Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Anmerkung: This feature may not be available in some browsers.
Ich halte diese Ungeduld für Spinnerei.

Die syrischen Flüchtlinge sehen ihr Schicksal wahrscheinlich eher existenziell und nicht unbedingt historisch.![]()
Ich glaub, es wird echt Zeit, dass die Russen mal Ordnung schaffen im IS-Gebiet. Von Assad kann man halten, was man will. Aber IS und Als-Nusra sind definitiv 'ne Verschlimmbesserung.
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
Von Außen betrachtet ist mir ein stabiler Diktator lieber, als ein unstetiges Chaos.
-Auch wenn es eine sehr egoistische Betrachtungsweise ist.
Aber so scheisse dies auch ist und so kalt es sich auch anhört, aber irgendwie scheint es trotzdem besser als das was gerade dort abgeht.
Also bist du der Auffassung, dass man die entsprechenden Konflikte nicht beeinflussen (millitärisch), stattdessen unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen sollte?
), und damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen: Unabhängig davon wer den IS, die Taliban oder wen auch immer unterstützt hat, diese Organisationen sind überhaupt nur als Reaktion auf eine Diktatur entstanden. In Afghanistan war es eine sowjetische Marionettenregierung, im Irak Hussein, und in Syrien Assad. Insofern ist es ein bisschen naiv zu glauben, das Diktaturen zwar unschön sind, aber wenigstens Stabilität erzeugen, denn genau das Gegenteil ist der Fall, und zwar beinahe immer. Und bis jetzt sind vielleicht eine Mio. Menschen nach Deutschland gekommen.
Ich kenne für Deutschland jetzt keine aktuellen zahlen, aber ich habe vor ein paar Tagen gelesen dass bei den Ösis selbst jetzt noch täglich 10-15k ankommen - trotz Orbans Zaun usw.Proof?
Insofern ist es ein bisschen naiv zu glauben, das Diktaturen zwar unschön sind, aber wenigstens Stabilität erzeugen, denn genau das Gegenteil ist der Fall, und zwar beinahe immer.
Natürlich ist jetzt in Syrien eine Situation eingetreten wo es keine andere Priorität geben kann als den IS radikal zu bekämpfen, aber was ist danach? Genau das selbe in Ägypten. Die haben sich einen Islamisten als Präsident gewählt, der nicht nur völlig rückständig war, sondern auch höchst inkompetent. Als der vom Militär abgesetzt wurde haben sich erstmal alle (auch hier) gefreut. Und jetzt? Der Sinai ist de-facto zur völlig unkontrollierten Zone geworden, und in Ägypten herrscht Terror.
Es ist eine Illusion zu glauben das Unterdrückung zur Ruhe führt, und eine noch größere Illusion ist es zu glauben, das Völker sich unterdrücken lassen nur weil das für uns im Westen irgendwie angenehmer ist.
Unabhängig davon wer den IS, die Taliban oder wen auch immer unterstützt hat, diese Organisationen sind überhaupt nur als Reaktion auf eine Diktatur entstanden.
Wirklich traurig, dass sich eines der reichsten Länder der Welt keine besseren Schulen leistet.
Unsinn. Vor Erfolg flüchtet keiner
Der IS ist nicht als Reaktion auf einen Dikator entstanden, sondern dadurch, daß nicht nur einer entfernt wurde (Hussein), sondern die Amerikaner auch noch so blöd waren, die gesamte gesellschaftliche Struktur aufzulösen, indem sie Eliten, Verwaltung und Militär entmachtet haben. Diese standen vor dem nichts undstatt sich ihrer zu bedienen hat man die Saat für Unruhe und Gewalt gesät.
Gut möglich dass ich z.B. etwas naiv darüber denke, aber jetzt wo man die Folgen sieht, was ist da wichtiger?
Bashar al-Assad mit aller Kraft zu entfernen oder ihn notgedrungen für absehbare Zeit zu akzeptieren und den IS auszulöschen?

Die Geschichte tut uns halt nicht immer den Gefallen dem Ideal von Gut gegen Böse so nahe zu kommen wie im zweiten Weltkrieg. Und wenn der Westen sich dann noch derart dilletantisch und dumm verhält, wird aus einer höchst komplizierten Situation schnell eine unlösbare. Wenn das Kind erstmal in den Brunnen gefallen ist ist es halt nass...Das frage ich mich selber wenn ich lese was so in der Welt gerade passiert. Was jetzt? Eingreifen, nicht eingreifen? Was ist besser für die Mehrheit der Bevölkerung? Darf man eine Minderheit leiden lassen oder muss man versuchen diese zu schützen und macht dadurch vielleicht der Mehrheit das Leben schwer oder andersherum?
Ich sage ja dass die Regierung Assad tausende Menschen getötet hat etc.
Aber genauso ist es jetzt mit dem IS und das noch viel schlimmer. Momentan finde ich Russlands Sicht der Dinge gar nicht verkehrt und stehe auch eher auf der Seite Assad gegen den IS zu unterstützen, wobei ich nicht sage dass ich die Assad Regierung toll finde. Aber im Moment scheint es mir das kleinere Übel zu sein.
Der IS ist nicht als Reaktion auf einen Dikator entstanden, sondern dadurch, daß nicht nur einer entfernt wurde (Hussein), sondern die Amerikaner auch noch so blöd waren, die gesamte gesellschaftliche Struktur aufzulösen, indem sie Eliten, Verwaltung und Militär entmachtet haben. Diese standen vor dem nichts undstatt sich ihrer zu bedienen hat man die Saat für Unruhe und Gewalt gesät.
Dann haben sie versucht mit ihrem Militär das Land zu stabilisieren, was natürlich nicht funktionieren konnte und haben sich letztendlich verpißt.
Sie haben kein Land befreit, sondern 100 tausende getötet und das Land ins Chaos fallen lassen.
Aber egal, auch wenn sie die Strukturen in Ruhe gelassen hätten, wäre das Resultat dasselbe. Der Irak hatte zu viele Diktatoren in Folge gehabt, als dass jemand plötzlich auf Demokratie hätte umschalten können.
Nein. Nicht das Selbe. Denn fehlende Demokratie ist nicht das Problem, sondern fehlende Verwaltung.
Assad als Verteidiger von Irgendwas? Da habe ich aber diktatorischere Beschreibungen von ihm in der Presse in Erinnerung.es wird so getan als würde Assad der Verteidiger der Alewiten und der Christen sein, und als ob diese Bevölkerungssteile in stützen würden. Dem ist aber nicht so. Was passiert jetzt wenn der IS aus Syrien vertrieben wird? Dann hast du immer noch die FSA, die in den letzten Monaten ein nicht für möglich gehaltenes Comeback gefeiert hat.
Wir haben es mit einem richtigen Stellvertreterkrieg zu tun, und letztlich geht es um die Vormacht in der Region zwischen Saudi-Arabien und seinen sunnitischen Partnern auf der einen Seite und dem schiitischen Teheran auf der anderen Seite. (...) Während der Iran Syriens Machthaber Baschar al-Assad unterstützt, dessen herrschende Minderheit der Alawiten ihre Wurzeln im schiitischen Glauben hat, stärken das Königreich Saudi-Arabien und andere sunnitische Mächte den Rebellen den Rücken.