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The Forever Purge

Franchise-Ausschlachtung, mehr nicht. Die Idee, dass die Purge-Nacht von Extremisten einfach zu "Anarchie für immer" gemacht wird, ist einfach nur dämlich. Das nimmt dem Ganzen nämlichen den Schrecken, den diese Purge-Nacht innehat: Dass Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen, Bekannte usw in dieser Nacht zu Mördern/Vergewaltigern oder was auch immer werden und danach mit diesen Taten weiterleben müssen, ohne dafür bestraft zu werden, außer vielleicht in der Purgenacht nächstes Jahr. Dass einfach mit der Sirene das Morden von jetzt auf gleich gestoppt wird. Das ist einfach das kranke an dieser Geschichte. Das wird hier genommen.
Jetzt sind alle Verbrecher, die da mitmischen und es herrscht einfach nur Anarchie. Das ist öde. Das hat mit dieser Grundidee imho einfach nichts mehr gemein.

Natürlich geht es dabei nochmal explizit um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. White Supremacy usw. Damit man ein wenig politischen Hintergrund hat.

Wenn dann Durchsagen durch die von Gewalt und Terror durchsetzten Straßen gehen, dass die Grenzen zu Kanada bzw Mexiko nur noch 3 Stunden offen haben, das ist einfach nur lachhaft. Wer würde denn solch eine Durchsage machen?

3/10
Man kann das Hirn auch ausschalten und an der düsteren Gewalt im Film "Spaß" haben, aber das wars auch schon.
 
@n87:

Nicht alle, Will Smith z.B. fehlt. Aber viele. Und die Story ist eine andere. Theoretisch könnte das als Fortsetzung durchgehen, wenn man möchte, aber imho ist das erzählerisch eine Neuauflage. Weil hier wird "Suicide Squad" ernstgenommen, im ersten nicht. :D
 
mit Bob Odenkirk (Saul aus Breaking Bad bzw. Better call Saul)

Zur Story: Gewöhnlicher Typ, dunkle Vergangenheit, Russenmafia, aufs Maul.

Schöner Action-Film mit netter Besetzung. Die Story ist jetzt nicht bahnbrechend, aber nett gemacht mit schönen Effekten und einigen flotten Sprüchen. Also etwas richtig schönes für zwischendrin und ohne Längen. Das hat man ja manchmal, dass solche Filme dann zwischendrin etwas fade sind, aber dieser war die ganze Zeit auf einem guten Level.

9/10
 


Jap, den hatte ich vergessen aufzuschreiben. Da war ich auch sehr überrascht, denn im Trailer war der gar nicht zu sehen. Das war wirklich ein sehr angenehmer Film.
 
Manchmal bekomme ich irgendwoher Filme empfohlen, besorge sie mir und sie werden lange ignoriert. So auch dieser Film.

Driveways

Ein Drama über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem 9jährigen Jungen und einem alten Vietnamveteran.
Der Film macht Laune, wenn man sich auf ihn einlässt. Die Darsteller sind einfach genial, die Dialoge toll. Selbst die Nebendarsteller sind alle auf irgendeine Weise interessant. Man meint wirklich, dass alles aus dem echten Leben gegriffen wurde.

Brian Dennehy spielt den Veteran Del. Er kam mir direkt bekannt vor, aber ich kannte ihn nur aus einem einzigen Film: Rambo - First Blood. In Romeo und Julia werde ich ihn auch gesehen haben, aber seine Rolle dort habe ich nicht mehr in Erinnerung.
Er ist leider 2020 verstorben, R.i.p.

8.5/10
 


Der kam direkt ins Streaming und ist exklusiv zu Prime gekommen. Kino ist wegen Covid ausgefallen. Es ist die klassische Story mit viel Gesang und Tanz und sehr vielen gesellschaftlichen Anspielungen zu Gleichstellung von Mann und Frau und dem Thema der klassischen Rollenbilder. Das Ende weicht dann von der klassischen Erzählung ab.

Der Film ist mit namhaften Darstellern und Musikern besetzt und macht auch in der deutschen Synchro echt Spaß. Wenn man also Lust auf Unterhaltung hat, sich aber eine komplett neue Geschichte nicht zutraut, hat man hier eine sehr gut gelungene Mischung aus bekannten Dingen und Neuerungen.

