Coronavirus

Hinzu kommt, die eigene Gefährdung mal außen vor gelassen, auch die Möglichkeit im Rahmen einer Infektion weitere Personen anzustecken, die deutlich größere Gefährdungsbeurteilungen haben und diesen Risiko eben nicht hätten wählen wollen. Das ist ja ein weiteres Problem von Corona. Während SARS 1 erst nach Symtombeginn ansteckend wurde, ist dies bei SARS 2 nicht der Fall, weshalb man SARS1 auch recht gut und schnell in den Griff bekommen konnte.

Der Faktor mit der Ansteckungsgefahr, wo es eben keine persönliche Entscheiung mehr ist und mittel- bis langfristig auch andere betrifft, wird leider auch oft nicht berücksichtigt.
 
Und ich sage eben schon, es ist eine Pandemie der ungeimpften. Ich schiebe definitiv zumindest eine kleine Mitschuld den ungeimpften zu. In Schutz nehmen muss ich niemand,
Kann man sich auch der Statistik vom rki entnehmen.

Mit Mitte 20 muss ich mich auch nicht impfen lassen. Aber ich habe mich solidarisch für meine Menschen im Umfeld impfen lassen.
Wer sich immer noch nicht impfen lässt, ist meiner Meinung nach einfach ein Arschloch. Die Schuld da denjenigen zuschieben, dass Personal in KH abgebaut wurden ist relativ einfach.

Ich arbeite täglich im Krankenhaus und bin immer glimpflich davon gekommen. Ratet mal, zu wem ich dann doch einen positiven Kontakt hatte? Ungeimpft!

@weierless
Doofe Gegenfrage:
Was wäre denn, wenn in KH nicht wegrationalisiert wurde? Würde die Pandemie dann etwa weniger schlimm sein?
 
Dazu möchte ich aber auch erwähnen, dass diese Meldung aus dem frühen November 2021 stammt. Es gibt durchaus spätere Berichte, die zumindest hinsichtlich der Ansteckung und Verbreitung . Bzw. auch . Das ist jetzt auch keine große Überraschung. Besonders der zweite Beitrag bei T-Online setzt das gut in Zahlen um.

Ich will das persönlich jetzt gar nicht nur an der Impfung als Allheilmittel festmachen, das würde zu kurz greifen. Aber irgendwo muss man ansetzen und wenn man keine 1-fits-all Lösung hat, dann muss man eben die Mittel anwenden, die am nächsten ans Ziel führen und da sehe ich komplett ohne Impfung nicht sonderlich viele Alternativen. Die sonstigen Maßnahmen, welche hier so getroffen werden, sind ja auch gelinge gesagt, für den Fuß.

Und solange irgendwelche verstrahlten Esospinner zusammen mit Nazis und anderem Kruppzeug durch die Straße marschieren,
ihre Kinder als Schutzschild gegen Pfeferspray einsetzen, bzw. sie bei niedrigen Temperaturen im Auto zurücklassen um gegen "das Schweinesystem" zu demonstrieren, kommen wir noch weniger voran.
 
Auch deswegen wäre eine Impfpflicht der einzig richtige Schritt. Wir sind schließlich hier in Deutschland. Spätestens wenn es dafür Strafen gibt und es ums Geld geht, dann ist die Spritze plötzlich gar nicht mehr so schlimm.
 
Selbst wenn eine allgemeine Impfpflicht kommen sollte, bekommt es unsere Bananenrepublik nicht auf die Reihe diese auch umzusetzen.
 
Selbst wenn eine allgemeine Impfpflicht kommen sollte, bekommt es unsere Bananenrepublik nicht auf die Reihe diese auch umzusetzen.
Und wenn doch, dann wird die Pflicht so verworren Beschrieben werden, das es wieder unmengen an schlupflöchern geben wird.
Und es wird nicht lange dauern, bis der erste ein Attest verschrieben bekommt, welches ihn von der Impflicht befreien wird.

Edelstahl Spritzen Allergie oder irgendwas.
Außerdem hilft Globoli sicher auch gegen Covid.
 
@weierless
Doofe Gegenfrage:
Was wäre denn, wenn in KH nicht wegrationalisiert wurde? Würde die Pandemie dann etwa weniger schlimm sein?
Die Frage ist nicht doof. Mit genügend grosser Versorgung könnte man die Massnahmen lockern und alle notwendigen Covid-Fälle behandeln. Es bräuchte keine Verschiebungen mehr von anderen OPs. Die Bevölkerung wäre schneller immunisiert, sei es durch Impfung oder Genesung.

So wie es jetzt verläuft, ist kein Ende in Sicht. Nicht im kommendem Frühling und auch nicht ein Jahr später. Das Virus bleibt, mutiert und wir stecken uns sporadisch wieder an.

Was bringt uns eine Impfpflicht? Es kann mir doch keiner behaupten, dass eine Genesung (mit oder ohne Impfung) besser ist als eine Impfung.
Was es bringt, ist Unruhe in der Bevölkerung. Die Leute sind bereits krass polarisiert und es wird immer schlimmer.
Das sieht man auch hier im Forum, wo sich immer mehr Impfnazis breit machen.
 
Man genest halt häufiger mit der Impfung als ohne.

Ob es dann nach einer Genesung mit oder ohne Impfung besser ist oder nicht, spielt dafür keine Rolle.
 
