Ich hab mich hier aus dem Thread einige Zeit rausgehalten, da ich einfach ab und an mal eine Pause von Politik&Co brauche.
Hört, bitte, einmal auf mit diesem Blockdenken ( dieses Pro EU/USA und Pro Putin).
Für mich zählt bei der Durchsetzung der "eigenen" (x-beliebige Nationalität einsetzen) Ziele wie viele Menschenleben dies kostet, denn wenn man ehrlich ist so wird gern auf die UN gepfiffen. Passt es aber auch nur irgendwie in den Kram dann wird gesagt die UN ist heilig, unfehlbar und wie kann man sich nur nicht an das halten was die UN sagt?
Bei der Eingliederung der Krim in die russische Föderation gab es nicht viele Tote, dies ist etwas
sehr Positives. Zumal gab es außer dem Südossetienkrieg keine Einsätze auf fremden Territorium (abgesehen von der geringen Beteiligung an UN-Friedensmissionen).
Dies belegt zumindest für mich eine recht gemäßigte Außenpolitik. Vergleiche ich dies beispielsweise mit den USA so sehe ich die Rolle des Aggressor nicht gerade selten dort. In meinen Augen fehlt vielen Leuten überhaupt die Vorstellung davon, was es bedeutet wenn auch nur ein einziger Mensch stirbt und was für einen Verlust dies darstellt, nicht unbedingt für die Welt aber für Angehörige und Hinterbliebene. Ich würde es wirklich begrüßen wenn Menschen nicht so leichtfertig mit Todesurteilen sein würden, große Katastrophen ob nun durch höhere Gewalt oder militärische Gewalt vergleichen wir anhand von Ziffern. Logischerweise beziehe ich mich nun auf militärische Gewalt, die Angabe der Opfer, wird noch unterschieden zwischen Soldat und Zivil. Das tatsächliche Ausmaß an Leid was dadurch verursacht wurde, können wir nicht greifen oder gar ansatzweise realisieren.
Aber es ist geradezu faszinierend wie auf einmal Vergleiche zwischen Hitler und Putin gezogen werden, vielleicht sollten Leute die diese anstellen nochmals die Schulbank drücken. Putin ist sehr ambitioniert und festigt natürlich seine Macht, daran ist in meinen Augen aber nichts verwerflich, zumindest solange dabei keine Zustände wie unter Stalin&Co. herrschen. Ich bin davon überzeugt, dass ein Großteil der westlichen Politiker es Putin neidet, oh könnte man nur genauso wie er an der Macht bleiben.
Ich weiß nicht mehr wer genau hier im Thread "Pussy Riot" erwähnte und von xy-Jahren im Gulag sprach, aber schon mal von Manning& Snowden gehört? Es ist schon eine merkwürdig Ironie, da sind angeblich (nach Darstellung in den Medien) EU und USA die Vertreter der "guten" Werte in der Welt und dann flieht jemand der die Welt über massives Fehlverhalten der USA infomierte ausgerechnet zum absoluten Buhmann der scheinbar nur Menschenrechte verletzt..
Was bedeutet dies? Ich denke die Meinung von Shade666 über Putin
"Und lässt du dich mit mir nicht ein, dann piss ich dir ans Schienenbein, und zwar richtig"
gilt nicht nur für Putin sondern schlichtweg auch für andere Regierungen bzw. Staatschefs. Das was der Westen propagiert, Freiheit & Menschenrechte sind vorhanden bis man das System kritisiert. Aber das ist in Russland nicht anders, warum ist der Westen nun so viel besser? In meinen Augen ist er das nicht, ich könnte genauso gut in Russland leben.
Zu denjenigen die anscheinend zu viel C&C Alarmstufe Rot gespielt haben (oder was auch immer). Niemand hier ist ein Stratege, welch Wunder, natürlich besteht die Möglichkeit das eine von 100 Theorien zutrifft. Aber die Wahrscheinlichkeit für einen militärischen Konflikt zwischen der NATO und der russischen Föderation halte ich für extrem gering. Sollte so ein Konflikt eintreten, haben so denke ich zumindest, die User hier, andere Sorgen als darüber zu diskutieren wer von wo kommen könnte.
@1Bratwurstbitte
Weil dann, sind die Fronten geklärt, wenn eine Führung so abgewichst ist und solche Waffen einsetzt, kann man selbst nicht mehr sicher sein, dass dieses Regime diese Waffen nicht auch gegen einen selbst einsetzt, wenn man nicht nach seiner Pfeife tanzt!
Welches Land hat bisher Atombomben in einem militärischen Konflikt eingesetzt?
Übrigens ich finde den Post nicht mehr von Dir, da hattest Du was geschrieben von wegen man solle sich x-Tausend Jahre die russische Geschichte anschauen bzw. den Grenzverlauf, da dort deutlich wird wie extrem Russland zu Annexionen usw. neigt.
Mit solch einer dümmlichen Argumentation wäre die BRD heutzutage ein Staat der Leute zwangsumsiedelt, man brauch sich nur den Grenzverlauf von 12 Jahren in der Geschichte "Deutschlands" anschauen.
€dit:
Nachher kommt noch was dazu, aber ich hab nun keine Lust & Zeit mehr.