Ein Unglück kommt selten allein

Achso du meinst die, die erstmals schoen oeffentlichkeitswirksam inszeniert worden ist. Du haettest auch zu den anderen davor kommen koennen, da wurden keine Personalausweise kontrolliert. Aber nein, ich vergas, du kannst gegen die menschenverachtende Pegidahorde nicht demonstrieren weil du den Dialekt nicht abkannst.
 
da wir grad bei Demonstrationen sind.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland rief dazu auf, sich intensiver mit den „Pegida“-Anhängern auseinanderzusetzen. „Die Ängste, die sie umtreiben, ist die Schere zwischen arm und reich, die größer wird“, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek am Samstag im rbb-Inforadio. Die Muslime in Deutschland verurteilten selbst seit Jahren die radikalen Auswüchse des Islam, fügte Mazyek hinzu: „Wir brauchen keine „Pegida“, um gegen diese Formen zu protestieren. Die Muslime selber demonstrieren dagegen.“

gibt es den wirklich Demonstrationen von Muslimen gegen Islamisten?

zu beachten ist, das die Meldung vom 20.12.2014 ist.

#notinmyname ist nach den Geschehnissen in Frankreich entstanden, wenn ich es richtig sehe.
 


#notinmyname ist im Herbst letzten Jahres aufgekommen, als immer mehr halbstarke Radikale aus Europa nach Syrien gefahren sind, um da mal einen auf dicke Hose zu machen. Man kann den Muslimen wirklich nicht vorwerfen, dass sie sich nicht von diesen radikalen Auwüchsen distanzieren würden.
 

Danke. Das dachte ich auch schon eine ziemliche Weile. Wenn im Namen meiner Religion/Nationalität/usw. etwas geschieht was ich als verbrecherisch empfinde, gehe ich dagegen vor oder zumindest sichtbar auf die Strasse. Das kann ich, so wie du, bisher nicht wahrnehmen. Eine Distanzierung bzw. ein Aufbäumen gegen radikale Strukturen innerhalb der muslimischen Gemeinschaft ist zumindest für mich nicht sichtbar.
 
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die Dresdener kaufen bei Aldi
Da könnte was dran sein.

armut.png
 


Differenzieren ist genau das Stichwort. Du differenzierst nicht, du pauschalisierst. Du beziehst die Situation einer Minderheit auf die Allgemeinheit und große Masse. Im Beispiel der Dresdener wäre es richtiger, wenn man von den weltoffenen Dresdenern sprechen würde und nicht vom Gegenteil. Bei der Demo am Wochenende waren 35.000 Menschen, fast doppelt so viel wie bei der letzten PEGIDA-Demo.

Das hat nichts mit Schlaumeiern zu tun. Es ist einfach ein gewaltiger Unterschied, wenn man von den Deutschen als Fußballweltmeister spricht und den Deutschen als xy-feindlich. Abgesehen davon halte ich persönlich von dem Wir-sind-Papst-Weltmeisterghabe sowieso recht wenig. Es gibt verschiedene Arten von Pauschalisierungen und ab und an sie sicherlich praktischer, einfacher und sogar akzeptable. In diesem Fall ist es in dieser Form nunmal unangebracht.
 
Differenzieren ist genau das Stichwort. Du differenzierst nicht, du pauschalisierst.

Du beziehst die Situation einer Minderheit auf die Allgemeinheit und große Masse. Im Beispiel der Dresdener wäre es richtiger, wenn man von den weltoffenen Dresdenern sprechen würde und nicht vom Gegenteil. Bei der Demo am Wochenende waren 35.000 Menschen, fast doppelt so viel wie bei der letzten PEGIDA-Demo.

Von Pegida war gar nicht mehr die Rede. Sondern von diesem Deinem Satz, der die deutsche Vergangenheit leugnet::

Die Deutschen waren Nazis ist genauso blöd formuliert.

Das hat nichts mit Schlaumeiern zu tun. Es ist einfach ein gewaltiger Unterschied, wenn man von den Deutschen als Fußballweltmeister spricht und den Deutschen als xy-feindlich. Abgesehen davon halte ich persönlich von dem Wir-sind-Papst-Weltmeisterghabe sowieso recht wenig. Es gibt verschiedene Arten von Pauschalisierungen und ab und an sie sicherlich praktischer, einfacher und sogar akzeptable. In diesem Fall ist es in dieser Form nunmal unangebracht.

