Wenn Politiker rechnen: Flaschenpfand zur Aufstockung der Rente/Stütze

800€ ist wirklich überdurchschnittlich würde ich sagen, der Durchschnitt liegt vermutlich irgendwo bei 600-700€.
Wenn man dann mal 400€ Miete (warm) abzieht, dann noch Fahrtkosten, Lebensmittel, usw. bleibt fürs feiern eigentlich nicht mehr viel übrig ...

Studentenbuden sind billiger und es bleibt immer noch mehr als einem armen Rentner oder Erwerbslosen, weil auch viele Posten wie Ansparen für kaputte Haushaltsgeräte, Bewerbungskosten etc wegfallen und man durch das Semesterticket auch viele Vergünstigungen hat, die halt die anderen nicht haben.
 


Also ich sehs mittlerweile schon als unhöflich Pfand in Mülleimer zu schmeissen, kommt doch eh in 5 Minuten einer es abholen, deswegen stellen wir die Sachen einfach immer auf den Boden, das man sie gut sehen kann. Gerade an Bushaltestellen etc kommt doch eh direkt einer es holen. Ist doch Blödsinn die Leute im Müll wühlen zu lassen, haben mir doch nix getan.
 
Ja so ist es hier eigentlich auch. Gibt aber trotzdem Leute (meistens von Außerhalb) die die Flaschen in die Tonne werfen. Wenn man aber draußen trinkt kommt man dazu aber eh nie da alle 2 Minuten (ungelogen!) jemand her kommt und einem selbst die noch volle Flasche aus der Hand nehmen möchte. Habe außerdem auch beobachtet das Viele der Flaschensammler mittlerweile sogar Spezialwerkzeug haben um irgendwelche Klappen Im Boden zu öffnen wo irgendwie wohl auch Flaschen liegen... Insgesamt habe ich aber noch nie länger als 5 Minuten warten müssen bis einer die gerade getrunkene Flasche eingepackt hat.
 
Also ich studiere jetzt gerade und rede auch mit anderen über deren Wohnsituation...
Selbst in Heimen zahlt man heute 330-450€ (warm)
In Großstädten kostet der m² Wohnfläche 10-15 € kalt, dazu noch Heiz-, Strom-, Wasser- und Internetkosten.

Man kann natürlich auch am Arsch der Welt wohnen, dann ist aber die Anfahrt zur Uni sehr zeitaufwändig sofern überhaupt noch möglich ohne Auto.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus diesem System fliegen natürlich die Besten raus. War schon früher so. Wir hatten ein echtes Genie in Mathe und Zeichnen in der Klasse. Kaputte Familie, Proleten, arm, haben sich um das Kind nicht gekümmert.

Der wurde später Bauhelfer. Wenn er noch lebt, sammelt er heute Flaschen.

Ein anderer, ein Holzkopf mit reichem Papa aus bester Familie, hat jede Menge Nachhilfestunden gebraucht, um nach zwei Anläufen das Abitur zu schaffen. Er wurde später Arzt.
 
>(....)

Ein anderer, ein Holzkopf mit reichem Papa aus bester Familie, hat jede Menge Nachhilfestunden gebraucht, um nach zwei Anläufen das Abitur zu schaffen. Er wurde später Arzt.

Diese pösen ponzen aber auch die ihr Kind doch ernsthaft zur Nachhilfe schicken wenn sie es können, also in meinem realexistierenden Arbeiter Paradies wirds keine Hilfe für Niemanden geben, jawohl111elf!
 
Richtig.

In meinem Paradies für alle muss die Nachtigall nicht Hobeln lernen und keiner, der als Gärtner besser aufgehoben wäre, wird mit Gewalt duchs Abitur gequetscht.

Was mir gerade noch eingefallen ist: Hast Du einen Sprachfehler? Böse Bonzen schreibt man mit "b", nur damit Du es weißt.
 
Was mir gerade noch eingefallen ist: Hast Du einen Sprachfehler? Böse Bonzen schreibt man mit "b", nur damit Du es weißt.
Hat er nicht. Er hat einfach "Das Leben des Brian" gesehen. Ich persönlich bevorzuge jedoch pöhse.
 


