Drogenpolitik

Du findest es also tatsächlich Erstaunlich, dass es nicht die üblichen Todesursachen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs oder einfach Altersschwäche sind, die bei Jugendlichen zum Tod führen? :rolleyes:

Hatte ich einem anderen User schon gefragt:

Dass Jugendliche nicht an Altersschwäche sterben, meinst Du, dass man das dazusagen muss?


Erstaunlich ist, dass vergleichsweise viele Jugendliche sich umbringen, aber nur wenige zu einer Mars-Mission aufbrechen. Die Mars-Mission sollte leichter zu realisieren sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das du dir damit selbst widersprichst scheint nur dir nicht aufzufallen.
Es gibt in Deutschland ganz einfach nicht so viele Fälle von Kindersterblichkeit und da ist es normal, das auch "exotische" Todesursachen auf der Liste der Häufigkeiten weit oben erscheinen. Ohne, dass daraus eine Aussage gezogen werden kann.
Das weißt du auch, weil du ja selbst erwähnt hast, dass Jugendliche wohl kaum an Altersschwäche sterben.
Dennoch versuchst du eigentlich was zu sagen?
 


Hoffnungloser Fall, ich muss Dich nicht therapieren.

Aber guck mal Post #1074.
Villeicht klingelt was.
 
Also ich finde, dass ihr Neros Gedanken hier zur Abwechslung mal zu pauschalisiert ablehnt.

Laut brachten sich 2010 im Schnitt zwei Heranwachsende pro Tag um, 20 habens täglich versucht.
Laut brachten sich im Jahr
2013 ca. 600 Jugendliche jährlich um.

Natürlich reden wir hier nicht von 10.000en Opfern. Aber die Zahlen haben schon eine gewisse Aussage. Immerhin bringen sich lang nicht alle Jugendlichen, die sich mal mit solch dunklen Gedanken rumtreiben, auch tatsächlich um.
 


Hoffnungloser Fall, ich muss Dich nicht therapieren.

Aber guck mal Post #1074.
Villeicht klingelt was.
Gott, du bist echt eingefahren in deiner eigenen Welt.
Wenn, dann geht es um Beitrag #1044, wo du meinst, Drogen sind ein Weg für die Jugend, den Selbstmordgedanken vielleicht eine Chance zu geben.

Hättest du Kontakt zu Jugendlichen, wüsstest du, dass die wenigsten Drogen deshalb probieren, weil sie sich mit Selbstmordgedanken quälen.
Du hast selbst geschrieben, dass in deiner Jugendzeit Drogen kein Thema waren, eher die Fremdenlegion.
Du hast also weder mit Drogen Erfahrungen (?) noch mit Jugendlichen, die Drogen nehmen, nicht mal gehörtest du selbst in deiner Jugend zu denjenigen, die sich mit dem Umgang mit Drogen beschäftigt haben. Aber willst da einen Zusammenhang herstellen.

Akzeptiere doch einfach mal, dass du da ein wenig aus deiner eigenen Jugend etwas weit auf das Allgemeine projezierst.
Ich komme dir sogar entgegen, in dem ich sage, dass es sicherlich viele Jugendliche zu Drogen treibt, weil sie ihren Platz tatsächlich noch nicht in der Welt gefunden haben, Überfordert sind beim Erwachsen werden und dann einfach mit machen, um dazu zu gehören oder eben aus dieser verwirrenden Zeit fliehen wollen, zumindest für die Zeit der direkten Wirkung.
Aber das heißt noch lange nicht, dass da vorher Suizidgedanken im Spiel waren.
 
Interessant finde ich die Vehemenz, mit der hier bestritten wurde, was die Spatzen von den Dächern pfeifen, nämlich dass die Jugend mit ihren Wirrnissen und ihren Stimmungsschwankungen zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt auch eine Phase der Selbstmordgedanken ist.

