[Politik und Gesellschaft] Berliner Bezirksparlament plant Coffeshop zur Eindämmung des Drogenhandels

Das Berliner Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg möchte mit dem bundesweit ersten den Drogenhandel im angrenzenden Görlitzer Park reduzieren.

Zur Realisierung des Vorhabens wird seitens der Grünen-Bezirksfraktion ein Antrag zur Genehmigung für das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
erarbeitet. Man hofft, dass das eine Ausnahmegenehmigung zur kontrollierten Abgabe von Cannabis aus öffentlichem Interesse erteilt.

Quellen:


 
Genau. Sich ganz legal bekiffen dürfen. Finde ich eine super Idee.

Ich wäre eher dafür, dass man die Strafen für den Konsum in der Öffentlichkeit drastisch erhöht und zwar so, dass es richtig weh tut. Beim ersten mal könnte man den von Bremen aufnehmen und Konsumenten damit drohen, dass sie den Führerschein verlieren und beim ersten mal gleich deswegen, damit gar nicht erst angefangen wird, so nach dem Motto beim ersten mal passiert eh nicht viel. Den Lappen gibt es dann erst nach dem so genannten Idiotentest wieder - der Name passt in dem Fall sogar.

Meine Meinung
 
Was wohl Mr. Mackey dazu sagen würde? ;)
Es könnte sich in etwa so anhören ....
Nicolo Witte, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Vereins "Keine Macht den Drogen" spricht gar von "blankem Unsinn". Und redet sich in Rage: "Die Botschaft wäre völlig falsch, das hieße ja, dass wir uns all die Jahre geirrt haben und Cannabis nicht so schlimm ist - ist es aber doch!"
Oh Gott, die Drogenpolitik könnte in den letzten Jahrzehnten völlig falsch gewesen sein. Das aber zugeben darf einfach nicht sein. Da wursteln wir lieber so weiter wie bisher, bevor wir auch nur einen Fehler zugeben.

Tja, da sollen lieber Glühwein bis zum abwinken saufem, den anderen Weihnachtsmarktbesuchern auf die Kleidung kotzen, andere anpöbeln, randalieren und dem einen oder anderen aufs Maul hauen, sich dann krank schreiben lassen und keiner regt sich darüber auf. Ist ja schliesslich Weihnachten, ABER so ne Kifferbude geht echt nicht.
 
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Davon wirds den Süchtigen auch nicht besser gehen. Wobei ich eine Kombination aus beidem gut finden würde. Also sowohl extrem hohe Strafen wenn das Zeug illegal gekauft wird wie auch Shops wo man legal in angemessenen Mengen für den eigengebrauch kaufen kann.
 
Stimmt. Wenn man einen Mörder lebenslang wegsperrt wird das Opfer auch nicht wieder lebendig, also lassen wir es gleich bleiben, sofern nicht von einer Wiederholungstat auszugehen ist.

Entschuldige, GERADE wenn jemand süchtig ist sollte er den Führerschein abgeben müssen, da davon auszugehen ist, dass auch berauscht am Straßenverkehr teilgenommen wird.
 
Gibt viele die sich schon mit 16 auf den Führerschein freuen oder Mofa fahren. Als Alternative könnte aber der Wochenarrest herhalten, wobei ich schon wieder das Gegenargument höre, dass das für einige erstrebenswert sein könnte, weil das ja ach so cool ist wenn man mal im Bau war.
 
Ich verstehe Cyperfriend nicht so wirklich, wenn die kiffen ohne jemand anderen damit zu stören oder zu gefährden... watt solls? anders siehts aus, wenn die breit auto fahren, aber das ist genau das selbe wie beim alkohol.
Jetzt mal im ernst, jemand zündest sich auf ner party nen joint an und verliert dafür seinen führerschein... wo ist da die verhältnismäßigkeit? ausserdem ist der konsum von drogen in deutschland nach wie vor NICHT strafbar, nur besitz, handel etc
 
Jetzt mal im ernst, jemand zündest sich auf ner party nen joint an und [...]
stinkt die ganze Nachbarschaft voll. Leider kann man bei Zigaretten noch wenig machen, aber auch hier wird sich über kurz oder lang eine Lösung finden, wenn mehr und mehr Mieter die . In unserer grünen Gesellschaft tritt ja auch mehr und mehr die Gesundheit in den Vordergrund. Wenigstens etwas positives :D

Edit: Im übrigen hatte ich mal einen Nachbarn der sich so ein Zeugs reingezogen (sogar angebaut) hat und mich im Wahn dann angriff. Seither reagiere ich vielleicht ein klitzekleines bisschen überempfindlich auf das Thema.
 
