Was uns die Grünen alles verbieten wollen

Es geht doch hier nicht um Gesundheitsberattung oder Ernährungsberatung, sondern um Verbote.

Fürher galt der Spruch:

In Frankreich ist alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist.
In Deutschland ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.


Bis Mitte der 60er Jahre war das auch so. Wenn ein Polizeibeamter um die Ecke bog, bekam man gleich schlechtes Gewissen. Habe ich was falsch gemacht?

Die Protestbewegung hat das geändert. Die Polizei musste lernen, zivil und höflich aufzutreten. Bei Anweisungen ihrerseits hat man nach der Rechtsgrundlage gefragt. Das Klima wurde freundlicher, duldsamer, freier, angenehmer.

Jetzt sehe ich ein Rollback. Es kommt keineswegs nur von den Grünen, aber sie haben einen wichtigen Anteil daran. Vorschriften aller Art werden wieder beliebter.


Wenn du nicht argumentierst und nicht kommentierst, stellt sich natürlich die Frage welchen Sinn dein Beitrag hat.
Genau den, die Reaktionen darauf zu testen. Eine Reaktion darauf wäre zum Beispiel das Ignorieren: Interessiert mich nicht, ist mir schnuppe. Eine andere wäre Unverständnis: Was soll das? Kapiere ich nicht. Und eine Dritte ist Deine: Getroffenheit + Abwehr.
 
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Genau den, die Reaktionen darauf zu testen. Eine Reaktion darauf wäre zum Beispiel das Ignorieren: Interessiert mich nicht, ist mir schnuppe. Eine andere wäre Unverständnis: Was soll das? Kapiere ich nicht. Und eine Dritte ist Deine: Getroffenheit + Abwehr.

"Der Teufel hat seine Grossmutter erschlagen, weil er keine Ausrede mehr wusste".
 
Nero, du schaffst es wirklich bei jedem Thema einen Nazivergleich zu bringen. Nazivergleiche sind unangebracht, immer und zu jedem Thema.

Selbst wenn man so beschränkt ist und mal annimmt, diese Gründe seien "sinnvoll" - reichen die gefühlten 5 Meter großen "Achtung! Rauchen ist ungesund!" Schildchen auf den Packungen nicht aus?
Sollte man dann nicht lieber das Kernproblem selbst lösen, nämlich bessere Aufklärung, wie schädlich Zigaretten sind. Gleichzeitig strengere Kontrollen des Verkaufs.

Da gebe ich dir Recht. Das Verbot von Mentholzigaretten und Nuttenstengeln ist ziemlicher Blödsinn.

Aber auf das Nichtraucherschutzgesetz möchte ich nicht mehr verzichten. Warum soll ich als Nichtraucher Rücksicht auf Raucher nehmen? Das sehe ich nicht ein, anders herum wird ein Schuh daraus. Und da das auf freiwilliger Basis ja nicht geklappt hat, musst halt ein Gesetz her, dass den Großteil der Bevölkerung vor dem gesundheitsschädlichen Qualm einer Minderheit (25,7 % der Bevölkerung im Jahr 2009) schützt. Warum soll ich mich im Restaurant oder im Kino von Rauchern belästigen lassen?
 
Warum soll ich als Nichtraucher Rücksicht auf Raucher nehmen?

Das brauch man als Nichtraucher nur in Teilen, nämlich nur so viel, dass du das Rauchen an sich duldest (vielleicht nur nicht unbedingt in deiner Gegenwart, aber das ist ja dann auch vollkommen in Ordnung und auch so vom Raucher zu akzeptieren).

Und da das auf freiwilliger Basis ja nicht geklappt hat, musst halt ein Gesetz her,

Und genau hier sehe ich das Problem.
Ein Gesetz ist "schnell gemacht" und "bindend" kann aber auch Nachteile mit sich ziehen, wie "Unverständnis". Es hat keinen wirklich sinnigen Effekt auf den Raucher - er weiß nur "Ich darf hier und da nicht mehr rauchen".

Die EU hat es sich mit diesem Gesetz sehr einfach gemacht
"Ihr ganzen Nichtraucher wollt den Qualm nicht mehr? Dann lebt jetzt mit den Konsequenzen".
Man hört Begriffe wie "militante Nichtraucher" - die Schuld wurde erfolgreich abgewälzt.

