[Politik und Gesellschaft] CSU will härter gegen "Armutseinwanderer" aus EU-Ländern vorgehen

Mit den Worten "Wer betrügt, der fliegt", kündigt die Christlich-Soziale Union eine Offensive gegen Armutseinwanderung nach Deutschland an und fordert härtere Bedingungen für Einwander aus anderen EU-Staaten, vorallem Bulgarien und Rumänien, welche ab nächstem Jahr die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit genießen wie andere EU-Staaten bereits heute.
Die CSU wolle mit der auf einer Klausurtagung der Landesgruppe Bayern verkündeten Offensive, "falsche Anreize zur Zuwanderung verringern" und "eine generelle Aussetzung des Bezuges von Sozialleistungen für die ersten drei Monate des Aufenthaltes in Deutschland" prüfen.

Quelle:
 
Ja, das finde ich immer schön: Gegen Kleinkriminelle (alle Osteuropäer sind das ja anscheinend) wird natürlich HART vorgegangen, bravo. Gegen die großen Parasiten, die in Schlips und Anzug die gesamte Wirtschaft gegen die Wand gefahren haben, betrügen, lügen und beklauen, gegen die wird nichts gemacht. Es wird nicht einmal thematisiert!
 
Es ist halt so, wie es Nero schon mal beschrieben hat: Statt "Klassenkampf" wird lieber gegen andere Menschen und Nationen gehetzt. Statt Armut werden Arme bekämpft.

Da schafft es auch unsere sozialdemokratische Grinsebacke simpliziss national zu argumentieren (sic! In anderen Threads). :T
 
Da schafft es auch unsere sozialdemokratische Grinsebacke simpliziss national zu argumentieren (sic! In anderen Threads). :T

Du bist einfach zu jung, um mich richtig einschätzen zu können. :p

Sozialdemokraten? pöhhhh..

"Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten." :p

Im Übrigen bin ich nicht gegen die kapitalistisch provozierte Armuts-Völkerwanderung, damit es uns gut geht sondern damit die Menschen in ihrer Heimat bleiben könnnen (das wollen nämlich die Meisten.). Zu einer kapitalistischen Weltordnung gehört auch eine weltweites Sozialsystem; ansonsten ist die gesamte Veranstaltung nur die Fortsetzung des Kolonialismus mit anderen (Börsen-)Mitteln.

Jetzt?

(Hör auf in Schwarz-Weiß-Kategorien zu denken)
 
Soo jung bin ich gar nicht mehr und ich hab dich sogar noch drüben als Mod erleben dürfen. ;)
Du schreibt ja auch viele Beiträge mit denen ich konform gehe. Aber auch einige die in meinen Augen großer Irrsinn sind. Und wie ein (globales) Sozialsystem im Kapitalismus (dauerhaft) bestehen kann, verstehe ich nicht.
 
Wenn die Welt ohne Kriege auskommen will, muß sie so Etwas wie ein Sozialsystem weltweit installieren.

Das gibt es ja auch schon rudimentär; es muß nur der Bevölkerungsexplosion angepaßt werden.

Ist etwa das Sklaverei-Verbot kein zarter Versuch eines UNO-Sozialsystems?

Es ist doch lächerlich, wenn wir von einem Wüstenvolk erwarten, daß es genau so tolle Autos auf den Markt bringen kann wie wir in unserer komfortablen gemäßigten Zone nur um im Kapitalismus gleichzuziehen.

Es ist sichtbar, was passieren wird. Sie werden an unseren Grenzen stehen.

Wenn Afrikaner in Kenntnis des Risikos zu ertrinken den Weg über das Mittelmeer nehmen, dann ist das die letzte Warnung; jedanfalls dann wenn man in wenigen Jahrzehnten denkt.
 
Ein europäisches Sozialsystem wäre toll. Vorher müsste man aber ein skandinavisches und beneluxisches Sozialsystem aufbauen.

Die Amerikaner werden Neokommunistisches Gedankengut mit good old Murica Democracy erwidern. Die NSA ist vor jahren schon vorbereitet worden. ^_^
 
@Cyperfriend:

Deutschland hält sich da eh schon sehr zurück und nimmt nur wenige "freiwillig" auf im Vergleich zu unseren Nachbarländern.

Selbst die Schweiz nimmt prozentual mehr auf als wir.

 

Na hör mal, ein Asylbewerber pro tausend Staatsbürger! Wir werden überfremdet und überrannt! Rette dich, solange du kannst!

:beer:
 
Ich sehe daran nichts verwerfliches. Deutschland kann nicht das Sozialhaus für ganz europa spielen. Wir haben so schon genug zu kämpfen das Sozialsystem zu erhalten. Warum sollte man also nicht auch mal andere Länder in die Pflicht nehmen, welche sich einem solchen Sozialsystem wie dem unseren verweigern?

