und auch darum, dass natürlich nur der Islam die beste, friedlichste, spirituellste, vernünftigste, sprachlich korrekteste, wertvollste, überlegenste und...und...und... Religion von allen sein kann.:rolleyes:

Und warum hast du damit ein Problem? Was meinst du wie viele Menschen es gibt die mit mir nicht einer Meinung sind, wenn es um andere Themen geht, die denken auch sie würden die einzige Wahrheit kennen. :unknown: Seid ihr nicht imstande das zu akzeptieren? Dann seit ihr nicht weniger intolerant.
 
Mitten im katholischen Ozean findet sich dann dieses interessante Gebilde.



Guayana war englisch und Surinam holländisch, beide evangelisch. Französisch Guayana hingegen ist katholisch. Glauben scheint auch eine genetische Komponente zu besitzen. Der fällt also nicht vom Himmel, sondern wird von der DNS abgelesen :unknown:
 

Toleranz ist der Grenzbereich der abweichen darf ohne die Struktur oder Funktion zu gefährden, sie darf also nicht unendlich sein!
Ich habe keine Toleranz der Intoleranz gegen über, wenn mich das intolerant macht, bitte.
 
Es geht um die Impertinenz, mit der von Harley hier ständig gepredigt wird: Glauben ist das einzig Wahre, Nichtglauben ist dumm und minderwertig.

Und auch darum, dass natürlich nur der Islam die beste, friedlichste, spirituellste, vernünftigste, sprachlich korrekteste, wertvollste, überlegenste und...und...und... Religion von allen sein kann.:rolleyes:

Das ist einfach ihr Marketing-Konzept.

Je hirnrissiger das Zeug, das du von dir gibst, desto berühmter wirst du, heißt die Regel.

Hat ja bisher ganz gut funktioniert.

Gerade bei Dir.
 
@War-10-ck:
Du findest es also völlig in Ordnung, dass ausgerechnet die Intolerantesten ständig Toleranz einfordern?

Hat ja bisher ganz gut funktioniert.

Gerade bei Dir.
Da steh ich jetzt zugegebenermaßen auf dem Schlauch. Warum sollte Harley gerade bei mir Erfolg haben? Weil ich mich dagegen wehre, dass sie sich offenbar für etwas Besseres und Erleuchtetes hält?
 
Warum sollte Harley gerade bei mir Erfolg haben?

Das will sie doch garnicht. Bezieh doch nicht alles auf Dich, Du Egomane.

Weil ich mich dagegen wehre, dass sie sich offenbar für etwas Besseres und Erleuchtetes hält?

Verdammt noch mal, es ist jedermanns Recht, sich zu halten, für wen er will.

Du wehrst Dich nicht, Du greifst an.

Das ist ja erlaubt, aber lüg Dir doch nicht in die Tasche.
 
Und warum hast du damit ein Problem? Was meinst du wie viele Menschen es gibt die mit mir nicht einer Meinung sind, wenn es um andere Themen geht, die denken auch sie würden die einzige Wahrheit kennen. :unknown: Seid ihr nicht imstande das zu akzeptieren? Dann seit ihr nicht weniger intolerant.
NEIN!
Genau das ist der Knackpunkt!
GANZ GENAU an diesem Punkt sollte jeder Mensch seinen GLAUBEN ausüben dürfen.
Er darf für sich selbst sagen, okay, das was du glaubst, oder das woran du glaubst finde ICH PERSÖNLICH scheisse PUNKT
Unabhängig davon, ob er seinen Glauben durch gesellschaftliche Bräuche, die Familie oder sonstwem vorgelebt bekomme hat.
Wenn ein Mensch mal nach einem anderen Glauben ausschau halten will, dann darf und soll es ihm nicht verwehrt werden, ohne das er Konsequenzen zu befürchten hätte.

