Coronavirus

Re: Coronavirus

Hab grad erfahren dass ich direkt neben einem Corona Krisenzentrum wohne.
Hab da gemischte Gefühle zu :D
Hoff die Leute werden gut getestet bevor sie wieder raus dürfen.
 
Re: Coronavirus

Gemeldet ist noch nichts, bei der Inkubationszeit und dem weit entfernten Testzentrum aber sehr gut möglich.
Wenn mal Toast und Aufbackbrötchen nicht ausverkauft gewesen wären, dann würd ich echt 100% daheim bleiben.
Hoff da geht die Tage noch was dann bin ich erst mal sicher.
 
Re: Coronavirus

Raphael Bonelli, Psychiater in Wien
Corona Aktuell: Entwickelt sich unser Staat gerade in ein totalitäres System?


Österreich hat eine Schwarz-Grüne Regierung.
 
Re: Coronavirus

Es wird jetzt berichtet, daß es einen Corona-Hackathon gab.




"Größte Massendemonstration der kollektiven Solidarität von der Regierung mit veranstaltet"?

Ich bin leicht irritiert. Wieso eine Berichterstattung hinterher? Hätte ich etwas davon mitbekommen müssen?
Warum gab es da keine Berichterstattung, jedenfalls keine in unspezialisierten Medien?
 
Re: Coronavirus

Also ich hatte es in der Tagesschau-App, die ich alle paar Stunden aufschalte. Oder öfter :D
 
Re: Coronavirus

An die Brücken der -normalerweise rappelvollen- Bundesstraße1 in Dortmund haben BVB-Unitys Banner im Stil der sonst üblichen Stadionbanner gehängt.

Überall in Deutschland organisieren Fan-Gruppen aller Vereine Aktionen und Hilfen.

BVB1.png

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BVB3.png
 
Re: Coronavirus

Gab vorher auch Aufrufe zu #WevsVirus
Was mir nicht gefällt: einige Vorschläge, auch von RKI und einem Fraunhofer Institut, basieren auf dem von der Spahnplate zurückgezogenem Tracking...
 
Re: Coronavirus

Es wird jetzt berichtet, daß es einen Corona-Hackathon gab.




"Größte Massendemonstration der kollektiven Solidarität von der Regierung mit veranstaltet"?

Ich bin leicht irritiert. Wieso eine Berichterstattung hinterher? Hätte ich etwas davon mitbekommen müssen?
Warum gab es da keine Berichterstattung, jedenfalls keine in unspezialisierten Medien?

Ich habe hierzu einen gesonderten Thread erstellt:
#WirVsVirus – der Anti-Corona-Hackathon der Bundesregierung vom 20.-22.3.2020
 
Re: Coronavirus

Das Durchschnittsalter der Coronatoten liegt bei ca. 80 Jahren, die "normale" Lebenserwartung eines Mannes bei 78, einer Frau bei 83 Jahren. Ich frage nach der Sinnhaftigkeit der "Streckung der Kurve", wenn multimorbide Erkrankte später sterben und die Wirtschaft dafür an die Wand fährt.
 
Re: Coronavirus

@Der Ossi: Ganz einfach. Das Gesundheitssystem nicht überlasten (wie es momentan in Italien passiert). Mein Vater steuert auf die 80 zu und nein, ich möchte nicht, dass er einen qualvollen Tod durch "Ertrinken" stirbt, weil es keine Betten mehr auf der Intensivstation gibt. Vielen Dank.
 
Re: Coronavirus

Das Durchschnittsalter der Coronatoten liegt bei ca. 80 Jahren, die "normale" Lebenserwartung eines Mannes bei 78, einer Frau bei 83 Jahren. Ich frage nach der Sinnhaftigkeit der "Streckung der Kurve", wenn multimorbide Erkrankte später sterben und die Wirtschaft dafür an die Wand fährt.

Siehe Lesch Video ab 2:14 . Tägliche Sterberate in Italien ist aktuell um knapp 25% erhöht, das ist mies. In einzelnen Gebieten um 100% erhöht (10 -> 20).

