Ausschreitungen in der Ukraine


Toller Vergleich, dass der typische Kader aber auch noch nach Jahren eines Systems bestehen bleibt ist dir aber schon bewusst, oder ?
Nach dem Fall des dritten Reichs hatten sehr viele Nazis wieder hohe Ämter inne und das auch noch bis in die 70er Jahre rein...
Insbesondere wenn ein alter KGBler sich Präsident nennt, ist das wieder das alte System.
 

z.b einkreisen. Vergleich mal die zwei "Listen" die du in den beiden Artikeln findest.





du findest es ok das die USA sich in die Angelegenheiten anderer Länder einmischt? So wie sie es momentan in der Ukraine machen?
 

Putin war ein KGB-Anwerber in der DDR. Das macht ihn genauso zum gegenwärtigen Sowjet, wie Ratzingers Flakhelferjob ihn zum gegenwärtigen Nazi macht.
 
@evillive

mindestens 1/3 der "neuen" us stützpunkte sind mal russiche brudervölker gewesen die nicht nur die schnauze vom sozialismus sondern auch von den russen vollhatten und sie rausgeworfen haben.
putin hat ja neue stützpunkte im ausland ganz oben auf seiner agenda aber offensichtlich ist die nachfrage nicht so groß. die chinesen sind wie auf allen gebieten locker an den russen vorbei gezogen.
in den 70er waren mal 90 % der afrikanischen staaten russischsche brudervölker...

du findest es ok das die USA sich in die Angelegenheiten anderer Länder einmischt? So wie sie es momentan in der Ukraine machen?
wenn du mein posting gelesen hättest.... ich habe mich ausdrücklich und explizit gegen die einmischung seitens aller großmächte ausgesprochen.
 



Berufliche Karriere
Putin absolvierte zunächst ein Jura-Studium an der Universität Leningrad. Von 1975 bis 1982 war er KGB-Offizier in der ersten Hauptabteilung (Auslandsspionage). Zu seinen frühen KGB-Pflichten zählte auch das Unterdrücken von Dissidenten-Tätigkeiten in seiner Heimatstadt. 1984 bis 1985 besuchte er die KGB-Hochschule in Moskau. Putin war ab 1985 in der DDR, hauptsächlich in Dresden, in nachgeordneter Funktion tätig, wo er seine Deutschkenntnisse vertiefte. Er avancierte vom Rang eines Hauptmanns zum Major. 1989 hatte Putin den Dienstgrad eines Oberstleutnants, was auf eine Dienststellung als stellvertretender Abteilungsleiter in der KGB-Residentur hindeutet. Nach Angaben der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik versuchte er im Jahre 1990, einen Spionagering aus ehemaligen Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit aufzubauen. Da aber die von Putin ausgewählte Zentralfigur zum Verfassungsschutz überlief, flog der Ring bald auf.
Petersburger Jahre

Putin wurde im Januar 1990 in die UdSSR zurückbeordert. Wegen Personalüberkapazitäten beim Leningrader KGB ging er im Rang eines Offiziers der Reserve als Assistent des Rektors für internationale Fragen an die dortige Hochschule.

Sein früherer Professor, später Chef des Leningrader Stadtparlaments, Anatoli Sobtschak, engagierte Putin im selben Jahr als Berater. 1991 wurde der Rückkehrer zum Leiter des städtischen Komitees für Außenbeziehungen ernannt. 1992 erhielt er ein Amt als Vizebürgermeister in der Verwaltung des damaligen Sankt Petersburger Bürgermeisters Anatoli Sobtschak. Im selben Jahr ging das Stadtparlament ergebnislos Gerüchten nach, Putin habe Unregelmäßigkeiten bei der Erteilung von Exportlizenzen begangen.

1994 stieg Putin zum ersten Vizebürgermeister auf, vertrat in dieser Funktion Sobtschak und organisierte 1995 vor Ort den Duma-Wahlkampf der Regierungspartei „Unser Haus Russland“. Im Juni 1996 verlor Sobtschak seine angestrebte Wiederwahl als Stadtoberhaupt gegen Wladimir Anatoljewitsch Jakowlew. Putin trat daraufhin von seinen kommunalen Ämtern zurück. Er half in der Folge im örtlichen Wahlkampfstab von Boris Jelzin für die russischen Präsidentenwahlen mit.
Aufstieg in Moskau und Plagiatsvorwürfe

Im August 1996 bekam Putin den Posten als stellvertretender Leiter der Kreml-Liegenschaftsverwaltung. Im März 1997 arbeitete er als stellvertretender Kanzleileiter des Präsidenten Boris Jelzin. Im Mai 1998 rückte Putin zum stellvertretenden Chef der Präsidialverwaltung auf.

Zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften promovierte Putin 1997 an der renommierten staatlichen Bergbau-Hochschule St. Petersburg mit einer 218 Seiten langen Arbeit zur staatlichen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen.[10] Seine Doktorarbeit bestand nach Aussage des amerikanischen Ökonomen Clifford Gaddy in wesentlichen Teilen aus Abschriften und Abbildungsplagiaten der US-Ökonomen William King und David Cleland von der Universität Pittsburgh, von denen er außerdem in der Einleitung des zweiten Teils 16 Seiten aus Arbeiten des Jahres 1978 kopiert habe.[10] Hierzu gibt es bislang keine offizielle Stellungnahme von Putin.[11]

Vom 25. Juli 1998 bis August 1999 war er Direktor des Inlandsgeheimdienstes der russischen Föderation, ab 26. März 1999 außerdem Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen Föderation.
 

Und? Was soll das denn aussagen? Ronald Reagan war Schauspieler - hatte das Auswirkungen auf sein Handeln als Präsident?
 