Sobald dieser Mensch mir aber droht, mich missionieren will, oder mir MEINEN persönlichen Glauben ausreden,
schlecht reden oder irgendwie beeinflussen will, da ist der Punkt erreicht, wo dieser Mensch bzw. eventuell sogar die ganze Religion den Punkt überschreitet und zu einem FEIND wird.
Der Status Feind bleibt so lange, bis die Religion, oder der Mensch mich und meinen persönlichen Glauben toleriert / akzeptiert.

Es kann einfach nicht angehen, dass in einer bestimmten Religion Menschen ungestraft im Namen dieser Religion SCHLIMMSTE VERBRECHEN an der Menschheit begehen und die meisten Anhänger dieser Religon diese Taten teilweise eventuell sogar wohlwollend und in keinster Weise wenigstens missbilligend zur Kenntnis nehmen. Das man dann als Anhänger einer solchen Glaubensrichtung nicht mit gesellschaftlicher Akzeptanz rechnen kann und darf, sollte offensichtlich und vollkommen klar sein.
Für mich persönlich steht eindeutig fest, auch wenn ich meine Religion seit Jahren nicht mehr aktiv auslebe, dass wenn meine religiösen "Vorbilder / Vertreter / Sympatisanten", ähnliche Verbrechen im Namen meines Glaubens jetzt zur aktuellen Zeit begehen würden, wäre ich einer der größten Verfechter dieser Taten, würde sie aufs schärfste kritisieren und meine möglichen und durchführbaren Konsequenzen aus der Aktion ziehen.

Ich bin einer der letzten Menschen, der eine Waffe gegen ein anderes Lebewesen richten würde, aber wenn hier eine Horde Christen durch die Gegend ziehen würde und Muslime zerhacken würden, wäre ich bereit für meine Überzeugung ein zu stehen und würde, wenn es unabdingbar wäre tödliche Gewalt gegen die Vertreter meiner Glaubensrichtung einsetzen, um dieses Verbrechen zu verhindern!
 

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter:
Wenn wir Tierschutz gesetze haben, dann ist Schächten eben verboten.
Wenn Zwangsheirat verboten ist, haben sie ihre Kinder nicht zu verkaufen.
Wenn Schwimmunterricht Pflicht ist, dann haben die eben auch zu Schwimmen.
Und wenn man im Unterricht keine Kopfbedeckungen tragen darf, dann eben auch keine Kopftücher :unknown:

Ich mag nicht nicht Errungenschaften aufgeben aus Respekt vor zurückgebliebenen...

Unsere Missstände sind kein Grund mehr Misstände zuzulassen, sie sind Grund unsere Misstände aufzubessern.
 
Die USA sind evangelisch?

Krass okay, mal was neues gelernt. Dachte immer die seien katholisch.
Die Amis sind in der Tat mehrheitlich evangelisch. Jedoch hat der Ami-Evangelismus relativ wenig gemein mit dem deutschen lutheranischen Protestantismus.

Die Ami-Evangelen missionieren sehr stark weltweit. Ich hab mich in China und Korea mal in so einen Gottesdienst mitschleifen lassen. Die rennen dann jeder einzeln während des Gottesdienstes nach vorn und erzählen, welche Wunder ihnen Gott in der Woche beschert hat.

Ich hab auch mal ein paar Monate in Chile (Südamerika) gelebt. Und meine Mittagspause hab ich dort desöfteren in Santiago de Chile auf der verbracht. Dort standen die Evangelen ebenfalls rum und posaunten die Texte des Neuen Testaments mit dem Megafon raus. An manchen Tagen waren das 3 oder 4 gleichzeitig. Das hat extrem genervt. Als da mal ein älterer Mann hingegangen ist und so einem Typ dann mal etwas Geld angeboten hat, damit er mit dem Lärm aufhört, wurde der Megafon-Prediger erst richtig motiviert: "Und auch du kommst in die Hölle!".

Jetzt bist du in Deinen Ausführungen weniger der Typ der lauten Worte. Aber dieser Missionierungsdrang und der Anspruch auf die absolute Wahrheit kommen bei Dir genauso rüber, wenn auch gleich nicht so offen aggressiv.