wenn ich deinen gedankengang weiterspiele kann man mit der argumentation wirklich alles verbieten. rauchen, musik, parties, fussball, einfach alles.... jemanden vorzuschreiben, wie er sein privatleben zu leben hat, auch wenn andere davon nur am rande mit in berührung kommen, halte ich für eine sehr sehr gefährliche einstellung...
ausserdem ist mir die miete scheiss egal, wenn ich mich mit dem hauseigentümer über sowas streiten sollte, dann brauche ich einen guten psychologen wegen schizophrenie ^^
 
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Persönlich finde ich's ganz gut.

Frag mich allerdings wie viel das Gramm Weed in so einem Coffee-Shop kosten dürfte?
Momentan kostet 1g Weed um die 10€, daraus lassen sich 2 bis 3 Tüten bauen wenn man sparsam ist.

Bin gespannt :coffee:
 
Das Beispiel mit dem Mörder ist total blödsinnig und unangebracht als Reaktion auf meinen Post. ;) Um das nochmal zu wiederholen, ich bin FÜR eine Verschärfung der Strafen. Sowohl bei illegalem Besitz wie auch bei Konsum oder Autofahren unter eben diesem. Allerdings denke ich, dass geringe Mengen absolut unproblematisch legal zu erwerben sein sollten. Klappt ja in Holland auch gut. Spricht für mich nichts dagegen.
 
Übrigens wäre auch zu bedenken, ob so ein krimineller Drogensüchtiger nicht einfach ohne Führerschein weiter fährt ;)
 
[...]im angrenzenden Görlitzer Park[...]
Ich bin dafür, weil ich jmd. aus Görlitz kenne! :D

btt:
Aber jetz ma ernsthaft, ich glaub nicht, das in D sowas flächendeckend kommt. Da gibt es immer noch zu viele konservative, aber bis zur Gehirnlähmung Bier und Schnaps saufende, Ommas un Oppas in der Regierung die das für eine Einstiegsdroge auf dem Weg zum Heroin sehen.
 
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Frag mich allerdings wie viel das Gramm Weed in so einem Coffee-Shop kosten dürfte?
Ich lebe noch mit der Hoffnung, dass so etwas den Preis senken und die Qualität (Stichwort: Streckung) verbessern dürfte. Wenns dann gewisse offizielle Hanfbauern gäbe, dann gäbs ja auch eine öffentliche Konkurrenz.


Wobei die Holländer ja leider seit einiger Zeit unter dem europäischen Druck auch zu wanken beginnen und Coffeeshops schließen :unknown:

Ich kann die Argumentation und die Härte der Reaktion vom Cyperfriend absolut nicht nachvollziehen. Natürlich sind Drogen ein heißes und leidenschaftlich diskutiertes Thema. Die einen halten es für "ganz schlimm" und "Einstieg in die harten Drogen", die anderen sagen, dass Studien beweisen, dass Cannabis für den Körper weniger schädlich ist als Alkohol.
Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass ich den ganzen Rummel darum nicht verstehe. Finds nett, ab und zu mal einen zu rauchen, und würde mich freuen, wenn das doch mal einigermaßen flächendeckend eingeführt würde. Ich hoffe auch, dass das auch mal ein Schritt in die richtige Richtung ist.
Nur weil ich seit 7 Jahren oder so ab und zu mal einen durchziehe bin ich bisher weder in die Beschaffungskriminalität abgerutscht, noch habe ich andere härtere Drogen ausprobiert. Im Gegenteil habe ich das sogar ausdrücklich nicht vor.

Checke halt nicht, wie sich manche Leute so komplett darüber aufregen können. Irgendwann kommts noch so weit, dass man sich hier in der Öffentlichkeit um die Flasche Bier ne braune Papiertüte wickeln muss.
 
Checke halt nicht, wie sich manche Leute so komplett darüber aufregen können. Irgendwann kommts noch so weit, dass man sich hier in der Öffentlichkeit um die Flasche Bier ne braune Papiertüte wickeln muss.