8/10
 
Don't Breathe

Ein interessanter Film, finde ich.
Wir sehen diesen aus der Sicht dreier junger Menschen, die öfter irgendwo einbrechen, um Wertsachen mitzunehmen und am besten kein Bargeld, weil sonst zu sehr ermittelt wird.
Diesmal geht es aber um sehr viel Bargeld, also wird auch das Risiko eingegangen. Da der Hausbesitzer blind ist, wird während er schläft eingebrochen. Aber dann geht das Unheil los, denn der Blinde ist ein Ex-Navy Seal und so trainiert, dass er auch blind gut zurechtkommt.
Ich war als Zuschauer sofort auf der Seite dieses Mannes, selbst mit dem Twist am Ende. Die Frau ist eine geldgeile, knallharte Drecksfotze, die einfach nur hübsch aussieht, von den beiden Jungs sind beide kriminell und dumm. Sie hätte das zu erwartende Schicksal, dass der Blinde ihr zuteil lassen kommen wollte, völlig verdient gehabt, aber nö, sie bekommt das "Happy End" und die beiden dummen Jungs sterben.

Das Interessante ist halt, dass hier moralische Grundwerte des Zuschauers erschüttert werden. Im Prinzip weiß man gar nicht, auf wessen Seite man hier überhaupt sein soll.

Ich hab mich für den Mann entschieden, zumindest was diese drei Einbrecher betrifft. Klar ist das, was er mit der mutmaßlichen Mörderin seiner Tochter versucht hat, auch nicht "nett", aber wie ich finde doch aus emotionaler Sicht noch verständlich. Und töten wollte er sie nicht, das ist unabsichtlich durch die Einbrecher geschehen.

Definitiv ein guter Film aus diesem Genre, auch nichts für schwache Nerven. Mit diversen kranken Ideen. Die Präsenz von Stephen Lang (der den blinden Norman Nordstrom spielt) ist hierbei besonders hervorzuheben. (Thriller, Horror): 7.5/10

Ich bin auf diesen Film aufmerksam geworden, weil die Werbetrommel für Teil 2 überall zu sehen ist. Und den habe ich mir dann auch angeschaut.

Don't Breathe 2

Acht Jahre später.
Diesmal hat er eine Ziehtochter, die den Brand eines Hauses überlebt hat, die Eltern aber nicht. Er erzieht sie sehr hart im Bereich Survival.
Dann kommen aber schon wieder Einbrecher, die es auf dieses junge Mädchen abgesehen haben. Und das sehr hartnäckig, was einen als Zuschauer auch etwas wundert.
Das ergibt dann allerdings hinterher durchaus seinen Sinn...
Norman Nordstrom schafft es mit Hilfe des Hundes, der ihn eigentlich jagen sollte, den Ort ausfindig zu machen, wohin das Mädchen entführt wurde. Und dann geht's richtig los.


Jetzt wurde das Genre etwas geändert. War der erste Teil noch eine Art Horrorthriller, kommen wir hier zu einem Horror-Rachethriller. Und auch mit kranken Ideen und einer vielleicht zu abgebrühten Ziehtochter.
Auch hier eine 7.5/10



Beide Filme hintereinander zu schauen lohnt sich imho. Die moralischen Werte des Zuschauers werden im ersten Teil besonders erschüttert, weil man nicht so ganz weiß, auf wessen Seite man sein soll, im zweiten Teil ist dies deutlich klarer. Beide sind, wenn man diese Genres mag, unterhaltsam.
Nichts für schwachse Nerven, weil Gewalt hier durchaus explizit dargestellt wird.
 
Small Crimes


Wir wollten einfach nicht mehr Stundenlang suchen und diskutieren. Die Erwartung war also gar nicht hoch.

Aber das reicht nur für 0/10. (Wenn -50/10 zulässig wäre, könnte man auch das nehmen)
Da kommt ein Bulle mit Vergangenheit aus dem Knast, und der Film ist zu Ende und keine Ahnung was die Vergangenheit jetzt war und wer die ganzen Leute.
Auch die Beziehung zu den Eltern und eine evtl narzißtische Störung, was aber auch nicht paßt, keine Ahnung.

Selbst, wenn das ein Software generiertes Drehbuch wäre, wäre es dennoch Scheiße.

Normalerweise hake ich schlechte Filme ja einfach ab, aber das ist wieder mal so ein Ausnahmefall, wo ich echt angepißt bin.
 
@Trolling Stone

Was ist die Moral aus der Geschichte, beklau keinen, der blind ist...

...oder du bezahlst es mit deinem Leben.:D

Zweiten noch nicht gesehen, muss ich noch nachholen.
 
Free Guy

War ganz nett. Definitiv witzig und unterhaltsam und wer Ryan Reynolds lustig findet, der wird am Film Gefallen finden.
Die ganzen Cuts zu den Streamern waren ganz nett, aber ihre Lines waren mies.
Das Skript insgesamt war teilweise ziemlich cringe, was aber manchmal sehr lustig war. Und man merkt einfach, dass die Autoren nie eine Zeile Code geschrieben haben und keine Ahnung haben, wie Spieleentwicklung funktioniert. Daher fällt auch die komplette Story flach und ergibt wenig Sinn. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt aber einen unterhaltsamen und sehr lustigen Film geboten. Würde eine 6,5/10 geben.
 
