UND vor allen Dingen sollte allen Atomaussteigern und sonstigen Ökoheinis klar werden, dass auch das etwas kosten wird im ökologischen Sinne, nicht nur im monetären. Windräder sind halt groß, Sonnenparks nehmen ne Menge Platz weg, bei zunehmender dezentraler Energieversorgung müssen mehr Leitungen gezogen werden und die derzeit einzig sinnvolle Art um überschüssige regenerative Energie zu speichern sind Pumpspeicherwerke.
Genau das ist der Punkt. Wind-, Sonnen- und Wasserstrom werden immer als "saubere Energie" verkauft. Das war in den 50er und 60er Jahren genau der Reklamespruch für AKWs, die schwärtzen nämlich den Himmel nicht mehr. Dass es den Strom, was die Umweltbelastung betrifft, trotzdem nicht kostenlos gibt, hat man erst viel später entdeckt.
Heute weiß man über die schöne neue Ökozukunft schon bisschen mehr, nämlich dass Energie aus nachwachsendem Material, vulgo Biosprit, die Regenwälder entgültig erledigen und die Nahrungsmittelversorgung der Armen auf der Welt gefährden wird.
Die von Sonnenkollektoren verschatteten oder sogar versiegelten Flächen hast Du ja schon erwähnt. Und das Bächlein helle mit der Forelle gibt es bald nicht mehr, wenn überall Staudämme stehen.
Man kann das ja alles machen, vielleicht muss man es machen. Aber dieser Naturverwüstung das Schild "Naturschutz" umzuhängen ist frivoler Etikettenschwindel.