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Zwar besteht die Möglichkeit, aber Du möchtest dem Wähler das negative Votum absprechen, welches bei einer Wahl nur durch Nichtabgabe der Stimme ausgedrückt werden kann.
Bei diesem Wahlsystem auf mögliche andere als die 2 großen Kanidaten zu verweisen ist schon etwas frech,da diese Stimmen nicht mal in den Nachrichten in Statistiken auftauchen dürften.
ich habe niemandem was abgesprochen, ich habe es aber ins verhältnis gesetzt.. gäbe es unter den nichtwählern wirklich soviel ablehnung gegen das system, das sie vermeintlich nicht repräsentiert, gäbe es als konsequenz daraus eine politische gegenbewegung - das ist ein natürlicher regulierungsmechanismus in einer "gesunden" demokratie.. es gab aber keine gegenbewegung (und wenn doch, ist sie mit bernie ersatzlos untergegangen), daraus schließe ich entsprechend, dass sich die ablehnung in grenzen hielt (oder vielleicht ist auch das system defekt, aber das ist wieder eine böse verschwörungstheorie ).. was ist denn deine erklärung, dass ein derartig großer (und in jedem fall gestaltungsfähiger) teil der gesellschaft komplett unrepräsentiert bleiben konnte (das implizierst du ja[?])?
zum anderen: plädierst du ernsthaft fürs nichtwählen, wenn man mit den 2 populärsten kandidaten nicht einverstanden ist!? warum macht sich dann irgendein trump/republikaner-unterstützer die mühe, z.b. in californien und new york überhaupt wählen zu gehen (gilt analog natürlich auch für clinton/demokraten-fans in rep.-staaten), wenn die stimme sowieso nicht zählt? das ist auch übrigens etwas, das die gekränkten "popular vote"-schreier gerne unter den teppich kehren: wenn tatsächlich jede stimme zählt, gehen in den bevölkerungsreichen und traditionell demokratischen küstenstaaten mehr rep.-anhänger wählen.. aber allein die tatsache, dass selbst im jetzigen system klare minderheiten-anhäger in ihrem jeweiligen staat sich die mühe machen zu wählen, ist ein politisches statement, welches die nichtwähler bewusst nicht machen wollten - so sieht für mich passive zustimmung aus, nicht ablehnung..
Jemand, der den Spagat, schafft bei einer Sache gleichzeitig dafür und dagegen zu sein, der ist kein Ideologe.
damit tust du der merkel unrecht ..
natürlich hat jeder, somit auch trump, eine ideologie, unabhängig davon wie akkurat er sie nach außen kommuniziert.. die diskrepanz zwischen "wesen" (d.h. persönlichen werten, überzeugungen, weltanschauung, oder zusammenfassend eben ideologie genannt) und dem was jemand sagt und tut, ist ein problem aller politiker und eigentlich aller menschen.. die gesellschaft als ganzes ist ein großer abstrakter ideologien-mix bzw. -kompromiss und sie wählt sich einen führer, von dem sie glaubt, dass seine ideologie mit diesem kompromiss am besten übereinstimmt, zumindest ist das in einer idealen repräsentativen demokratie der fall.. trump wurde nicht gewählt, weil die meisten amerikaner überzeugt sind, er würde tatsächlich die mauer bauen (das ist mit sicherheit keine mehrheitsfähige meinung), sondern wofür die menschen glauben, dass er steht, und das geht über attitüde hinaus.. er hat seinen charakter ausgiebig gezeigt und seine ideologie soweit es geht dargelegt (wie das wort selbst andeutet, geht es um persönliche ideale, nicht um tatsächliche machbarkeit) und ein mehrheitsfähiger teil der gesellschaft scheint ihn damit einschätzen zu können[SUP]*[/SUP] und hält das offenbar für den besten kompromiss ..
[SUP]*[/SUP](personenwahlen sind eh größtenteils gefühl und persönliche einschätzung, sonst würde man themen wählen )
Wieso kommst Du plötzlich auf das System? Es ging um die Wahl zwischen Trump und Clinton. Das war keine Systemfrage. Wer beide Kandidaten ablehnte, der enthielt sich der Stimme. Und noch einmal. Eine Enthaltung sagt weder etwas über Desinteresse aus, noch gilt sie als schweigende Zustimmung. Am wenigsten sagt eine Enthaltung aus, daß man das System ablehnt.