Mein Vater ist Ende 70, noch sehr fit körperlich und geistig, der hat noch einige gute Jahre vor sich, ich fänds daher ganz schön wenn er jetzt nicht der Corona-Übersterblichkeit zum Opfer fällt.

Daneben gibt es ja nicht nur Tod oder Überleben, sondern auch die Frage wie viele Krankenhauspflichtig werden, wie viele wegen Überlastung keine umfänglichen Maßnahmen erhalten können etc.

Das Video von dem Psychiater zieh ich mir noch rein. Vllt hat ja jemand ein Kontra-Maßnahmen Video von einem Epidemiologen???
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Coronavirus

Der Artikel ist hinter einer Paywall, magst du den mal hier her kopieren?



Forscher der TiHo Hannover entdeckt Antikörper gegen Coronavirus
Prof. Dr. Albert Osterhaus von der Tierärztlichen Hochschule Hannover hat in Zusammenarbeit mit Forschern aus den Niederlanden einen Antikörper entdeckt, der das Coronavirus neutralisiert – er muss allerdings erst noch an Tier und Mensch getestet werden, betont der Forscher.

Prof. Dr. Albert Osterhaus ist seit 2014 Direktor des Research Center for Emerging Infections and Zoonoses an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Gemeinsam mit seinen Arbeitsgruppen war er an der Entdeckung von über 50 Viren bei Mensch und Tier beteiligt.
Herr Prof. Osterhaus, aus Göttingen gibt es Berichte über die ersten Fortschritte bei der Forschung nach einem Mittel gegen das Coronavirus, wie sieht es an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover aus? Wir arbeiten mit einer Gruppe um Berend Jan Bosch aus Utrecht zusammen und haben einen Antikörper entdeckt, der nicht nur das Sars-CoV – das Sars-Virus – sondern auch das Sars-CoV2 – das zweite Coronavirus, das derzeit grassiert – neutralisiert. Bisher haben wir nur in vitro getestet, also im Labor. Jetzt wollen wir testen, ob der Antikörper auch beim Menschen präventiv verwendet werden kann – oder vielleicht kurativ, wenn Menschen schon erkrankt sind. Wie testet man das? Zunächst sind Tierversuche notwendig, um nachzuweisen, dass der Antikörper auch in vivo, am lebenden Objekt, funktioniert, und dass es nicht schädlich für Lebewesen ist. Zeigen die Tierversuche, dass der Antikörper für Menschen nicht schädlich sind, kann man nacheinander drei Versuchsphasen an Menschen starten. Wie lange dauert das? Das ist noch unklar, mindestens aber werden zwei Monate vergehen, bis wir mit den Humanexperimenten beginnen können. Die dauern dann noch einmal mehrere Monate. Wir sind gerade dabei, Forschungsgelder für beide Experimentreihen einzuwerben. Das ist aber nur ein Teil unserer Forschung. An was forschen Sie denn noch? Mit Forschungsgruppen aus den Niederlanden und Deutschland haben wir einen Impfstoff für das Mers-Coronavirus entwickelt, den wir schon an Kamelen und Dromedaren getestet haben. Jetzt wird er an Menschen getestet. Jetzt ist für uns interessant, ob wir mit dem gleichen Prinzip auch einen Impfstoff gegen das neue Coronavirus entwickeln können. Ob das klappt ist noch unklar, beide Viren sind etwa zu 20 Prozent genetisch identisch, aber auf jeden Fall ist der Versuch interessant, weil wir die Technologie schon haben. Wie lange denken Sie, wird es noch dauern, bis es einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird? Sehr wahrscheinlich über ein Jahr. Es liegt zurzeit sehr viel Druck auf den Forschern, einen Impfstoff zu finden. Trotzdem ist es sehr wichtig, dass alle potenziellen Impfstoffe vorher an Tieren getestet werden. Ich denke, dass es noch mindestens ein halbes Jahr dauern wird, bis ein Stoff gefunden wurde. Das bedeutet aber nicht, dass wir dann ein paar Monate später den Impfstoff haben. Dann muss zunächst die Produktion in Gang gesetzt werden. Was können Menschen in der Zwischenzeit tun, um sich zu schützen? Den Kontakt zu infizierten Menschen meiden. Das ist allerdings schwierig, da sich das Virus schon sehr früh verbreitet, wenn noch keine Symptome zu spüren sind. Ich halte den Lockdown, den wir derzeit in Italien haben, für sinnvoll. Aus China kommen dieser Tage die ersten Nachrichten, dass das Virus mithilfe drakonischer Lockdown-Maßnahmen unter Kontrolle zu bringen ist. Der Virologe und Tiermediziner Albert Osterhaus ist seit 2014 Direktor des Research Center for Emerging Infections and Zoonoses an der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo). Dort beschäftigen sich rund 100 Mitarbeiter mit Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind. Dazu gehören Influenzaviren, Viren der klassischen Schweinepest, der Frühsommer-Meningoenzephalitis – und das sich aktuell ausbreitende Coronavirus. Im April 2003, auf dem Höhepunkt der Sars-Epidemie, wies eine Arbeitsgruppe um Osterhaus neben anderen nach, dass die Krankheit durch ein bis dahin unbekanntes Coronavirus verursacht wird, das unter anderem in Zibetkatzen und Fledermäusen vorkommt. 2016 wurde Osterhaus dafür vom Global Virus Network, einer Vereinigung führender Virologen, im japanischen Sapporo mit dem Robert Gallo Award for Scientific Excellence and Leadership ausgezeichnet. In der Arbeit des Niederländers geht es darum, wichtige Zusammenhänge zwischen Erkrankungen von Mensch und Tier unter der Berücksichtigung von Umweltfaktoren zu erkennen. Gemeinsam mit seinen Arbeitsgruppen war er so beispielsweise an der Entdeckung von über 50 Viren bei Mensch und Tier beteiligt und unterstützt die World Health Organization (WHO) bei der Bekämpfung weltweit relevanter Krankheiten wie Sars, Mers und der Vogelgrippe.
 
