Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen? - mit Bewertung!

Hier eine sehr detaillierte und schöne Analyse zu Mad Max Fury. Empfehle es besonders denen, die den Film kritisieren.

 
Ich für meinen Teil kritisiere den Film nicht pauschal. Er ist für das was er sein will sehr gut. Die handwerklichen Oscars hat er zu Recht bekommen.
Nur meinen subjektiven Geschmack trifft er nicht in dem Maße, als dass ich den Hype nachvollziehen könnte.
 
Mir hat der Film nicht gefallen, da ich mit einigen Dingen nicht einverstanden war und das habe ich kundgetan und Geschmäcker sind nun mal verschieden. Da kann auch eine möglicherweise schlüssige Kritik/Rezension (hab das Video nicht gesehen) meine Sicht nicht ändern.
 
Soll es ja auch nicht. Auch die beste Rezension hat viele subjektive Einflüsse. Aber sie könnte helfen, Dinge zu sehen, die einem selbst entgangen sind. Viele Hintergrundinformationen. Wie zum Beispiel der Style der Kameraführung ist. Sprache durch Optik (Der Film arbeitet ja über Bilder und macht Dialoge nicht so notwendig) oder die Entwicklung der Charaktere durch ihre Taten. So ein anderer Einblick aus einer anderen Perspektive finde ich immer ganz interessant.
 
Das ist richtig und könnte wirklich helfen, aber wenn mir das erst durch eine weitere Person erklärt werden muss, was meine Sicht möglicherweise ändern könnte, dann hat der Film was falsch gemacht wenn ich es nicht ohne Filme verstehe (bzw. ich bin zu doof dafür - wie man das halt sehen will).

Bei mir hat der Film es alleine nicht reißen können und so war er für mich halt ein Reinfall. Wenn ich Zeit finde, dann werde ich heute Abend mal in das Video reinsehen.
 
Mach dich von dem Gedanken frei: "Jemand will mir meine Meinung wegnehmen".

Warum so verbohrt? Es macht doch spaß über Filme zu reden.

Stanley Kubricks Eyes Wide Shut fand ich als erstes auch sehr langweilig, aber nach so einer Analyse hab ich für den Film eine ganz andere Wertschätzung. Alleine vom Handwerk und wie durchdacht er ist. Vieles, was über den Kopf geht, wenn man sich einfach berieseln lässt und nicht auf Details achtet.
 
Mal wieder ein paar Filme reingezogen:



Was für ein Abschluss der Reihe! Ok, eigentlich ging es von Teil zu Teil irgendwie bergab. Im letzten Teil hopsen irgendwie alle sinnlos durch die Gegend. Zur Füllung des Films wurden ein paar Fallen in die ganze Stadt verstreut (sonst wären 50% der Filmzeit weg). Peeta heult die ganze Zeit rum. Ab und zu fallen einem so richtig die Logiklöcher noch auf. Das Gute an dem Film: Wenn man mal zwischendurch einpennt und bei einer Explosion wieder aufwacht, hat man definitiv nichts am Handlungsstrang verpasst, was irgendwie von Bedeutung wäre. Der für mich interessanteste Punkt war noch das Rätseln, ob die zweite Filmhälfte zwischen den Ghettoblocks von Berlin Marzahn gedreht wurde. Und scheine ich nicht mal so falsch zu liegen.

2/10



An den ersten Teil der Reihe sind wir damals mit eher niedrigen Erwartungen rangegangen. Der war dann erstaunlich gut. Entsprechend wurden für den zweiten Teil die Erwartungen höher angesetzt. Aber was war das dann? Analog zum Film darüber (Mockingjay 2) rennt eine Gruppe durch kaputte Gegenden und wird von einer imperialen Streitmacht und Monstern (Mutanten, Zombies, egal) in der Anzahl reduziert. Dabei fragt man sich während und besonders am Ende dieses Teils, welchen Sinn dann eigentlich der erste Teil mit dem Labyrinth hatte? Die immunen Kinderchen hätten sie auch auspressen können, ohne sie vorher jahrelang durch Labyrinth mit Monster zu jagen. Vielleicht kommt ja im Teil 3 die Erleuchtung für die Notwendigkeit von Teil 1. In Hoffnung auf das Potential von Teil 3 der Reihe:

