Drogenpolitik

och bitte.
Ist mir fast zu blöde das zu erklären.
Ich habe nie gesagt, dass keiner mit dem Verkauf von legalem Marihuana Geld verdienen darf.
Es ging um die derzeitige illegale Situation.
Darum, dass man als normaler gelegentlicher Marihuana Konsument zu irgendnem abgesifften Drogendealer rennen kann der was weiß ich für nen gestreckten Müll verkauft, keine Steuern zahlt und womöglich auch noch mit deutlich härteren Drogen sein Geld verdient.
Ich denke, dass sollte klar gewesen sein was ich gegen den derzeitigen illegalen VErkauf hatte...

Lassen wir das, sicher findest du auch noch andere user deren posts du missverstehen kannst.
Ich würde an deiner Stelle mal über die igno-Funktion nachdenken. Ist doch ne tolle Funktion. Setz mich auf deine Liste und du musst keine Beiträge von mir mehr falsch verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe nie gesagt, dass keiner mit dem Verkauf von legalem Marihuana Geld verdienen darf.

Ach, deshalb ist es gleich, aber doch nicht so richtig gleich? Man soll es genauso besitzen und konsumieren dürfen wie Alkohol, aber nicht kaufen und verkaufen?
Wie sonst wäre dies hier zu verstehen?:

Man könnte ja auch erstmal bundeseinheitlich den Konsum und Besitz von Cannabis straffrei stellen.
Nur dann kommt wieder das Problem dass es genug Dealer gibt die damit ihr Geld verdienen und das kann halt auch nicht sein.

Laß Dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.
 
Ach, deshalb ist es gleich, aber doch nicht so richtig gleich? Man soll es genauso besitzen und konsumieren dürfen wie Alkohol, aber nicht kaufen und verkaufen?

lass stecken.
Ich habe alles nun 5 mal erklärt.
Mir ging es um den ILLEGALEN Verkauf der derzeit durch Dealer ensteht.
Bitte, bitte nimm mich endlich auf deine igno-Liste damit mir so etwas in Zukunft erspart wird.
Dir geht es weder um Drogenpolitk noch um deine Meinung noch darum hier mitzudiskutieren.
Dir geht es nur darum mich zu provozieren und Fehler bei mir zu finden.
Das muss nicht sein. Bitte sein lassen.
Daher, bitte setze mich auf deine Igno-Liste. Ist mein persönlicher Wunsch.
 
Aber keine Anwendung im therapeutischen Bereich. Nur zur Desinfektion. Und natürlich nicht rezeptpflichtig.

Doch, steht im Wiki-Artikel. Findet z.B. Anwendung in der Tumorbehandlung. Auch ist es erstes Mittel der Wahl bei einer Methanolvergiftung. Und das wäre dann eine sinnvolle Verwendung von Alkohol als Droge. Vollrausch auf Kosten der Krankenkasse.

Wie stellt ihr euch die Umsetzung vor? Egal ob es jetzt über Urban Gardening Clubs, Coffeeshops oder sonstwie realisiert wird. Bannmeilen um Schulen und KiTas? Keine Lizenz an "gefährlichen Orten" (Definition in Anlehnung an die Polizeigesetze der Länder)? Keine öffentliche Werbung? Besondere Anforderungen an Sicherungs- und Überwachungstechnik gegen Einbruch, Raub und Diebstahl?
 
- Bannmeilen um Schulen und KiTas
- Keine Lizenz an "gefährlichen Orten"
- Keine öffentliche Werbung
- Besondere Anforderungen an Sicherungs- und Überwachungstechnik gegen Einbruch, Raub und Diebstahl

Den zweiten Punkt check ich nicht.
Aber ansonsten klingt das ziemlich genau so wie die Gesetze zum Vertrieb von Tabak :unknown:
 
Und in Bezug aufs Thema?
Du meinst, dass dann an Brennpunkten keine Drogen verkauft werden, oder wie?
 
Genau darauf zielt meine Frage ab: Sollte es erlaubt sein, im "Viertel hinter dem Bahnhof", wo gestohlene Handys und Koks verkauft und regelmäßig Leute überfallen werden, einen Social Club oder einen Coffeeshop einzurichten, oder ist es sinnvoll, das in diesen Gebieten zu verbieten?
 
Ich sehe da keinen Grund, zwischen den Gegenden zu unterscheiden.
Wieso auch?