Re: Coronavirus

Danke Kokser, aber hier nochmal in etwas leichter lesbarer Form.

Herr Prof. Osterhaus, aus Göttingen gibt es Berichte über die ersten Fortschritte bei der Forschung nach einem Mittel gegen das Coronavirus, wie sieht es an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover aus?

Wir arbeiten mit einer Gruppe um Berend Jan Bosch aus Utrecht zusammen und haben einen Antikörper entdeckt, der nicht nur das Sars-CoV – das Sars-Virus – sondern auch das Sars-CoV2 – das zweite Coronavirus, das derzeit grassiert – neutralisiert. Bisher haben wir nur in vitro getestet, also im Labor. Jetzt wollen wir testen, ob der Antikörper auch beim Menschen präventiv verwendet werden kann – oder vielleicht kurativ, wenn Menschen schon erkrankt sind.

Wie testet man das?
Zunächst sind Tierversuche notwendig, um nachzuweisen, dass der Antikörper auch in vivo, am lebenden Objekt, funktioniert, und dass es nicht schädlich für Lebewesen ist. Zeigen die Tierversuche, dass der Antikörper für Menschen nicht schädlich sind, kann man nacheinander drei Versuchsphasen an Menschen starten.

Wie lange dauert das?
Das ist noch unklar, mindestens aber werden zwei Monate vergehen, bis wir mit den Humanexperimenten beginnen können. Die dauern dann noch einmal mehrere Monate. Wir sind gerade dabei, Forschungsgelder für beide Experimentreihen einzuwerben. Das ist aber nur ein Teil unserer Forschung. An was forschen Sie denn noch? Mit Forschungsgruppen aus den Niederlanden und Deutschland haben wir einen Impfstoff für das Mers-Coronavirus entwickelt, den wir schon an Kamelen und Dromedaren getestet haben. Jetzt wird er an Menschen getestet. Jetzt ist für uns interessant, ob wir mit dem gleichen Prinzip auch einen Impfstoff gegen das neue Coronavirus entwickeln können. Ob das klappt ist noch unklar, beide Viren sind etwa zu 20 Prozent genetisch identisch, aber auf jeden Fall ist der Versuch interessant, weil wir die Technologie schon haben.