Wäre mal interessant, was dabei rauskommt, wenn man die Megafon-Brüller mit ein paar Pierre Vogels zusammen in einen Raum steckt. Wielange würde es wohl dauern, bevor die sich die Köpfe einschlagen?

Guayana war englisch und Surinam holländisch, beide evangelisch. Französisch Guayana hingegen ist katholisch. Glauben scheint auch eine genetische Komponente zu besitzen. Der fällt also nicht vom Himmel, sondern wird von der DNS abgelesen :unknown:
Und das wird umso interessanter, wenn man die Ethnien betrachtet, die dort leben:


43,4 % Inder aus dem ehemaligen Britisch-Indien
30,2 % Kreolen, auch Afro-Guyaner
16,7 % gemischter Herkunft
9,2 % Indigene Völker
0,2 % Chinesen
0,2 % Portugiesen
0,1 % übrige Weiße


37,4 % (202.500 Personen) afrikanischer Herkunft – die sich in zwei Gruppen aufteilen:
-- 21,7 % (117.567 Personen) rechnen sich zur Gruppe der Maroons, niederländisch Marrons. Sie sind Nachkommen von vor 1863 geflüchteten Sklaven. Der surinamische Regenwald bot ihnen ein perfektes Versteck, und es entstanden Stammesverbände, in denen sich noch heute viele Elemente der westafrikanischen Kultur, Sprache und Religion wiederfinden. Die beiden größten Gruppen sind die Ndyuka und Saramaccaner,
-- 15,7 % (84.933 Personen) bezeichnen sich als Kreolen (ehemalige schwarzafrikanische Sklaven), die nie flüchteten. Viele haben sich nach der Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1863 und dem Ablauf der zehnjährigen Arbeitspflicht auf den Plantagen in der Hauptstadt Paramaribo niedergelassen und sich dort teilweise mit anderen Bevölkerungsgruppen vermischt,
27,4 % (148.443 Personen) indischer Herkunft – die sog. Hindustanen,
13,7 % (73.975 Personen) sind Javaner,
13,4 % (72.340 Personen) zählen sich zur gemischten Gruppe,
7,6 % (40.985 Personen) zählen sich anderen Gruppen zugehörig, wie z. B.: Chinesen, Arabern (syrische Christen, Palästinenser und Libanesen), Europäern und indigenen Völkern,
0,6 % (3.395 Personen) unbekannt.

Die größte homogene Bevölkerungsethnie in beiden Ländern sind die Inder. Demnach müssten die Guyanas eigentlich mehrheitlich hinduistisch sein.


Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter:
Ganz interessant war in diesem Zusammenhang, wie Juden und Moslems auf einmal die besten Freunde wurden, als sie ihre Tradition der aufrecht erhalten wollten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähm, also dürfen Anhänger einer Religion nicht Missionieren (im Grunde versuchen andere davon zu überzeugen, dass sie recht haben) jemand der an nix glaubt darf aber dahergehen und gegen Religionen argumentieren und in diesem Fall versuchen Harley davon zu überzeugen wie sinnfrei ihre Religion sei? Hab ich dich da richtig verstanden?
 
Ähm, also dürfen Anhänger einer Religion nicht Missionieren (im Grunde versuchen andere davon zu überzeugen, dass sie recht haben) jemand der an nix glaubt darf aber dahergehen und gegen Religionen argumentieren und in diesem Fall versuchen Harley davon zu überzeugen wie sinnfrei ihre Religion sei? Hab ich dich da richtig verstanden?

Würde ich so sehen.

Hier haben wir eine öffentlich geführte Diskussion, in der jeder seinen Brei daherreden darf. Wenn aber die Jehovas oder die Mormonen vor meiner Tür stehen und mit mir über ihre Religionsauslegung quatschen wollen, dann ist das der erste, wenn auch harmloseste Schritt in eine Richtung, die ich nicht akzeptieren will. Lässt man solche Leute frei gewähren, kommt irgendwann mal dabei raus.
 
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