Vielleicht kommt das daher, dass man sich als funktionierendes Rädchen in Getriebe nicht mehr leisten kann, Erinnerungen an eine Zeit zu haben, in der man noch kein Rädchen im Getriebe war.

oder aber, es war nicht bei allen so, nichtmal bei der Mehrheit.
Oder aber, du schließt von dir auf andere, wie immer.
 
Natürlich reden wir hier nicht von 10.000en Opfern. Aber die Zahlen haben schon eine gewisse Aussage. Immerhin bringen sich lang nicht alle Jugendlichen, die sich mal mit solch dunklen Gedanken rumtreiben, auch tatsächlich um.

Schau mal #1078 !

Es ist die Altersgruppe mit der geringsten Zahl.
 
was meint denn nero zu der Statistik?
Nicht wieder, er ignoriert sie dezent, da sie seine an den Haaren herbei gezogene These widerlegen würde.
Da beruft er sich zur Untermauerung seiner "Thesen" doch lieber auf die Anzahl an google-Suchergebnissen :confused::m
Hoffentlich ist diese Sturheit gepaart mit Realitätsverlust kein Symptom des Alters und wir werden alle mal so.
Aber nein, das glaube ich nicht, einige deutlich jüngere leiden da ja auch schon drunter.

Schade, das Thema um das es hier geht ist zwar vielleicht schon etwas ausgelutscht und es wurde wohl über vieles, wenn nicht sogar alles, bereits geredet, aber es hat es sicher nicht verdient so in den OT gezogen zu werden.
Nero labert offensichtlichen Schund, wird widerlegt, kann aber warum auch immer nicht zurückrudern, und wir beschäftigen uns dann seitenweise damit.
Das passiert deutlich zu oft.
 
Also ich finde, dass ihr Neros Gedanken hier zur Abwechslung mal zu pauschalisiert ablehnt.

Laut brachten sich 2010 im Schnitt zwei Heranwachsende pro Tag um, 20 habens täglich versucht.
Laut brachten sich im Jahr
2013 ca. 600 Jugendliche jährlich um.

Natürlich reden wir hier nicht von 10.000en Opfern. Aber die Zahlen haben schon eine gewisse Aussage. Immerhin bringen sich lang nicht alle Jugendlichen, die sich mal mit solch dunklen Gedanken rumtreiben, auch tatsächlich um.

Hinzu kommt eine nicht bekannte Dunkelziffer. Weil die Hinterblebenen sich nach einem Selbstmord Jugendlicher schuldig fühlen würden, werden Selbstmorde als Unglücke deklariert. Ich kenne persönlich zwei solcher Fälle.

1. Als die Mutter morgens in das Zimmer ihre Adoptivsohnes (17) kommt, baumelt er an der Decke. Offizielle Version: Unglück bei Entfesselungsversuchen.

2. Studentin hat vom Vater eine voll eingerichtete Eigentumswohnung am Studienort geschenkt bekommen und wird unter der Last depressiv. Sie tötet sich mit Schlaftabletten. Offizielle Version: Unglück.

Ich kann mit vorstellen, dass einige Drogentote und einige Verkehrsunfalltote eigentlich Selbstmorde sind, Selbstmorde nicht auf die harte, sondern auf die weiche Tour.
 
Hinzu kommt eine nicht bekannte Dunkelziffer. Weil die Hinterblebenen suich nach einem Selbstmord Jugendlicher schuldig wühlen würden, werden Selbstmorde als Unglücke deklariert. Ich kanne persönlich zwei solcher Fälle.

ist das die Aufregung darüber, dass man deine "These" als falsch entlarvt hat?
Oder muss man sich Sorgen um deine Gesundheit machen?

Warum kannst du es jetzt nicht einfach mal gut sein lassen?
Wir haben doch bereits erörtert dass es Schwachsinn ist, dass die Jugend ein Alter ist in der man besonders viele Selbstmordgedanken hat und diese These nur aus deiner eigenen Erfahrung enstammt.
Viele andere dürften die Erfahrung gemacht haben, dass die Jugend ein Alter ist in der man sich deutlich weniger Gedanken macht und deutlich weniger Sorgen hat als im Alter.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen.
Aber deine komischen Verallgemeinerungen auf Basis deiner Jugend ist doch nicht zielführend. Lass das doch bitte.

