Drogenpolitik

Es läppert sich. Auf jeden vollendeten Selbstmord kommen viele Versuche, er glückt nicht immer bei ersten. Dann kommen noch die als Unglücksfälle deklarierten Selbstmorde dazu, macht zusammen schon ein hübsches Sümmchen.

Sind natürlich keine 100 Prozent. Aber warum so unersättlich? Wir stehen ganz am Anfang.

Man kann auch sagen, dass jeder Selbstmord einer zu viel ist. Wahrscheinlich wären einige sogar leicht zu verhindern. Das würde ich auch direkt so unterschreiben. Es ändert allerdings an empirischen Grundsätzen nichts, auf die sich die Gelehrten mal geeignet haben, welche gleichermaßen mathematisch hergeleitet und begründet werden können. Auch wenn es tragische Sachverhalte sind, ist das leider der Lauf der Dinge.
 
und was genau hat das mit Drogenpolitik zu tun?
Warum müssen wir jetzt hier ewig über Neros Auswüchse reden die nichts mit dem Thema zu tun haben?
 
Du kannst einen echt wahnsinnig machen.

Das merke ich, und ich habe lange gegrübelt, woher das kommt.

Ich bildete mir schon ein, über irgendwelche geheimnisvollen Zauberkräfte zu verfügen. Denn eigentlich bin ich nur ein User unter vielen, und wenn einer allein ist, dann neutralisiert man ihn am besten durch Ignorieren.

Warum schafft Ihr das bei mir nicht?

Mein Verdienst, dachte ich zuerst, oder das Verdienst meine Zauberkräfte, dass Ihr so unglaublich viel Energie daran verschwendet, mich zu bekehren.

Aber nach einem kurzen Hochgefühl wurde ich wieder nüchtern. Ich verstand, dass Ihr keineswegs mich überzeugen wollt, sondern Euch selbst. Wegen Euch macht Ihr Euch die viele Mühe, nicht wegen mir.

Die Ursache davon ist, dass keiner Eure Vorstellung von der heilen Welt in Zweifel ziehen darf, sonst fliegt der ganze Schwindel auf und zerplatzt wie eine Seifenblase.
 
Aber nach einem kurzen Hochgefühl wurde ich wieder nüchtern. Ich verstand, dass Ihr keineswegs mich überzeugen wollt, sondern Euch selbst. Wegen Euch macht Ihr Euch die viele Mühe, nicht wegen mir.
Ok, die typische Selbstimmunisierung.
Beweis:
Die Ursache davon ist, dass keiner Eure Vorstellung von der heilen Welt in Zweifel ziehen darf, sonst fliegt der ganze Schwindel auf und zerplatzt wie eine Seifenblase
Es gibt keine Seifenblase, es gibt keine heile Welt, die Gründe, die du für dein Contra zum Beispiel gerade gegen mich angibst, sind nicht existent.


Damit ist es wohl tatsächlich so, dass du nicht einsehen willst, dass du Quatsch geschrieben hast.
Und wahrscheinlich ist das auch deshalb so schwierig für dich, weil du gar nicht mehr weißt, worum es eigentlich geht und was andere darauf geantwortet haben.

Für dich zur Info: es geht darum, dass du behauptet hast, dass Drogenkonsum bei Jugendlichen wohl in erster Linie daher kommt, weil sie zu einem großen Teil einen Suizidwunsch haben.
Wahrscheinlich findest du den Gedanken mittlerweile selbst absurd, weil du ja völlig vom Drogenthema abgewichen bist.
Und dir deshalb Seifenblasen bei anderen ausdenken musst.
 
Na endlich hat jemand den Bogen wenigstens zu Drogen hinbekommen. Wenn auch nur zu körpereigenen und auch noch ohne Politik.

Am Anfang stand der empirische Befund, dass Aufklärung über Drogen kontraproduktiv wirkt. Dafür habe ich eine plausible Erklärung geliefert. Wenn das Ziel ein Selbstmord auf die sanfte Tour ist, wird Aufklärung über die tödlichen Folgen des Drogenkonsums den Absatz eher stimulieren als bremsen.

War Dir der Zusammenhang gar nicht klar gewesen?
 
Ich glaube weder, daß Dich Dein kurzer Rausch auch bei beliebig häufiger Wiederholung umbringen würde, noch, daß Du das beabsichtigst.
 
Und sinnfreie Beiträge fabrizieren kann ich auch.
Das wissen wir, die kennen wir zur Genüge und da macht Dir keiner was vor.

Aber es ging um Deine Rauscherfahrung, die Du hier kurz weiter oben erwähnt hast, und der ich einen selbstzerstörerischen Charakter abspreche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Drogen sind das größte Problem entwickelter kapitalistischer Gesellschaften. Was sonst?
 
ahso.
Dann kam das also erst im letzten Jahrhundert auf?
Ich hatte das eher so in Erinnerung, dass Drogen in diversen Formen seit Jahrtausenden zur Menschheit gehören.
 
Aber es ging um Deine Rauscherfahrung, die Du hier kurz weiter oben erwähnt hast, und der ich einen selbstzerstörerischen Charakter abspreche.

Du bestätigst es unausgesprochen wieder:

Je stärker der Thanatos in einer Gesellschaft wirkt, desto vehementer wir seine Existenz bestritten. Je dringender es wäre, sich ihn bewusst zu machen, um dagegen ankämpfen zu können, desto entschlossener wird er verdrängt.
 
Na, wenn Du meinst. Dann ist also das, was es auslöst, wenn Du andere User in den Wahnsinn treibst, etwas, mit dem Du Dich in Wirklichkeit selbst zerstören willst. (#1103)

Soll mir auch recht sein.
 
So, wir kommen nun bitte so langsam wieder zum eigentlichen Thema des Threads zurück. OT hatten wir jetzt dann langsam mal genug!
 
In Mexiko ist nun der Konsum, Besitz und der Eigenanbau legal.
Eigentlich nur für 4 erfolgreiche Kläger, aber das wird sich nach dem Urteil wohl bald ändern.

Urteil in Mexiko: Oberster Gerichtshof erlaubt Marihuana-Konsum

"Das totale Verbot ist übertrieben und schützt nicht das Recht auf Gesundheit." Mit dieser Begründung hat die mexikanische Richterin Olga Sánchez Cordero den Konsum und Anbau von Marihuana für den Eigengebrauch grundsätzlich erlaubt.

"Der Konsum sollte aus Respekt vor dem Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung erlaubt werden", sagte Sánchez Cordero. Die Gesetze, die den Konsum von Marihuana verbieten, seien verfassungswidrig, urteilte die Kammer. Der Handel mit der Droge bleibt aber weiterhin untersagt.

Die von den USA geforderte harte Antidrogenpolitik in Lateinamerika hatte sich zuletzt als wenig effektiv erwiesen. Zahlreiche Politiker in der Region fordern einen Richtungswandel. Uruguay hatte 2013 als erstes Land weltweit den Anbau und Verkauf von Marihuana unter staatlicher Kontrolle legalisiert.

Jetzt werden wohl in Mexiko alle eines gar schrögliches Todes störben müssen.
 
Die "Drogentoten" in Mexiko sind nicht an Drogen gestorben. ;)
 
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