Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen? - mit Bewertung!




8/10

Der Film selber fängt leider viel zu langatmig an, wodurch ich Punkte abziehen muss. Ansonsten ist der Film ganz klar zu empfehlen.

Zitat des Filmes:
Tanner Bolt: You two are the most fucked up people I've ever met and I deal with fucked up people for a living.
Genau meine Wertung und Empfindung.
Am Anfang war ich nicht so in der Stimmung, dann hat er mich gepackt und am Ende saß ich mit WTF-Gedanken da.
Und der Spruch aus dem Spoiler hat mich auch am meisten zum Lachen gebracht und es sind auch die Worte, die exakt zu den beiden Hauptdarstellern passen.
 
Ich hab den gestern auch gesehen und ich gebe 9/10.
Selbst am Anfang fand ichs interessant und in den 2,5h habe ich mich nie gelangweilt. Find es klasse gemacht wie da immer mehr Leichen aus dem Ehe-Keller kommen, dazu noch ein paar Sachen die man so nicht erwartet.
Und endlich mal wieder ein Fincher Film der mir gefällt.

Klasse Abendunterhaltung.
 
Er war auch am Anfang gut, aber ich war nicht in der Stimmung. Hab den nur aus Langeweile angemacht und wollte ihn nebenher sehen. Bis er mich dann gepackt hat.
 


Ich würde John Wick auch 7/10 wenn nicht sogar 6/10 geben.
Die Musik hat es bei uns zu Hause mal wieder voll verkackt, musste dauernd den Ton wegmachen wegen der scheiß Musik.
Wäre doch mal ne Idee Filme zu produzieren wo man die Musik ausblenden kann, ist leider oft bei Hollywood Streifen grässliche Musik dabei.

Das beste fand ich gegen Ende, das Auto wird beschossen ohne Ende aber die Scheiben gehen nicht zu Bruch (ist ja nichts Story bezogenes, deshalb kein Spoiler).
 
Witzig. Die Musik empfand ich als eines der wenigen positiven Merkmale des Films. Ansonsten war das hohles Geballer ohne Sinn und Verstand. Nicht, dass ich da was dagegen hätte. Ich erwarte heutzutage nur etwas mehr als CGI-Blut in Revenge Stories.
Wäre der aus den 80ern hätte ich den mögen können.
 
Wobei ich in Filmen die Musik nicht nach meinem persönlichen Geschmack bewerte. Da würde ich mich ja nur noch aufregen. ;)
Überwiegend schaue ich, ob die Musik zur Szene passt. Ob sie sich in das Gefüge des Films einpasst oder einen herausreißt. Viele versuchen einfach durch laute Musik Dynamiken im Geschehen voranzutreiben. Das kann eben stimmig sein oder nicht.
Ein schönes Negativbeispiel ist für mich Haywire von Steven Soderbergh. Das war grausam.
 
Ich würde John Wick 7/10 geben. Um den Film einmal zu sehen und das Hirn abzuschalten, ist er vollkommen in Ordnung.

Birdman

8/10
Teilweise kam es mir vor als wäre ein Großteil des Filmes in einem Durchgang geschossen, wodurch ich mich viel mehr in den Film vertiefen konnte. Die Cinematographie und das Editing waren einfach fantastisch. Die Wahl der Schauspieler passt perfekt und die Schauspieler haben auch eine grandiose Arbeit geleistet. Jedoch ging mir die Musik einfach zu sehr auf die Nerven, weswegen ich Punkte abziehen muss. Außerdem bin ich mit dem Ende nicht wirklich zufrieden.
 
