EU: Verschärfung des nationalen Waffenrechts

Ein kleiner Fehler hat sich bei Österreich eingeschlichen:
Alle nicht-halbautomatischen Waffen mit >60cm Länge sind frei ab 18 Jahren, darunter fallen auch militärische Karabiner wie der bekannte K98k und beinahe alle militärischen Präzisionsgewehre.
Ausgenommen davon sind nur Schrotgewehre mit Vorderschaftrepetier-System ("Pumpguns") und Gewehre im Kaliber 12,7x99mm Nato (=.50BMG)
 
Gibts bei euch schon ein zentrales Waffenregister?
In Österreich gibts das schon.
 
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  • #83
Ja, auch wenn man nicht so ganz in der Lage ist das vernünftig zum Laufen zu bekommen. Eher traurig als alles andere.

Es scheint immerhin schon etwas Reaktion seitens der LWB zu geben. Sogar europaweit: firearms-united.eu/ Also alle mal brav unterstützen! ;)
 
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@Nerephes:Wenn du denkst, beim Bund würde kein Scheiß passieren, verrät mir dass das du nie gedient hast.
Wo sonst bekommt ein 18 Jähriger Gefreiter den Schlüssel zu einer Waffenkammer mit ein paar hundert G36, ~20 MG3 und 6 Panzerfäusten?

Ich sagte nicht, dass beim Bund keine Scheiße passiert.

Ich sagte:

Ein Soldat erhält eine Waffe weil er sie benötigt.

So wie bei Polizisten auch.

Wenn die Waffe nicht mehr benötigt wird, muss er sie wieder abgeben.

Zudem ist es bei Soldaten so, dass wenn einer eine Waffe hat 10 andere drum rum auch eine haben.

Also kann er nicht viel schize mit machen.

Mit dem "Also kann er nicht viel schize mit machen" meinte ich: Wenn er Amok laufen würde, würde recht schnell zurück geschossen.

Und nicht: Die handhaben ihr Waffen stets mit größter Sorgfalt und Disziplin.

Klar murksen die auch damit rum, nur ist das der Unterschied zwischen dämlicher Blödelei und mutwilliger Böswilligkeit.
 
um nochmals die schöne Statistik von Seite 1 aufzugreifen...die wurde mittlerweile kommentiert, darin finden sich auch die Illegalen Waffen aufgelistet mit einen recht dunklen Wert.

Ich behaupte, je strenger das Gesetzt, desto umfangreicher wird der Illegalge Handel und markt und desto mehr Illegale Waffen wird es geben.
Frag mich schon die ganze ZEit, warum eigentlich nie die Illegalen Waffengebräuche soviel Aufmerksamkeit in den ZEitungen erhalten.

Hier wird wie so oft der Schütze und Jäger unter Generalverdacht gestellt.
 
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  • #86
Das ist ja das Paradoxon, die EU scheint ja erkannt zu haben, dass man im europäischen Ausland teils viel leichter an Waffen kommt als zum Beispiel in Deutschland daher soll das Waffenrecht international genormt und angepasst werden. Ist ja erstmal gar nicht so verkehrt. Nur setzt man jetzt nicht an den Stellen an an denen es Sinn machen würde sondern kommt wieder mit Auflagen um eine vollständige Entwaffnung vorannzutreiben.
 
Das wird ohnehin interessant, manche Länder haben ein Recht auf Waffenbesitz in der Verfassung stehen.
Beispiel Österreich, dort garantiert die Verfassung das Recht auf Waffenbesitz zur "Bereithaltung zur Selbstverteidigung innerhalb der Wohn- oder Betriebsräume oder eingefriedeten Liegenschaften"

"Wo das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei. Wo die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit."
- Thomas Jefferson
 
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  • #88
Und selbst wenn, bei Deutschland könnte ich mir ohne weiteres vorstellen dass so ein Mist die nächste Reform anstößt. :buh:
 
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  • #90
Verbot von GK Waffen. Kurzwaffenverbot wie in England. Zentrale Lagerung. Spezialsteuer auf Waffen und Munition.

Alles vorstellbar. *Kotzsmiley*
 
Was will man denn in Deutschland noch verschärfen?

Der einzige Schritt der noch bleibt ist Waffen in Schießstädten lagern oder ein Totalverbot.

Waffen in Schießständen zu lagern :T

Endweder es kommt zu massenhaften Einbrüchen in Schützenhäusern (Meist abseits gelegen, damit der Lärm die Nachbarn nicht stört und wegen "Querschlägern", man weiß wann dort betrieb ist und wann man freie Bahn hat) mit Diebstahl von massenhaft Waffen.

Oder aber die Vorkehrungen sind tatsächlich sehr sicher, das würde heißen das >80 % aller Vereine dicht machen würden, da mal eben 50k + für sowas kaum ein Verein hat.

