[Politik und Gesellschaft] Berliner Bezirksparlament plant Coffeshop zur Eindämmung des Drogenhandels

Das Berliner Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg möchte mit dem bundesweit ersten den Drogenhandel im angrenzenden Görlitzer Park reduzieren.

Zur Realisierung des Vorhabens wird seitens der Grünen-Bezirksfraktion ein Antrag zur Genehmigung für das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
erarbeitet. Man hofft, dass das eine Ausnahmegenehmigung zur kontrollierten Abgabe von Cannabis aus öffentlichem Interesse erteilt.

Quellen:


 
Woher kommt eigentlich der Glaube der Staat würde die bessere Qualität anbieten? Ich mein es ist so viel Mist bei Produkten enthalten die auch so frei erwerblich sind...
Desweiteren was bringt dieser Coffeeshop gut man darf dort also Marihuana kaufen aber der Besitz von Drogen ist weiterhin strafbar? Echt geil, weniger Arbeit zum Jahresende für die Polizei.
 
Woher kommt eigentlich der Glaube der Staat würde die bessere Qualität anbieten?
Weil der Staat die Pflicht hat, die Gesetze einzuhalten und dies auch sicher zu stellen.
Herr Müller, will sein Dope mit Abführmittel strecken und es dann verticken? Tja, wenn der Verkauf legal ist, dann klopft ihm die Behörde auf die Finger.
Es soll ja sogar Behördenmitarbeiter geben, die auf Verdacht hin das Mehl von Bäckern kontrollieren.
 


Und das Gesetz für die Qualität von Marihuana findest Du bitte wo? Sieh Dir doch an was alles in Kippen drin ist.
 

Und das Gesetz für die Qualität von Marihuana findest Du bitte wo? Sieh Dir doch an was alles in Kippen drin ist.
Ach komm, wie wäre es, wenn man als Deutscher in ein Nachbarland namens Niederlande schaut und sich ansieht, wie es um die dort verkaufte Qualität aussieht?
Sind die Duetschen echt so blöde, dass sie das mit der Qualität nicht hinbekommen würden?
 
Sieh Dir doch an was alles in Kippen drin ist.

Und das wird jetzt auch immer mehr reguliert, siehe Verbot von Menthol. Und wie schon gesagt wurde, hat die Niederlande es auch hinbekommen. Was auf offener Straße teilweise für Sachen enthalten sind, wäre meißt auch so in Deutschland verboten.

Berichtet wird von diversen metallischen Zusätzen, Sand, Zucker, Salz oder einfach Erbsenmehl. Hin und wieder werden auch sehr gefährliche Streckmittel wie Quecksilber und Blei in den Proben vermutet.
Das am weitesten verbreitete Streckmittel scheint derzeit "Brix" zu sein, ein Produkt, das ausschließlich zum Strecken von Marihuana verkauft wird. Es enthält Flüssigkunststoff und Zucker, die an den Blüten so antrocknen, dass der Betrug oft nicht sofort erkannt wird.

Viele Meldungen drehen sich auch um "unbekannte Verunreinigungen". Die Leute merken, dass mit dem "Gras" etwas nicht stimmt, haben aber keine Möglichkeit, es testen zu lassen.

Das gestreckte Kraut führte in den meisten Fällen zu teils heftigen Nebenwirkungen: Kopf-, Hals- und Bauchschmerzen gehören ebenso dazu wie Übelkeit, Erbrechen, Lähmungen, Vergiftungen, Zittern und Angstzustände.



Bei einem staatlichen Verkauf wird es solche Streckmittel einfach nicht geben, Gesetz hin oder her. Übrigens kann ich mir auch Tabak in Deutschland kaufen, der frei von Zusatzstoffen ist. Wenn du also die Marlboro voller Zucker rauchst, bist du selbst Schuld, denn schließlich hast du die Wahl. Die jeweiligen Zusatzstoffe sind aber, im Gegensatz zu dem Straßenverkauf von Cannabis, öffentlich bekannt, und zwar zwingend durch entsprechende Gesetze. Genau so gibt es gewisse Stoffe, die als Zusatz für Tabak verboten sind.
 
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Und wenn der Staat Gras verkauft, dann werden zumindest bekanntermaßen giftige Streckmittel nicht mehr enthalten sein (dürfen). Genau so, wie du ja auch bei öffentlich verkauftem Alkohol davon ausgehen darfst, dass du beim Konsum nicht blind wirst oder direkt verreckst.
Was jetzt natürlich die Qualität im Sinne von THC-Gehalt der Ware angeht, gut, das sei mal dahingestellt. Aber auch hier gilt denke ich: Wenns erlaubt wird und der Verkauf und die Herstellung öffentlich kontrolliert werden, dann wird auch eine gewisse Konkurrenz entstehen, die zumindest für eine weit einheitlichere Qualität sorgen wird.
 
Denke sogar dass der THC-Gehalt eine Obergrenze haben sollte, denn die harten Dinger in Holland sind schon echt nicht mehr ohne. :D
Aber der THC-Gehalt sagt ja absolut nichts über die Qualität ansich aus, sonst hätte Spiritus ja auch mehr Qualität als ein guter Whiskey.
 
