Sehr ruhig erzählter Spionage Thriller, angesiedelt in Hamburg, basierend auf einer Geschichte von John Le Carré, von dem auch das grandiose "Dame, König, As, Spion" stammt. Philip Seymour Hoffman (in einer seiner letzten Rollen) spielt großartig den muffeligen deutschen Geheimdienstler. Und auch der deutsche Cast rund um Nina Hoss kann durchaus überzeugen. Hamburg wirkt in dem ganzen Film sehr dreckig, heruntergekommen und viele der Spielorte versprühen einen morbiden 70er Jahre Charme.
Wer auf einen Spionagefilm alá Bond oder Bourne hofft, wird enttäuscht. Wer nüchtern erzählte gute Geschichten mag, der wird auch mit dem Film etwas anfangen können. Trotzdem hat mir "Dame, König, As, Spion" etwas besser gefallen.
7/10
Leider kompletter Murks. Ich mochte Ted mit seinem Brachialhumor und den vielen Anspielungen. Leider zündet in MacFarlanes Nachfolgefilm kaum ein Gag und alles wirkt sehr platt. Außerdem haben mir der Titel des Films, sowie der Trailer suggeriert, dass die "Million Way to Die" eine Rolle spielen. Leider erzählt der Film aber eine völlig austauschbare Westerngeschichte, in der vereinzelt mal Leute sterben. Und zwar völlig zusammenhanglos. Meine Erwartungen an den Film waren schon nicht hoch, aber sie wurden noch deutlich unterboten. Für mich ein klarer Flop.
3/10
Mit einem Wort: Anders!
Der Film erzählt die Geschichte eines demenzkranken Mannes, der glaubt in einer Lotterie eine Million Dollar gewonnen zu haben. Um das Geld abzuholen versucht er von Montana nach Nebraska zu kommen. Nachdem seine Frau und sein Sohn ihn immer wieder davon abzuhalten versuchen, gibt sein Sohn schließlich nach und begleitet ihn. Den Film ein Roadmovie zu nennen trifft es nicht, eine Buddymovie ist er auch nicht wirklich. Ist es ein Drama? Eine Komödie? Eine Einordnung in Genres wird dem Film nicht gerecht. Er erzählt seine Geschichte mal rührend, mal lustig, mal nachdenklich, meist sehr ruhig und geerdet und konsequent in Schwarz Weiß.
8/10