3/10



Ich geb's ja zu, eigentlich hab ich den Film hauptsächlich wegen geschaut. Allerdings ist die in dem Film gnadenlos überschminkt und sieht dadurch teilweise wie ein Zirkus-Clown aus. Ansonsten ist der Film in jeglicher Hinsicht belanglos. Es gibt zahlreiche Hä?-Effekte und äußerst künstlich konstruierte Spannungsmomentversuche. Kinderarbeit wird offen glorifiziert. Eine Handlung gibt es irgendwie nicht so recht. Und alle Schauspieler (inkl. Robert Downey Jr.) sind gnadenlos schlecht. Aber zumindest merkt man, dass sie Spaß bei den Dreharbeiten hatten. Auffällig war noch, dass der Typ im Film alles mit extrem viel Fett und Öl brät - wohl bekomms! Für ein paar hübsche Landschaftsaufnahmen, die Musik und Sofias Arsch gibt's von mir:

2/10



Interessante Handlung: Die Superhelden wünschen sich einen noch besseren Superhelden, um mal etwas faul sein zu dürfen. Dumm nur, dass sie vergessen haben, was mit Skynet in Terminator passiert ist. Und so entschließt sich der Supersuperheld Ultron, dass die Erde wohl am friedlichsten sei, wenn man die gefährlichste Spezies (=Wir) einfach ausrottet. Bei den Dinos hat das ganz gut geklappt mit einem Meteoriten. Sowas vom Weltall zu holen, ist etwas zu langwierig. Also hebt man ein Stück Erde mit einer Stadt drauf in den Himmel, um den Brocken dann wieder runterplumpsen zu lassen.

Ich weiß nicht, irgendwann wird's halt einfach mal zuviel. Zuviele Superhelden, zuviel surreale Handlung. Und wenn jeder alles kann, wird's auch schwierig, eine Handlung zusammenzubasteln, die noch irgendwie plausibel erscheint, um wenigstens etwas Spannung zu erzeugen. Ok, der Film ist Popcornkino. Es kracht und rummst aus den Boxen. Aber irgendwie hat man hinterher nicht das Bedürfnis, dass man den Film in der Sammlung behalten will. Die Anzahl der Marvel-Filme nimmt langsam inflationäre Züge an. Da die Effekte und der Humor ganz ok waren:

5/10



Französische leichte Komödie um ein Mädchen mit Gesangspotential, die in einer taubstummen Bauernfamilie aufwächst. Nett, hübsch, unterhaltsam, kreativ und vor allem mal wieder eine interessante Handlung im Gegensatz zum oberflächlichen Hollywoodkram. Der Film ist familientauglich und durchaus lohnenswert.

7/10
 
Stolz und Vorurteil & Zombies

Was für eine seltsame Kombination. Zombies in der Story von Stolz und Vorurteil.
Ich find's auf jeden Fall ziemlich geil, dass da mal etwas Anderes probiert wurde, noch dazu mit einem ganz ordentlichen Cast und einigem an Aufwand für die Kostüme. Problematisch dabei wird allerdings sein, dass der Film irgendwie an seinen sehr unterschiedlichen Zielgruppen vorbei schrammt.
Er bleibt interessanterweise, trotz der Zombies, der Buchvorlage erstaunlich nahe.

Kann man sich gerne mal rein tun.

6/10

Clown (2014)


Ein Familienvater findet ein altes Clownskostüm, welches sich als nicht besonders witzig entpuppt.
Was ich dem Film sehr zu Gute halte, ist, dass die Handlungen der Charaktere die meiste Zeit gut nachvollziehbar bleiben, trotz der eigentlich irgendwie albernen Prämisse. Als schwarze Horror-Komödie hat mir der Film sehr viel Spaß gemacht, zumal er auch die ein oder andere Grenze überschreitet, ohne dabei einfach nur Schock-Effekt-Hascherei zu betreiben, wie viele Torture-Porn-Streifen sie zelebrieren. Wer an Stitches und Krampus Gefallen finden konnte, wird sich hier wahrscheinlich sogar noch einen Tick besser unterhalten fühlen.

8/10

Deathgasm

Neuseeländische Horror-Komödie, mit Heavy Metal und Schwarzer Magie. Schielte mir gelegentlich etwas zu sehr auf den Kult-Status, macht aber trotzdem ausreichend Spaß. Veilleicht gibt's für die Metal-Heads die ein oder andere Anspielung mehr zu entdecken, als für mich, der dem Genre nicht so viel abgewinnen kann. Trotzdem kann man sich über die Laufzeit gut unterhalten lassen. Erinnerte mich etwas an die schwarzhumorigere Variante von The Pick Of Destiny.