Wie schon gesagt: Ich akzeptiere die Meinung von Nichtrauchern, die unseren "Dunst" ja dann einatmen. Ich begebe mich von nichtrauchenden Personen weg, wenn ich Zigaretten rauche - wie gesagt aus Respekt.

Ohne mich jetzt selbst loben zu wollen oder ähnliches: Ein solches Verhalten wünsche ich mir auch von anderen Rauchern.

Aber den Respekt vor Mitbürgern hat diese Gesellschaft schon lange verloren.
Das sieht man auch in der Politik, wenn man sich die schwere dieses Gesetzes überhaupt anschaut. Anstatt Prävention wird hier ein bewusstes Ausgrenzen und "absolutes Rauchverbot" überall - ohne nennen von Gründen außer "Die Nichtraucher wollen das nicht" - durchgesetzt.

In Restaurants und Kinos kann ich das Rauchverbot mehr als akzeptieren, aber in Kneipen ist es doch ziemlich daneben.
Sorry, aber verrauchte Kneipen gehören für mich einfach zum festgelegten Kneipenbild.
Ich würde nicht sagen, dass es gesetzlich in jeder Kneipe akzeptiert werden muss - aber ein kleines bisschen Verständnis muss man schon mitbringen.

Andernfalls könnte man genauso gut mit der Schadstoffbelastung durch den Straßenverkehr argumentieren, gänzlich alles Fahrzeuge zu verbieten.


Das war jetzt OT, aber zum momentanen Gesprächsthema passend.
 
Nazivergleiche sind unangebracht, immer und zu jedem Thema.
Haha, so leicht lässt sich das nicht unter den Teppich kehren.

Seit Auschwitz ist es das oberste Ziel und die moralische Verpflichtung der Politik, dessen Wiederholung zu verhindern. Hast Du das wirklich noch nie gehört?

Auschwitz hat die Welt verändert. Vor 100 Jahren hätte man Orbans Hetze gegen die Roma in Ungarn kaum beachtet oder als Bagatelle abgetan. Im Hinblick darauf, dass die Roma und Sinti von deutschen Nazis in den Vernichtungslagern massenweise und systematisch ermordet worden sind, gewinnt Orbans Politik heute ein ganz anderes Gewicht.

"Den Anfängen wehren" - auch noch nie gehört?
 
Das brauch man als Nichtraucher nur in Teilen, nämlich nur so viel, dass du das Rauchen an sich duldest (vielleicht nur nicht unbedingt in deiner Gegenwart, aber das ist ja dann auch vollkommen in Ordnung und auch so vom Raucher zu akzeptieren).

Ja, da hast du Recht und das aktzeptiere ich auch. Jeder kann mit seinem eigenen Körper anstellen was er möchte, soll halt nur andere raushalten. Wobei ich definitiv niemand bin, der nicht mit Rauchern zusammen steht oder in eine der verbliebenen Raucherkneipen mitgeht.

In Restaurants und Kinos kann ich das Rauchverbot mehr als akzeptieren, aber in Kneipen ist es doch ziemlich daneben.
Sorry, aber verrauchte Kneipen gehören für mich einfach zum festgelegten Kneipenbild.

Auch da muss ich dir wieder Recht geben. Dieser wabernde Nebel in einer halb dunklen Kneipe ist schon atmosphärisch. Daher fand ich auch diese "Eckkneipen Klausel" die es in NRW gab, nicht verkehrt.

Ich finde es gut, dass du als Raucher Rücksicht nimmst. Würden alle Raucher so handeln, wäre ein Gesetz gar nicht nötig gewesen. Wäre mit Sicherheit die bessere Lösung gewesen. Imho war der Anteil der rücksichtsvollen Raucher in der Vergangenheit aber eher die Minderheit. Ich bin in einer ländlichen Gegend aufgewachsen, wo es genau ein Kino gab. Dort war bis vor ca. 10 Jahren das Rauchen noch erlaubt. Denkst du da wäre in Nachmittagsvorstellung Rücksicht auf anwesende Kinder genommen worden? Wobei ich diese Rücksicht auch für Erwachsene eingefordert hätte.

Seit Auschwitz ist es das oberste Ziel und die moralische Verpflichtung der Politik, dessen Wiederholung zu verhindern. Hast Du das wirklich noch nie gehört?

