[Politik und Gesellschaft] CSU will härter gegen "Armutseinwanderer" aus EU-Ländern vorgehen

Mit den Worten "Wer betrügt, der fliegt", kündigt die Christlich-Soziale Union eine Offensive gegen Armutseinwanderung nach Deutschland an und fordert härtere Bedingungen für Einwander aus anderen EU-Staaten, vorallem Bulgarien und Rumänien, welche ab nächstem Jahr die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit genießen wie andere EU-Staaten bereits heute.
Die CSU wolle mit der auf einer Klausurtagung der Landesgruppe Bayern verkündeten Offensive, "falsche Anreize zur Zuwanderung verringern" und "eine generelle Aussetzung des Bezuges von Sozialleistungen für die ersten drei Monate des Aufenthaltes in Deutschland" prüfen.

Quelle:
 
Ich habe eine viel bessere Idee, wie man die Armutszuwanderung in den Griff bekommt:

Einfach Hartz IV so weit absenken, bis die Rumänen und Bulgaren zu Hause sogar mehr kriegen. Haha, dann exportieren wir sogar Armutszuwanderung. Das ist doch genial.

Und die vielen faulen deutschen Hartzer sind doch keinen kein bisschen besser als die Bulgaren und Rumänen, nur viel teurer.

Fangen wir also an bei den einheimischen Sozialschmarotzern und Sozialbetrügern, die als H4-Bezieher ein Schweinegeld in die von Suff zittrige Hand gedrückt bekommen.
 
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  • #63
Ich möchte mal daran erinnern, wie es deutschen Flüchtlingen aus dem Osten Deutschlands nach dem letzten Krieg erging.

Die wollte auch keiner in der Nachbarschaft haben. Das Gerangel war zwar nicht so heftig wie heute bei der Zuwanderung unterschiedlicher Ausländer aber es war spürbar.

Grundsätzlich geht es immer darum, daß sich die ansässige Bevölkerung bedroht fühlt, wenn in kurzer Zeit sehr viele "Fremde" hereinströmen.

(In Bayern kann das sogar einzelnen Preußen passieren. :D)

Komisch dass sich die hier ansässige Bevölkerung teilweise auch von denen bedroht fühlt, die vor Jahrzehnten als Gastarbeiter hergekommen sind. Das sind gewiss keine Fremden, manche sind hier sogar geboren.
Und gerade die Vertreibung die du ansprichst, ist wichtig, nur ziehst einen völlig falschen Schluss daraus. Gerade weil die Deutschen wissen was es heißt vertrieben, heimatlos zu sein, gerade deswegen sollte man den Flüchtlingen um so mehr helfen.
Ob die Deutschen Vertriebenen wirklich keiner wollte, weiß ehrlich gesagt nicht. Sollte das aber so sein, dann liegt das wohl daran das Nazi-Deutschland Europa in Schutt und Asche gelegt hat.
 
Und gerade die Vertreibung die du ansprichst, ist wichtig, nur ziehst einen völlig falschen Schluss daraus. Gerade weil die Deutschen wissen was es heißt vertrieben, heimatlos zu sein, gerade deswegen sollte man den Flüchtlingen um so mehr helfen.

Ich glaube, das meint er auch.

Eigentlich geht es um Xenophobie. Sie war mal in den Frühstadien der Menschheit ein nützlicher Schutzmechanismus und ist uns leider erhalten geblieben, selbst als wir anfingen eine globale Sozialgesellschaft aufzubauen. Wir fürchten das, was wir nicht kennen, was anders und neu ist. Gibt es deutsche Diebe und Aggrobettler? Natürlich gibt es die und die haben sogar keine erleichternden Umstände, wie die Roma. Aber die kennen wir, die fürchten wir nicht, die gabs schon immer.
 
@ fl0w,

Solche Erfahrungen gehen im Laufe der Jahrzehnte weitgehend verloren.

Im Übrigen sind die Deutschen weltweit bekannt für ihre Spendenbereitschaft; so schlimm ist es also nicht.

Das Problem ist vielschichtig und wird in diesem Thread über einen Kamm geschoren.
 
Gerade weil die Deutschen wissen was es heißt vertrieben, heimatlos zu sein, gerade deswegen sollte man den Flüchtlingen um so mehr helfen.

Schätze, das läuft anders. Der ganze Hype um die angeblich bevorstehende massenhafte Armutszuwanderung ist eine Prekariastskiste, eine Unterschichtenkiste, sieht man auch hier im Forum sehr schön.