Ich plädiere nicht für das Nichtwählen, aber im Gegensatz zu der Aussage, "meine Stimme bewirkt eh nichts" bei einer Verhältniswahl, wo sie falsch ist, weil wenig nicht gleich nichts ist, hat die Aussage eine zumindest theoretische Berechtigung, weil es tatsächlich abgegebene Stimmen gibt, die für das Ergebnis nicht zählen.
Aber das ist ist ebenso wenig relevant, wie für Dich die Stimmenenthaltung aussieht, weil Du dabei ein Unterstellung betreibst. Du kannst aber nicht wissen, ob die Enthaltung sich auf die Kandidaten bezieht, oder ob vielleicht jemand sich über den Wert seine Stimme Gedanken gemacht habe könnte.
Was möchtest Du zu Frau Merkel sagen?
Ein persönliches Weltbild ist keine Ideologe. Da steckt schon das Wort Lehre drin und es geht um ausformulierte Leitsätze für Gruppen oder Gesellschaften.
Trump hat aber keine erkennbaren Ideen, Pläne oder Ziele. Wenn es um die Sache geht, ist er ein Dummschwätzer.
Er und seine Wähler sind nur das weltliche Äquivalent zu einem Fernsehprediger und dessen Anhängern und sein "great again" nichts weiter als ein "Halleluja". Das mag gemeinschaftsstiftend sein, aber nicht etwa sinnstiftend.
nein, es ging nicht um die wahl zwischen trump und clinton, sondern um die wahl.. die liste der kandidaten in der wahlkabine wurde ja nicht durch lotto bestimmt, oder? wenn sich dann fast die hälfte der wahlberechtigten vermeintlich (!!) nicht auf dem wahlzettel wiederfindet, muss doch irgendwas schiefgelaufen sein ..
die ablehnung des systems ist nur eine mögliche schlussfolgerung aus dem nichtwählen, die ich aber mangels einer gegenbewegung gleich ausgeschlossen habe (#1142, erster absatz), daher auch "vermeintlich" - und das gegenteil von ablehnung ist...? genau..
ich habe aus den enthaltungen schlussfolgerungen gezogen und begründet - du hast bisher nicht gegenargumentiert ("du kannst es nicht wissen"? wieso? habe ich doch gerade begründet ) und meine frage nicht beantwortet..
was merkels ideologie mit dem "spagat zwischen dafür und dagegen sein" zu tun hat, müssen wir ins bonusmaterial auslagern, da dieser thread schon zu voll ist ..
ich will auch nicht mit dir herumphilosophieren, ob und wann ein weltbild eine ideologie sein kann, auch dafür ist der thread schon viel zu lang.. trump hat in der tat wenig bis keine praktikablen lösungen angeboten, das hat aber überhaupt nichts damit zu tun, für was er steht, welche ("idealen") ziele er verfolgt und dass dies eine ideologie ist, die du gerne dumm finden darfst (ich tu das doch auch!).. und da du ja kürzlich auf den geschmack von hitlervergleichen gekommen bist: die "endlösung" war letztlich auch keine praktikable lösung, trotzdem ist dieser "plan" auf einer ideologie gewachsen, oder?
immerhin scheinst du mit deinem fernsehprediger-vergleich der politischen mehrheit, die trump als repräsentanten gewählt hat, doch noch eine gewisse verantwortung für ihre entscheidung zu geben - das ist ein guter anfang ..
Leute das ist doch nicht so schwer:
Weltbild ist (neben einem Verlag) Das Bild der Welt das man hat - also wie man sie Wahrnimmt.
Faktisch wie die Welt IST
Wẹlt·bild
Substantiv [das]
die Vorstellung von der Welt und den Menschen.
Das kann halt falsch sein (Die Erde ist eine hohle Scheibe), oder richtig (Die Erde ist eine (fast) Kugel die sich auf einer Ellipse um die Sonne bewegt)
Es kann auch perspektivisch richtig sein (Christen sind ungläubige, weil sie Mohammed nicht anerkennen v.S. Moslims sind ungläubige weil sie Jesus nicht anerkennen)
Eine Ideologie (von Ideal) enthält kein IST sondern ein SOLL,
also wie man die Welt innerhalb der theoretischen Möglichkeiten gestalten möchte.