Auschwitz hat die Welt verändert. Vor 100 Jahren hätte man Orbans Hetze gegen die Roma in Ungarn kaum beachtet oder als Bagatelle abgetan. Im Hinblick darauf, dass die Roma und Sinti von deutschen Nazis in den Vernichtungslagern massenweise und systematisch ermordet worden sind, gewinnt Orbans Politik heute ein ganz anderes Gewicht.

Eben genau aus diesem Grund sollte man mit Nazivergleichen vorsichtig sein. Die Nazis haben unvorstellbares Leid über Millionen Menschen gebracht. Da einen Nazivergleich bei solchen Lapalien zu ziehen, ist in der Tat unangebracht. Bei Orban verhält sich das in der Tat anders. Der Mann ist gefährlich. Aber um Orban ging es in diesem Thread bisher nicht. Also hör bitte auf mir Dinge zu unterstellen und unpassende Vergleiche anzustellen. Danke.

Edit: So, ab jetzt gibt es keinen Fisch mehr.
 
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Wie schon gesagt: Ich akzeptiere die Meinung von Nichtrauchern, die unseren "Dunst" ja dann einatmen. Ich begebe mich von nichtrauchenden Personen weg, wenn ich Zigaretten rauche - wie gesagt aus Respekt.
Ich muss von anderen auch viel einatmen, was ich nicht mag. Wenn sie im Sommer zu viel Deospray benutzen, dass es mir schon in der Nase brennt. Wenn sie im Winter prusten und niesen und aller Wahrscheinlichkeit mich mit ihrer widerlichen Rotzerei infizieren. Dann gibt es auch Menschen, deren bloßen Anblick ich bereits als seelische Grausamkeit empfinde. Und was sie reden, man kann in der Straßenbahn ja nicht weghören, grenzt an Körperverletzung.

Aber so ist das Leben nun mal für jeden. Warum sollen Raucher eine Ausnahme sein?
 
Ich muss von anderen auch viel einatmen, was ich nicht mag. Wenn sie im Sommer zu viel Deospray benutzen, dass es mir schon in der Nase brennt. Wenn sie im Winter prusten und niesen und aller Wahrscheinlichkeit mich mit ihrer widerlichen Rotzerei infizieren.

In Sachen zu viel Deospray/Parfum gebe ich dir recht - das kann auf Dauer "extrem nerven", ist aber sicherlich nicht so gesundheitsgefährdend wie Passivrauchen.

Wenn jemand einen Schnupfen hat, kann er ja erstmal nichts dafür. Das einzige was er machen kann, ist möglichst versuchen, niemand anderes anzustecken. Wer einfach in der Gegend herumrotzt, ohne Hand vorm Mund alles vollsabbert, ist einfach asozial. Das gehört aber auch zum gesunden Menschenverstand, dies möglichst zu unterbinden, wenn jemand in der Nähe ist.

Deine anderen Beispiele fand ich aber ehrlich gesagt wieder daneben :D


Trotzdem: Als Raucher trägt man durchaus eine gewisse Verantwortung. Es ist nicht so schlimm, dass Passivraucher direkt tot umfallen, aber manche empfinden das einfach als ekelig und gesundheitlich schädlich - und da sollte man Rücksicht drauf nehmen.
Ein einfaches Komplett-Verbot wird da nicht viel bringen.

EDIT:
Imho war der Anteil der rücksichtsvollen Raucher in der Vergangenheit aber eher die Minderheit.

Das stimmt leider. Deshalb ist es auch schade, dass durch Gesetze wie dieses alle Raucher mitleiden müssen.
Mir ist es auch schon oft passiert, dass sich jemand qualmend neben mich gesetzt hat (ich momentan aber keine Zigarette geraucht habe). Das empfand ich in der Situation auch als unangenehm, deshalb kann ich einige Meinungen durchaus nachvollziehen.
 
Ich wage mal eine Prognose: Wenn der letzte Raucher mit dem Rauchen aufgehört hat, fangen die Nichtraucher damit wieder an. Sie müssen es, sonst haben sie nämlich nichts zu reden.

Vor 30 Jahren war es an der Uni schon so: Wenn keinem mehr was eingefallen ist, wenn keiner sich richtig auf ein Thema vorbereitet hatte, dann ging das Geklöne übers Rauchen los. Die Platte hat halt jeder drauf, die ist ein Evergreen, mit dem man alt werden und die Zeit totschlagen kann.
 