Also ich sehs mittlerweile schon als unhöflich Pfand in Mülleimer zu schmeissen, kommt doch eh in 5 Minuten einer es abholen, deswegen stellen wir die Sachen einfach immer auf den Boden, das man sie gut sehen kann. Gerade an Bushaltestellen etc kommt doch eh direkt einer es holen. Ist doch Blödsinn die Leute im Müll wühlen zu lassen, haben mir doch nix getan.



Abgesehen davon, dass Einwegpfand total sinnlos ist und die Zitate im Eröffnungspost einen Hauch Menschenverachtung erkennen lassen, stelle ich natürlich die Flasche lieber daneben, als die Pfandsumme der Getränkeindustrie zu schenken.
 
Abgesehen davon, dass Einwegpfand total sinnlos ist...
Das müsstest du mal näher erläutern. Einweg ansich ist im Grunde sinnlos, weil wenig effizient. Aufwand an Energie und Geld sind halt einfach zu groß, um wirklich klimaneutral und umweltfreundlich zu sein. Richtig gut ist da nur Mehrweg in Glasflaschen, weil das Ressourcen schont und Energie einspart.
Aber Glas will ja keiner mehr haben, weil zu schwer und zerbrechlich.

Ich möchte allerdings nicht sehen, wie unsere Welt aussehen würde, wenn es keinen Einwegpfand geben würde. Da würde wahrscheinlich so einiges in der Gegend herum fliegen, was jetzt in die Pfandautomaten gestopft wird.

Es ist allerdings nicht einzusehen, dass hier (vermutlich wieder mal) durch die Hintertür versucht werden soll, staatliche Aufgaben zu "privatisieren", obwohl Otto-Normalbürger dafür bereits jede Menge Abgaben in Form von Steuern und Sozialabgaben zahlt.
Ähnlich wird es ja bereits durch die Tafeln gemacht. Freiwillige Leistungen von Privatleistungen werden genutzt, weil der Staat (aka unsere Politiker) sich aus dem Sozialsystem zurückzieht - zum Wohle der Wirtschaft.
Das ist ein Schritt in die falsche Richtung - nicht nur, weil die meisten Menschen jahrelang hart für ihre Rente gearbeitet haben. Im Gegensatz zu unseren weltfremden Politikern.
 
Die Kündigungsfrist bei Betrieben unter 15 Personen beträgt 4 Wochen, während die Frist bei Mietwohnungen 3 Monate beträgt. Dies ist nur ein Grund, warum man Pendelt und nicht direkt in die Nähe eines Arbeitsplatzes zieht. Mehrere Stunden An und Abfahrt haben viele Arbeitnehmer auch.

Das Studentendasein ist ein selbst gewähltes Schicksal, welches auf einen überschaubaren Zeitraum ausgelegt ist. Wenn sich nicht so viel zu meiner Zeit geändert hat, dann sind eine Matraze und fließendes Wasser das wichtigste.

Ist jetzt ein wenig OT:
Was mich so unangenehm berührt ist nicht, daß die Leute in den Mülltonnen nach Flaschen suchen, sondern, daß ich, wenn auch selten, aber doch manchmal, jemanden vor der alten Dame, die pünktlicher ist, als die Bahn, an den Mülleimern des Bahnhofs gesehen habe und ich sie dennoch in ihrem schleppenden Gang die 200 Meter zum entlegensten Korb des Bahnsteiges schlurfen lasse, ohne ihr zu sagen, daß es vergeblich sein wird.:o
 
Das Studentendasein ist ein selbst gewähltes Schicksal, welches auf einen überschaubaren Zeitraum ausgelegt ist. Wenn sich nicht so viel zu meiner Zeit geändert hat, dann sind eine Matraze und fließendes Wasser das wichtigste.

Ich finde es auch verrückt, das Einkommen von Studenten mit dem Einkommen von Rentnern oder Sozialhilfeempfängern zu vergleichen und dann zu sagen, die einen stünden so mies wie die anderen da.
 