Gibt doch auch in jeder Gegend Supermärkte oder Kioske. Muss der Betreiber halt wissen, ob er das will oder nicht.
 
Doch, steht im Wiki-Artikel. Findet z.B. Anwendung in der Tumorbehandlung. Auch ist es erstes Mittel der Wahl bei einer Methanolvergiftung.

Das geht zugegebener Weise übe Desinfektion hinaus. ;) Aber nicht wie man das von therapeutischen Heilmitteln erwartet. Zum einen wirkt es als Reaktionmittel mit einem giftigeren Stoff, zum anderen als Mittel der Zerstörung.Beides ist wohl nicht auf Dauer ausgelegt sondern ehe singulär. Dennoch danke für den Hinweis. :T


lass stecken.
Ich habe alles nun 5 mal erklärt.

Einmal richtig würde ja reichen. Aber das wird ja wohl nichts mehr. Schade. Ist ja kein uninteressantes Thema.

Das mit der Ignoreliste hast Du wohl nicht richtig verstanden. Wenn Du nicht diskutieren möchtest, dann mußt Du Deine Liste benutzen.
 
Also wenn ich so an mich denke.
Ich rauche kein Cannabis, aber wenns legal werden würde würde ichs evtl. schon ab und an mal machen/ausprobieren.
Kenne ein paar Leute, bei denen das ganz ähnlich wäre oder die dann vermutlich öfters als 3 mal im Jahr rauchen würden.

Ich frage mich was für eine Dynamik das in der Praxis hätte. Es würde ja einerseits Cannabis geben und andererseits auch Cannabis Produkte "CannaPops" Drinks die schön süß schmecken, dann aber ganz teuer gemacht werden damit die Jugendlichen die nicht mehr kaufen :D, viele hier werden sich bestimmt noch an die Alkopop Geschichte erinnern.
Die Gleichung "Verfügbarkeit x Preis = Konsumrate" stimmt so allerdings nicht, sosnt würden mehr Menschen Klebstoff schnüffeln (:

Doch, steht im Wiki-Artikel. Findet z.B. Anwendung in der Tumorbehandlung. Auch ist es erstes Mittel der Wahl bei einer Methanolvergiftung.
Wie praktisch, neben die eigene Brennerei einfach noch ein paar Pflänzchen bereitstellen :).

Wie stellt ihr euch die Umsetzung vor? Egal ob es jetzt über Urban Gardening Clubs, Coffeeshops oder sonstwie realisiert wird. Bannmeilen um Schulen und KiTas? Keine Lizenz an "gefährlichen Orten" (Definition in Anlehnung an die Polizeigesetze der Länder)? Keine öffentliche Werbung? Besondere Anforderungen an Sicherungs- und Überwachungstechnik gegen Einbruch, Raub und Diebstahl?
Keine Werbung und besondere Sicherung, genau.


Vielleicht einfach erstmal Alkohol verbieten für ein paar Jahre :D
 
Vielleicht einfach erstmal Alkohol verbieten für ein paar Jahre :D
Und genau das ist ja das Problem. Gesetze - zumal so "schwerwiegende" - zu ändern ist gar nicht so einfach. Das trifft auf ein Verbot von Alkohol zu, ebenso wie auf eine Legalisierung von Cannabis. Dafür sind die Leute einfach zu festgefahren in ihrer Meinung darüber.

Naja, und abgesehen davon muss man sich dann wohl wirklich die Frage gefallen lassen, wieso der Staat einem vorschreiben will, was man konsumiert. Ich mein, würde man jetzt Alkohol verbieten, müsste man Tabak verbieten, müsste man Kaffee/Cola/Energy Drinks usw. verbieten.
Wo hört das auf? Und will man das? Will zum einen der Bürger, dass der Staat ihm alles so haarklein vorschreibt? Man hat eben irgendwann keinerlei Entscheidungsfreiheit mehr und fühlt sich - völlig zu Recht - bevormundet. Zum anderen, will das der Staat? Die Überwachung der Einhaltung solcher Gesetze bindet ja auch Personal, kostet also Geld.

Außerdem ist der Schritt vom Staat mit lauter unzufriedenen (weil bevormundeten) Leuten zum Nicht-Staat nicht mehr so weit ;)
 
Wo hört das auf?
Darauf kann es mMn keine eindeutige Antwort geben, das ist immer irgendwo subjektiv wo die Grenze gezogen werden sollte.
Wieso müssen Autos Gurte haben? Wer keine will nutzt die eh nicht und wer die wichtig findet kauft eben nur Autos die welche haben und fährt auch nur in Autos mit die welche haben. Busse haben generell keine Gurte.