Das ist ein schwieriges Thema, genauso wie die Geldspielautomaten oder die Rauchverbote. Die Fragen bei solchen Sachen sind immer: Was möchte man eigentlich damit genau erreichen, und kommt man mit den möglichen Mitteln überhaupt zum Ziel.

Haschisch ist in normaler Dosis eine harmlose Beruhigungsdroge die hauptsächlich von jungen Leuten konsumiert wird. Das Bedürfnis, mal andere Sachen auszuprobieren, wird man bei 20-jährigen wohl nicht abschalten können. Problematisch sind jedoch Dauerkonsum, erhöhte und halluzinogene Dosen des Wirkstoffs (zum Beispiel durch Neuzüchtungen in selbstgezogenen Pflanzen) und das Abgleiten in ein kriminelles Milieu, das daran interessiert ist, den Kunden dauerhaft zu binden (zum Beispiel indem auch andere Drogen mit erheblich höherem Suchtpotential angeboten werden).

Wenn man den Markt in einem Park ausdünnen oder vernichten möchte, dann erscheint die Einrichtung eines Coffee Shops sinnvoll.

Die Erfahrungen aus den Niederlanden zeigen aber, dass dann Drogentourismus entsteht. Es werden in Folge viele Jugendliche aus einem Einzugsgebiet von 100-200 km in Gruppen anreisen, und das sogar als Wochenendtrip inszenieren. Fern der Heimat wird man sich dann nach dem Shopping im anliegenden Park ein schönes Picknick feiern, viel Geld hat man nicht, also bringt man Musik und Getränke gleich mit... Lange Rede, kurzer Sinn: Das Grauen. :D

In den Niederlanden ist man schon vor vielen Jahren dazu übergegangen, im Genzgebiet deutsche Besucher gar nicht mehr in die Coffee Shops hineinzulassen, nicht weil man um ihre Gesundheit besorgt ist, sondern weil das an Wochenenden oder Feiertagen ganze Innenstädte lahm gelegt hat.

Ich denke in einem Fall wie in Berlin, wo es nur um einen einzelnen Park geht, ist es vielleicht einfacher, den Handel mit Polizeieinsätzen in eine abgelegene Ecke des Parks abzudrängen, wo man die Leute unter Polizeipräsenz gewähren lässt, und aus dem Rest des Parks holt man die Leute eben raus. Das ist vermutlich effizienter, denke ich.
 
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Gemeint war: Eine erhöhte Dosierung ist gefährlich. So etwas kann Psychosen hervorrufen und hat wenig mit dem zu tun, weshalb Menschen in manchen Kulturkreisen seit ein paar tausend Jahren Haschisch rauchen.
 
Denke sogar dass der THC-Gehalt eine Obergrenze haben sollte
Was natürlich u.U. dem organisierten Verbrechen wieder in die Hände spielen könnte... Ist jetzt aber reine Spekulation.
Aber der THC-Gehalt sagt ja absolut nichts über die Qualität ansich aus, sonst hätte Spiritus ja auch mehr Qualität als ein guter Whiskey.
Nur dass Spiritus auch nebenbei hoch giftig ist.
Ich denke, das ist bei Alkohol eine etwas andere Sache. Aber Gras wirst du doch wohl kaum wegen des Geschmacks konsumieren, oder? Und wenn vor allem die Wirkung zählt, dann ist der THC-Gehalt ja zumindest auch ein entscheidendes Kriterium.
Natürlich zählen auch so Sachen wie Wirkdauer, Art der Wirkung und so weiter mit rein.
 
enke sogar dass der THC-Gehalt eine Obergrenze haben sollte, denn die harten Dinger in Holland sind schon echt nicht mehr ohne.

Wenn man eine Flasche Vodka kauft, dann weiss man, dass eine ganze Flasche zu trinken nicht gut ist..Also raucht man auch nicht so viel von starkem Material..logisch. Gesetze schützen nicht vor Dummheit.

Cannabis löst keine Psychosen aus. Cannabis kann vorhandene Psychosen zum ausbruch bringen. Das sind zwei Paar Schuhe.
 
Ach komm, wie wäre es, wenn man als Deutscher in ein Nachbarland namens Niederlande schaut und sich ansieht, wie es um die dort verkaufte Qualität aussieht?
Was allerdings nicht an staatlicher Kontrolle liegt! Im Gegenteil, der Anbau ist auch in den Niederlanden strengstens verboten (diese absurde Tatsache wird übrigens im Moment bei den Nachbarn sehr heiß diskutiert).

Der grund für die gute Qualität da ist ein anderer: Reguläre Geschäfte legen, im Gegensatz zu Straßenverkäufern, durchaus Wert auf zufriedene (Stamm)Kundschaft.
 
Ja klar, und falls die Qualität tatsächlich offiziell kontrolliert würde, wäre das sogar noch besser als in Holland.
 
Was allerdings nicht an staatlicher Kontrolle liegt! Im Gegenteil, der Anbau ist auch in den Niederlanden strengstens verboten (diese absurde Tatsache wird übrigens im Moment bei den Nachbarn sehr heiß diskutiert).
Die Kontrolle auf schädliche Inhaltsstoffe scheitert nicht an der Legalität bzw an der Illegalität der Herstellung.
 
Doch, durchaus. Der Anbauer ist nämlich die einzige Stelle, an der sich sowas überhaupt sinnvoll kontrollieren ließe.
 
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