Also wird das eher nicht passieren^^
 
Wir fahren mal eben von Flensburg nach München (950 Kilometer)
Brauchen bei 15 Km/h bei sehr, sehr Guten Verhältnissen etwa 64 Stunden.:D

Für lange Strecken gibts Züge, die schaffen auf Schienen locker 200km/h mit weniger menschlichem Fehlerpotential.
Dann verstaatlichen wir die Bahn wieder richtig und ab dafür, bei der Wahl zwischen "staatlich" und "privat unter staatlich geschütztem Monopol" entscheide ich mich eh lieber für staatlich. Denn letzteres verbindet aus Verbrauchersicht die Nachteile von staatlich und privat.

Aber selbst so komt man mit der Bahn mit Dauerkarten(oder häufigen Fahrten) auf lange Strecken preislich erheblich günstiger weg. Hier gilt also 1:1 die Waffenargumentation. Denn es spricht einfach rational nichts für schnelle Autos in Privatbesitz.


Ist Tatsache, denn je mehr potentielle Kunden desto größer die Nachfrage, je größer die Nachfrage desto leichter ist es ein rentables Angebot aufzustellen. Siehe geschietertes ALkoholverbot in den USA und Drogenkriege im allgemeinen. je restriktiver die Gesetze im Bezug auf Dinge sind die letztlich viele wollen desto schlimmer eskaliert die Situation.
 
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Spielt die Regelung überhaupt noch eine Rolle? Illegale Waffen für illegale Zwecke werden sowieso da gekauft wo es keine Gesetze gibt und da kann ein Land noch so viele Regelungen und Gesetze erstellen wie Sie will. Der Nachteil ist doch eig. nur der, das die Leute in Schützenvereine sind dann durch mühseelige Bürokratie müssen. Das kann kaum gross und sonderlich stören, wenn man die Waffe sinnvoll nutzen will. Wer das nicht will, kauft sich das Entsprechende Stück auf dem Schwarzmarkt...Ost-Europa ist nicht weit weg.

Sonst gibts bald die Waffe frisch aus dem 3-D Drucker.
 
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[...]Sonst gibts bald die Waffe frisch aus dem 3-D Drucker.

Bald = Jetzt. Siehe . Bisher ist das Lasersintern von Metall glücklicherweise noch nicht bezahlbar für den Privatmann. Das Design der Waffe selbst ist übrigens laut Hersteller für jeden verfügbar:
Solid Concepts chose to build the 1911 because the design is public domain.
Ich gehe mal davon aus, dass kriminelle Organisationen somit durchaus in baldiger Zeit ihre eigenen Waffen fertigen (wobei es wahrscheinlich immer noch zu teuer sein wird).

MfG
Mr. J
 
Warum sollten kriminelle Organisationen diesen Aufwand auf sich nehmen?
Glaubst du in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion interessiert es irgendwen, welche Gesetze im Land des Empfängers gelten?
 
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  • #96
Jetzt reichts nicht mehr, dass die EU Mist baut. Die CDU, die auf Nachfrage vor der Bundestagswahl noch explizit versprochen hat, dass sich am Waffengesetz nichts ändert scheint auch recht locker mit ihren Aussagen umzugehen...



Da kommts mir hoch.. :buh:
 
Na ja, bringen wird das nichts, weil Leute, die Waffen haben wollen, auch weiterhin daran kommen werden und sei es über den Schwarzmarkt.

Aber was ist der Grund, warum sie das mit den legalen Waffen noch weiter verschärfen wollen? Werden Aufstände befürchtet? :unknown:
 
Weil es immer ärgerlich ist wenn man Polizei/Militär auf Demonstranten schießen lässt und diese dann zurückschießen.

expertsagreeguncontrol.jpg
 
Dieses Argument halte ich für Blödsinn, nicht weil es theoretisch vielleicht funktionieren würde, sondern weil es sich nicht beweist. Die Regierung hat Dinge wie Flugzeuge, Panzer, Ressourcen und Medien Bestes Beispiel: Die Amerikaner in den USA haben Waffen, man nimmt ihnen alle Rechte und niemand demonstriert, oder schießt gegen die Regierung. Die einziges auf die die Amerikaner schießen, sind andere Bürger und das in einer Menge, in der die Medien darüber nicht mehr Berichten wollen. Die Waffenlobby in den USA hat Gesetze positioniert, die Mord legalisieren.

Mir ist eine Gesellschaft lieber, in der ich keine Waffen einfach so besitzen darf, als eine, die durch Angst und finanzielle Interessen, in eine Mad Max Simulation verwandelt wird.
 
Im Grunde hast du recht. Dennoch ist mir jetzt keine Situation bekannt wo die Polizei in den USA mit extremer Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen ist. Wenn sich dann doch mal einer der Bürger im einzelnen wehrt wenn Polizei oder Geheimdienste ungerechtfertigt vorgehen wirst du das in den Medien so sicherlich nicht mitbekommen, das sind dann alles böse Drogendealer und co.

Wobei ich denke, dass das in DE auch kein Hauptargument für den Waffenbesitz sein sollte. Aber da setzt nunmal jeder seine Prioritäten anders.
 
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