Die ganzen Cuts zu den Streamern waren ganz nett, aber ihre Lines waren mies.
Interessant, gerade die Szenen fand ich das schlechteste am ganzen Film. Die haben mich jedes mal total rausgerissen. Das waren echte Streamer oder? Ich bin da völlig raus. Wenn ja, dann war es für Fans der Leute vielleicht ein nettes Gimmik. Insgesamt hat mir der Film aber auch Spaß gemacht.


Mein letzter Film war
Ich hatte gehört, dass es der mit Abstand beste Ridley Scott Film seit vielen Jahren sein soll und wusste grob, dass Adam Driver und Matt Damon mitspielen. Ansonsten bin ich ohne einen Trailer oder etwas vom Inhalt zu wissen, rein gegangen. Ich war nicht vorbereitet auf das, was dann kam. Der Film ist hart, sehr unangenehm und teilweise ein Schlag in die Magengrube. Ein ähnliches Gefühl hatte ich zuletzt vielleicht bei Mother! und Midsommar. Trotzdem ist der Film enorm sehenswert.

Es hat noch eine ganze Weile gedauert, das Gesehene zu verarbeiten.

Bitte nicht die Kritik von Filmstarts.de lesen bevor ihr den Film gesehen habt, die spoilert in meinen Augen einen sehr wichtigen Aspekt ziemlich hart.

Es wird eine Vergewaltigung aus drei verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und mann muss tatsächlich zweimal als Zuschauer direkt dabei sein. Schon beim ersten Mal haben Leute das Kino verlassen. Wobei man auch dazu sagen muss, dass die Sicht beim ersten Mal auch die des Vergewaltigers ist und somit die ganze Tat verharmlost wird. Wenn man an der Stelle den Saal verlässt, muss man echt denken der FIlm wäre der allerletzte Scheiß. Der dritte Part relativiert das dann wieder, weil die Sicht des Opfers geschildert wird (und als "die Wahrheit" betitelt wird). Am Ende, im finalen Duell, muss man sich schon fast zwingen der Figur von Matt Damon noch etwas positives abzugewinnen, weil er einfach ein klein wenig weniger Scheiße ist, als Adam Driver.

8,5/10
 
Interessant, gerade die Szenen fand ich das schlechteste am ganzen Film. Die haben mich jedes mal total rausgerissen. Das waren echte Streamer oder? Ich bin da völlig raus. Wenn ja, dann war es für Fans der Leute vielleicht ein nettes Gimmik. Insgesamt hat mir der Film aber auch Spaß gemacht.
Ja, das waren einige der bekanntesten Streamer. Verfolge persönlich auch keinen von ihnen, kenne aber die meisten. Daher fand ich es "ganz nett".
Kann aber verstehen, dass die Szenen einen ziemlich rausreißen, wenn man mit den Leuten nichts anfangen kann. Vor allem, weil es im Film doch relativ oft passiert.
 
The Peanut Butter Falcon

Shia LaBeouf reist mit einem jungen Mann mit Downsyndrom, der Wrestler werden möchte.

Gefühlvoll , aber auch lustig.

Mit dem tollen Bruce Dern in einer Kleinstrolle


6,6/10

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Nobody 2021

mit Bob Odenkirk


Ich will nicht spoilern. Gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsfilmen. Einfach FUN, FUN, FUN

Göttlich, Christopher Lloyd in einer kleinen Rolle

8/10
 
Dune (2021)

Es ist ein Kinofilm mit all seinem Bildern und CGI. Wir haben den hier auf dem Beamer gesehen. Das Buch habe ich nie gelesen, aber wenn das hier eine Umsetzung dessen ist, ist das schon cool.
Das jetzt von 2021 ist wohl ein Dreiteiler, was uns so vorher auch nicht klar war
. Im Cast sehr viele aktuelle Hollywood-Stars. Wenig Dialog, mehr Action, mehr Bildgewalt, genau das richtige für Chips-Kino. Vllt. lese ich jetzt mal endlich die Literatur.

7,5/10

weil er auch einen guten Nachklang hat.
 
Bond hat sich überholt.
Und Daniel Craig geht gar nicht in der Rolle, wo er aussieht, wie ein russischer Bösewicht, nicht wie ein brit. Agent.

Einen Bond mit Idris Elba würde ich mir anschauen. Aber der dürfte jetzt zu alt sein.
 
Reaktionen: MSX
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