Bundestagswahl 2013

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willst du mich trollen? Oder bist du wirklich so stur?
Vielleicht verstehst du binär? Möchtest du ein Kreuz machen, dann 1, wenn du keins machen willst, dann 0

Du hast bei jeder Partei die 2 Möglichkeiten für ein Kreuz. Ja oder Nein. Bei "Nein" machst du einfach gar nichts, bei Ja machst du ein Kreuz. Es gibt natürlich kein Feld bei dem man "nein" ankreuzen kann. Man man man, Junge, guck mal ins Stochastikbuch.
 
Da ist meistens ausgesorgt. Die kriegen einfach einen Job bei den Lobbyheinis, denen sie vorher in die Kimme krochen.

Und der ist dann sogar noch besser bezahlt.

Wer tritt jetzt eigentlich alles zurück?

FDP: Auf jeden Fall Fibsi Rösler

CDU: Babyface Schröder

Grüne: Die gesamte Spitze?
 
Also diese Dominanz bei der CDU ist echt ein Armutszeugnis für dieses Land. Aber mal schauen, ob die Schafe in den nächsten 4 Jahren kapieren, dass es immer weiter bergab geht mit der Mutter der Nation.

das juckt doch keinen. Das Programm der CDU oder der anderen Parteien scheinen ja eh die wenigsten gekannt zu haben.
Die breite blöde Masse dachte nur an folgendes:

- Merkel sympathisch - Steinbrück nicht
- Merkel will keine Steuern erhöhen - Steinbrück will Steuern erhöhen

Dass Sympathie nichts über Regierungbefähigung zu tun hat rafften offensichtlich viele nicht.
Dass man nicht die sympathische Merkel gewählt hat, sondern ihren Stab an PR-Beratern die sie so sympathisch gemacht haben, rafft auch keiner.
Dass die Steuererhöhungen der SPD die Reichen getroffen hätten und zum Zweck hatten die immer weiter aufklaffende Einkommensschere etwas zu schließen, das raffte auch keiner.

Anders kann man sich das Wahlergebnis doch nicht erklären, oder?
Ich glaube kaum, dass so vielen Menschen ihre Altersrente und ihr Einkommen egal sind, und hier so viele Menschen ein derart hohes Einkommen habend dass sie von einer Wiederwahl Merkels profitierten.

Für den Arsch, Wahlen sind einfach für den Arsch, weil die Leute zu politikverdrossen und zu uninformiert sind. Und das schlimme ist, so wirklich verdenken kann ich es den Leuten ja gar nicht.
 
Ich glaube kaum, dass so vielen Menschen ihre Altersrente und ihr Einkommen egal sind, und hier so viele Menschen ein derart hohes Einkommen habend dass sie von einer Wiederwahl Merkels profitierten.

Gab ja die tolle Erhöhung von 50 Cent für die Leihklitschenbranche und 5 Euro mehr für die Grundsicherung beziehenden Rentner. Das ist so viel, da lebt man gleich in spätrömischer Dekadenz, ist reich und kann sich nen Luxusurlaub auf Malle leisten.

Nein, es ist nicht zu erklären, warum Murksel so dominant gewonnen hat.

Aber ich muss sagen: Es waren viele alte Leute wählen, sogar die, die sonst kaum krauchen können und mit Rollator zu den Wahlen schiffern.
 
Die breite blöde Masse begreift einfach nicht, dass Du viel klüger bist als sie. Aber tröste Dich, Galileo ging es auch so.
Danke. Genau das.
Diese ganzen Leute, die der Masse unterstellen dum zu sein und selbst glauben alles besser zu wissen, sind äußerst nervig.
Das hier ist eine Demokratie. Lebt damit. Das Volk hat entschieden - und ob ihr es glaubt oder nicht: Es sind mit Sicherheit nicht alle CDU-Wähler von den pösen Massenmedien manipuliert.
Die nackte Wahrheit ist: Die allermeisten Menschen in diesem Land sind zufrieden und ihnen geht es gut. Deutschland steht im internationalen Vergleich sehr gut da. Da wählt man halt auf Sicherheit und Verlässlichkeit. Alles andere wäre schlichtweg unlogisch.