Um mal wieder zum eigentlichen Thema zu kommen solltet ihr alle aufhören auf die Nazinummer einzugehen, ebenso ist das Thema EU Subventionen und Zerstörung der Wirtschaft in Afrika hier ja irgendwie nicht das Thema oder?

Zum Thema 130 auf Autobahnen:
Jeder kann doch bereits langsam fahren? Wem es gemütlicher erscheint: Bitte. Fahrt einfach rechts eure 80-100 km/h, Überholen und Spurwechsel sind ja im Zweifel auch nur Stress, also das auch einfach sein lassen, schon hat man keinen Ärger.

Die Anzahl von "Hilfspolizisten", die bewusst schnelle Fahrzeuge aus bremst ist meiner Erfahrung nach übrigens nicht unbedingt so sehr viel niedriger, als die der Drängler. Das Problem ist, dass die Drängler oder sagen wir es mal neutral formuliert "schnell fahrenden Autofahrer" ein viel schlechteres Image haben als die Verkehrsbehinderungen in Form von langsamen Fahrzeugen. Eine Drängler drängt angeblich eine Frau von der Fahrbahn, schon sind alle Mörder.

Das Problem sind viel mehr die 1.) immer voller werdenden Autobahnen und 2.) die zunehmende Ignoranz und egozentrisches Fahrverhalten.

Wenn man sich diesen Weltweiten Vergleich anschaut, dann haben wir in Deutschland trotz nicht vorhandener Geschwindigkeitsbegrenzungen übrigens komischer Weise nicht mehr Verkehrstote als die anderen Länder, wo es Tempolimit gibt:

Ist also Unfug, dass dadurch die Straßen sicherer werden, bzw. nicht belegbar. Sobald alle gleichmäßig 120 fahren, werden die Leute übermütig, drängeln sich so wie in Holland in mini Lücken rein, weil sie ja damit rechnen können, dass der andere nicht schneller fährt. Fahrer sind weniger aufmerksam wären meine Erklärungen dafür.
Außerdem haben wir bereits sehr sehr viele Autobahnen, die eh Tempolimits haben. Siehe hier:
Überall wo Unfallschwerpunkte sind gibt es nämlich schon Tempolimits.

So ein generelles Limit auf 130 würde also vor allem an den Stellen greifen, wo man im Moment noch genau weil es kein Unfallschwerpunkt ist schnell fahren darf. Vergleichbar mit ich ziehe mir sicherheitshalber auch Nachts im Bett einen Integralhelm an. Da passiert zwar zu 99% nichts, aber sicher ist sicher.

Nächste Quelle:
Insgesamt geht die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland zurück und hat vergangenes Jahr einen neuen Tiefststand erreicht. Schon jetzt gilt die Autobahn als die sicherste aller Straßenarten in Deutschland: Auf Autobahnen entfallen 30 Prozent der Kilometer, die jährlich auf deutschen Straßen gefahren werden, aber nur sechs Prozent der Unfälle mit Personenschaden und elf Prozent der Verkehrstoten.

Die Wahrscheinlichkeit, auf einer Autobahn in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt zu werden, ist siebenmal so niedrig wie auf anderen Straßen. Fachleute sehen eine deutlich größere Unfallgefahr auf Landstraßen.

Wird der Verkehrsfluss besser?
Auch unsinnig. Wenn die Straße ein mal voll ist, ist sie voll, da ändert auch ein gleichmäßiges Fahren nicht dran.
Im Übrigen genau so wie oben: Autobahnen, wo regelmäßig Stau ist haben eh ein Tempolimit. Hier wird also auch nur der Bereich beschnitten, der im Moment eh keine Probleme mit dem Verkehrsfluss hat.

Wer hat hier also behauptet, dass sich "Verkehrsexperten" einig sind, dass ein Tempolimit bundesweit nur Vorteile hat? Halte ich für Quatsch.
 
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@issup:

Ob ein Tempolimit die Anzahl an Unfällen senkt oder nicht lasse ich mal dahin gestellt. Du wirst zumindest auch keine Belege dafür finden, dass ein Tempolimit die Anzahl an Unfällen erhöht.
Das ein Tempolimit der Umwelt zu Gute kommt ist aber recht unbestritten.