Im übrigen finde ich es vollkommen richtig Betrüger und Verbrecher aus dem Land zu werfen. Als Einwanderer in Deutschland leben zu dürfen mag zwar rechtlich verankert sein, aber dieses Recht ist an gewisse Bedingungen geknüpft genau wie bei jedem anderen. Wer sich dann nicht an die Spielregeln hält darf wieder gegangen werden und würde damit noch sehr gut bedient sein. Missbrauche ich das Sozialsystem kann auch ganz schnell - je nach Schwere - der Bau winken.

Mit Rechter Gesinnung hat das nichts zu tun, eher mit Gerechtigkeit.

"Sozialhaus für ganz Europa". Oder anders formuliert "Zahlmeister Europas", nein halt so sagt es ja die NPD. Anders formuliert hat das natürlich "[...] nichts mit Rechter Gesinnung [...] zu tun".
Früher war Deutschland der kranke Mann Europas, durch den Euro hat Deutschland sehr profitiert, doch wenn es mal an der Zeit ist etwas zurückzugeben ist das Geheule groß. Das schneidet das Thema nur indirekt, jedoch finde ich den Blick über den Tellerrand an dieser Stelle sinnvoll.

"kriminelle Ausländer raus", war salopp formuliert deine Forderung, darüber kann ich nur den Kopf schütteln. Deutschland ist kein Verbrecherstaat, darum gibt es hier auch keine Zweiklassenjustiz, vor dem Gesetz ist jeder gleich. Darum werden auch "Ausländer" nicht abgeschoben, sondern kommen ins Gefängnis wie alle anderen Mitbürger.

Ich finde es höchst interessant wie gegen diese Menschen hier Stimmung gemacht wird, ohne überhaupt eine richtige Ahnung vom Thema zu haben. Da heißt es gleich "Sozialschmarotzer", ohne zu wissen, dass es diesen Menschen nicht erlaubt ist hier zu arbeiten. Somit ist eine vollständige Integration vom Gesetzgeber her schon unmöglich.
 
Die CSU versucht nur Ausländer zu schützen, indem sie verhinden will, dass sie hier für Hungerlöhne arbeiten müssen und ausgebeutet werden. Warum kommen diesbezüglich hier rassismus debatten auf?

Die Opposition ist ersichtlich rassistisch veranlagt, sie möchte nämlich die armen Rumänen haben, um sie hier zulande als billige Arbeitskraft zu missbrauchen. Darüber hinaus wird man ja woh mal etwas sagen dürfen, auch wenn es sich gegen Ausländer richtet, ich meine wir deutschen sind am 2. Weltkrieg nicht schuld, oder habt ihr vergessen, dass Hitler Österreicher war?
 
Durch die Annahme einer anderen Staatsangehörigkeit ist man aber noch nicht wirklich z.B deutscher. Ich meine wenn ich die Staatsangehörigkeit in Nigeria bekommen würde, wäre ich dann Nigerianer?

Die Antwort lautet : "Nein" denn man kann nicht Bürger eines Landes werden, weil es auf den Papieren steht, dies bedarf mindestens 2 Generationen, sodass sich meine Enkel dann als Nigerianer bezeichnen könnten, denn sie wären anders als ich mit der Kultur aufgewachsen.

Ein weiteres Bsp:
Wenn ich einen Südländer seht (Vom Aussehen her) er aber einen deutschen Pass hat, und somit voller deutscher ist, was sagt ihr?
A) Oh schaut ein deutscher Jung
B) Oh schaut ein türkischer/italienischer etc. Jung
 


Also ich vermesse zuerst mal seinen Schädel, um festzustellen, ob er nicht vielleicht ein heimlicher Jude ist :D
Hör auf rumzutrollen, auch wenns irgendwie witzig ist.
 
Deutscher wurde er erst 1932. Ich hatte aber gefragt, ab wann er kein Österreicher mehr war.
 

War er blond, blauäugig, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl und schnell wie ein Windhund? Nein? Dann war er nie Deutscher und nur minderwertiger Österreicher!



:D
 
Er kann immer nur mit lapidaren blabla und dummen Sprüchen kommen, die der Diskussion nichts bringen. Darum wird der Bodensatz nun Ignoriert. Als erster nach so vielen Jahren (ich rechne das good old Gulli mal dazu :) ) .

Ich kann nur immer sagen, Integration muss langsam und stetig erfolgen. Niemanden bringts was Flüchtlingsströme aufzunehmen oder komplett Dicht zu machen. Die Mitte bzw. der Mittelweg ist in den meisten Fragen die beste Antwort.
Ganz Stadteil mit "Minderheiten" dürfen nicht entstehen. Es sollte immer gut gemisch sein, denn dann komm man auch auf einen Nenner. Und die deutsche Kultur besteht auch nicht nur aus der "Deutschen" Kultur. Sie sollte ne große Rolle spielen aber es ist doch auch schön, wenn ich in deutschland Japanische Manga, Türkischen Kaffee und Afrikanische Trommelkurse erleben kann, dann ist das für mich eine Bereicherung.