Es kann doch auch nicht sein, dass man sich immer 2 Seiten mit deinen Auswüchsen Beschäftigen muss.

Auch du solltest doch noch den Keim einer Fähigkeit haben mal einzusehen wenn man auch mal was falsches gesagt hat.
Hast du diese Fähigkeit komplett verloren?
Du bist absolut nicht fähig deine Meinung zu ändern? Eigene dumme Aussagen mal zu widerufen?
Warum redest du dann hier in einem Forum mit anderen Menschen?
Weil man dir privat aufgrund dieser Art den Rücken gekehrt hat?

Das wäre aber doch sicher ein Thema für einen eigenen Thread.
Mach doch einfach einen auf in der Lebensberatung.
 
Ich kann mit vorstellen, dass einige Drogentote und einige Verkehrsunfalltote eigentlich Selbstmorde sind, Selbstmorde nicht auf die harte, sondern auf die weiche Tour.
Ich kann mir das auch vorstellen, was aber dennoch nichts daran ändert, dass es sich dabei um eine Minderheit handelt.

Drogen werden wesentlich häufiger aus dem genauen Gegenteil genommen, obwohl die Wurzeln ähnlich sind.

Pubertät, Unsicherheit, Unzufriedenheit.
Bei sehr wenigen Jugendlichen führt das zur Lebensmüdigkeit, was sich dann in noch weniger Fällen in Suizidversuchen äußert.
Bei der überwältigenden Mehrheit der jugendlichen führt das zur Aufweichung der Grenzen des Verantwortungsbewusstseins. Weil sie nicht Lebensmüde, sondern Lebenshungrig sind.
Dann werden halsbrecherische Aktionen mit dem Rad im Wald gewagt, mit dem Skateboard auf Geländer gefahren, auf Hochhäusern ohne Sicherung vom Dach Selfies geschossen, mal ne Prügelei wegen Nichtigkeiten angefangen oder aber eben mal eine Droge ausprobiert.

Das hat alles nichts, nicht mal im entferntesten, mit Lebensmüdigkeit zu tun, im genauen Gegenteil und es betrifft die ganz große Masse aller Jugendlichen.
 
Also ich finde, dass ihr Neros Gedanken hier zur Abwechslung mal zu pauschalisiert ablehnt.

Laut brachten sich 2010 im Schnitt zwei Heranwachsende pro Tag um, 20 habens täglich versucht.
Laut brachten sich im Jahr
2013 ca. 600 Jugendliche jährlich um.

Natürlich reden wir hier nicht von 10.000en Opfern. Aber die Zahlen haben schon eine gewisse Aussage. Immerhin bringen sich lang nicht alle Jugendlichen, die sich mal mit solch dunklen Gedanken rumtreiben, auch tatsächlich um.

Die absoluten Zahlen an tatsächlich durchgeführten Suiziden klingen schon recht hoch. Da gebe ich dir recht.
In Realtion zur Gesamtheit ist das allerdings aus meiner Sicht nicht verwunderlich viel. 600 Suizide der Heranwachsenden auf in der BRD ist quasi nichts. 4 * 10[SUP]-3[/SUP] % um´s genau zu sagen. Anders ausgedrückt 1 von 25.135 Jugendlichen. Da kann man durchaus von 600 tragischen Einzelschicksalen statt von empirisch relevanter Zahlen sprechen.
 
wäre jetzt allerdings eine Grundsatzdiskussion ob es nicht das selbe ist ob sich jemand bewusst das Leben nehmen will weil er es nicht mehr erträgt, oder jemand nur das Leben ertragen kann wenn er sich in gefährliche Situationen bringt und dadurch dann vielleicht mal zu Tode kommt oder schwer verletzt wird.