Kannst dir ja mal die der FU-Berlin dazu ansehen (ganz unten)
Bei 180kmh verdoppelt sich der Benzinverbrauch gegenüber 120kmh.
Die CO2 Werte steigen zwar nicht in gleichem Umfang, trotzdem ließe sich so ne ganze Menge an Abgasen einsparen.
Endlich CO2-Grenzwerte festlegen und das Ganze ist mehr oder minder "kostenlos" für die Umwelt
 
Ja. Ich kann schlecht die Nicht-Existenz von mehr Unfällen bei Tempolimit beweisen. Das liegt am Prinzip dahinter, dass man eine Nicht-Existenz nicht beweisen kann.
Fakt ist aber wohl, dass damit der "Grund" für Tempolimits in Form von "weniger Unfällen" widerlegt sein dürfte. Wir suchen ja hier Gründe FÜR ein Tempolimit. Die Unfallstatistik in anderen Ländern kann ja dafür schon mal kein Grund sein. Und selbst wenn es gleich bleibt, ist das auch immer noch kein Grund FÜR Tempolimits. Zwar auch keiner dagegen, aber das wird ja von den Befürwortern gerne angeführt.

Deine "Tabelle" da ist ein Wert für ein einziges Fahrzeug. Vermutlich eins mit 1,2l Motor, das mit Vollgas gefahren werden muss um überhaupt die Geschwindigkeit von 180 km/h in der Tabelle zu erreichen? Bei höher motorisierten oder einfach windschnittigeren Fahrzeugen wie Sportwagen sieht das ganz anders aus.
"Die Parameter müssen auf das jeweilige Fahrzeugmodell angepasst werden." - steht da ja selbst direkt drunter. Ist also nichts-sagend. Und den Zusammenhang zum CO2 Ausstoß - den hast du dir selbst dazu gedacht?

Schau dir lieber mal das hier an:
Das Umweltbundesamt (immerhin eine Behörde des Bundesumweltministeriums) schätzt die CO2-Einsparung bei einem 120 km/h- Limit auf lediglich 2 % der CO2-Emissionen des Straßenverkehrs, das heißt auf 0,3 % der deutschen CO2-Emissionen insgesamt.

Deine Schlussfolgerung mit "ne ganze Menge".... nunja.

CO2 Grenzwerte festlegen ist eine ganz andere Sache. Soweit es technisch möglich ist sollen die das ruhig machen. Ist ja nicht so, als wenn irgendwer scharf drauf ist die Umwelt mit Absicht zu schädigen. Das über den Weg Tempolimit versuchen zu realisieren ist wie mit der Faust durch die Brust ins Auge.

Und wenn unsere scheinheilige Bundesregierung so viel dran gelegen ist die Umwelt zu schonen, dann sollten sie, wie richtig auf der Webseite oben auch angeführt, mal lieber dafür sorgen, dass es weniger Staus gibt. Stop and Go ist wohl die deutlich in-effektivste Methode ein Fahrzeug fort zu bewegen. Hier wird versucht am falschen Ende zu sparen.
Komisch außerdem, dass keiner was sagt von "weniger Verbrauch" - das ist der Regierung nämlich offenbar ganz recht, verdient sie doch an der Mineralölsteuer jede Menge Steuern.

Ich bin übrigens aktiver Anti-Grünen Wähler - wer auch immer mir erzählt die Grünen zu wählen, dem erkläre ich, was die überhaupt vor haben. Die Wenigsten sind sich da nämlich scheinbar ihres Handelns bewusst und kennen die Auswirkungen, sprich die genannte Verbotsliste. Von daher: Sehr gut, dass so Dinge mal etwas deutlicher publiziert werden.
 
Deine "Tabelle" da ist ein Wert für ein einziges Fahrzeug. Vermutlich eins mit 1,2l Motor, das mit Vollgas gefahren werden muss um überhaupt die Geschwindigkeit von 180 km/h in der Tabelle zu erreichen? Bei höher motorisierten oder einfach windschnittigeren Fahrzeugen wie Sportwagen sieht das ganz anders aus.
"Die Parameter müssen auf das jeweilige Fahrzeugmodell angepasst werden." - steht da ja selbst direkt drunter. Ist also nichts-sagend. Und den Zusammenhang zum CO2 Ausstoß - den hast du dir selbst dazu gedacht?

Das kann ich so nicht stehen lassen. Der Spritverbrauch setzt sich hauptsächlich aus zwei Dingen zusammen: Luftwiderstand der Karosserie und Kennfeld des Motors.

