Mal wieder ein paar Filme reingezogen:
Was für ein Abschluss der Reihe! Ok, eigentlich ging es von Teil zu Teil irgendwie bergab. Im letzten Teil hopsen irgendwie alle sinnlos durch die Gegend. Zur Füllung des Films wurden ein paar Fallen in die ganze Stadt verstreut (sonst wären 50% der Filmzeit weg). Peeta heult die ganze Zeit rum. Ab und zu fallen einem so richtig die Logiklöcher noch auf. Das Gute an dem Film: Wenn man mal zwischendurch einpennt und bei einer Explosion wieder aufwacht, hat man definitiv nichts am Handlungsstrang verpasst, was irgendwie von Bedeutung wäre. Der für mich interessanteste Punkt war noch das Rätseln, ob die zweite Filmhälfte zwischen den Ghettoblocks von Berlin Marzahn gedreht wurde. Und
scheine ich nicht mal so falsch zu liegen.
2/10
An den ersten Teil der Reihe sind wir damals mit eher niedrigen Erwartungen rangegangen. Der war dann erstaunlich gut. Entsprechend wurden für den zweiten Teil die Erwartungen höher angesetzt. Aber was war das dann? Analog zum Film darüber (Mockingjay 2) rennt eine Gruppe durch kaputte Gegenden und wird von einer imperialen Streitmacht und Monstern (Mutanten, Zombies, egal) in der Anzahl reduziert. Dabei fragt man sich während und besonders am Ende dieses Teils, welchen Sinn dann eigentlich der erste Teil mit dem Labyrinth hatte? Die immunen Kinderchen hätten sie auch auspressen können, ohne sie vorher jahrelang durch Labyrinth mit Monster zu jagen. Vielleicht kommt ja im Teil 3 die Erleuchtung für die Notwendigkeit von Teil 1. In Hoffnung auf das Potential von Teil 3 der Reihe:
3/10
Ich geb's ja zu, eigentlich hab ich den Film hauptsächlich wegen
geschaut. Allerdings ist die in dem Film gnadenlos überschminkt und sieht dadurch teilweise wie ein Zirkus-Clown aus. Ansonsten ist der Film in jeglicher Hinsicht belanglos. Es gibt zahlreiche Hä?-Effekte und äußerst künstlich konstruierte Spannungsmomentversuche. Kinderarbeit wird offen glorifiziert. Eine Handlung gibt es irgendwie nicht so recht. Und alle Schauspieler (inkl. Robert Downey Jr.) sind gnadenlos schlecht. Aber zumindest merkt man, dass sie Spaß bei den Dreharbeiten hatten. Auffällig war noch, dass der Typ im Film alles mit extrem viel Fett und Öl brät - wohl bekomms! Für ein paar hübsche Landschaftsaufnahmen, die Musik und Sofias Arsch gibt's von mir:
2/10
Interessante Handlung: Die Superhelden wünschen sich einen noch besseren Superhelden, um mal etwas faul sein zu dürfen. Dumm nur, dass sie vergessen haben, was mit Skynet in Terminator passiert ist. Und so entschließt sich der Supersuperheld Ultron, dass die Erde wohl am friedlichsten sei, wenn man die gefährlichste Spezies (=Wir) einfach ausrottet. Bei den Dinos hat das ganz gut geklappt mit einem Meteoriten. Sowas vom Weltall zu holen, ist etwas zu langwierig. Also hebt man ein Stück Erde mit einer Stadt drauf in den Himmel, um den Brocken dann wieder runterplumpsen zu lassen.
Ich weiß nicht, irgendwann wird's halt einfach mal zuviel. Zuviele Superhelden, zuviel surreale Handlung. Und wenn jeder alles kann, wird's auch schwierig, eine Handlung zusammenzubasteln, die noch irgendwie plausibel erscheint, um wenigstens etwas Spannung zu erzeugen. Ok, der Film ist Popcornkino. Es kracht und rummst aus den Boxen. Aber irgendwie hat man hinterher nicht das Bedürfnis, dass man den Film in der Sammlung behalten will. Die Anzahl der Marvel-Filme nimmt langsam inflationäre Züge an. Da die Effekte und der Humor ganz ok waren:
5/10
Französische leichte Komödie um ein Mädchen mit Gesangspotential, die in einer taubstummen Bauernfamilie aufwächst. Nett, hübsch, unterhaltsam, kreativ und vor allem mal wieder eine interessante Handlung im Gegensatz zum oberflächlichen Hollywoodkram. Der Film ist familientauglich und durchaus lohnenswert.
7/10