Allerdings hat das recht wenig mit Drogenpolitik zu tun.
Egal ob man nun Drogen verbietet oder nicht, Selbstmord gesellschaftlicht ächtet oder nicht, die Menschen die Bock auf was haben werden es auch machen oder es sich besorgen.
Legalisiert man gewisse Drogen hat man zumindest etwas staatliche Kontrolle die in dem Fall nicht verkehrt ist.
Aber das hatten wir ja schon zu Genüge.

@ nero
lass den Scheiß.
Wir haben widerlegt, dass die Jugend eben keine Zeit ist in der die meisten von Selbstmordgedanken geprägt sind. Das war nur bei dir und bei einigen anderen so.
Unterlasse es jetzt bitte mit aller Macht immer und immer weiter darauf rumzureiten.
Du findest keine Argumente mehr dafür.

@kenobi
und was hat das mit Drogenpolitk zu tun?
Und warum sollte das ein Problem der Jugend sein wenn doch alle Zahlen belegen, dass Erwachsene deutlich häufiger Selbstmord begehen?
 
Herrlich, dieser Kalauer.

Unverblümt sprichst Du es aus : Solange sie nicht die Mehrheit sind, ist es Dir egal.
Du kannst einen echt wahnsinnig machen.
Du denkst das doch gar nicht selbst, du weißt doch ganz genau, dass es darum nicht geht und das dem bei mir nicht im Entferntesten so ist, weil ich auch immer gegenteiliges verblümt und unverblümt geschrieben habe.

Warum schreibst du es dann trotzdem?
Nur, weil du nicht zugeben kannst, Quatsch fabriziert zu haben?
Oder weil du trollen willst?
Oder weil du es genießt, wie du mich und andere auf die Palme bringen kannst und wir immer wieder drauf anspringen?
Sollte letzteres wirklich der Fall sein, dann muss man dir das schon zu Gute halten, dass du uns damit ein wenig vorführst.
Allein, ich kann das nicht wirklich glauben, weil die Anlässe immer zu sehr in dem Stil sind, dass du es wirklich Ernst meinst und dir nicht nur eine Vorlage bastelst.
 
Warum schreibst du es dann trotzdem?
Nur, weil du nicht zugeben kannst, Quatsch fabriziert zu haben?

Sturheit, Eingefahrenheit, die Unfähigkeit sich selbst und vor anderen Fehler einzugestehen.
Schlimm. Aber mehr für ihn als für andere.
Die meisten dürften sich im privaten Bereich schon von solchen Menschen abgewendet haben.
Hier im Netz ist das schwieriger. Hier bekommt er noch die Aufmerksamkeit die er so sehr benötigt.
 
Die absoluten Zahlen an tatsächlich durchgeführten Suiziden klingen schon recht hoch. Da gebe ich dir recht. In Realtion zur Gesamtheit ist das allerdings aus meiner Sicht nicht verwunderlich viel. 600 Suizide der Heranwachsenden auf in der BRD ist quasi nichts. 4 * 10[SUP]-3[/SUP] % um´s genau zu sagen. Anders ausgedrückt 1 von 25.135 Jugendlichen. Da kann man durchaus von 600 tragischen Einzelschicksalen statt von empirisch relevanter Zahlen sprechen.

Es läppert sich. Auf jeden vollendeten Selbstmord kommen viele Versuche, er glückt nicht immer bei ersten. Dann kommen noch die als Unglücksfälle deklarierten Selbstmorde dazu, macht zusammen schon ein hübsches Sümmchen.

Sind natürlich keine 100 Prozent. Aber warum so unersättlich? Wir stehen ganz am Anfang.
 
was hat das mit Drogenpolitik zu tun?
Wie gesagt, mach doch einen eigenen thread im Thema Lebensberatung auf.
Zudem ist das, wenn du recht hast, kein alleiniges Problem der Jugend, und genau das war ja dein Argument.
Hast du gerade etwa dein eigenes Argument widerlegt?
Erkennen wirst du das aber, lass mich raten, nicht.
 


Wenn man nach Art der Tötung differenzieren würde, wie das bei den Sterbefällen nach Krankheit, wäre Selbsttötung auch nicht an 2. Stelle der Todesarten.
 
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