I, Frankenstein (2014)

5/10 Punkten

Die 4 Punke für die CJI & Greenscreen und 1 Punkt für Yvonne Strahovski :p
 
Blackhat
Ich hatte recht hohe Erwartungen, da ich Michael Mann Filme eigentlich immer recht gut finde. Leider entwickelt sich der Film ab der zweiten Hälfte zum Actionfilm, was nicht wirklich zu Thematik passt. Gut gefallen hat mir der zumindest halbwegs realistische Ansatz (die Hackingziele sind nicht so abwegig). Wobei auch hier dann wieder einige Stellen vorkamen an denen man als IT Mensch nur mit dem Kopf schütteln konnte (O-Ton: Wow, eure Firewall hat sogar ein Intrusion Prevention System :D)

Leider nur 5/10


Birdman
In einem Wort: Großartig! Eine beißende Satire auf das moderne Hollywood Superheldenkino mit toller Besetzung. Gerade das durch die Bank ehemaligen Superhelden Darsteller oder Gespielinnen für die Hauptrollen besetzt wurden ist grandios. Der ganze Film wirkt wie in einem Oneshot ohne Schnitt gedreht (was natürlich nicht wirklich der Fall ist), wodurch die Imersion noch verstärkt wird.

10/10
 
Nur bedingt ein Film, da doch eher eine Doku, aber ich würde sie dennoch hier einordnen:

Wochenendkrieger (ohne Wertung, aber eine Empfehlung) ( )

Live-Rollenspiele sind sicher manchem ein Begriff. Die, die das nicht kennen, könnten sich die genannte Doku ansehen, denn man bekommt dadurch einen äußerst guten Eindruck einer enorm professionellen Session eines LARPs mit ein paar hundert Leuten. So geht man bei fünf Spielern im speziellen auf deren öffentliches Leben ein, ebenso wie ihre Wünsche und Ziele in diesem privaten "Zufluchtsort". Sowohl Technik, als auch eben der menschliche Teil des Ganzen, werden hier sehr gut beleuchtet und es macht einfach Spaß, den Menschen zuzuhören und zuzuschauen. Ob als überzeugter, alter Hase in diesem Spielbereich, oder blutiger Anfänger, es ist für jeden interessant.

Als Freund von solchen Dingen, kann ich nur sagen: Echt beeindruckend gemacht. Respekt!
 
Jupiter Ascending

Die Geschichten sind banal. Im Vordergrund wird die Putzfrau Jupiter Jones überraschend galaktische Königin, was ihre Mit-Herrscher gar nicht gut finden. Im Hintergrund wabert eine alte : Unsterblichkeit führt in den Wahnsinn. Soweit dazu.

Was den Film sehenswert macht, sind die exorbitanten 3D-Effekte: Raumschiffe platzen so, dass dem Zuschauer die Brocken um den Kopf fliegen, Wolkenkratzer bersten malerisch, riesige Hallen (erinnerte mich sofort an Zion!) gehen wunderschön in Flammen auf, die dem Zuschauer fast die Füße lecken. Alien-Fighter rasen mit irrem Tempo durch die Straßen und U-Bahn-Stationen Chicagos. Bienen werden bei der Arbeit beobachtet und kommen bedrohlich nahe.

Die kleinen Jungs neben mir (Grundschulalter) waren hellauf begeistert, schrien und quickten, zogen die Köpfe ein wenn wieder mal ein Trümmerstück in den Saal raste. Das ist ein Familienfilm, außer einem nackten Damenpo gibt's nichts für Tugendbolde zu meckern. Den Film in Plain-2D anzusehen ist pure Zeitverschwendung.
 


6/10

großartiger Streifen unglaublich lustig und gut Produziert für damalige Verhältnisse, ich glaub ich guck direkt die ganze Reihe,
schön die ganzen Darsteller mal wieder zu sehen :T
 
Get the Gringo (2012) (8-9/10) ( ) ( )

Mel Gibson in einer Rolle eines Gangsters, der nach einem Raub von 2 Mio. Dollar bei der Flucht versehentlich über die mexikanische Grenze fährt und dort in ein stadtähnlich großes Gefängnis gebracht wird. In der gefährlichen, größtenteils sich selbst überlassenen Gegend, lernt er einen Zehnjährigen mit seiner Mutter kennen, die ihm helfen und denen er hilft, da der Junge als Organspender herhalten soll. Währenddessen probiert er an das abhandengekommene Geld zu kommen und sich samt der Familie aus dem Gefängnis zu befreien.