Wie lange denken Sie, wird es noch dauern, bis es einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird?
Sehr wahrscheinlich über ein Jahr. Es liegt zurzeit sehr viel Druck auf den Forschern, einen Impfstoff zu finden. Trotzdem ist es sehr wichtig, dass alle potenziellen Impfstoffe vorher an Tieren getestet werden. Ich denke, dass es noch mindestens ein halbes Jahr dauern wird, bis ein Stoff gefunden wurde. Das bedeutet aber nicht, dass wir dann ein paar Monate später den Impfstoff haben. Dann muss zunächst die Produktion in Gang gesetzt werden.

Was können Menschen in der Zwischenzeit tun, um sich zu schützen?
Den Kontakt zu infizierten Menschen meiden. Das ist allerdings schwierig, da sich das Virus schon sehr früh verbreitet, wenn noch keine Symptome zu spüren sind. Ich halte den Lockdown, den wir derzeit in Italien haben, für sinnvoll. Aus China kommen dieser Tage die ersten Nachrichten, dass das Virus mithilfe drakonischer Lockdown-Maßnahmen unter Kontrolle zu bringen ist. Der Virologe und Tiermediziner Albert Osterhaus ist seit 2014 Direktor des Research Center for Emerging Infections and Zoonoses an der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo). Dort beschäftigen sich rund 100 Mitarbeiter mit Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind. Dazu gehören Influenzaviren, Viren der klassischen Schweinepest, der Frühsommer-Meningoenzephalitis – und das sich aktuell ausbreitende Coronavirus. Im April 2003, auf dem Höhepunkt der Sars-Epidemie, wies eine Arbeitsgruppe um Osterhaus neben anderen nach, dass die Krankheit durch ein bis dahin unbekanntes Coronavirus verursacht wird, das unter anderem in Zibetkatzen und Fledermäusen vorkommt. 2016 wurde Osterhaus dafür vom Global Virus Network, einer Vereinigung führender Virologen, im japanischen Sapporo mit dem Robert Gallo Award for Scientific Excellence and Leadership ausgezeichnet. In der Arbeit des Niederländers geht es darum, wichtige Zusammenhänge zwischen Erkrankungen von Mensch und Tier unter der Berücksichtigung von Umweltfaktoren zu erkennen. Gemeinsam mit seinen Arbeitsgruppen war er so beispielsweise an der Entdeckung von über 50 Viren bei Mensch und Tier beteiligt und unterstützt die World Health Organization (WHO) bei der Bekämpfung weltweit relevanter Krankheiten wie Sars, Mers und der Vogelgrippe.
 
Re: Coronavirus

Siehe Lesch Video ab 2:14 . Tägliche Sterberate in Italien ist aktuell um knapp 25% erhöht, das ist mies. In einzelnen Gebieten um 100% erhöht (10 -> 20).

Dazu habe ich noch keine verlässlichen Zahlen gelesen. Hast du welche?

Einfach schauen wie viele laut Statistik an Corona gestorben sind und dann schauen wie viele letztes Jahr gestorben sind ist Unsinn.

Unabhängig von Corona schauen wie viele Menschen insgesamt in den letzten Monaten gestorben sind, und davon dann die Zahl der Toten abziehen die sonst im selben Zeitraum sterben.

--- [2020-03-23 13:19 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Das Durchschnittsalter der Coronatoten liegt bei ca. 80 Jahren, die "normale" Lebenserwartung eines Mannes bei 78, einer Frau bei 83 Jahren. Ich frage nach der Sinnhaftigkeit der "Streckung der Kurve", wenn multimorbide Erkrankte später sterben und die Wirtschaft dafür an die Wand fährt.

Aha.
In dem Video geht es also darum warum Maßnahmen gegen Corona eine Gefahr für die Meinungsfreiheit sind.

Zielt in die gleiche ekelhafte Ecke in die der Affe gerne zielt.

Man will lieber das Risiko extrem vieler Toten durch ein überlastetes Gesundheitssystem eingehen als ggf. unnötige wirtschaftliche Probleme in Kauf zu nehmen.
Geld vor Menschenleben. Pfui.
Von solchen Menschen will ich nichts lesen.
Wer sowas postet und weiterverbreitet ist für mich ....
Das sage ich lieber nicht.
 
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