Besonders da Studenten als Resultat ein erheblich höheres Gehalt bekommen als das z.B. bei jemandem mit Ausbildung der Fall ist. Zumindest sollte das so sein. Ein Rentner kann an seiner Situation hingegen nichts mehr ändern. Der ist auf die Sammelei angewiesen. Was ich daran schlimm finde ist das man denen doch quasi ins Gesicht tritt - dafür das sie 40 oder 50 Jahre geschuftet haben :dozey:
 
Was ich daran schlimm finde ist das man denen doch quasi ins Gesicht tritt - dafür das sie 40 oder 50 Jahre geschuftet haben :dozey:

Wort!

Das ist für mich ohnehin unverständlich.

Normalerweise bin ich für eine eher globale Politik, aber dass wir Milliarden Euro nach China, Afrika, an die Banken und weiß Gott wohin verschenken, während bei uns Rentner, die wirklich das für sie mögliche Maximum in teilweise Knochenjobs gearbeitet haben auf sowas angewiesen sind ist für mich eine Unmögliche Situation.

Und wenn man die bisherige Entwicklung betrachtet und weiterverfolgt, dann wird es uns allen mal noch viel schlimmer gehen.

Hier muss eine massive, strukturelle Änderung passieren. Die Prioritäten müssen ganz anders gesetzt werden.
 
Da muss ich meinem Vorsprecher Recht geben.

Allerdings ist eine massive, strukturelle Änderung des System in Deutschland so unwahrscheinlich wie eine Invasion von Aliens. Eine Revolution in Deutschland ist unwahrscheinlich da der deutsche Michel viel zu gemütlich ist und alles abkauft was die Medien denen vorgaukeln. Denn solange es was zu Fressen auf dem Teller gibt, wird auch nichts passieren obwohl eine Revolution schon längst überfällig ist.
Unsere Generation muss mittlerweile bis 67 Jahren arbeiten - könnt ihr euch einen 60-jährigen Dachdecker vorstellen? Ich nicht.
Die heutigen Rentner haben Deutschland quasi mitaufgebaut und werden mit Füßen getreten. Das erinnert mich an den Spruch vom japanischen Innenminister der mal tatsächlich raushaute "Die Alten müssen weg" - übelst respektlos.
In unserer Ellenbogengesellschaft ist jeder auf sich alleine gestellt, denn verlässt du dich auf andere (in dem Fall auf den Staat), dann bist du selbst verlassen. Und wir alle wissen das wir am Ende nicht das zurückkriegen was wir die Jahre über eingezahlt haben.
Entweder werden früher oder später die Rentenfonds vom Staat geplündert wie es in Griechenland und allen Kriesenstaaten der Fall war, oder das Geld ist aus anderen unerfindlichen Gründen einfach weg oder nur in Teilen vorhanden, dass dementsprechend nicht mehr für ein würdiges Menschenleben in unserer Gesellschaft reichen wird.

Ein weiser Mann sagte mal:

"Respekt vor den Alten ist ein Zeichen von Stärke."
 
Die heutigen Rentner haben Deutschland quasi mitaufgebaut und werden mit Füßen getreten. Das erinnert mich an den Spruch vom japanischen Innenminister der mal tatsächlich raushaute "Die Alten müssen weg" - übelst respektlos.

Und haben dabei gut verdient in recht sicheren Jobs. manche würden gerne soviel verdienen, wie andere als Rente bekommen. Der heutige Arbeitnehmer bezahlt die Renten (der Staat buttert noch dazu), und muß sich gleichzeitig um seine eigene Altersversorgung kümmern, den Rente wird es höchstens in Höhe der Grundsicherung geben. Aufgebaut haben sie auch einen Schuldenberg.
 
Es wurden ja keine Schulden gemacht, um die Gehälter und Pensionen zu bezahlen.
Die Bürger haben von dem geliehenen Geld ja profitiert und Wahlgeschenke angenommen und honoriert.

Kein Enkel soll sich von seinem Opa erzählen lassen, er hätte nichts gewußt und die da oben wären alles Schuld gewesen.
 
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