Ideo·lo·gi̱e̱
Substantiv [die]POL.
1.
die bestimmten Grundeinstellungen und Werte, die in einer gesellschaftlichen Schicht oder Gruppe wichtig sind und die zusammen eine Art Weltanschauung bilden.
"ein typischer Vertreter der bürgerlichen Ideologie"
2.
ein System von Meinungen und Haltungen, die eine Art politische Theorie bilden, wie ein Staat aufgebaut, regiert usw. sein sollte.
"die imperialistische/marxistische/ kommunistische Ideologie"
Der findige Leser wird hier in Punkt 1 das Wort "Weltanschauung" finden, dass sich wunderbar mit der Definition von Weltbild kombinieren lässt.
Den in Trumps "Weltbild" ist Washington korrupt. (Perspektivische Richtigkeit)
Seine Ideologie (sein Soll) verlangt das es NICHT so ist.
Das aus seiner Ideologie resultierende Handeln erzwingt also die Beendigung der Korruption in Washington.
(Zumindst laut seiner eignen Aussagen, sein Handeln müsste gesondert geprüft werden)
Das ist ein wenig wie der Unterschied zwischen Ethik und Moral-> Nen bisl. tricky, aber wenn man es erstmal hat geht es klar!
Wieso? Das ist doch schnell passiert, daß man keinen Kandidaten für sich findet. Ein Demokrat der Clinton nicht will wird nicht für Trump stimmen und ein Republikaner, der Trump nicht will nicht für Clinton.
So ist zwar George W. Bush wenigstens zur Wahl gegangen, hat für keinen Kandidaten gestimmt.
Wenn jemand das System nicht ablehnt ergibt sich daraus keine Zustimmung für Trump.
Über Ideologie müssen wir nicht philosophieren, die Unterscheidung zu einem individuellen Weltbild sollte ausreichend dargestellt worden sein.
Eine Diskussion über die Durchführbarkeit der Endlösung werde ich mir von Dir nicht aufzwingen lassen.
Daß die Wähler für ihre Stimmabgabe verantwortlich sind, steht außer Frage, daher irritiert mich Dein letzter Satz.
Seltsam, daß
Ich bezweifle stark das das Gros der Wählerschaft tatsächlich Hillarys Machenschaften kannte.
Man glaubte einfach den Versprechungen Trumps.
Ganz ehrlich, wem es so schlecht geht das er einen Trump wählt und dabei hofft der Großmogul würde für die Armen in den USA etwas besser machen muss schon sehr verzweifelt sein.
Rational ist anders.
Alleine für Obamacare hätte es sich doch für viele gelohnt Hillary zu wählen.
Jetzt hat man halt den Mist und muss den ausbaden.
Schlauer wird die breite Masse dadurch auch nicht.
Wenn man, meist mit "negative Campaigning", in den Swing States ein paar Milliarden Dollar einsetzt, dann kann man wohl daon ausgehen, dass alles Negative hundertfach den dortigen Bürgern eingehämmert wird.
nein, es ergibt sich daraus die passive zustimmung (oder meinetwegen nicht-ablehnung) des siegers, egal wer es geworden wäre (<- das ist der kernpunkt dabei, denn das konnten sie nicht wissen).. das gilt besonders dann, wenn die gruppe der enthaltungen ohne weiteres die beiden populären kandidaten überstimmen könnte.. diese gruppe hätte jederzeit bis zu den wahlen die politische macht gehabt, einen repräsentanten für sich zu finden, wenn sie alle kandidaten auf dem wahlzettel wirklich abgelehnt hätte.. würde es sich um eine überstimmte minderheit handeln, okay, aber in diesem fall war es die schweigende mehrheit und die wird ihre verantwortung durch nichtstun nicht los..
