bin ich auch der Meinung, dass diese Satiriker nicht ganz bei Trost mit ihrer Hetze und ihrem Hass sind. Nur weil man etwas tun darf, heiß das nicht, dass man etwas tun muss.
Also, ich bin ja auch Gegner von Pegida, ich verteidige Moslems in vielen Diskussionen, mir macht Pegida angst.
Aber einer Aussage wie oben kann ich einfach nicht zustimmen.
Denn trotzdem ich schon oft als Moslemversteher/-freund/-arschkriecher bezeichnet wurde, obwohl manch einer denkt, ich sei Deutschenhasser oder selbst Moslem, mag ich den Islam trotzdem nicht und hoffe inständig auf Zeiten, wo man den Islam wieder sachlich kritisieren kann, ohne, dass Rechte daraus ihre Munition für ihre Fremdenfeindlichkeit beziehen.
Und Satire ist nun mal keine Hetze per se, sondern eher Kritik. Was auch nichts mit Hass zu tun hat.
Der Islam ist nun mal Quatsch, wie auch das Christentum oder Judentum.
Und gerade weil dies alles Quatsch ist, kann ich auch gegen Xenophobe Argumente liefern, dass weder ein Moslem, noch ein Christ oder ein Jude in irgend einer Form ein schlechter Mensch ist, nur, weil er/sie an seine Schriften glaubt.
Denn alle Gläubigen legen ihre jeweilige Schrift in der absolut überwiegenden Masse so aus, dass es dadurch eben nicht zu Konflikten mit Andersgläubigen kommt, dass sie darin maximal eine Richtung für ihr Leben sehen, keine 1:1 Anleitung für den Alltag. Weil letzteres einfach auch unmöglich wäre, eben, weil sich alle drei Religionen innerhalb ihrer eigenen Welt selbst widersprechen.
Und genau das, alles als Quatsch zu empfinden, lasse ich mir nicht nehmen und würde es bei entsprechendem Talent als Satiriker, wenn ich einer wäre, auch mit Karikaturen ausdrücken wollen. Nicht nur gegen den Islam, auch gegen die anderen Religionen. Wobei es jedem frei steht, sich da auch nur auf eine Religion einzuschießen.