Vielleicht sollten sich hier die Anhänger der nicht so erfolgreichen Parteien mal die Frage stellen, ob es nicht ihre Parteien sind, die falsch liegen - und nicht 42% aller Wähler.
Das ist das selbe wie mit dem Atomausstieg: Deutschland macht ihn, alle anderen Länder aber nicht. Was ist jetzt wahrscheinlicher: Das wir als einziges Volk auf der ganzen Welt die Risiken der Atomenergie richtig einschätzen und der gesamte Rest der Menschheit falsch liegt - oder das es anders rum ist?

Bei den Wahlen genau so:
Wenn die CDU knapp an der absoluten Mehrheit vorbeischrabbt, dann sollte man das vielleicht auch einfach mal als klare politische Aussage des Wählers akzeptieren und nicht allen diesen Menschen pauschal unterstellen, dass sie dum oder uninformiert sind.
 
- An dem was sich selbst sehe.
- An statistischen Zahlen und Daten zu diesem Thema (gut...jetzt wird wieder kommen das die manipuliert sind).

- Am Wahlergebnis.
Wenn es der Mehrheit nicht gut gehen würde, dann würde die Mehrheit auch nicht die "weiter wie bisher CDU" wählen.
Ist doch ganz simpel: Jedes mal wenn es Deutschland offensichtlich schlecht ging, kam es auch zu einem Regierungswechsel. Aktiv miterlebt habe ich das von Kohl zu Schröder und von Schröder zu Merkel.
Es gibt also durchaus das Empfinden der Wähler dafür "wie es insgesamt läuft". Und wenn es scheiße läuft, dann gibt es auch eine Wechselstimmung.
Diese pauschale Behauptung, dass es eigentlich ganz vielen Menschen schlecht geht in Deutschland ist mMn rein faktisch einfach nicht haltbar, schon gar nicht im internationalen Vergleich.

Das nicht alles optimal läuft ist klar und das behaupte ich auch gar nicht. Ich sage nur: Im Großen und Ganzen läuft es ganz gut. Und ich sehe nicht, wie eine der anderen Parteien diesen ingesamt guten Zustand verbessern will - eher das Gegenteil. Und scheinbar sehen das viele Menschen auch so.

Und um es nochmal klar zu sagen: Ich bin rein grundsätzlich gar kein riesen CDU-Anhänger. Ich sage nur, dass ich das Wahlergebnis aus Sicht der Menschen in Deutschland nachvollziehen kann.
Und allen diesen Menschen Dummheit und Inkompetenz zu unterstellen empfinde ich als hochgradig dreist, arrogant und hochnäsig.
 
Das ist das selbe wie mit dem Atomausstieg: Deutschland macht ihn, alle anderen Länder aber nicht. Was ist jetzt wahrscheinlicher: Das wir als einziges Volk auf der ganzen Welt die Risiken der Atomenergie richtig einschätzen und der gesamte Rest der Menschheit falsch liegt - oder das es anders rum ist?
Deine staatstragende Mehrheitsgläubigkeit in allen Ehren, aber es ist nun mal nicht so, dass die Mehrheit immer Recht hat.
In diesem speziellen Fall ist deine Aussage zum Atomausstieg schlicht falsch; es gibt zahlreiche Länder, die einen Ausstieg entweder beschlossen oder ihn sogar bereits umgesetzt haben (wie z.B. Irland, Österreich oder Italien). Lies doch mal .
 