Eine Diskussion über die Durchführbarkeit der Endlösung werde ich mir von Dir nicht aufzwingen lassen.
sind dir vor lauter irritation die bytes ausgegangen?
du hast doch mehrfach gesagt, dass trump allein die verantwortung trägt, weil er irgendwie auf magische weise den rassismus im volk schürt und die armen amerikaner garnicht anders können als seiner führung zu folgen - daher ist es wichtig, erstmal die verantwortung des volkes für seine gewählten führer (und nicht umgekehrt) anzuerkennen..
ich denke eher, der gemeine bürger konnte mit den emails noch am wenigsten was anfangen (was ist ein server? ).. offensichtlicher und entscheidender sind wohl eher die geldkoffer-tournees[sup]*[/sup] der clintons bei den konzernen und lobbyisten ..
[sup]*[/sup]wär' das ein geiler bandname? die geldkoffer auf torunee 2016 - von McKinsey bis zur waffenlobby
Sofern jemand innerhalb sich innerhalb des Systems bewegt, wird er eine demokratische Wahl akzeptieren und den Präsidenten als solchen. Dadurch genießt der Präsident aber noch nicht die Zustimmung desjenigen.
Daß, wenn die Nichtwähler die größte Gruppe bei einer Wahl darstellen, sie selber Schuld wären, wenn sie nicht mit einem Kandidaten die Wahl gewinnen, ist Blödsinn, weil es sich um eine inhomogene Gruppe handelt.
Wie heißt es so schön. ich bin dafür verantwortlich, was ich schreibe, nicht für das, was Du verstehst.
Denn was Du da behauptest, habe ich nicht gesagt und Du wirfst da einiges durcheinander.
Trump hat eine politische Verantwortung für das, was er bereits durch den Wahlkampf bewirkt hat, so etwas die Förderung von Spaltung und Rassismus.
Für seine Wahl sind sicherlich seine Wähler verantwortlich.
die gruppe ist ebenso inhomogen wie die gruppe der trump-wähler (es sind nicht alle ungebildete rednecks) und die konnten sich auch einigen.. wenn die uneinigkeit untereinander größer ist als die ablehnung der anderen kandidaten, dann gibts auch keinen anspruch sich zu beklagen, man sei durch die kandidaten nicht repräsentiert ..
und wie er spaltung und rassismus fördert, hast du immernoch nicht begründet.. er hat aufgezeigt, dass die gesellschaft offenbar gespalten und rassistisch ist - er hat das aber weder verursacht noch gefördert, das ist ein wichtiger unterschied.. der erste schritt zur heilung ist es, probleme überhaupt zu sehen und anzusprechen..
Eine Gruppe, in der sich alle entscheiden das gleiche zu wählen ist sicher homogener, als eine Gruppe, die sich dadurch auszeichnet, daß man nicht gewählt hat.
Na toll, jemand hat Donald Trump, dem zukünftigen Präsidenten, Führer einer Atommacht, Führer der westlichen Welt, Führer der größten Volkswirtschaft und Führer der mächtigsten Armee der Erde, das Twitter-Passwort zurückgegeben:
In addition to winning the Electoral College in a landslide, I won the popular vote if you deduct the millions of people who voted illegally
Aber bis Januar wird er sich schon mäßigen und keine Lügen und Bullshit mehr verbreiten, wie jetzt. Er hat ja noch zwei Monate. Durch seine langjährige politische Erfah… ach halt. Aber durch seine Praxis als ehrbarer Geschä… ok, da musste ich selber lachen, bei ehrbar.
Eine Gruppe, in der sich alle entscheiden das gleiche zu wählen ist sicher homogener, als eine Gruppe, die sich dadurch auszeichnet, daß man nicht gewählt hat.
100% Zustimmung.
Ich hab z.B. auch schon öfter nicht gewählt.
1. Weil mich die Wahl nicht interessierte
2. Weil die Wahl nichts bedeutet hat
3. Weil ich mich bis zum Ende nicht entscheiden konnte (Enthaltung)
4. Weil ich einfach ZU FAUL war
5. Weil ich es vergessen habe
6. Weil ich nicht konnte
7. ...
Die Gruppe der Nichtwähler setzt sich also aus aus ganz unterschiedlichen Leuten zusammen.
Wenn er verloren hätte, dann könnte man ja noch ein wenig Verständnis haben, aber daß er Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahl, bei der er gewonnen hat, sät, läßt sih ational nicht mehr erklären.