Die Wahrscheinlichkeit für eine Herzmuskelentzündung z.B. ist bei einer Impfung viel geringer. 10 mal, war der Wert , glaube ich.

Und von LongCovid habe ich bei einer Impfung noch gar nichts gehört.

Also ist Impfung besser als 'Genesung'.
 
Der Arbeitskollege (40-45 Jahre) von meiner Frau hat sich vor ca. 4 Monaten mit Moderna impfen lassen, seitdem hat er eine kaputte Herzklappe und nimmt Medikamente gegen Wasser damit er nicht aufquillt wie ein Michelin Männchen.
Ein Arbeitskollege (ca. 35-40 Jahre) von mir hat sich vor 4 Wochen boostern lassen und nach drei Tagen einen Herzinfarkt bekommen.
 
Ups, habe ich falsch geschrieben. Ich meine, die Genesung ist besser als eine Impfung. Weil die Impfung ist ja nur ein Teil des Virus, aber die Infektion zeigt dem Körper alle Teile.
Das stimmt so eben nicht.
Das Problem sah man am Beispiel der Impfung gegen die Schweinegrippe, was ein Totimpfstoff war: Narkolepsie als Nebenwirkung. Das war auch ein Problem der Krankheit. Wäre das ein mRNA-Impfstoff gewesen, hätte es diese Nebenwirkung nicht gegeben.
 
@didi1000
Wenn das in Deinem Umfeld dermaßen kumuliert, dann liegt es möglicherweise nicht an den Impfstoffen, sondern an Dir und Deiner Frau?

;)
 
Das schwierigste an der Krankheit sind nicht die Symptome,...
Sag das den über 100000 Toten alleine in Deutschland 🙄
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Und ich bin überzeugt, dass mein Körper jetzt besser geschützt ist als jemand, der nur einen Teil des Virus als Impfung erhalten hat.
Bist du Mediziner oder hast du irgendwelche Belege für die Aussage?
Oder fühlst du das einfach?
 
ich kenne jemanden der sich schon dreimal mit Corona infiziert hat. Jedesmal vielen die Symptome heftiger aus als beim vorangegangenen Infekt. So viel zur natürlichen Immunisierung.
 
ich kenne jemanden der sich schon dreimal mit Corona infiziert hat. Jedesmal vielen die Symptome heftiger aus als beim vorangegangenen Infekt. So viel zur natürlichen Immunisierung.
/ironie an/

Lag bestimmt an der Altergruppe.
Man Altert ja auch und mit Steigendem Alter werden die Sympthome schlimmer.

So zumindest weierles seiner Aussage.
 
Lag bestimmt an der Altergruppe. [...] So zumindest weierles seiner Aussage.
Sich ueber weierles' Posting lustig zu machen, die Altersgruppe 30-39 sei nicht sehr gefaehrdet, ist fuer eine bewusste Entscheidung ungefaer genauso unsinnig wie das:
Der Arbeitskollege (40-45 Jahre) von meiner Frau hat sich vor ca. 4 Monaten mit Moderna impfen lassen, seitdem hat er eine kaputte Herzklappe
...
Sowohl Covid-19 wie auch die Impfung bergen Risiken. Man braucht gar nicht lange zu suchen, um Todesfaelle kurz nach einer Impfung, oder Covid-19-Tote zu finden.

Die Frage ist doch viel eher: ist eine Covid-19-Erkrankung oder die Impfung ein groesseres Risiko?

Das kann man nur statistisch beantworten. Deshalb sind Verweise auf Einzelfaelle von Impfnebenwirkungen ein schlechtes Argument als Begruendung gegen eine Impfung. Allerdings kann man dann auch nicht argumentieren, ein 30-jaehriger mit Covid-19 hatte Glueck gehabt, nicht hospitalisiert zu werden oder daran zu sterben - weierles hat naemlich voellig Recht, dass das Risiko dafuer sehr gering ist.

Wie gesagt, ich bin kein Mediziner oder Biochemiker. Metal Warrior kennt sicher viel mehr Details. Ich bilde mir aber ein, Statistiken halbwegs lesen zu koennen. Die IFR von Covid-19 skaliert exponenziell mit dem Alter, pro ~20 Jahre Alter ca. um einen Faktor 10 (beim Wildtyp war die IFR=~1% fuer 65-jaehrige).
Die Impfung senkt das Risiko fuer einen schweren oder toedlichen Verlauf um einen Faktor 10-20 (90-95% VE).
Das Risiko von schweren Impfnebenwirkungen ist < 0.001%.
Daraus wuerde ich schliessen, dass fuer alle > 10 Jahre die Impfung das Risiko einer schweren/toedlichen Erkrankung auf jeden Fall senkt, auch unter Beruecksichtigung moeglicher Impfnebenwirkungen. Fuer noch juengere Kinder kommt man so langsam in die Groessenordnung, wo man sich Gedanken machen muesste, ob das Risiko einer Impfung den Nutzen ueberwiegt, und die Datenlage ist auch noch eher mau. Allerdings ist das rein basierend auf den Todeszahlen, weil die anders als "Long Covid" etc. quantitativ gut erfasst und publiziert sind.

Deshalb habe ich (in der gleichen Altergruppe wie weierles) die 3 Impfungen gemacht. Uebrigens komplett ohne Nebenwirkungen. Wie statistisch nicht anders zu erwarten.
 
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