Sehr unterhaltsam mit wunderschöner Optik und tollen Schauspielern, die wohl vor allem eher unbekannte Menschen sein dürften. Die Farben des Films fand ich erwähnenswert, da sie ständig so eingesetzt werden, dass das Gefühl von Hitze und Bedrängnis sehr gut vermittelt wird. Auch viele schöne Kameraeinstellungen bieten immer neue Blickwinkel auf das teils sehr rasante Geschehen. Gleichsam bietet der Film jedoch auch einen enorm emotionalen Teil und der Zuschauer wird ein paar mal schon ziemlich an seine Grenzen geführt. Da wäre das Kind deutlich zu erwähnen, der da einige echt harte und schwierige Szenen spielen muss und das mit Bravour macht.

Kann ich nur empfehlen, eindeutig. Sehr schöner Actionthriller mit einer ein wenig anders anmutenden Geschichte und einer sehr beeindruckenden Inszenierung. Böser Humor ist ebenso wie manch sehr blutige Stelle zu finden, aber eben auch ruhigere Momente und ein realistisch anmutender Einblick in den Knastalltag in manchen dieser Gefängnisse. - Meines Wissens gibts da wirklich eine Stadt, die eigentlich ein Gefängnis ist.
 
Joa, ein etwas schwieriger Mensch ist er wohl. :-)

Stonehearst Asylum (6/10) ( ) ( )

Dummerweise hatte ich vor zwei Tagen Shutter Island gesehen. Der Spaß bei Stonehearst Asylum war also garantiert. Laut Kritiken ist der Film ein Sammelsurium an geklauten Ideen, Abklatsch und Wiederholungen, billig zusammengeschustert und mit einer latenten Message verschnitten. Ungefähr so könnte man das sagen. Die Kritik an solchen Anstalten ist eher simpel gestrickt.

Die Story um einen jungen Doktor, der Ende des 18. Jahrhunderts in einer Nervenheilanstalt seine Ausbildung beenden möchte, dort feststellt, dass die Bewohner die Pflegekräfte überwältigt und eingesperrt haben, wäre soweit ok. Leider sind die Parallelen zu Shutter Island einfach zu abartig eklatant. Die haben neben Ben Kingsley als Anstaltsleiter sogar noch Michael Caine als Gegenpart eingebaut.

Der Film unterhält gut, ist solide gemacht und schön anzusehen, aber halt wirklich sehr klischeebehaftet. Da wurde so ziemlich alles zusammengepackt, was man an üblichen Geschichten in dem Bereich so kennt. Verpackt in ein schönes Setting mit anständigen Schauspielern soweit gut, aber halt zuviel Wiederholung. Auch meine ich, dass Ben Kingsley die Langeweile über die Rolle förmlich ins Gesicht geschrieben steht und er komplett unterfordert ist.

Einen Extrapunkt bekommt der Film allerdings für sein Ende. Sehr schön gelöst!
 
John Wick 7/10

Die Story ist zwar wirklich unter sau und wirklich einfach nur um Notdürftig einen grund zu suchen Rache zu üben.
Aber der Rest ist Ballerei und Actionder mir Wirklich gefallen hat.
Auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke.
Sicher ein Film, den ich mir irgendwann nochmal Anschauen werde.

Annabelle 2/10

Ein Abgedroschener Horrorfilm, der für mich & Freundin einfach nur Langweilig war.
Zu viele klischees die in Horrorfilmen zu oft auftauchen.
Hoffentlich gibt es nicht mehr solcher Filme, die auf dem Archiv der basieren.
 
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