Vor geraumer Zeit hatten wir öfters darüber berichtet, dass Nintendo von Seijiro Tomita, einem ehemaligen Sony-Mitarbeiter, aufgrund der 3D-Technik des Nintendo 3DS verklagt wurde. Gute sechs Monate später gibt es vom New Yorker Gericht endlich ein Ergebnis, welches nicht so gut für Nintendo ausgefallen ist. So wurde Nintendo verurteilt, an den Erfinder der Technologie Seijiro Tomita 15,1 Millionen Dollar Schadensersatz zu zahlen. Darüber hatte die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
Tomita hatte damals ein Patent für eine Technik beantragt, mit der man 3D-Bilder ohne 3D-Brille anschauen kann. Das Gericht stellte im März 2013 fest, dass Nintendo mit seinem Nintendo 3DS das Patent von Tomita verletze. Tomita muss sich jetzt bis zum 23. August 2013 entscheiden, ob er die 15,1 Millionen Dollar annimmt oder eine neue Schadensersatzklage einreicht.
Der Anwalt von Tomita wird sich jetzt den Fall noch einmal genauer anschauen und wollte sich bislang nicht zur derzeitigen Entscheidung äußern.