Der Staat greift ein, wo die Sicherheit des Individuums gefährdet sein könnte, das ist meiner Meinung nach auch das bessere Paradigma. Im Zweifel ist etwas erstmal verboten bis es eine Zulassung erhalten hat.
Da gibts dann womöglich auch "false-positives", also wo der Staat regulierend eingreift obwohl keine Gefahr besteht. Das wird quasi implizit in Kauf genommen um möglichst wenige "false-negatives" zu haben, also wo der Staat nicht eingreift obwohl das Individuum gefährdet ist.
Um möglichst beide false-x zu vermeiden gibt es diesen riesigen bürokratischen und trägen Ablauf mit Studien, Genehmigungen, Gutachten etcetc, aber das funktioniert nicht zwangsläufig korrekt,
 
und in welche Kategorie fällt dann deiner Meinung nach die Tatsache, dass man hier Alkohol frei ab 16 bekommt, Nikotin ab 18 aus dem Automat und sowohl die Alkohol als auch Niktotinindustrie fröhlich Werbung + Produkte verbreiten darf die sich speziell an Kinder+Jugendliche richten?

False-Positiv? :D

Gegenfrage, glaubst du an Märchen?
Glaubst du daran, wir hätten diese Gesetze und Regelungen weil der Staat die Menschen schützen will?
Er will die Lobbies schützen, so sieht es aus.
 
Prinzipiell sind Unternehmen ökonomisch negativ von Regulierungen betroffen.. Und wir haben einen HAUFEN Regulierungen.
Große Lobbies haben andererseits auch großen Einfluss auf die Politik, das ist auch wahr.

Lobbies 'schützen' wäre demnach auch kein passender Begriff, sondern eher 'freie Hand lassen', aber siehe oben, davon kann nun wirklich keine Rede sein. Ob das richtige Augenmaß getroffen ist, darüber kann man streiten, wie gesagt lässt sich das nicht abschließend klären.
 
Cannabis-Anbau zur Eigentherapie künftig erlaubt



Breaking News
Cannabis-Anbau zur Eigentherapie künftig erlaubt

Chronisch kranke Patienten dürfen in Ausnahmefällen zu Hause selbst Cannabis anbauen. Das gilt dann, wenn ihnen außer der eigentlich illegalen Droge nichts gegen ihre Schmerzen hilft. Das verkündet das Kölner Verwaltungsgericht in einem Urteil.

Fünf Schwerkranke hatten gegen ein behördliches Anbauverbot geklagt. Das Gericht gab dem in dem als wegweisend eingeschätzten Urteil statt.

Interessantes und wegweisendes Urteil wie ich finde.

Geht auf jedenfall in die richtige Richtung!
 
Kam doch schon in den Nachrichten im Radio :)
Man darf es aber nur anbauen wenn wirklich kein Schmerzmittel mehr wirkung zeigt.


 
Cannabis-Anbau zur Eigentherapie künftig erlaubt





Interessantes und wegweisendes Urteil wie ich finde.

Geht auf jedenfall in die richtige Richtung!

ja schon, für die Betroffenen sicher.
Mit Drogenpolitik hat das aber nichts zu tun, sondern mit überhöhten Preisend er Pharmaindustrie und Krankenkassen die nicht zahlen wollen.
Ein Armutszeugnis, dass nicht mal 100 Schwerstkranke Menschen von ihrer Krankenkasse die passenden Medikamente nicht gezahlt bekommen und diese aus Kostengründen selbst herstellen müssen.
Aber wie gesagt, hat Null mit Drogenpolitik zu tun.
 
Der Preis für Cannabis in Apotheken nicht unbedingt. Obwohl auch da: Wäre der Anbau generell erlaubt, hätten Pharmaunternehmen nichts davon, das für viel Geld anzubieten. Insofern kann die Politik das schon beeinflussen.

Aber dieses Gerichtsurteil hat schon mit Politik zu tun. Immerhin weist es in die aus meiner Sicht richtige Richtung und kann die Politik da beeinflussen denke ich. Insgesamt sieht es für mich so aus, als würde sich die allgemeine Haltung zu dieser Thematik in unserer Gesellschaft verändern.
 
Zurück
Oben