Findest du für alles so super unpassende Vergleiche ?
Wie kommt mal wohl in einem solchen System wie der damaligen UdSSR, an solche Positionen ? Sicherlich nicht, wenn man eine kritisierende bzw. komplett gegenteilige Ansicht hat als die Herrschenden.
 
Oder eine Physikerin Bundeskanzlerin...
Aber ich kann dir sagen, dass ein Job nur ein Job ist. Und Putins Gesinnung ist auch nicht in Stein gemeißelt.
 
Das mit den Nazis hat er nicht gesagt. Außerdem hat er nicht gesagt, dass dort die Meinung der anderen zählt. Er hat gesagt dort dominiert die Meinung einer Partei. Eine Partei diktiert den restlichen 7 ihre Meinung auf. Dann hat er dies mit der NSDAP oder KPdSU verglichen. Aber was du daraus gemacht hast spiegelt nicht im Geringsten wider was er gesagt hat.

Und woher will Putin wissen das dort nur die eine Meinung zu einen Thema das dort angesprochen wurde dominiert wenn er der zum Kreis der 8 gehörte nicht dort auftaucht bzw. nichts mit Klimaschutz, Afrikahilfe usw. zu tun haben wollte; nichts dazu beitzutragen hatte?
Anstatt in seiner Fernsehanstalt, hätte er das dort vorbringen sollen/müssen und nicht rumjammern.
Er sagt im übertragenen Sinne nichts anderes als:
"Ich bin einer von denen die ich mit der NSDAP vergleiche denn die machen womöglich bei keinen Thema das was ich will. Das weiß ich, weil ich durch meine Abwesenheit gar nichts zu sagen habe. Das bedeutet natürlich auch das, selbst wenn ich mit dem was dort beschlossen wurde auch einverstanden gewesen wäre, ich nicht zu denen gehöre, obwohl ich dazu gehöre."
 


Temporary suspended... süß
Wenn alle zugunsten der USA sprechen, dann macht ein G8 Treffen keinen Sinn. Selbst die Japaner drohen mit Sanktionen bezüglich der Ukraine. Traurig aber wahr. Alle stehen unter US Einfluss und sanktionieren obwohl denen die Ukraine am Arsch vorbei geht. Es ist alles offensichtlich. Es wurde hier bereits angemerkt entweder bist DU für uns oder gegen uns und wirst mit den anderen Partnern bis zu einer wirtschaftlichen Verkrüppelung sanktioniert. Echt toll....
 

Aber ich kann dir sagen, dass ein Job nur ein Job ist.
Zur damaligen Zeit gehörte aber auch noch eine kräftige Packung Ideologie dazu um so hoch aufzusteigen

Putins Gesinnung ist auch nicht in Stein gemeißelt
Geh mal ins Altenheim, teilweise laufen da noch Leute rum deren Weltanschauung sagen wir mal sehr speziell ist, obwohl diese nur ein paar Jahre ihrer Kindheit die NS Zeit mitgemacht haben.
Auch wenn Putin kein extremer Sozialist oder KPdSUler ist, so wird er trotzdem eine Grundgesinnung verinnerlicht haben, die den Westen als böse brandmarkt.
 
Die Ukraine ist ein kostspieliger, weil schrottreifer Sanierungsfall.

Klug von Putin, die Bankrotteure im eigenen Saft schmoren und vom Westen überwasserhalten zu lassen.

Klug auch, davor mit der Androhung einer Intervention etwaige ausländische Investoren zu verschrecken. Nicht, dass die schlangegestanden hätten. Das tun sie in der Ukraine so wenig wie in Bulgarien, Rumänien, Griechenland - oder Frankreich.

Für die Ukraine gilt der Satz: Freut euch des Krieges, denn der Frieden wird fürchterlich.

Im Fall einer russischen Intervention hätte der Westen keine Kosten gescheut, um sein Prestigeobjekt zu halten. Westliche Gelder und Hilfslieferungen hätten das Land überschwemmt und den Ukrainern zu einem akzeptablen Lebensstandard verholfen.

Ohne russische Intervention wird sich der Westen wieder an der Gewinn- und Verlustrechnung orientieren. Im Fall der Ukraine ist die Bilanz der Kalkulation eine einzige Katastrophe.

Für die Maidan-Fete werden die Ukrainer teuer bezahlen. Wieder ein Sieg der Gerechtigkeit. Jeder soll auslöffeln, was er sich eingebrockt hat.
 
...
Das zugrunde liegende Motiv, der langfristige Grund für die kleine Sphäre Russlands, ist mMn der Wunsch nach einer multipolaren Welt. Ein Wunsch, den auch China und die anderen BRIC-Staaten haben, dem aber, im Gegensatz zum Kalten Krieg, keine ideologische Differenzen zugrunde liegen sondern vielmehr der Wunsch nach politischer und wirtschaftlicher Selbstbestimmung. Das bedeutet aber nicht, dass die Annexion der Krim oder auch die jetzige Entwicklung in der Ostukraine vom Kreml geplant war. Ich glaube die Gelegenheit innenpolitisch ein paar Punkte zu sammeln und außenpolitisch wieder Stärke zu zeigen war einfach günstig bzw. so verlockend, dass man dafür wirtschaftliche und diplomatische Rückschläge in Kauf genommen hat.

es stellt sich, wenn man dem folgt, die interessante frage, ob man das dulden kann und soll. nichts spricht gegen eine wirtschaftliche autarkie, aber vieles gegen das politische und gesellschaftliche unterdrückungssystem. jetzt kann man natürlich immer noch sagen 'sei's drum, ich bin ja frei und werde satt'. aber putin expandiert sein system auf anliegende länder und die menschen, die dort leben. ist das hinnehmbar, und wenn ja; bis wohin?
 
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