7/10
 

Deathgasm
Alleine die Darstellung des Bösen, hätte ich bei Dir eigentlich eine höhere Abstufung erwarten lassen. Ansonsten gut unterhalten bei 5/10:D
 
Darkman

Liam Neeson offenbar in einer seiner ersten großen Rollen (zumindest die früheste, die ich bisher von ihm kenne...). Ein Wissenschaftler (er daselbst) forscht an der synthetischen Herstellung von Haut, was leider noch Probleme bei der Haltbarkeit mit sich bringt. Wegen ungünstiger Verstrickungen seiner Frau wird sein Labor abgefackelt. Er selbst entkommt knapp dem Tod, wird bei dem Feuer aber ziemlich entstellt. Den Verantwortlichen schwört er Rache.

Bis dahin eigentlich nichts Neues. Er changiert zwischen Superheld und Bösewicht. Die Ambivalenz der Figur erinnert ein bisschen an Deadpool, finde ich. (Wo ich grad so drüber nachdenke: Auch die Idee, dass der Held aufgrund eines entstellten Körpers nicht zu seiner Frau zurück kann, kommt mir gekannt vor...)

Am Anfang kommt der Film etwas trashig rüber, naja, 90er-Jahre eben. Wer allerdings Evil Dead (ich meine natürlich das Original) gesehen hat, wird definitiv an der einen oder anderen Stelle Sam Raimis Handschrift wiedererkennen. Besonders die letzte Szene hat mir eben (obwohl ich schon von Wikipedia darauf vorbereitet war) einen herzlichen Lacher abgerungen. Ich mag es, wenn sich Leute nicht so ernst nehmen :T

Insgesamt also eben ganz gute Unterhaltung mit leichtem 90er-Jahre-Trash-Faktor und hier und da ein wenig Low-Budget-Feeling.
Von mir 6/10 Punkten
 

Danke für den Tipp. \m/
Wirklich schön witziger, trashiger Splatterstreifen. :D
Die Verarsche von Immortal im Wald gab es zwar schon (The Black Satans), war aber dennoch nett, das nochmal in einem Film zu sehen. Herrlich auch die Sprüche über Burzum und Mayhem.
Der Film hätte von der Handlung auch von Sam Raimi sein können. :T

Ich geb nen Punkt mehr, weil ich sowas mag. 8/10
 


Psychohorror aus Österreich


Hat zwar ein paar Logik-Fehler (wofür ich nen Punkt abziehe, vor allem fand ich das Rote Kreuz irgendwie komplett daneben), die kann man aber ruhig für die sehr drückende, aber dennoch passende Atmosphäre und den Plot übergehen.

7/10
 
: Fortsetzung des Erfolges nach dem gleichen Rezept mit einem Lehrer wider Willen, der eigentlich was anderes im Leben geplant hat. Ingesamt war die Story eher lahm und auch nicht wirklich neu. Ein zwei Wendungen waren drin, mit denen ich nicht gerechnet habe, aber die waren dann doch eher zu schlecht erklärt, weil man zu Beginn des Films lieber Zeit mit dummen Klischees verbringen wollte. Insgesamt eher nicht zu empfehlen, aber wenn man mal die Zeit findet, dann kann man sich das schon mal ansehen. 4/10

:Neuauflage/Remake der klassischen Slapstick aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts mit passabler Besetzung. Ingesamt aber einfach zu viel dummer Klamauk, der halt heute nicht mehr so gut ankommt, wie zu Zeiten der Stooges. 3/10
 

[...]
4/10
Dem würde ich mich so anschließen. Der Film hat seine Momente und ein paar durchaus gut funktionierende Gags. Auch die Charaktere finde ich auf seltsame Art irgendwie sympatisch, aber Rest...? Oh je...Die Story ist so strunzend dumm, dass es weh tut. Es gibt so viele Logiklücken und Ungereimtheiten. Die Dialoge haben manchmal so krasse Totalausfälle, wie ich es selten erlebt habe.
Naja...kann man sich angucken, ja - kann man aber auch wirklich problemlos sein lassen.
 
Ich fand den ersten Teil schon furchtbar. Genauso schlimm und vorhersehbar wie die Till Schweiger Schinken.
 
@Buschfunk
Das war doch abzusehen, dass die Filme der größte Scheiß sind.
Wurdest du gezwungen die anzuschauen?
Da kann nur ne Frau dran schuld sein.
 


FuG 2 hab ich vorgeschlagen, weil der sich gerade anbot und der erste Teil ja durchaus ganz nett war. Die Stooges liefen heute als Montagsfilm auf ProSieben im Vormittagsprogramm und der lief so nebenbei.
 
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