Ein türkischer Moscheechef (Hodscha) will die türkischstämmigen Junggesellen seiner Gemeinde verheiraten und "importiert" dazu die Gegenstücke aus der hintersten Ecke von Anatolien. Sein "heimatbewusster" Gegenspieler aus der Ausländerbehörde will genau das verhindern. Als rauskommt, dass die Mädels einen gefakten Deutschtest in der Türkei abgeliefert haben und überhaupt kein Deutsch können, will er sie postwendend zurückschicken.
Ok vorab: Das Ende ist Scheiße. Anstatt den Film weiterlaufen zu lassen, wurde da einfach ein Schnitt gemacht und 'ne Bollywoodszene zusammengebastelt. Alle freuen sich, Film aus!
Beim Rest vom Film kann ich allerdings die schlechten Kritiken diverser Filmportale nicht nachvollziehen. Es ist 'ne relativ seichte Komödie, die trotzdem ihre satirischen Seitenhiebe reihenweise auf die ganzen Klischees der Problematik loslässt. Ich hab mich (bis aufs Ende) prächtig unterhalten gefühlt.
Von mit gibt's 'ne
7/10
New York Ende in den 1920-er Jahren. Um seine große Liebe zurück zu gewinnen, veranstaltet der neureiche Gatsby überzogen dekadente Partys. Seine Traumfrau ist allerdings schon verheiratet. Am Ende scheitert er an seinen emotionalen Wutausbrüchen.
140 min für diese Geschichte waren zuviel. Di Caprio spielt klasse. Und auch Tobey Maguire als Erzähler, der in die Geschichte hineingezogen wird, dabei dabei aber trotzdem eher unpolitisch bleiben soll, ist gut dargestellt. Die Geschichte war echt gut erzählt, hatte aber ein paar kleine Logiklöcher. Die Geschichte wurde schon ein paar Mal verfilmt. Vielleicht wollte sich der Regisseur dadurch etwas von den Vorgängerversionen absetzen. Aber Hip Hop will irgendwie nicht so recht in diese Zeit passen. Und die überzogenen Farben und der zu starke Kontrast der Bilder erinnerten mich ein wenig an eine Comic-Verfilmung.
Alles in allem ein Film, den man 1x gesehen haben kann. Aber wirklich verpasst hätte man auch nichts.
5/10