Deutlich gesagt: Futterneid am gleichen Trog. Wer schon Stütze kriegt, will nicht, dass andere auch welche kriegen. Er stellt sich einen Kuchen vor, den man teilen muss. Und je mehr Esser, desto kleiner das Stück.

Man muss es mal ehrlich sagen: Die Unterschichtler sind schon sehr dumm.

Diese Trottel merken gar nicht, dass an den Armutflüchtlingen ausprobiert wird, was im Erfolgsfall bei den einheimischen Hartzern in Serie geht.

Ist doch auch ganz logisch: Wenn Hundertausende vor der Grenze stehen und reinwollen, um auch Hartz 4 zu kriegen, dann heißt das, die ganze Welt beneidet unsere Hartzer um ihren Luxus und ihren Wohlstand, als geht es denen viel zu gut, wir müssen mal kräftig kürzen.

Also ehrlich, mich amüsiert diese Debatte köstlich.
 
Und man fühlt sich beim Nachuntenbashing auch nicht ganz so ohnmächtig, sondern überlegen... :( solange Läden wie Amazon hier keine Steuern zahlen können von mir aus noch hunderttausend mehr Roma und Sinti Hartz4 beziehen weils peanuts sind im Vergleich zu dem was sich der Staat an anderer Stelle entgehen lässt. Aber nach oben schauen und was ändern wollen ist eben schwerer als nach unten treten.
 
Und man fühlt sich beim Nachuntenbashing auch nicht ganz so ohnmächtig, sondern überlegen... :(

Ja klar, vollkommen richtig.

Sonst sind die Hartzer immer selbst die faulen Sozialschmarotzer, die auf Kosten der ehrlich arbeitenden Bevölkerung leben, jetzt können die Hartzer das auch mal sagen und dabei auf andere mit dem Finger zeigen.

Das ist doch Labsal für Ego. (Aber teuer) :)
 
Darum geht es doch gar nicht. :m

Aber anscheinend wird die Kriminalität, welche ja besteht, auch noch gut geheißen, weil es ja Sinti und Roma sind und es zu ihrer Kultur gehört. :m

Wir werden ja sehen, wie es ab 2014 wird.
 


Hast du dich mal gefragt was die Gründe für die Kriminalität sind? Du solltest mal die von Hansolo verlinkten Artikel lesen.
 
Aber anscheinend wird die Kriminalität, welche ja besteht, auch noch gut geheißen, weil es ja Sinti und Roma sind und es zu ihrer Kultur gehört. :m

Mit der Kultur würde ich mal etwas vorsichtig sein. Zu Deiner und unserer hat es gehört, Zigeuner massenhaft in Vernichtungslagern zu ermorden.

Wie würde es Dir gefallen, wenn man Dir unter Verweis auf Deine deutsche Kultur und Tradition unterstellt, Du hättest heute ähnliche Absichten?

Bestimmt nicht gut.

Du würdest auch viel schlechter abschneiden als Sinti und Roma. Vielleicht klauen die, ich weiß es nicht.

Aber Klauen ist immer noch etwas ganz anderes als millionenfacher fabrikmäßiger Massenmord.

Also lass mal Deine völkischen Kuturgeschichten weg, Du schneidest Dir damit nur ins eigene Fleisch.
 
Nero: Das war O-Ton von Seiten der Polizei. Das hab ich aber auch geschrieben.



Hast du dich mal gefragt was die Gründe für die Kriminalität sind? Du solltest mal die von Hansolo verlinkten Artikel lesen.

Ja hab ich gelesen, aber ich würde sagen, an den ganzen Kritiken sind sie auch mit Schuld dran. Und wenn ich die Situation hier vor meiner Nase betrachte: Sie wollen sich gar nicht integrieren. Wir (die Anwohner in der Umgebung) haben nämlich genau das versucht.

Das Ergebnis habe ich bereits geschildert und sorry, aber bei sowas wie ältere Leute bedrohen und in die Keller und Wohnungen versuchen einzubrechen hört dann bei mir auch die Toleranz auf.









Kamen auch schon Berichte darüber im TV.

Ich meine ja nicht, dass alle Sinti und Roma so sind. Um Himmels willen. Aber hier fiel schon das Wort Integration und das will keiner von ihnen.

Es werden sogar noch irrsinnige Forderungen gestellt, wie hier z.B.







 
Ich schrieb ja bereits DU hast versagt.

Die Problematik das x-te mal zu wiederholen bringt nicht viel. Wie wärs mit Lösungsansätzen? Dazu gehört natürlich Ursachenforschung.