Das Thema Motorkennfeld ist jetzt etwas zu komplex um es hier ausführlich zu erläutern. Es ist aber so, dass es für bestimmte Betriebsbedingungen optimiert wird.
Bleibt noch der Luftwiderstand. In diesen fließt der sogenannte cW-Wert ein, der die Form der Karosserie berücksichtigt. Es ist aber so, dass in den Luftwiderstand die Relativgeschwindigkeit zwischen Auto und Luft quadratisch eingeht. Eine Verdopplung der Geschwindigkeit führt somit zu einer Vervierfachung des Luftwiderstands. Den muss der Motor erstmal überwinden und Energie darauf verwenden. Somit ist der Ansatz die Höchstgeschwindigkeit zu beschränken, physikalisch und umweltpolitisch absolut nachvollziehbar.
 
Um mal wieder zum eigentlichen Thema zu kommen solltet ihr alle aufhören auf die Nazinummer einzugehen, ebenso ist das Thema EU Subventionen und Zerstörung der Wirtschaft in Afrika hier ja irgendwie nicht das Thema oder?
Zum Thema 130 auf Autobahnen:

Moment, afrikanische Wirtschaft war Fleischkonsum und Veggieday, Nazi-Kiste war Rauchen, warum soll Tempo 130 "eigentlicher" sein? Wir leiern halt alles mal durch, klar, dass das Tempolimit nicht fehlen durfte, ist zwar kein Heuler, eher uralter Hut, aber warum nicht.
 
Man sollte auch darüber nachdenken, den Reifendruck gesetzlich zu reglementieren. Der wird dann bei Verkehrkontrollen immer gemessen.
Breite Schluffen gehören natürlich auch verboten.
 
Das kann ich so nicht stehen lassen. Der Spritverbrauch setzt sich hauptsächlich aus zwei Dingen zusammen: Luftwiderstand der Karosserie und Kennfeld des Motors.
Ich hätte Gedacht, dass auch das Gewicht des Fahrzeugs sowie die Getriebeübersetzung zum Spritverbrauch beitragen.
 
Ich hätte Gedacht, dass auch das Gewicht des Fahrzeugs sowie die Getriebeübersetzung zum Spritverbrauch beitragen.
Darum hat er auch "hauptsächlich" geschrieben. Die Geschwindigkeit geht zB mit der dritten Potenz in die Leistung ein. Du willst anstatt 100km/h 200km/h fahren? Dann brauchst du auch die 8-fache Leistung, was natürlich den Spritverbrauch ordentlich nach oben schnellen lässt.

Ich erinnere mich da an einen Bericht über denn Supersportwagen Bugatti Veyron. Laut Reifenhersteller sollte man nicht mehr als 15 min über 400km/h fahren.
Problem: Bei mehr als 400km/h ist jedoch der Tankinhalt (100l) schon in ca 12 min verbraucht. ;)
 
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Und weil der Luftwiderstand so eine große Rolle spielt, verbieten wir Fahrzeuge mit schlechtem Kennwert aber nicht, auch wenn das das Problem an der Wurzel beseitigen würde, nein, wir regeln das über ein minimal sich damit Überschneidendes Geschwindigkeitsverbot? Spitzen Trick und eine weiter Hirnrissigkeit der Grünen.

Komisch, dass hier noch keiner dieser Kinder liebenden Weltverbesserer oder Ökoaktivisten sich zu Wort gemeldet hat.

Am besten sind eh die Grünenwähler mit ihren "Atomstrom nein Danke" Aufklebern: Wozu brauchen wir Atom?! Der Strom kommt doch aus der Steckdose?!
 
Und weil der Luftwiderstand so eine große Rolle spielt, verbieten wir Fahrzeuge mit schlechtem Kennwert aber nicht, auch wenn das das Problem an der Wurzel beseitigen würde, nein, wir regeln das über ein minimal sich damit Überschneidendes Geschwindigkeitsverbot? Spitzen Trick und eine weiter Hirnrissigkeit der Grünen.
Der Benzinverbrauch ist hier sicherlich nicht das Hauptargument.
In Sachen Hirnrissigkeit der Grünen, verweise ich auf fast alle anderen Länder der Welt, die demnach auch allesamt hirnrissige Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt haben.
Es gibt gute Gründe auf Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit gesetzlich vorzuschreiben, auch wenn dies die persönliche Freiheit einschränkt. Selbst bei der Gurtpflicht wurde diese Einschränkung angenommen.
 
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