Das Gegenteil ist es, wenn Slums entstehen, das Bereichert keinen.

EDIT: Grammatik korrigiert.
 
Zuletzt bearbeitet:


Und dass Slums entstehen ist die Schuld derer, die da hausen? Oder vielleicht doch derer, die solche Armutsballungsgebiete schaffen?
 
Weil du dich doch auf ne Diskussion einlässt antworte ich nochmal gerne.

Meiner (!) Meinung nach liegt die Hauptschuld natürlich bei der Verwaltung. Das sehe ich wie du.

ABER, ein großes ABER. Diese Personen die dort hinziehen können noch immer frei entscheiden was sie tun. Sie können wieder zurück. Vielleicht woanders hin oder einfach das beste aus der Situation machen.
Aber wenn die Kinder klauen gelehrt wird und die Gegend einfach verlottert, dann ist das eine große Schuld der dortigen Anwohner. Und soweit ich weiß sind EU Bürger hier frei und dürfen eine Arbeit annehmen, damit bald auch die Sinti und Roma. Oder dürfen sie es schon? Bin nicht ganz auf den neuesten Stand.

Weiterentwickeln müssen sie sich. Und die Werkzeuge bekommen sie an die Hand. Ist ja nicht so, das wir sie aus unserem System ausschließen. Auch wenn das oft so klingt, ich tue es auch nicht. Ich möchte nur nicht in einem Slum enden, wo mich keiner mehr Versteht...
 
An Slums sind beide Parteien die das zulassen Schuld.
Sowohl in erster Linie der Staat, der sowas eigentlich schon vorher hätte absehen müsste, weil es wirklich absehbar ist.
Schaut euch doch mal einige Stadtgebiete in den großen Städten an. Da gibt es mittlerweile ganze Stadtgebiete, wo die Polizei schon fast die Segel streicht und offen zugibt, hier in den nächsten 5-10 Häuserblocks herrscht Anarchie, wir müssen bei jedem Einsatz gleiche eine ganze Hundertschaft mitbringen, damit wir nicht von hinten ein Messer in den Rücken kriegen.

Es geht ja im Endeffekt gar nicht um die Menschen selbst, weil jeder Mensch ist ein Mensch, ich für meinen Teil mache da keinen Unterschied.
Es geht viel mehr um die Tatsache, dass man hier nun Tore öffnet, so zu sagen einen "Honig-Topf" öffnet, OHNE DARAUF VORBEREITET ZU SEIN!

Wenn ich in so einer beschissenen Situation in meinem Heimatland wäre und eine Familie hätte, würde ich auch schnell schauen, dass ich dahin gehe, wo es mir besser geht. Den Menschen kann man keinen Vorwurf machen, das ist eigentlich eine sehr rationale Entscheidung. Das können sogar Tiere, wenn sie eine Region leergefressen haben, ziehen sie weiter. Wenn ich dann noch etwas geschenkt bekomme ist das doch perfekt.

Das Problem eines weltumspannenden humanitärem Netz ist auch ein hoch komplexes Thema, denn hier müsste man von der Menschheit voraussetzen, dass auch bildungsferne Menschen ihren Sinn des Lebens nicht darin sehen sich ständig zu reproduzieren. Man sagt ja immer so gerne in einer sehr traurig witzigen Stimmung, dass der Türke mit einer Schubkarre zum Arbeitsamt fährt und sein Kindergeld abholt. Wenn man jetzt dafür sorgen würde, dass jeder Mensch auf diesem Planeten satt wird und vernünftig mit humanitären Gütern versorgt wird, wird man zu 100% dafür sorgen, dass die Welt-Bevölkerung explosionsartig anwachsen wird.

Ein solches System kann nur ansatzweise funktionieren, wenn alle Menschen dieses Systems zumindest mit den Regeln vertraut sind und sich ansatzweise daran halten.
Ein großer Schlüssel dazu ist in meinen Augen Bildung. Wenn man es schaffen könnte eine Art Buch, oder eine Bücherreihe mit Grundwissen zu füllen, wo man festlegt, dass ist so ziemlich alles, was ein normaler Mensch auf diesem Planeten wissen muss, damit er Teil des Systems werden kann / sich selbst als Mensch abgrenzen kann, Grundwissen hat und auch einsetzen kann, wären wir zu 10000% ein riesiges Stück weiter in der Evolution der Menschheit.
Dieses ultimative Werk müsste jedem Menschen auf diesem Planeten zur Verfügung stehen, ob es jetzt nun erstmal digital zum abrufen ist, oder in den entsprechenden Ländern als Buch / Bücherreihe.
 
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