Gab es nicht mal ein ähnliches Thema? Ich kann mich wage erinnern, das "Deportation" Gelächter auslöste.
 
wenn das bundesweit so gehandhabt wird wie in hamburg, wundert mich das alles nicht. alle schreien nach integration, niemand kann dieses wort mal einwandfrei definieren, wie auch?! flüchtlinge werden in vierteln untergebracht, die schon als problemviertel gelten. bloss weit weg von der elite. mit welcher perspektive sollen diese leute denn nun motiviert sein?

ich finde es mehr als verständlich, dass die tatsache, es nach deutschland geschafft zu haben nicht reicht. ein mensch strebt immer nach besserem, egal aus welchem land dieser kommt. aber dafür brauchen menschen perspektiven und die werden nicht geboten.

wäre ich von reichtum umgeben und dürfte mir selber nichts schaffen, dürfte es wohl kaum verwundern, dass man einfach zugreift wenn es keinen anderen weg gibt!
 
Es ist einfach ekelig was leute wie TheHSA äußern. Lässt einen am guten im Menschen zweifeln.

Aber gerade die die am lautesten Integration schreien wollen am wenigsten damit zu tun haben. Nur zu, zieht zu den Zigeunern und erzählt denen eure tolle Integration. Noch während ihr erzählt seid ihr euer Portemonnaie los.
Ich halte mich ihnen Fern. Ein Fass ohne Boden.
 
wenn das bundesweit so gehandhabt wird wie in hamburg, wundert mich das alles nicht. alle schreien nach integration, niemand kann dieses wort mal einwandfrei definieren, wie auch?! flüchtlinge werden in vierteln untergebracht, die schon als problemviertel gelten. bloss weit weg von der elite. mit welcher perspektive sollen diese leute denn nun motiviert sein?

Sinti und Roma sind keine Flüchtlinge und der Bezirk in dem ich wohne ist kein Problembezirk - also jedenfalls war er das nicht, bis dann mit der Einquartierung auch die Kriminalitätsrate stark stieg.

Es wurde wirklich sehr viel unternommen, um die Leute hier gut zu integrieren. Auch von Seiten der Bewohner aus der Umgebung. Sehr viel. Kinderspielplätze extra noch gebaut, hübsche Wohnungen, alles neu gemacht.

Es wird von Seiten der Sinti und Roma Gruppen trotzdem drauf geschissen. Sie wollen sich nicht integrieren. Ihnen ist das, was sie bekommen haben, noch zu wenig. Sie gehen trotzdem betteln und klauen. Es gibt genug Müllkästen, trotzdem wird alles auf die Straße gekippt und abgeladen.

Den Kindern wird ermöglicht hier zur Schule zu gehen, zur Kita... und das wird nicht angenommen.

Was soll man denn noch alles tun für die Integration, wenn die Sinti und Roma das nicht wollen und durch ihre Haltung auch kategorisch ablehnen?
 
Was soll man denn noch alles tun für die Integration, wenn die Sinti und Roma das nicht wollen und durch ihre Haltung auch kategorisch ablehnen?

Mit eine langfristigen pädagogische Unterstützung erreicht man mehr. Der ledigliche und ständige Aufschrei nach Integration, in der Bevölkerung, ist erbärmlich... .
 
Man muss doch nicht betteln das sie sich doch bitte anpassen. Oder ist schon soweit gekommen das wir aus demografischen Gründen jeden Hinterletzten Vollassi der Nachts in die Ecke kackt den Goldenen Thron anbienten müssen?
Entweder man ist bereit sich einzugliedern oder nicht. Ein dazwischen gibt es nicht. Sie können ihre Kultur doch gerne behalten, ist ja garkein Thema. Vielfalt schadet nicht. Aber wer sich partout nicht einbringen will um den ist es einfach nicht Schade.
Da hilft auch kein Kuschelkurs @ royal tea.

Ich würde mich reichlich schämen in einem "fremden" Land auch nur das kleinste bisschen zu fordern. Entweder pass ich mich an und arrangiere mich oder ich lass es bleiben.
Aber dort hinzugehen und dann einen auf abschottung zu machen, das ist einfach nur derbe beschissen und kontraproduktiv.
 
Re: CSU will härter gegen "Armutseinwanderer" aus EU-Ländern vorgehen

So unverhohlen wurde seit den Zeiten von Heidi_vom_Berge drüben nicht mehr über Minderheiten gehetzt.
Und dann kommen solche wie Grimwald die einfach nur rumunterstellen und wahrscheinlich sich selber auch noch für "gut" halten.
 
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