Da brauchen wir keine Ursachenforschung betreiben. Das Problem liegt auf der Hand.
Wie von mir erwähnt kommen die meisten Menschen hier mit Flüchtlingen aus den untersten Bevölkerungsschichten der Länder aus der sie fliehen zusammen. Deswegen werden auch so dermaßen viele negativ Beispiele aufgefasst und bleiben den Leuten in Erinnerung. Ein in unsere zivile Bevölkerung integrierter oder nennen wir es mal "Akzeptanz-Bürger" ( der sich selbst dem System unterordnet ) fällt ja schon gar nicht mehr auf. Er hat sich in die Gesellschaft eingefügt, seinen Weg gefunden und existiert nun hier als Teil des Ganzen.
Häufig können diese Menschen nicht lesen, schreiben, und schlimmstenfalls sind sie noch nie Teil einer "zivilisierten" Bevölkerung gewesen. Es fehlt so ziemlich an allem. Bildung, Sitten, Gesellschaftsformen etc...
Es soll sogar Menschen aus diesen Gebieten geben, die keine einheitliche bzw. offiziell anerkannte Amts-Sprache sprechen bzw. verstehen können, es fehlt ihnen einfach sogar die Muttersprache.
Genau aus diesem Grund sind diese Menschen in keinem Land erwünscht, weil es sich unglaublich schwer für den Staat selbst, als auch für die Menschen gestaltet ihren Platz in einer Gesellschaft zu finden.
Eine zivilisierte Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn sich so viele Menschen wie möglich an die aufgestellten Regeln hält.
Werden es zu viele Menschen in einem Land / Gebiet, die sich nicht an die Regeln der Gesellschaft halten, weil sie es entweder gar nicht wollen, oder die Regeln an sich überhaupt gar nicht verstehen, kommt es zu einer Bildung von Slums, Ghettos und schlimmstenfalls zu einer Bildung von Gebieten, wo der Staat in dem sie existieren selbst kaum noch die Oberhand hat. Dieser Vorgang stört mit zunehmenden Ausmaß nicht nur die Integrität eines Staates in seiner Beständigkeit, es macht ihn auch schwächer nach Außen hin, weil ihm die Ressourcen an einer Stelle fehlen, die er anders verwenden muss...
Wenn man sich Länder wie die USA anschaut, gerade die Ballungszentren wo wirklich 10 verschiedene Kulturen tagtäglich auf engstem Raum zusammen leben müssen wird man gleich feststellen, dass z.B in den Autos der Polizisten in vielen Bundesstaaten auf dem Beifahrersitz ein "Püsterich" mit Schrot-Munition steht, weil es einfach nahe liegend ist und er häufiger gebraucht wird, damit die Polizei mit den Aufgaben fertig wird...
Einfach "die Grenzen öffnen", ohne auf solche Integrationsprobleme vorbereitet zu sein ist ein fataler populistischer Fehler.
Wenn man sich darauf vernünftig vorbereitet und intensiv Aufmerksamkeit und Ressourcen in Richtung Integration / Sprache-Allgemeinbildung legt, wäre das viel sinnvoller.