Mir war schon klar, dass ich auf diesen Passus zitiert werden würde.
Da das nicht das eigentliche Thema hier ist, möchte ich dazu nur soviel sagen: Natürlich hat die Mehrheit nicht immer Recht, aber in einer Demokratie entscheidet nun mal die Mehrheit. Wenn eine Mehrheit in Deutschland den Atomausstieg will, dann ist das eben so - auch wenn sie damit nicht recht hat.
Aber ich akzeptiere das, auch wenn ich es anders sehe. So funktioniert Demokratie nun mal.
 
):[/URL]

Die Union hat nicht mal ein Drittel der Stimmen der Wahlberechtigten.

Der Wechsel '82 und 2004 waren nach Mißtrauensvoten. '98 Konnten die Leute Kohl nicht mehr ertragen. Ob Schröder gegen Schäuble gewonnen hätte können wir nicht sagen . '69 war es der Wechsel der FDP.

Die Aussage "Jedes mal wenn es Deutschland offensichtlich schlecht ging, kam es auch zu einem Regierungswechsel." halte ich für falsch

Das überzeugt mich also alles noch nicht.

Deinem letzten Satz stimme ich vollkommen zu.
 
Gut...die Nichtwähler sind natürlich immer so eine Sache.
Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, dass Nicht-Wählen kein Protest ist, sondern dumm. Denn damit wertet man rein mathematisch die Stimmen der anderen automatisch auf.
Heißt: Wenn man wirklich ALLE relevanten Parteien oder gleich das ganze System scheiße findet, dann sollte man trotzdem irgendwas wählen, dass im Bereich von 0,1% oder so landet.
Ob es den Leuten passt oder nicht: Nicht-wählen ist eine indirekte Unterstützung für die großen Parteien, denn die werden ihre Stimmen so oder so bekommen. Kein Nichtwähler darf sich über 42% für die CDU aufregen, denn die CDU hätte prozentual weniger Stimmen, wenn die Nichtwähler was anderes gewählt hätten.

Der Wechsel '82 und 2004 waren nach Mißtrauensvoten. '98 Konnten die Leute Kohl nicht mehr ertragen. Ob Schröder gegen Schäuble gewonnen hätte können wir nicht sagen . '69 war es der Wechsel der FDP.
Die Aussage "Jedes mal wenn es Deutschland offensichtlich schlecht ging, kam es auch zu einem Regierungswechsel." halte ich für falsch
Das sich meine Wechselwillen-These letztlich nicht beweisen lässt ist klar. Es ist nur mein persönliches Empfinden, dass das so ist.
 
Wenn eine Mehrheit in Deutschland den Atomausstieg will, dann ist das eben so - auch wenn sie damit nicht recht hat.
Die Mehrheit möchte in Deutschland keine Zustände wie in z.B. Tschernobyl oder Fukushima. Ich denke sogar, dass das ziemlich genau 100% der Bevölkerung sein werden (auch du).
 
Wenn es der Mehrheit nicht gut gehen würde, dann würde die Mehrheit auch nicht die "weiter wie bisher CDU" wählen.

Ich bin zwar nicht so die Leuchte in Mathe gewesen, aber so schlecht wie du war ich dann doch nicht.

41,5 % der Wähler haben die CDU/CSU gewählt - ist NICHT die Mehrheit, denn die müsste bei mindestens 50,01 % liegen.

Abgesehen davon gab es eine Wahlbeteiligung von nur 71,5 %, was also bedeutet, dass es nicht mal 41,5 % für die CDU/CSU gab, wenn man jetzt alles einberechnet, also auch die Leute, die nicht gewählt oder ungültig gewählt haben.
 
Die Sache mit den Nichtwählern ist aber die, daß man sagen könnte, 30% geht es so schlecht und sie sind so resigniert, daß sie sich von niemandem Abhilfe versprechen.
Dann wird es mit der Mehrheit der Zufriedenen schon schwierig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu den 30 % kannste dann nochmal die zählen, welche Linke, AfD, Piraten etc gewählt haben.
 
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