Meta-Diskussionen: Welches Betriebssystem?

Falls es um RS232 Geräte geht und die Treiber für Windows auch Scheisse sind sollte man sich vielleicht mal ansehen ob man wirklich den Herstellertreiber braucht.

Gerate bei Messgeräten könnte ich mir vorstellen das die letztlich einfach Ergebnisse ausspucken.
 
RS232 ist so alt und langsam (und robust), dass es auch auf nem stotternden system läuft.. probleme hatte ich bisher nur mit billigen USB-FTDI-chips, dass sie nach ein paar tagen einfach mal aufhörten zu funktionieren (sowohl mit RS232, als auch mit RS485 erlebt - seit die blöden USB-dinger durch eine 150€-PCI-karte ersetzt wurden, ist ruhe :confused:)..
es geht eher um die schnelle übertragung großer datenmengen, die große zusammenhängende speicherblöcke brauchen (z.b. bildverarbeitung in der größenordnung 4K*4K*16bit), da gibts hin und wieder übertragungsfehler wegen irgendwelcher latenzen, was vermehrt auftritt, wenn der rechner am rödeln ist (in dem einen fall gabs eine eindeutige korrelation mit der CPU-last, insbesondere wenn die last von einem HT-kern auf einen anderen sprang - mit ausgeschaltetem HT wurde es besser, tritt aber immernoch sporadisch auf).. ältere "DMA"-geräte (A/D-wandler etc.) sind/waren noch anfälliger; modernere PCI-express versionen arbeiten da zuverlässiger (da weitestgehend autark) und schicken wirklich nur die daten in einen buffer zurück, womit auch ein rödelndes OS klarkommt.. aber wie gesagt, je exotischer die hardware, desto fehleranfälliger die treiber - dem kann man nur entgegenwirken, wenn man das OS so reaktiv wie möglich hält..
 
Ein reaktives OS kenne ich nur mit cgroups. Ach, das kann Windows gar nicht? *scnr*
 
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