Novgorod
ngb-Nutte
- Registriert
- 14 Juli 2013
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willst du jetzt darüber diskutieren, ob in den USA "noch legale" hate speech in deutschland schon volksverhetzung ist? ich habe schon gesagt, dass in deutschland so etwas in der regel strenger ausgelegt wird und mit ein paar adjektiven an der richtigen stelle (z.b. "viele" statt "alle") auch problemlos umgangen werden kann - worauf willst du hinaus? du meintest, in den USA sei hetzen gegen minderheiten nicht strafbar - das ist nachweislich falsch, aber es gibt eben voraussetzungen dafür, ab wann es nicht mehr unter "free speech" fällt, die trump mit seinen gorilla-reden offenbar nicht erfüllt hat.. unabhängig davon gibt es immer irgendwelche unberechenbaren spinner, die sich alles mögliche zum anlass nehmen können durchzudrehen - an denen sollten weder die amis noch wir unsere standards für "free speech" messen - ob es nun wildgewordene rassisten sind, die sich trump-fans nennen, oder die schwarzen, die jemanden wegen seiner wahlentscheidung verhauen, oder nazis, die zu reden von bernd lucke asylantenheime anzünden, oder auch komplett unpolitische spinner, die nach "anleitung" von GTA 5 leute über den haufen schießen.. solche leute sind unberechenbare zeitbomben, die in jedem moment durch einen beliebigen anlass hochgehen können, und man hält sie nicht dadurch im zaum, dass man bestimmte wörter und phrasen zensiert
..und hillary mit dem vermeintlichen judenstern ginge auch in deutschland noch problemlos in ordnung - allenfalls würde ihn sein sender empört rausschmeißen, wenn er fernsehmoderator wäre
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- und gerade im amiland geht der besondere schutz der meinungsäußerung völlig in ordnung, weil sich dort grundsätzlich jeder durch alles ans bein gepinkelt fühlen kann und somit bei jeder möglichen kontroverse immer irgendwo eine "mittelbare gefahr" besteht, dass leute sich nicht beherrschen können.. würde man die als standard für mögliche redeverbote nehmen, gäbe es gar keinen raum mehr für öffentlichen diskurs..
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.. reich sein ist in diesem geschäft eine notwendige bedingung, um von fremdinteressen unabhängig sein zu können - das macht einen nicht automatisch unbestechlich, hat auch niemand gesagt, es gibt demjenigen aber eine gewisse macht, seine eigenen interessen umzusetzen, ohne auf die unterstützung der lobbyisten angewiesen zu sein (und sie sich ggf. zum feind zu machen).. insofern ist es völliger schwachsinn, den kontostand als indikator für korruptheit oder integrität zu benutzen (zumal du selbger sagst, geld kennt keine obergrenze) - wenn man diese typen (zurecht) kritisieren will, sollte man sich zuallererst anschauen, für wen sie arbeiteten und für was sie stehen..