Natürlich ist es ein Unterschied, ob man die Deutschen pauschal lobt oder kritisiert.

Du willst nur das Lob "Fußballweltmeister" aber nicht die Kritik "Nazis". Zu allem Überfluss drückst Du Dich auch noch um die Beantwortung der Frage, als was man DIE DEUTSCHEN zwischen 1933 und 1945 denn bezeichnen soll, wenn nicht als Nazis.




Und worauf war diese Demo die Reaktion? Auf den Paulschlvorwurf "Ausländerfeindlichkeit". Also die Folgen dessen, was Du verurteilst, hängst Du Dir gerne als Orden an die Brust.

Hätten mal damals jemand auf die Nazis so reagiert, also mit Protest gegen die Judenverfalgung, dann stünden die Deutschen heute besser da.
 
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Okay, 33-45 ist wohl schon was anderes, sehe ich im Nachhinein ein. Dort geht die Formulierung durchaus in Ordnung.

Mir geht und ging es in erste Linie darum, dass nicht alle Dresdener PEGIDA-Anhänger oder Sympahtisanten sind, sondern nur ein kleiner Teil und dass es nicht fair ist, wenn man einfach alle verurteilt.
Du kannst die gesamte deutsche Bevölkerung als Nazis pauschalisieren, müssen sie dann regelmäßig dagegen demonstrieren, um diese Vorwürfe aus dem Weg zu räumen oder ab wann beginnt die Pflicht der Distanzierung?

Das ist eine ernstgemeinte Frage, da mich das wirklich interessiert.
 
Du differenzierst nicht, du pauschalisierst.
Es ist ja nicht so, dass die Wahrheit nicht erkannt wird. Wenn es in den Kram passt, wird schon differenziert, bei den Moslems. Da wird sehr wohl Wert darauf gelegt, dass differenziert werden müsste und nicht alle über den Islamisten-Terroristen-Kamm geschoren werden dürften. Dresden hingegen sei ein brauner Sumpf, der als Höchstleistung den Dämon Pegida ausgeworfen hat. So einfach ist das, es erinnert mich an die Diskussionen überbezahlter Berufsabgeordneter in Bundestag und Landtagen.

Das ist keine Diskussion, die hier geführt wird, sondern eine Demonstration völlig verlotterter Diskussionskultur. Es geht nicht mehr um die Sache. Vermeintlich raffinierte, in Wahrheit langweilige rhetorische Tricksereien werden aufgefahren, wie Schwänze werden sie auf den Tisch gepackt: wer hat den längsten? Wer hat das letzte Wort bevor der in quälende Degeneration versackte Faden endlich von einer barmherzigen Seele abgerissen wird?
 
Man kann es nicht oft genug sagen: Die Franzosen, Regierung und Bevölkerung, sind absolut großartig.

Zeigen über alle Religionen hinweg ihre Solidarität mit den Opfern und ihre Entschlossenheit, um keinen Millimeter vor den Terroristen zurückzuweichen. Vermeiden jede Hetzte gegen Muslime und bringen es fertig, eine geschlossene Nation zu bilden.

Libération titel heute: "Wir sind ein Volk". Damit ist der große Zusammenhalt zwischen Muslimen und anderen Religionsgruppen angesicht des Anschlags gemeint. Spalter wie Marine Le Penn und die Rechtsradikalen haben keine Chance, ihr Demo in Südfrankreich war ein Flop.

Das ist Vorbild für Europa, das ist frische Luft angesichts von ungelüftetem Pegida, das ist der Unterschied zwischen Dresden und Paris.

Toll.
 
Das ist Vorbild für Europa, das ist frische Luft angesichts von ungelüftetem Pegida, das ist der Unterschied zwischen Dresden und Paris.
Das liegt hauptsächlich daran, dass Paris im letzten Krieg von deutschen Truppen besetzt war und Dresden nicht. Ausserdem gibt es in Dresden 315 Brücken zur Begegnung, in Paris nur ganze 38.
 
Wir werden sie alle glücklich machen. Darin haben wir Erfahrung. Die Fehler von früher werden sich nicht wiederholen.
 
Ich hoffe du hast auch zur Kenntnis genommen das sowohl der israelische, als auch der palästinensische Premier/Präsident mitgelaufen sind.
 
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