Das ist eben das, was ich auch immer nicht so ganz nachvollziehen kann. Aber es wird eben leider von den meisten Massenmedien immer so dargestellt, dass man gleich im übelsten Underground gelandet ist, wenn mann mal ein Tütchen qualmt. Dabei würde ich sagen, das gerade Cannabis NICHT als Einstieg für härtere Drogen fungiert. Ich habe noch nie erlebt, dass sich die Leute zukiffen und sich dann in der Chillout-Area noch ne Pille schmeißen. Allerdings hab ich schon genug Alkohol-Trinkende gesehen, die eben Dies noch für nötig hielten, egal wie zugesoffen sie schon waren.
Will damit nur sagen, das aufgrund meiner Erfahrungen keine Korrelation zwischen Einnahme von Cannabis und "härterern" Drogen besteht. Eher noch bewegt Einen übermäßiger Alkoholgenuss dazu, "einen Schritt weiter zu gehen".

Also: Wie Oben schon erwähnt, in dem Fall möglicherweise eine sinnvolle Maßnahme, dennoch die flächendeckende Einführung halte ich für utopisch...Gerade in Anbetracht der aktuellen Regierungssituation.
 
Ich wäre eher dafür, dass man die Strafen für den Konsum in der Öffentlichkeit drastisch erhöht und zwar so, dass es richtig weh tut. Beim ersten mal könnte man den von Bremen aufnehmen und Konsumenten damit drohen, dass sie den Führerschein verlieren und beim ersten mal gleich deswegen, damit gar nicht erst angefangen wird, so nach dem Motto beim ersten mal passiert eh nicht viel. Den Lappen gibt es dann erst nach dem so genannten Idiotentest wieder - der Name passt in dem Fall sogar.

dafür! gleich beim ersten bier! es geht doch um bier, oder? :confused:
 
Oh Gott, die Drogenpolitik könnte in den letzten Jahrzehnten völlig falsch gewesen sein. Das aber zugeben darf einfach nicht sein. Da wursteln wir lieber so weiter wie bisher, bevor wir auch nur einen Fehler zugeben.

Kirche ftw - lasst uns Hexen verbrennen, kann ja nicht sein, dass die Kirche sich damals geirrt hat. Und präventiv sollten alle Physiker, Chemiker, Mathematiker, Psychologen,.... schon mal Publikationsverbot bekommen, wo kämen wir denn hin, wenn plötzlich irgendetwas neues herausgefunden wird, das alte Erkenntnisse in Frage stellt?


Genau. Sich ganz legal bekiffen dürfen. Finde ich eine super Idee.

Ich wäre eher dafür, dass man die Strafen für den Konsum in der Öffentlichkeit drastisch erhöht und zwar so, dass es richtig weh tut.
Ja, das mit den Strafen funktioniert ja immer wieder super. Schauen wir mal auf Amerika, da gibts die Todesstrafe, das hat so eine abschreckende Wirkung, dass es dort nahezu 0 Kriminalität gibt. *THUMBS UP*


Entschuldige, GERADE wenn jemand süchtig ist sollte er den Führerschein abgeben müssen, da davon auszugehen ist, dass auch berauscht am Straßenverkehr teilgenommen wird.
Sag das mal bitte ebenfalls über jeden Menschen, der Alkohol trinkt. Wieviele Tote bei Verkehrsunfällen gibt es denn, dadurch, dass der Unfallverursacher Alkohol getrunken hat und viele Tote bei Verkehrsunfällen gibt es, bei denen der Unfallverursacher Cannabis konsumiert hat?
Noch eine Frage: Wie lange hält der Rauschzustand von Cannabis noch gleich?
 
Um Himmels willen. Die Friedrichshainer wieder. Aus der Ecke kommt echt nur Müll. (Die Kreuzberger nehme ich da mal raus, da sowas immer aus der Friedrichshain Ecke kommt.) Wenn man bedenkt, welches Klientel sich in dem Bezirk festgesetzt hat, wundert mich gar nichts.

Alle Macht den Drogen :m
 
Ich halte es für eine sehr gute Idee Coffeeshops einzuführen. Es gibt eigentlich für alle Beteiligten nur Vorteile:

1. Der Staat kontrolliert die Qualität, es werden keine anderen Drogen wie Chrystal oder sonstiger Scheiß darein gemischt
2. Der Staat bekommt die MwSt.
3. Der Dealer arbeitet legal und zahlt auch Steuern und Sozialabgaben
4. Der Konsument trifft sich nicht an dunklen Orten mit dubiosen Typen
5. Die Polizei wird entlastet, da die Delikte in Zusammenhang mit dem Besitz und Verkauf von Gras wegfallen
6. usw.

Der Vertrieb mit dem Alkohol funktioniert ja auch wunderbar, und der Staat verdient kräftig mit.
Wer kiffen will, der wird sowieso kiffen; da ändern Gesetze ziemlich wenig dran.

bye bye
 
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